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Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
D.J.:
Ja, ich kann mich auch vage an jene Situationen erinnern ;D
Das lädt einfach dazu ein, irgendwie nachgespielt zu werden!
Maréchal Davout:
--- Zitat von: D.J. am 27. Januar 2021 - 12:03:01 ---Ja, ich kann mich auch vage an jene Situationen erinnern ;D
Das lädt einfach dazu ein, irgendwie nachgespielt zu werden!
--- Ende Zitat ---
Genau! Ich wollte in den Sharpe-Romanen ja immer nochmal deine Aussage überprüfen, dass Cornwall Vergewaltigungen und sowas deutlich schildert. Das habe ich so stark nicht in Erinnerung. Dass er die Gräuel des Krieges, gerade im Guerilla-Krieg in Spanien nicht ausspart, finde ich wiederum richtig.
Maréchal Davout:
So, mir ist aufgefallen, dass es heute ja noch gar keine Figuren hier zu sehen gab, also beginne ich die Österreicher, als letzte große napoleonische Fraktion zu präsentieren:
Die Armee ist mit Aspern-Essling 1809 als Orientierung aufgebaut. 1809 war die Umstellung von Raupenhelm zu Tschako noch im Gang, so dass ich die Gelegenheit hatte, sowohl die schönen Raupenhelme (Italeri und Esci) als auch Tschakos (HäT-Infanterie) zu zeigen. Für Aspern ist die Armee vollständig, für Wagram bräuchte ich noch einige Ergänzungen...
Wo es Fahnen gibt, habe ich bei der Infanterie meist sowohl Leib- als auch Ordinarfahne dargestellt.
Ich muss sagen, wenn ich sie hier so wieder sehe, merke ich, dass ich die Ösis doch sehr mag. Würde ich ein persönliches Ranking zur Optik machen, würde ich Frankreich an Stelle 1 setzen, wahrscheinlich Russland an Stelle 2 (wobei ich die meisten prächtigen Einheiten noch nicht bemalt habe und es deshalb noch nicht endgültig einschätzen kann), Stelle 3 für die Ösis, Stelle 4 für die Briten und die schlichten Preußen von 1813-1815 dann auf Platz 5.
Wie gefallen die Österreicher euch?
Viele Grüße
Felix
Wie gefallen sie euch in diesem ersten Gesamteindruck?
D.J.:
In der Uthred Saga, in der Reihe um den Bogenschützen (die alle eine tonnenförmige Brust haben und sich damit sogar hinsetzen?!?) in Romanen um den HYW, in der Artus-Trilogie und teilweise auch bei Sharpe wird gerne nach jeder Schlacht der Tross der unterlegenden Seite geplündert und die Frauen dort vergewaltigt.
Das sieht für mein Auge nach einem "Textbaustein" aus, mit dem man gerne mal Seiten füllt, um bei einer Serie auf den vom Verlag gewünschten Umfang des MS zu kommen. Und das nervt eben gewaltig, wenn man den inneren Lektor nicht abschalten kann :-[
Inzwischen habe ich aber diesbezüglich eine neue Perspektive gezeigt bekommen!
Cornwall schreibt im Grunde sehr "militärisch-martialisch" und sieht sich daher wohl von Anfang gezwungen, dem ein Gegengewicht zu setzen, um klar zu machen, das Krieg kein Spiel sei.
Naja.
Kann man so machen, geht aber auch anders, wie er ja gerade mit Sharpe in Spanien sehr gut zeigt.
Mir aber hat dieser Perspektivwechsel sehr (!) geholfen, denn als Beispiel kann ich den letzten Band der Artus-Saga jetzt ... hm ... "anders" lesen, wenn du verstehst, was ich meine? Lockerer eben und mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sich sogar Bestsellerautoren manchmal rechtfertigen oder relativieren müssen, obwohl man schon durch den restlichen Text erkennt, dass da viel mit einem Augenzwinkern und der einen, seichten Unterhaltung wegen geschrieben wird ;)
D.J.:
Zu den Ösis ... joa sakramentkruzitürkenverfixnochmoal ... des sahn abba fesche Buab'n!
;D
Spaß beiseite:
Die Idee mit dem Zeitraum des Wechsels vom Raupenhelm zum Tschako ... genial! Das öffnet einem Tür und Tor für eine schöne Vielfalt, die trotzdem historisch korrekt bleibt.
Klasse gemacht :)
Idee notiert.
Wird irgendwann "gekopiert"!
;D
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