Sweetwater Forum

Sweetwater Forum

  • 27. Oktober 2020 - 10:58:13
  • Willkommen Gast
Erweiterte Suche á

Neuigkeiten:

Endlich wieder da!

Autor Thema: Herbstschlacht im 7YW  (Gelesen 1179 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

preussischblau

  • Leinwandweber
  • **
  • Beitr├Ąge: 175
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« am: 17. Oktober 2017 - 16:35:19 »

Dieser Tage wieder mal ein Spielchen nach Black Powder Regeln.

Je sechs Infanterie-Einheiten stehen zur Verf├╝gung, darunter eine Elite, eine Superbly Drilled und eine Unreliable. Je eine Kavallerieeinheit (Dragoner bei den Preu├čen, Husaren bei den ├ľsterreichern) sind als Marauder klassifiziert. Dazu kommen je zwei 6-pf├╝nder Kanonen. Die Zoll Ma├če haben wir durch cm ersetzt, das funktioniert bestens. Nur die Befehlsreichweite ist fast wie im Regelbuch.

Aufstellung



Die Schlachtreihen stehen sich gegen├╝ber: Im Vordergrund die ├ľsterreicher mit ihren Verb├╝ndeten Bayern und Sachsen, im Hintergrund das preu├čische Korps. Die W├Ąlder sind fix, nur ein Springbaum, der einzelne in der Mitte. Die W├Ąldchen werden erheblichen Einfluss auf die Truppenbewegungen und den Spielausgang haben. Untergrund ist wieder die Gamemat von Deep Cut Studio.



Wir haben diesmal eine Einheit in Reserve gehalten. Sie steht erst mal nicht auf dem Schlachtfeld und darf in einem Korridor von 50 cm nach den ├╝blichen Regeln zu Hilfe gerufen werden. Dadurch ist das vergleichsweise enge Schlachtfeld zu Beginn nicht zu voll, und durch den Korridor gibt es eine gewisse Flexibilit├Ąt, wo die Unterst├╝tzung anrollt. (Zwischen den roten W├╝rfeln an den L├Ąngsseiten.)

Die Preu├čen stehen in der Mitte, die Artillerie aufgeprotzt (daher falsch herum) im Hintergrund.



├ťberraschungsangriff!


Gleich zu Beginn r├╝cken die ├ľsterreicher auf breiter Front vor. Auf dem linken Fl├╝gel bereiten sich die Husaren auf einen ├ťberraschungsangriff vor, sie wollen in einer schnellen Fl├╝gelbewegung das 8. Regiment der Preu├čen, die Amstell Infanterie zur├╝ckdr├Ąngen, unterst├╝tzt von Flankenfeuer durch die Bayern, die S├Ąchsische Gardeinfanterie soll dann in die aufgebrochene L├╝cke sto├čen und unterst├╝tzt von den Reserven der Deutschmeister Infanterie die Preu├čen von der Seite aufrollen. Das W├Ąldchen w├╝rde einen Flanken-Gegenangriff verhindern, zumal nur eine Einheit der Preu├čen diesseits davon stand.


Der Plan wurde gleich im zweiten Spielzug umgesetzt ÔÇô und scheiterte. Im Abwehrfeuer der Preu├čen mussten die Husaren ein wenig einstecken, aber vor allem die Attacke mit acht W├╝rfeln brachte gerade mal einen Verlust bei den Preu├čen. Im Nahkampf verloren die Husaren trotz deutlicher ├ťberlegenheit und mussten sich nach dem Breaktest zur├╝ckziehen. Zu allem ├ťberfluss versagten die Bayern, sie r├╝ckten nicht vor, es gab kein Flankenfeuer und der ganze Plan zerplatzte, bevor er sich ├╝berhaupt entfalten konnte.

Gegensto├č!
Die geschlagenen Husaren hinterlie├čen pl├Âtzlich eine schmerzliche L├╝cke, und Gardeinfanterie eilte nach links r├╝ckend herbei, diese zu schlie├čen, denn auf der Gegenseite hatten sich blitzartig die Dragoner positioniert, die zum Gegensto├č ansetzten.

Zus├Ątzlich wurde die Deutschmeister Infanterie aus der Reserve gerufen, um das Zentrum zu verst├Ąrken. Das schnelle Schlie├čen der L├╝cke verhinderte, dass die Dragoner vorstie├čen, die S├Ąchsische Garde hatte den Preu├čischen Reitern den Schneid abgekauft!





Blutbad im Zentrum

Im Zentrum lieferten sich mehrere Einheiten einen erbitterten Schlagabtausch. Die Artillerie der Preu├čen wurde aufgeprotzt (zu erkennen daran, dass sie falsch herum steht) und man├Âvrierte hinter den Linien herum, verlor dadurch viel Zeit. Den Preu├čen konnten heftige Verluste beigebracht werden, Einheiten mussten sich nach Breaktests zur├╝ckziehen und wurden durch frische Truppen ersetzt. Die ├ľsterreicher erlitten kaum Verluste ÔÇô erstmal.



Dann aber gelang es durch heftigen Beschuss, die Hessen Darmstadt Erbprinz Infanterie vernichtend zu schlagen. Die Deutschmeister mussten von hinten kommend die L├╝cke f├╝llen. Die Schlacht wogte hin und her. Die Truppen auf preu├čischer Seite waren alle heftig angeschlagen und hatten jeweils schon 2-3 Verluste, blieben aber im Kampf.



Sichern des Zentrums

Der Verlust der Hessen Darmstadt Erbprinz Infanterie riss eine L├╝cke ins Zentrum. Sie wurde gestopft durch die schon bereit stehende Deutschmeister Infanterie.



Auch bewegte sich die S├Ąchsische Leibgrenadiergarde in den roten Uniformen ins Zentrum, auch wenn dadurch die linke Flanke deutlich geschw├Ącht wurde. Aus irgendwelchen Gr├╝nden hatten sich die Preu├čen auf dieser Flanke zur├╝ckgezogen. Angst vor der Garde oder ein Trick?

Hurra auf dem rechten Fl├╝gel
Auf dem rechten Fl├╝gel war nicht viel passiert bis dato. Dann r├╝ckte dort das Infanterieregiment 1, die Kaiser Infanterie mit Artillerieunterst├╝tzung vor. Die Artillerie konnte sich seitlich zum Zentrum direkt am W├Ąldchen positionieren, aber trotz der hervorragenden Position blieb der Beschuss weit unter den Erwartungen. Die Infanterie hingegen konnte die isoliert stehenden Preu├čen schnell ├╝berw├Ąltigen. Sie sollte danach die Hauptstreitmacht in der Flanke packen.



Gefahr im Zentrum

Jetzt wurde auch die Garde vom linken Fl├╝gel ins Zentrum beordert, um endlich den Durchbruch zu schaffen. Aber das W├Ąldchen verhinderte die Positionierung ÔÇô die Garde kam nicht in Schussreichweite. Fatal! Denn die Preu├čen konnten sich ein wenig sammeln. Erst im n├Ąchsten Zug konnten die Einheiten nach rechts verschoben werden und Platz schaffen. Aber inzwischen hatte sich die preu├čische Artillerie eingeschossen und auch die Garde musste heftig einstecken. Die Deutschmeister hatten im Artilleriebeschuss auf mittlere Entfernung besonders zu leiden. Die Prinz Maximilian Infanterie der Sachsen (rechts vom Zentrum) wurden im Artilleriefeuer vollst├Ąndig vernichtet.





Links r├╝ckten die Dragoner samt Infanterie der Preu├čen wieder vor.
Auf dem rechten Fl├╝gel konnten die ├ľsterreicher die ├ťbermacht gewinnen.



Das Zentrum bricht

Sowohl die Deutschmeister Infanterie als auch die S├Ąchsische Leibgrenadiergarde kamen frisch und ausgeruht in die Schlacht. Binnen k├╝rzester Zeit hatten sie enormen Schaden anrichten k├Ânnen, zusammen mit der Artillerie dr├Ąngten sie die Preu├čen zur├╝ck! Aber bald mussten auch sie heftig einstecken.




Auch auf dem linken Fl├╝gel sah es finster aus, die inzwischen isolierten Bayern wurden von Dragonern und der Amstell Infanterie in den Schwitzkasten genommen.



Als im Zentrum eine weitere Einheit im konzentrierten Beschuss der Preu├čen zusammenbrach, mussten die ├ľsterreicher aufgeben. Obwohl die Positionierung ├╝berlegen war und auch die Preu├čen heftige Verluste verzeichnen mussten, war das Schlachten (W├╝rfel)gl├╝ck auf Seiten der Preu├čen. (Die roten W├╝rfel sind Disorder Marker, die Augen haben keine Bedeutung. Die selbst gebauten Marker sind noch nicht fertig.)



Das Spiel entwickelte sich von einem recht statischen Ausgang zu einem dramatischen Finale mit heftigem Beschuss im Zentrum und dynamischen Bewegungen an den Flanken. Diesmal waren die Preu├čen siegreich.

Auch wenn der Platz eng wird: Macht Spa├č, mit den gro├čen Figuren zu spielen, sie sind auch aus der Ferne nicht nur durch die Fahnen zu identifizieren. Und im Verlauf der Schlacht entwickeln die Einheiten fast so etwas wie eine ÔÇ×Pers├ÂnlichkeitÔÇť durch mangelnde Befehlsausf├╝hrung (schlechte Befehlsw├╝rfe), besondere Tapferkeit (├Âfter gut gesaved) und dauernde miese Trefferw├╝rfe. Diesmal hat die Artillerie saum├Ą├čig gezielt. Wir sind inzwischen immer besser mit den Black Powder Regeln vertraut und das Spiel l├Ąuft fl├╝ssig.

Jetzt m├╝ssen noch ein paar vegetationslose Bases fertiggestellt werden und es geht an weitere Einheiten. Mehr Kavallerie muss her, und auch leichte Truppen, die als Pl├Ąnkler auch mal durch die W├Ąldchen vorr├╝cken k├Ânnen und die Linieninfanterie mit Flankenfeuer beharken k├Ânnen. Figuren daf├╝r sind schon gegossenÔÇŽ
Gespeichert

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • Beitr├Ąge: 4.068
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #1 am: 17. Oktober 2017 - 17:11:53 »

Sch├Ân fotografiert!

├ľhm, mit Husaren frontal einen Feind zu attackieren und dann mit BAYERN in die Flanke zu fallen klingt aber auch ├Ąh zumindest unkonventionell, wenn nicht irrwitzig.
Macht man das nicht andersrum?

Die Preu├čen haben m.E. alles richtig gemacht. Den Fl├╝gel zur├╝ck zu nehmen, um dann eventuell die beiden Einheiten im Zentrum zur Verf├╝gung zu haben, scheint mir nur allzu verst├Ąndlich. Die Bayern waren ja keine Gefahr und h├Ątten einen viel zu weiten Weg nehmen m├╝ssen, um um das W├Ąldchen herum schwenkend irgendwie gef├Ąhrlich zu werden. Wer an allen Stellen versucht stark zu sein, ist letztlich meistens schwach. Das haben die Preu├čen scheinbar besser als die ├ľsterreicher erkannt. Ihr Vertrauen auf die ├╝berlegene Feuerkraft ihrer Infanterie mag zwar nicht gerade fritzisch aber m.E. spielerisch korrekt sein.

Nat├╝rlich ist ein Spiel anfangs statisch, wo sich zwei Linien so ziemlich gleich verteilt gegen├╝berstehen und auch nicht mehr als ein frontaler Zusammensto├č versucht wird, es keine Schwerpunktbildung gibt. F├╝r eine wirkliche ├ťberfl├╝gelung war ja scheinbar kein Raum, wenn beide Parteien faktisch die gesamte Breite des Spielfelds einnehmen. Erinnert mich an unsere ersten Spiele, wo wir prim├Ąr versuchten, dass jeder jedes seiner Infanteriebataillone in Feuerposition bringen kann, was nat├╝rlich bei komplexerem Gel├Ąnde eh nicht klappen kann.

Vielen Dank f├╝r den sehr anschaulichen und wunderbar bebilderten Schlachtbericht.  :thumbsup:  Gro├čartig!
Gespeichert

tattergreis

  • B├╝rger
  • ****
  • Beitr├Ąge: 1.250
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #2 am: 17. Oktober 2017 - 19:49:39 »

Sehr sch├Âner Bericht: hab die ganze Zeit gedacht, dass die ├ľsterreicher gewinnen, aber so w├╝nsche ich ihnen viel Spa├č beim R├╝ckzug unter Beobachtung durch feindliche Kavallerie  :D

Man sieht die Gr├Â├če der Figs ja nicht, aber wer 40mm kennt, wei├č wieviel Zinn da auf dem Tisch steht. Respekt!
Gespeichert
Maneuver your adversary to where he decides he cannot win

preussischblau

  • Leinwandweber
  • **
  • Beitr├Ąge: 175
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #3 am: 17. Oktober 2017 - 20:23:13 »

Hier ein Gr├Â├čenvergleich mit H├Ąnden. Sooo gro├č isses gar nicht, gerade mal 62% gr├Â├čer als 28 mm.



Die Husaren mit 8 gegen 6 Angriffsw├╝rfel haben enormes W├╝rfelpech gehabt, statistisch gesehen h├Ątten sie deutlich mehr Schadenspunkte verursachen m├╝ssen, zumal der Angriffsbonus dazu kam. Die Bayern waren zwar unrelaible, aber die Nahkampfwerte durchschnittlich. Auch die Entfernung zum Kommandanten war so, dass es keinen Abzug gab. Aber der Kommandowurf war mit einer 11 komplett verkackt. 2 mal hintereinander W├╝rfelpech beim Angriff ist zu viel.

Und dann waren ja noch die Elitetruppen in der N├Ąhe, die sollten zur Unterst├╝tzung hinterher. Aber es sollte halt nicht allzu sehr nach schiefer Schlachtordnung aussehen. Die ├ľsterreicher haben es nicht recht geschafft, ihre Feuerkraft einzusetzen. Weil die Kanone rechts zu lange brauchte, das W├Ąldchen zu umrunden, kam sie erst sp├Ąt zum Einsatz - zu sp├Ąt, wie sich herausstellte. Und die ├╝berdurchschnittlich starke Einheit rechts hat lange herumged├╝mpelt statt einzugreifen.

Wir hatten erst erwogen, mit zwei Brigaden zu spielen, um den Kommandanten n├Ąher zu haben, schliesslich gibt es jetzt zweiteilge Kommandobases, aber das erst mal verworfen. Der Befehlsmalus bei gr├Â├čerer Entfernung macht sich schon sehr bemerkbar. Aber weil auch die Preussen mehrere Breaktests machen mussten und die Einheiten angeschlagen waren, blieb es etliche Stunden lang spannend.

Es sind ├╝bringens alle Handy Fotos mit einem \"alten\" iphone 6 (3 Generationen alt inzwischen), ein bisschen farbbereinigt, denn die Schlacht fand unter glei├čender Sonne, will hei├čen Halogenlampen statt. Daher die harten Schatten. Bunt isses trotzdem :-)
Gespeichert

BodeGier

  • Kaufmannstochter
  • **
  • Beitr├Ąge: 95
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #4 am: 18. Oktober 2017 - 10:41:23 »

Wirklich sehr guter Spielbericht und optisch sehr ansprechend. BRAVO!
Eine Frage zu den Husaren : HtoH - Wert ist bei Dir \"8\" ?
Und ein Karre ist wohl nicht moglich bei einem Frontalangriff ?
In den erweiterten Regeln bei BP \"The last Argument of Kings\" wird dar├╝ber geschrieben.
Gr├╝sse BodeGier
Gespeichert

preussischblau

  • Leinwandweber
  • **
  • Beitr├Ąge: 175
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #5 am: 18. Oktober 2017 - 11:10:08 »

Der Nahkampfwertz der Husaren ist 8, daher kriegen sie 8 W├╝rfel im Gegensatz zu den nur 6 f├╝r die Angegriffenen. Kommt der Angriffsbonus dazu, also 8 W├╝rfel treffen auf die 3 f├╝r Husaren, gegen 6 W├╝rfel auf die 4 f├╝r die angegriffene Infanterie f├╝r den Nahkampf. Die Werte stehen ganz oben im Beitrag in der Tabelle, rechte Seite; wir machen eine kleine Liste, um einigerma├čen ausgewogene Einheiten zu bekommen. Karree war zu Fritzens Zeit noch nicht sooo oft angesagt, daher spielen wir erstmal ohne. Sie haben es ja auch so geschafft - w├Ąre interessant zu sehen, was bei Karree passiert w├Ąre, vor allem wenn dieses dann auch noch von den Bayern beschossen worden w├Ąre. Aber Konjunktiv...
The last Argument of Kings kenne ich nicht, ist das eine lohnende Erweiterung?
Gespeichert

waterproof

  • Schuster
  • ***
  • Beitr├Ąge: 420
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #6 am: 18. Oktober 2017 - 12:20:46 »

ein sch├Âner Blackpowder Spielbericht mit sch├Ânen Modellen. Die Matte sieht auf deinen Bildern mal gar nicht soooo schlecht aus wie ich angenommen habe. Ich komme eher aus der Grasmatten Ecke und bin eigntlich langfristig auf der Suche nach einer schnellen L├Âsung. Und gerade ├╝ber die Battlemap hatte ich mit meinem Spielkumpanen gesprochen.
The last Argument of the Kings ist eine der vielen Erweiterungen f├╝r Black Powder und in diesem Fall deckt es mit Listen und Sonderregeln den Zeitraum Ende 17. Jahrhundert Anfang 18. Jahrhundert. Also auch Deine Epoche. Ich besitze es selber nicht da ich auf der Napoleonischen Seite unterwegs bin. Ist aber vielleicht eine sinnvolle Anschaffung wenn man viel siebenj├Ąhriger Krieg spielt.
Gespeichert

tattergreis

  • B├╝rger
  • ****
  • Beitr├Ąge: 1.250
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #7 am: 18. Oktober 2017 - 13:14:34 »

Ich war von LAotK eher entt├Ąuscht, es war eher etwas f├╝r eine Einf├╝hrung in die Epochen als f├╝r Spieler, die sich schon in den Zeitr├Ąumen auskennen. Wenn man Mut zum Hausregelnerstellen hat und DonVoss Einf├╝hrung in den SYW gelesen hat, braucht man das Ding eigentlich nicht.

SYW
Hier ein review von LAotKhttp://keefsblog.blogspot.de/2014/05/the-last-argument-of-kings.html
« Letzte ├änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1508328233 »
Gespeichert
Maneuver your adversary to where he decides he cannot win

Sorandir

  • B├╝rger
  • ****
  • Beitr├Ąge: 1.625
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #8 am: 18. Oktober 2017 - 13:24:43 »

Sieht beeindruckend aus das ganze und das trotz relativ spartanischem Gel├Ąnde.

Ich verstehe blo├č den Vorteil nicht, den 40mm Minis gegen├╝ber 28mm haben. In 28mm h├Ątte dieses Black Powder Spiel doch genauso ausgesehen und gewirkt oder ?
Gespeichert
- Kurpfalz Feldherren -
http://www.kurpfalz-feldherren.de

tattergreis

  • B├╝rger
  • ****
  • Beitr├Ąge: 1.250
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #9 am: 18. Oktober 2017 - 13:35:56 »

Zitat von: \'Sorandir\',\'index.php?page=Thread&postID=260419#post260419
In 28mm h├Ątte dieses Black Powder Spiel doch genauso ausgesehen und gewirkt oder ?

├ťberhaupt nicht! Ich kenne keine 28mm Figur mit integriertem M├╝ndungsfeuer!
Gespeichert
Maneuver your adversary to where he decides he cannot win

preussischblau

  • Leinwandweber
  • **
  • Beitr├Ąge: 175
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #10 am: 18. Oktober 2017 - 16:13:22 »

Der Vorteil der 40mm Figuren - wenn man es denn so bezeichnen will - ist meine pers├Ânliche Geschichte mit den alten Formen von N├╝rnberger Meisterzinn. Ich bin eigentlich ├╝ber den Kellerfund im eigenen Keller wieder auf die Figuren und damit zum Tabletopspielen gekommen. Hier im Vorstellungsthread und vor allem im Projektthread nachzulesen.

Die Matte wirkt auf dem Foto wegen des knalligen Lichtes viel heller als im Original, ich habe mal ein paar Fotos bei unterschiedlichem Licht und unterschiedlicher h├Âhe gemacht, aber weil das ein neues Thema ist, mache ich mal einen neuen Thread auf.



Zum Thema \"The last Argument of Kings\" habe ich mal ein paar Rezensionen gelesen, die meisten finden es nicht so doll, wie ja auch hier schon zu lesen. Da finde ich die oben angesprochenen Unterschiede zwischen dem SYW und den Napoleonischen Kriegen von DonVoss sehr viel hilfreicher.

Wir basteln uns eh die eine oder andere Hausregel, angefangen mit den Entfernungen - f├╝r die originalen fehlt der Platz, und 2,5 mal k├╝rzer funktioniert bis auf die angesprochene Befehlsreichweite ganz wunderbar. Dazu kommen jetzt die Reserven, und wer weiss was noch alles. Aber die Basics lassen wir erstmal unangetastet - bis wir alle Feinheiten und Spezialit├Ąten drauf haben wirds noch etwas dauern.
« Letzte ├änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1508339139 »
Gespeichert

BodeGier

  • Kaufmannstochter
  • **
  • Beitr├Ąge: 95
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #11 am: 18. Oktober 2017 - 18:29:03 »

Mit der \"8\" beim HtoH meinte ich mehr die H├Âhe. Hussaren haben , da leichte Kavallerie, in BP-B├╝chern meist eine \"6\" .
Das PB-Erweiterungsbuch befasst sich mit dem Zeitraum ca. 1704 - ca. 1775 und ist sch├Ân bebildert, mit diversen Armeelisten und Sonderregelung und Spielideen. Als Erg├Ąnzung ja, n├Âtig nein. Der SYW ist dabei nur ein Kapitel.
Gespeichert

preussischblau

  • Leinwandweber
  • **
  • Beitr├Ąge: 175
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #12 am: 18. Oktober 2017 - 19:21:54 »

Um Gleichstand mit den Dragonern auf der preu├čischen Seite zu bekommen, haben die Husaren diesmal eine 8, da die einzige Kavallerie f├╝r die ├ľsterreicher im Spiel und sie sowieso schon gegen├╝ber ihren Counterparts im Nachteil sind, da sie im Gegensatz zu den Dragonern nicht schie├čen k├Ânnen. Das war eine Balance Ma├čnahme. Sobald mehr Reiter dazu kommen, werden sie nach den BP vorgaben neu bewertet und wieder eine 6 bekommen.
Gespeichert

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • Beitr├Ąge: 4.068
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #13 am: 19. Oktober 2017 - 09:54:31 »

Ahso, dann ist das eher BP verschuldet. Irgendein Brite hatte sich mal in seinem Blog dar├╝ber ausgeheult, dass Kavallerie angeblich zu leicht Infanterie in BP killen kann. In allen Regelwerken, die ich bislang gespielt habe, kann Infanterie erstmal in attackierende Kavallerie reinschie├čen. Dann hat die Kavallerie schonmal meisten einige Verluste (in HoW 2 Hits so etwa), manchmal muss die Kavallerie gleich mal wegen der Verluste einen Moralwert ablegen und dann sind sie nichtmal im Nahkampf gewesen. Geht der Nahkampf mehrere Runden sind die Reiter schon in der ersten Runde wegen mehr Verlusten im Hintertreffen...
Gespeichert

BodeGier

  • Kaufmannstochter
  • **
  • Beitr├Ąge: 95
    • 0
Herbstschlacht im 7YW
« Antwort #14 am: 19. Oktober 2017 - 10:35:07 »

Das ist bei BP ├Ąhnlich. Es gibt \"Close Fire\" mit Treffen auf \"3\" und wenn die Kavallerie dabei \"shaken\" wird , erfolgt ein Break-Test nach HtoH-Regeln , noch vor dem eigentlichen Nahkampf.
Gespeichert