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Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte

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Maréchal Davout:

--- Zitat von: Pappenheimer am 25. November 2020 - 17:03:28 ---Es ist ja doch nochmal richtig schön spannend.

Mal ne Frage am Rande: wirst Du Dir die neuen HäT-Österreicher-Sets zulegen? Die sehen doch sehr interessant für Dich aus. Nur zum Haben-Müssen?

Ansonsten bitte weiter im Text!  :)

--- Ende Zitat ---

Das ist wirklich spannend und auch noch offen! Schön, dass es dir gefällt :)

HäT-Österreicher: Lustig, dass du das schreibst, weil ich mir die gerade nochmal angeschaut habe, bevor ich deinen Post gelesen habe! Die sind schön! Eigentlich habe ich ja genug Österreicher... Das Kommando-Set könnte ich aber in jedem Fall gebrauchen (cooler Sappeur, Fahnenträger usw.). Die HäT-Grenadiere habe ich auch schon, um sie meine Italeri-Grenadiere ersetzen zu lassen. Habe genug Marschierer, um alle vier zusammengefassten Brigaden, die ich brauche, mit ihnen aufzustellen. Das schöne ist, dass ich Österreicher recht schnell bemale... ;)

Maréchal Davout:
Wie sagte Pappenheimer?

--- Zitat von: Pappenheimer am 25. November 2020 - 17:03:28 ---Ansonsten bitte weiter im Text!  :)

--- Ende Zitat ---

Na, gut!
Die nächsten Unterspielzüge werden erst mit Skirmishern und dann mit der Artillerie begonnen:



So wird denn auch eine sehr schwache Brigade Kürassiere Milhauds von der Horse Artillery Vandeleurs endgültig gebrochen.



Auch am schwer umkämpften Hügelabschnitt, wo Pictons Reserve schon lange durch die Reserve-Kavallerie in der Verteidigung abgelöst wurde, wird schwerer Artilleriebeschuss ausgetauscht.



Auch am anderen Flügel wird eine sehr schwache Kürassierbrigade (diesmal Kellermanns) durch Artillerie gebrochen (Tattergreis, man sieht hier, gesammelte Brigaden wirken optisch erstmal stark, kommen aber doch mit geringerer Moral und Stärke zurück, danach sind sie deutlich leichter zu besiegen).






Überblick über den rechten britischen Flügel. Ein paar völlig versprengte britische Einheiten (schwarze Braunschweiger und auch Rötröcke ganz rechts im Bild mit je 1 Stärkepunkt) werden hier wohl nicht lange überleben.



Bei diesem Überblicksbild kann man links den nächsten großen Kampf sehen. Die Alte Garde-Formation auf der Hügelkuppe wird von zwei Seiten von Alliierten bedrängt (Highlander sowie light inf. und starke Braunschweiger), während hinter der Hügelkuppe ebenfalls drei Brigaden der brit. Reservekavallerie aufziehen und die Flanke der alten Garde bedrohen. Nach hartem Kampf wird die Alte Garde gebrochen.


Sieht nicht gut aus.



Richtung linkem Flügel nimmt sich hier die brit. Gardekavallerie gemeinsam mit Vandeleurs Husaren ein Infanteriekarree D´Erlons vor. Beide seiten operieren hier mit stark geschwächten Verbänden, insofern ist der Ausgang offen.





Die Preußen rücken derweil weiter an... Ihre schwere Artillerie ist mittlerweile soweit vor, dass sie schon D´Erlons Infanterie und auch Papelotte (indem sich eine Brigade verschanzt hat) erreichen kann.



Die Götter reiten wieder an, auf dem Hügel warten die Scots Greys auf sie...





Im Vordergrund und rechts (2x franz. Kürassiere) hier die bisher gebrochenen franz. Brigaden.



Unten rechts sieht man, wie die Lifeguards und Husaren tatsächlich gemeinsam die vorgezogene franz. Inf.-Brigade D´Erlons vollständig zersprengt haben.



Auf dem Hügel empfangen die Scots Greys tatsächlich tapfer den Angriff der (verbliebenen) Grenadiers a Cheval.



Zuletzt waren die Braunschweiger zusammen mit den Highlandern siegreich gegen die Alte Garde, nun greift die nächste Gardeformation die leichten Braunweiger von hinten an! Gleichzeitig drängt die Junge Garde den Hügel gegen die Braunschweiger hinauf.
Direkt daneben greifen die Chasseurs der Alten Garde die Highland Infantry an.
Rechts daneben weigern sich die Linienchasseurs zu Pferd den Hügel gegen ein Karree anzureiten, blockieren so allerdings auch den Vormarsch für Lobaus Infanterie, die dahinter nachdrängt.



Derweil auf den rechten brit. Flügel: Eine franz. Infanteriebrigade Reilles greift die versprengte Braunschweigerbrigade hier an (nur noch 1 Stärkepunkt!), ebenso werden die versprengten Footguards unter Maitland ganz rechts von einer noch recht starken Brigade Reilles angegriffen, gibt das dem franz. Flankenmanöver das nötige Momentum?



Zunächst ja, beide stark geschwächten Einheiten werden durch Reilles Brigaden gebrochen.



Entscheidung auf der Hügelkuppe im Zentrum...



Am Ende triumpfiert die kaiserliche Garde auf ganzer Linie: Grenadiers a Cheval brechen die Scots Greys, die Junge Garde erklimmt den Hügel und wirft die braunschweiger Brigade mit 1 Stärkepunkt zurück, auch die Highlander werden von den Chasseurs der Alten Garde ohne großes Federlesen gebrochen. Die Hügelkuppe gehört der Garde!
Die letzte Bastion vor den britischen Sammelräumen ist der Rest vom brit. Kavalleriereservekorps (und die eine geschwächte Brigade Pictons, die direkt vor den Göttern stehen)...

So endet der Spielzug. Die Franzosen könnten bald brechen (abhängig von den Truppen, die sich nun sammeln können), die Briten sind sicher am Breakpoint, d.h. sie müssen am Ende der Sammelphase einen Moraltest bestehen oder fliehen vom Feld.



Napoleon hat seine Position nach vorn verlegt (nach LHS) und kann viele Sammelversuche mit Command Points direkt unterstützen. So sammeln sich die meisten Einheiten tatsächlich wieder. Hier im Foto sieht man, wie auf Napoleons Befehl D´Erlons Korps unterstützt durch Milhauds Kürassiere hinter Papelotte immer mehr zur Flanke ausgerichtet wird, um die Preußen aufzuhalten, während der Rest der Armee weiter Richtung Hügel/Briten ausgerichtet bleibt.



Überblick über das Zentrum.



Links die permanenten Verluste Frankreichs, rechts jene Britanniens. Wellington hat 13 Einheiten (10x Artillerie) verloren. Damit ist der Breakpoint erreicht. Der Test gelingt für diese Runde, doch ab jetzt müssen die Briten am Ende jedes Spielzuges testen, wobei der Test durch zusätzliche Spieldauer und weitere Verluste immer schwieriger zu schaffen sein wird. Napoleon kann sich noch Verluste leisten bevor die Moral gefährlich wackelt.



Zustand der rechten Flanke



Zentrum



Preußische Flanke - übrigens ergab der Wurf, dass an dieser Stelle noch kein weiteres Korps der Preußen (II. Korps) erscheint.
Ebenso bleibt das Wetter konstant - das klingt vielleicht unwichtig, aber bei meinem letzten Spiel versank alles aufgrund von Regen im Schlamm, also ist die relative Trockenheit wichtig.

(Fortsetzung im nächsten, vierten Großspielzug folgt)





D.J.:
Jetzt ging es aber ab, um es mal so salopp zu sagen :)
Jetzt spürte man auch beim Lesen die Dynamik der Regeln duch die Bilder und erläuternden Kommentare hindurch vibrieren. Als Freund der Franzosen rieche ich den zarten Hauch des Sieges :)

Pappenheimer:
Zu den Zügen kann ich nicht viel sagen außer dass mir gut gefällt, dass Napoléon nun eine etwas sinnigere Verteidigung gegenüber den Preußen aufbaut, also eher auf Papelotte abgesetzt vom Feind, so dass nicht einzeln isoliert kämpfende Brigaden vorne sind.

Diese Massen an französischen Kürassieren und die britischen Lifeguards gefallen mir sehr gut. Deine Truppen haben eindeutig einige Highlights, was natürlich auch an der Modellierung dieser Miniaturen liegt, die teilweise einfach auseinander liegt.

Maréchal Davout:

--- Zitat von: Pappenheimer am 26. November 2020 - 09:46:09 ---Zu den Zügen kann ich nicht viel sagen außer dass mir gut gefällt, dass Napoléon nun eine etwas sinnigere Verteidigung gegenüber den Preußen aufbaut, also eher auf Papelotte abgesetzt vom Feind, so dass nicht einzeln isoliert kämpfende Brigaden vorne sind.

Diese Massen an französischen Kürassieren und die britischen Lifeguards gefallen mir sehr gut. Deine Truppen haben eindeutig einige Highlights, was natürlich auch an der Modellierung dieser Miniaturen liegt, die teilweise einfach auseinander liegt.

--- Ende Zitat ---

Ja, Napoleon erlag anfangs wohl der Versuchung an der Preußenflanke noch so viele Schläge wie möglich gegen die Briten zu führen bevor die Preußen ganz ran sind. Aber dann läuft man Gefahr "stuck in" zu sein, wie Wellington sich bei sowas ausdrückte, also gebunden zu sein und sich nicht mehr lösen zu können. Jetzt hat sich der Großteil der Franzosen von den Feinden an der Flanke gelöst und baut einen defensiven Riegel hinter Papelotte, gestützt auf das Gehöft auf.

Zu den Minis: Das Lob freut mich! Ja, die Revellminis wie z.B. die Lifeguards sind toll! So schön, dass ich künftig eine andere schwere Dragonereinheit einfach durch die Royal Horse Guards darstellen werde und die HaT-Schweren Dragoner durch Waterloo1815-Modelle ersetze. Light Dragoons wiederum habe ich auch noch schönere von Italeri als die hier Beteiligten.
Bei den Franzosen habe ich auch genug Zvezda-Kürassiere, um alle anderen durch solche zu ersetzen, aber ist eine Frage der Zeit zum Malen...
Revell ist generell so toll, auch die Linientruppen von Revell gefallen mir sehr gut sowie die Fußartillerie - egal ob Artilleristen in Ruhepose oder in Action, die sind einfach schön und natürlich modelliert.
Habe gerade die Idee im Kopf, durch Tschakotausch aus Revell-Infanterie leichte Infanterie bzw. welche für Peninsula mit Stovepipe-Tschako zu bauen. Denn die HaT-Alternativen sind eben nicht ganz so schön...

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