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Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
Pappenheimer:
Zu den Minis (passt ja hier in den Thread): es gibt ja auch Szenarien, wo Du mal massig Kavallerie brauchst und Du dann Ergänzungen samt alter Minis verwenden könntest, z.B. bei sowas wie der Reiterschlacht bei Liebertwolkwitz oder wenn Du nen Sektor der Schlacht bei Leipzig mit den vielen Kürassieren beackern würdest. Waterloo ist ja noch eine verhältnismäßig "kleine" Schlacht in Relation zu Borodino oder eben Leipzig. Die Frage ist dann wie Du es auf Deinen Tisch bekommst oder inwieweit Du abstrahieren musst - eine Sache, die jedem mal gegenübersteht egal welche Epoche. Das habe ich dann künftig auch bei riesigen Schlachten wie Rocoux und Laeffeldt. Auch Bassignana habe ich sehr runtergebrochen - seit Guastalla und Parma die größte Schlacht auf dem italienischen Schauplatz laut Reed Browning.
Für Talavera und ähnlichen Schlachten kannst Du ja sogar wahrscheinlich die gleichen Kommandomodelle für die Briten nehmen. Ist ja auch immerhin schonmal was. :) Ich freue mich auch schon auf solche Exoten wie Spanier und Portugiesen bei Dir für den spanischen Schauplatz und spätestens für Vittoria nötig. 8)
D.J.:
--- Zitat von: Pappenheimer am 26. November 2020 - 14:29:05 ---Für Talavera und ähnlichen Schlachten kannst Du ja sogar wahrscheinlich die gleichen Kommandomodelle für die Briten nehmen. Ist ja auch immerhin schonmal was. :) Ich freue mich auch schon auf solche Exoten wie Spanier und Portugiesen bei Dir für den spanischen Schauplatz und spätestens für Vittoria nötig. 8)
--- Ende Zitat ---
Oooh ... :o Da freu ich mich aber jetzt schon auf Bilder deiner Miniaturen! Denn da werde ich eventuell auch noch hinsammeln :)
Wäre schön, bei dir Inspiration abzugreifen :D
Maréchal Davout:
--- Zitat von: Pappenheimer am 26. November 2020 - 14:29:05 ---Zu den Minis (passt ja hier in den Thread): es gibt ja auch Szenarien, wo Du mal massig Kavallerie brauchst und Du dann Ergänzungen samt alter Minis verwenden könntest, z.B. bei sowas wie der Reiterschlacht bei Liebertwolkwitz oder wenn Du nen Sektor der Schlacht bei Leipzig mit den vielen Kürassieren beackern würdest. Waterloo ist ja noch eine verhältnismäßig "kleine" Schlacht in Relation zu Borodino oder eben Leipzig. Die Frage ist dann wie Du es auf Deinen Tisch bekommst oder inwieweit Du abstrahieren musst - eine Sache, die jedem mal gegenübersteht egal welche Epoche. Das habe ich dann künftig auch bei riesigen Schlachten wie Rocoux und Laeffeldt. Auch Bassignana habe ich sehr runtergebrochen - seit Guastalla und Parma die größte Schlacht auf dem italienischen Schauplatz laut Reed Browning.
Für Talavera und ähnlichen Schlachten kannst Du ja sogar wahrscheinlich die gleichen Kommandomodelle für die Briten nehmen. Ist ja auch immerhin schonmal was. :) Ich freue mich auch schon auf solche Exoten wie Spanier und Portugiesen bei Dir für den spanischen Schauplatz und spätestens für Vittoria nötig. 8)
--- Ende Zitat ---
Schon bei Aspern-Essling brauchte ich ja auf einmal richtig viele Kürassiere und musste die Heavies mit allen möglichen leichten Kavallerieeinheiten, die ich hatte, proxen, wenn du dich noch erinnerst... Die Ösies hatte ich hingegen genau für Aspern aufgebaut, da passte alles vom Avantgarde-Korps bis zur Kommandobase von Erzherzog Karl (with himself modelled).
Mittlerweile habe ich genug Kürassiere und Carabiniers, um nicht mehr proxen zum müssen bei Aspern. Für Borodino müssten als erstes Verbündete her, wohl die schwere Kavallerie der Sachsen z.B. (Zvezda!). Das wäre die größte Schlacht neben Wagram (noch etwas größer), die ich je versuchen würde, komplett darzustellen. Dann würde ich in einer Schule oder einem Gemeindesaal mit mehreren Matten spielen.
Peninsula: Ja, da kommt man ohne Spanier (und vor allem Portugiesen!) nicht aus. Aber die waren (vor allem nach einiger Zeit) sehr standardisiert nach brit. Vorbild. Macht aber gar nichts, denn so kann ich die gleichen Minis für das Meiste nehmen (mit etwas Umbemalung). Ist ähnlich wie mit den Niederländern unter ihren Belgic Shakos...
Frühe brit. leichte Dragoner (mit Tarleton!) und schwere Dragoner (Zweispitz!) habe ich aber auch schon - gibt es nun ja dankenswerter Weise von HäT!
Maréchal Davout:
So, weiter geht´s:
Neuer Spielzug, Artillerie ist dran: Mittlerweile ist die preuß. Artillerie auch in Reichweite der Franzosen.
Da die Lifeguards nur noch mit 1 Stärkepunkt da stehen, sind sie sehr gefährdet durch das Feuer der nahen reitenden franz. Artillerie...
Am rechten britischen Flügel wird es immer schwieriger die Anhöhe zu halten, da die franz. Artillerieüberlegenheit Breschen in die Verteidiger schießt.
Napoleon sichert den Franzosen die Initiative und sogleich gehen sie am rechten brit. Flügel zum Angriff über! Die brit. Brigade, die quasi das Scharnier des abgeklappten Flügels bildet wird von zwei franz. Infanteriebrigaden angegriffen.
Franz. reitende Artillerie wird auf die Anhöhe gebracht, um die geschwächten, wieder gesammelten britischen Einheiten hinter dem Hügel unter Feuer zu nehmen. Links daneben attackieren Lanciers eine Batterie, die sich nicht mehr zurückziehen kann!
Die franz. Kaisergarde im Zentrum will sich nicht vom brit. Kav.-Reservekorps aufhalten lassen und greift mit drei Brigaden die Reiterverbände an, um nicht zuviel Raum aufzugeben, müssen sie den Kampf sogar annehmen (sonst wären die Sammelräume der Briten dahinter doch arg gefährdet, übrigens habe ich da off-table noch eine Platte für, um hier den Raum der Hinter der Anhöhe war noch gebührend mitzusimulieren).
Die leichte Gardekavallerie stürmt eine weitere Batterie der Briten auf dem Kamm (jede zerstörte Artillerie auf dem Kamm kommt nie wieder und zählt gegen den Breakpoint...), auch hier scheitert der Versuch nach der Kartätschensalve aufzuprotzen und zu entkommen.
Die Grenadiers a Cheval greifen frontal die Brigade Pictons vor sich an, während flankierend eine Infanteriebrigade D´Erlons ebenfalls angreift - keine guten Aussichten für die Briten hier...
Hinter der Front orientiert sich die Gardeartillerie schon Richtung preuß. Flanke (nach vorn Richtung Briten ist eh kaum ein Schussfeld frei durch die vielen Nahkämpfe und die Enge des Raums).
Die Lifeguards haben die Schussphase tatsächlich überstanden und werden nun von einer Infanteriebrigade angegriffen, auch hier nehmen sie ungewöhnlicherweise den Kampf an, um keinen Raum Preis zu geben.
Ganz oben im Bild kann man sehen, dass Milhaud die Offensive doch nicht lassen kann, sein neu formiertes Kürassierkorps (mittlerweile ohne Artillerieunterstützung und mit stark geschwächten Verbänden) greift erfolgreich eine Richtung Papelotte vorgeschobene reitende preuß. Artillerie an, jenseits davon geht eine weitere Brigade des Korps ebenfalls so vor, dass sie wohl die Flanke der Preußen bedrohen können. Stehen die Kürassierbrigaden in der Flanke der preuß. Formation können sie nicht gut von Artillerie beschossen werden und können vielleicht einiges an Ärger verursachen...
Mit einem rauen Brüllen stoßen die Füsiliere auf die Lifeguards, die sie eiskalt, eine dünne rote Linie mit blankem Schwert erwarten...
Auch im Zentrum sind die Kämpfe schwer. Infanterie kriegt Mali beim Angriff auf Kavallerie, aber die Garde ist noch frischer als die brit. Kav.-Reserve.
Am anderen Flügel ist diese brit. Brigade auch hart bedrängt von zwei Seiten.
Niederländer im Feuergefecht gegen franz. Legers aus nächster Nähe!
Der Prinz von Oranje, Chef des I. Korps muss sich hier auch zurückziehen, um nicht bald Uxbridge in die ewigen Jagdgründe zu folgen...
Am Ende dieser Kämpfe gibt es ein paar Überraschungen: die schwachen Legers ganz an der rechten Flanke können die deutlich stärkeren Niederländer hinter die Linien zurückwerfen (was Unordnung bei zwei weiteren Brigaden verursacht), ohne Überraschung ist der Sieg der franz. Infanterie am Rand der Anhöhe, aber dann ist wieder sehr überraschend, dass die Fußartillerie tatsächlich den Angriff der Lanciers abwehrt und die daneben stehende sehr schwache brit. Infanteriebrigade wehrt den Angriff eine recht frischen franz. Infanteriebrigade Lobaus ab.
Der Erfolg der Infanterie der Kaisergarde im Zentrum ist dagegen durchschlagend! Alle drei Brigaden setzen sich gegen die Reservekavallerie durch. Eine der drei Kavalleriebrigaden wird gebrochen, die beiden anderen ein Stückchen zurückgetrieben (dadurch ist die Stellung der siegreichen Briten rechts oberhalb davon umso schwerer zu halten). Die Kopfstärke der dahinter stehenden brit. Stäbe ist fast höher als die Stärke der noch verbliebenen Reiterverbände...
Nochmal näher: Links im Bild sieht man, dass die "Götter" und die franz. Infanterie auch Pictons Infanterie erfolgreich brachen.
Die bisher neu gebrochenen brit. Brigaden... Napoleon will die Briten nun unbedingt brechen! Gelingt dies, bevor die Preußen richtig zum tragen kommen?
(Fortsetzung folgt)
D.J.:
Spannend :)
Dass die Fußartillerie gegen Lanzenreiter standgehalten hat, war echt eine Überraschung!
Ich freue mich auf den Fortgang :)
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