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Autor Thema: PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien  (Gelesen 6658 mal)

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Maréchal Davout

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PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« Antwort #30 am: 01. Dezember 2017 - 12:05:54 »

Zitat von: \'Pappenheimer\',\'index.php?page=Thread&postID=263048#post263048
DafĂŒr sind in dem Zvezda-Set ganz schön viele Pikeniere drin oder bei A-call-to-arms mit HĂ€lfte Musketier/HĂ€lfte Pikeniere. :thumbsup:
Ja, daher war die Zvesda-Box auch eine besonders tolle ErgÀnzung in meinen Augen! Vielleicht bekomme ich ja auch noch die A-call-to-arms-Jungs...

Schade, dass du fĂŒr grĂ¶ĂŸere Gefechte nichts cooles kennst. Irgendwas gibt es bestimmt!
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Pappenheimer

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PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« Antwort #31 am: 05. Dezember 2017 - 11:42:48 »

Ich denke die Kolbenschwinger sind praktisch das Gleiche wie die Minis im Bajonettangriff in Naposets. Wenn man zeitgenössische Werke wie den Wallhausen anschaut, erkennt man, dass das Abfeuern der Musketen nur ein Teil des Einsatzes derselben durch die Musketiere war. Wenn die Infanterie aufeinanderprallte, dann wurde mit den Kolben aufeinander eingedroschen und dann mit den Degen oder Rapieren weitergekĂ€mpft oder gar mit den SchĂŒtzenhĂŒten - einer Art Helm - geprĂŒgelt. Wenn ich an die meisten neueren Reportagen ĂŒber gefundene Skelette nachdenke, dann waren Nahkampfwaffen die hĂ€ufigeren Todesursachen, das Massengrab in LĂŒtzen mal ausgenommen. Da lag es ja an dem besonderen Ausschnitt aus dem Schlachtfeld. Vgl.: http://www.sweetwater-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=22205 Da die Musketen nur langsam geladen und abgefeuert werden konnten, stellte schon der Nahkampf noch einen wesentlichen Aspekt des Kampfes in dieser Zeit dar. Hin und wieder war das Verschießen eines Fußvolkes aber auch noch eine ZĂ€sur. War Infanterie isoliert und hatte alle Kugel evtl. sogar die Knöpfe (wie in der Schlacht bei Zablat die Mansfeldischen) verschossen, durfte sie ohne Ehrverletzung auch einen Akkord annehmen und sich ergeben. Mehr konnte man scheinbar von einem tapferen Soldaten nicht erwarten als bis zur letzten Kugel zu schießen.

Dabei kann ich mich an keinen bisher entsinnen, dessen Wunde von einer Pike gestammt hĂ€tte. Meistens sind eher Schwerter und andere Hiebwaffen schuld gewesen, wenn die Soldaten niedergestreckt wurden. Vielleicht kommt das daher, weil ein ĂŒberwiegender Teil der Soldaten auf der Flucht von nachsetzenden Reitern von oben mit kleinen ReiterĂ€xten, Schlachtschwertern (der Begriff taucht in Inventaren aus der Zeit öfter auf) und dergleichen niedergehauen wurden.

Mit dem Kolben zu kĂ€mpfen war also total Usus. Was fehlt sind eigentlich Musketiere, die mit dem Rapier/Schwert in der Faust im Nahkampf hauen und stechen. Das liefert bislang keiner der fĂŒhrenden Hersteller.  :smiley_emoticons_pirat:
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Maréchal Davout

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PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« Antwort #32 am: 05. Dezember 2017 - 12:34:20 »

Hm... der große Unterschied, den ich zwischen Napo-Bajonett und Kolbenkampf im 17. Jh. sehe, ist, dass die SchĂŒtzen des 17. Jh. einen Degen bzw. ein Rapier dabei hatten und die meisten napoleonischen Soldaten im Wesentlichen fĂŒr den Nahkampf auf ihre Muskete mit Bajonett zurĂŒckgreifen mussten. Mit dem Degen zu kĂ€mpfen ist doch viel effektiver als mit der schwerfĂ€lligen Arkebuse zu schwingen, oder?
FĂŒr die Conquistadores in Mittel- und SĂŒdamerika kenne ich einige militĂ€rhistorische Betrachtungen nach denen neben vielen anderen, ein Vorteil der Spanier auch der Nahkampf mit Schwert im Vergleich zu den Hiebwaffen der Indigenen gewesen sei. Ähnlich mĂŒsste es sich auch beim Kolben der Schusswaffe im Vergleich zum Rapier/Degen verhalten. Die Modelle von Zvezda und Revell haben ja alle einen Degen.

Aber du hĂ€ttest, wie ich lese, ja auch gern ĂŒberhaupt mal Degenfechter in den Sets. Was die Kolbenschwinger angeht, wĂŒrde ich schon den einen oder anderen Vertragen, aber ich finde sie ĂŒberreprĂ€sentiert (im Set der Kaiserlichen und auch der schwedischen Infanterie von Revell sind 5 Kolbenschwinger (neben 30 weiteren Musketieren) und insgesamt 7 Pikeniere. So eine Pose wie der Kaiserliche von Revell, der mit beiden HĂ€nden die Schusswaffe ĂŒber den Kopf hĂ€lt, sieht eigentlich nur gut aus, wenn man ein Diorama/eine Vignette baut, wo er den Hieb eines Reiters von oben gerade abwehrt.
Ansonsten stellt man auf Basen ja meist auch nicht wilde Nahkampfszenen dar, sondern wie eine Einheit vorrĂŒckt, steht etc. Da passen die Kolbenschwinger nicht so gut, weil in den meisten Schlachtsituationen ĂŒberagitiert aussehen. Ähnlich ist es ja auch mit den allzu wilden Bajonettfechtposen in manchem Napo-Set! Aber gerade fĂŒr Skirmish-Situationen passen diese Posen eingestreut natĂŒrlich wieder besser teilweise ;)
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Riothamus

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PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« Antwort #33 am: 05. Dezember 2017 - 13:15:58 »

Das mit der EffektivitĂ€t wĂŒrde man ja so vermuten. Allein die Quellen ...

(Und die Konquistadoren hatten oft ĂŒberhaupt nur wenige Feuerwaffen im Einsatz. Man denke allein an den Mangel an Pulver bei CortĂ©z oder daran, dass die Franzosen ihre VerbĂŒndeten Huronen in Kanada schon einmal mit 2 oder 3 Feuergewehren unterstĂŒtzten. Die Dinger wirkten da eher durch den Schrecken des Unbekannten. Da war also zunĂ€chst der Einsatz von Blankwaffen der Normalfall.)
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Gruß

Riothamus

Pappenheimer

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PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« Antwort #34 am: 05. Dezember 2017 - 13:17:24 »

Zitat von: \'Maréchal Davout\',\'index.php?page=Thread&postID=263269#post263269
1.
Hm... der große Unterschied, den ich zwischen Napo-Bajonett und Kolbenkampf im 17. Jh. sehe, ist, dass die SchĂŒtzen des 17. Jh. einen Degen bzw. ein Rapier dabei hatten und die meisten napoleonischen Soldaten im Wesentlichen fĂŒr den Nahkampf auf ihre Muskete mit Bajonett zurĂŒckgreifen mussten. Mit dem Degen zu kĂ€mpfen ist doch viel effektiver als mit der schwerfĂ€lligen Arkebuse zu schwingen, oder?

2.
 So eine Pose wie der Kaiserliche von Revell, der mit beiden HĂ€nden die Schusswaffe ĂŒber den Kopf hĂ€lt, sieht eigentlich nur gut aus, wenn man ein Diorama/eine Vignette baut, wo er den Hieb eines Reiters von oben gerade abwehrt.
1.
Ich denke, die werden damals zuerst allesamt die Musketen als KnĂŒppel genommen haben und nicht weggeworfen haben, um dann mit dem Degen zu fechten. Als Szene sĂ€he das schon gefĂŒhlt richtig aus, wenn die Musketiere direkt vom Feuern zum PrĂŒgeln ĂŒbergehen. Eines meiner Lieblingsbilder zum Thema Nahkampf: https://2.bp.blogspot.com/-YqILt8LcJJk/VyMV144VNLI/AAAAAAAAX3I/lz893ULnKlUz6I2C7eE7I4ADMASPpjM4QCLcB/s1600/No%2Bmercy.jpg
Vielleicht auch die Frage, ob der Umgang mit dem Schwert vertraut, geĂŒbt war.
Schön fand ich mal die Rekonstruktion solcher NahkÀmpfe in der Doku aus der Battlefield-Britain-Reihe: Routing the Royals: The Battle of Naseby

2. Die Pose sieht einfach unnatĂŒrlich aus, außer sie wĂ€re vielleicht zu sowas wie GrĂŒĂŸen, Waffen strecken oder sowas formalisiertes. Aber dass jemand so die Muskete im Kampf hĂ€lt, passt fĂŒr mich einfach nicht.
DafĂŒr haben die Revell-Minis mehr AusrĂŒstung als die Zvezdas. Die Federn, die ich als zu viele empfinde, schneide ich meistens entweder ganz weg oder reduziere sie. Kein Problem.


Ich sammle gerade Bilder von Lanzierern. Zumindest Vrancx malte sie stÀndig.
Hier rechts: https://c1.staticflickr.com/8/7339/16294489657_1f912688d4_b.jpg
Wieder rechts: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fc/Sorpresa_de_un_convoy%2C_por_Sebastiaan_Vrancx.jpg
Wieder rechts: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5a/Sebastiaen_Vrancx_%281573-1647%29_-_Veldslag_%281640%29_-_Sevilla_Bellas_Artes_22-03-2011_12-07-38.jpg
Vielleicht hat Vrancx einfach ĂŒberwiegend den 80-jĂ€hrigen Krieg gemalt und die Spanier hatten noch massiv Lanzierer.
Auch hier spanische Lanzierer: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3b/Leonardo-socorro_de_brisach.jpg/567px-Leonardo-socorro_de_brisach.jpg
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1512476581 »
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Pappenheimer

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Musketiere fĂŒr den Lord
« Antwort #35 am: 08. Dezember 2017 - 09:26:52 »

Die Kompanie des englischen Exilanten kriegt VerstÀrkung.



Sie stammen offenbar vom selben Regiment wie die Pikeniere und sollten eigentlich alle rote WĂ€mser wenigstens erhalten. Wo es nicht dazu gereicht hat, gab es Feldzeichen am Ärmel.



Der Offizier orientiert sich an einem zeitgenössischen PortrÀt.



Das PortrÀt: http://www.30jaehrigerkrieg.de/wp-content/uploads/Kagg_16232.jpg

Die Modelle sind ein Mix aus beiden Revellsets und Zvezda. Die Idee war einen Trupp beim Feuern darzustellen. Manche haben erst angelegt, andere feuern die Musketen ab und einer hat ein Problem mit dem Pulver auf der Pfanne.
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Maréchal Davout

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« Antwort #36 am: 08. Dezember 2017 - 09:44:32 »

Coole Truppe! Dein Offizier sieht eleganter aus aus der auf dem GemÀlde, aber der Zeitgeschmack ist heute ein anderer ;)
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Shapur

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« Antwort #37 am: 08. Dezember 2017 - 11:03:26 »

Zum vorherigen Thema fÀllt mir ein Spruch ein: Ein böser Mensch ist der, der einen Piketier erschlÀgt. Der tut einem nichts.
Auch ist eine stumpfe Schlagwaffe mit Gewicht wie die damilge Schusswaffe einer Stichwaffe vorzuziehen, denn Erstere verursacht Schaden auch wenn sie pariert wird.
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Pappenheimer

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PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« Antwort #38 am: 08. Dezember 2017 - 11:04:56 »

Die rosa Rosetten auf den Schuhen wollte ich auch auf die Stiefel malen. Aber das hat nicht so geklappt bzw. sieht man im Gras eh nicht. Ich hatte ja auch bei den Schuhen der Soldaten diese typischen durchbrochenen Schuhe gemalt, wo man die StrĂŒmpfe durch die Schuhe sieht. Aber das erkennt man wegen der Begrasung leider auch nicht. Immerhin hat jetzt der Lord ne flexiblere Truppe fĂŒrs nĂ€chste Gefecht. Ich habe der HĂ€lfte der Minis Ă€rmellose Lederkoller gegeben, so dass man die Einheit bei Bedarf auch in zwei Trupps abgestellte SchĂŒtzen (Commanded Shot) Ă  2 Punkte aufsplittern kann.  8)
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Pappenheimer

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Dragoner fĂŒr Ole Gunkel
« Antwort #39 am: 15. Dezember 2017 - 09:42:45 »

Diese Woche waren Dragoner fĂŒr Ole Gunkel dran.


Links zwei Mann aus meiner Forlorn Hope Truppe.

Dragoner waren im Prinzip einfach aufs Pferd gesetzte Musketiere. Daher habe ich 4 von 6 Dragonern Schuhe statt Stiefel gegeben. Der AnfĂŒhrer hat als Rangmerkmal wenigstens einen Brustharnisch mit RĂŒcken bekommen.



Wahrscheinlich hatten die Dragoner eigentlich die Gewehre auf dem RĂŒcken wie auf einer Darstellung von Wallhausen. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fotothek_df_tg_0000946_Kriegskunst_%5E_Pferd_%5E_Kavallerie_%5E_Reiter_%5E_Lanzierer_%5E_K%C3%BCrassier_%5E_Arkebussierr.jpg Die Dragoner sind ganz unten unter den Arkebusieren. Aber der Umbau war mir zu kompliziert.

Bin gespannt wie sich Dragoner spielen, haben ja in Pikeman\'s Lament einige Sonderfunktionen.  :thumbup:
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Maréchal Davout

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« Antwort #40 am: 15. Dezember 2017 - 10:05:43 »

Coole Truppe! Die gelben Federn geben den Modellen was wichtiges an optischer Wirkung :)
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« Antwort #41 am: 15. Dezember 2017 - 10:55:58 »

Ich hab teilweise auch einfach damit gespielt, Überreste von ĂŒberflĂŒssiger Plastik, die sonst die Mini an den Gussrahmen band, als Feldzeichen zu interpretieren. Bei den filigranen Armen bei Revell ist es manchmal tricky die Mini sauber rauszuschneiden ohne Gliedmaßen zu beschĂ€digen.

Dadurch dass beide Seiten zweierlei Federn jeweils haben, schwarze und gelbe bei Gunkel und rote und blaue beim Lord, hat man auch ein bisschen Variationsmöglichkeiten.

Das Reiterset von Revell ist auf jeden Fall eine Freude zu bemalen. Schön deutlich modellierte Kleidung und AusrĂŒstung. In der besten aller Welten, hĂ€tte Revell mindesten 3 Sets gemacht.

NĂ€chste Woche kommen Lanzierer. Habe da viel mit Greenstuff gearbeitet, um halbwegs brauchbare Lanzen zu kreieren.
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Maréchal Davout

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« Antwort #42 am: 15. Dezember 2017 - 11:08:13 »

Zitat von: \'Pappenheimer\',\'index.php?page=Thread&postID=263802#post263802
Das Reiterset von Revell ist auf jeden Fall eine Freude zu bemalen. Schön deutlich modellierte Kleidung und AusrĂŒstung. In der besten aller Welten, hĂ€tte Revell mindesten 3 Sets gemacht.
Ja, das war leider nie Revells Konzept. Sie haben quer durch die Geschichte eigentlich vor allem immer nur 2 Sets fĂŒr ein Gegnerpaar gemacht. FĂŒr den 30jĂ€hrigen ist es da schon fast als Luxus zu bezeichnen, dass alle drei Waffengattungen abgedeckt sind fĂŒr die Fraktionen und man duch die 2 Infanteriesets sogar gut Mischen kann. Im Grunde eine leicht bessere Situation als fĂŒr den SiebenjĂ€hrigen Krieg, wo die Infanteerie der Preußen eigentlich zu groß ist und man nicht alles fĂŒr beide Seiten verwenden kann.
Zvesda hat es bei vielen SchauplĂ€tzen ja nicht groß anders gemacht, Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel.
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Pappenheimer

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Lanzierer fĂŒr den Lord
« Antwort #43 am: 21. Dezember 2017 - 13:30:49 »

Mit viel Greenstuff und wenig Talent zum Basteln habe ich 6 Lanzierer fertig gestellt. 4 stammen aus dem Set von Mars mit den KĂŒrassieren.



Die Fahnen sind auch im Eigenbau entstanden. Ich habe mich an den enorm langen Wimpeln orientiert, die man immer wieder auf GemÀlden von Vrancx und anderen sieht.



Ich habe allen etwas andere RĂŒstungen gegeben. Neben den um 1620 beliebten \"gestreiften\" RĂŒstungen, habe ich eine in Schwarz matt und eine in Metallfarben. Einer hat scheinbar seine RĂŒstung verbummelt und auch nur eine Sturmhaube, statt einem Visierhelm.

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Maréchal Davout

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PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« Antwort #44 am: 21. Dezember 2017 - 14:17:29 »

Hach, die Lanzierer sind fertig - schön verwegen mit wehenden, langen Wimpeln!

Und wieder hat es ein Revell-Conquistador ins Projekt geschafft ;) Wirkt im Vergleich zum Rest etwas schwach gepanzert, gab es das auch so? Was ist denn mit seinem Kollegen - der mĂŒsste doch mit seiner VollplattenrĂŒstung auch ganz gut gehen, oder?
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