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  • 26. Januar 2021 - 16:59:35
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Endlich wieder da!

Autor Thema: [Kugelhagel] »Französische Invasion in Spanien – Amat Victoria curam«  (Gelesen 1321 mal)

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D.J.

  • Gast

Heute war es endlich soweit, nach fast einem dreiviertel Jahr Pause endlich wieder Kugelhagel :)
Um wieder in die Regeln reinzukommen, haben mein Mitspieler und ich folgendes vereinbart

Mission / Szenario
Offene Feldschlacht, da wir lange nicht mehr gespielt haben. Ziel der Franzosen ist es, einen Brückenkopf in Spanien zu errichten.

Sonderregeln
- Garde Regimenter und Brigaden bleiben in Reserve
- Die Reserve kommt erst ab der zweiten Runde ins Spiel
- Die Reihenfolge des Eintreffens der Reserve wird vorab notiert
- Es wird nur ein Kartensatz genutzt um kurze Runden mit 20 Zügen zu erreichen

Aufbau
- Beim Aufbau wechseln wir uns ab und verzichten auf Nebelmarker zugunsten eines schnelleren Spiels
- Es wird eine kleine Siedlung bzw. kleine Gehöfte geben
- Die Häuser sind mindestens 8cm voneinander entfernt
 
Französische Invasionstruppen

1. Brigade der Garde
- Berittene Gardegrenadiere
- Gardegrenadierbataillon 1
- Gardegrenadierbataillon 2

2. Infanterie Brigade
- Linieninfanterie Kleve-Berg
- Linieninfanterie Westphalie
- Linieninfanterie Règiment 8eme
- Fußartilleriebatterie

4. Infanterie Brigade
- Leichte Infant. »O'Gilwy« Scharfschützen, Feuerüberfall
- Leichte Infant. »Berwick«, Feuerüberfall
- Leichte Infanterie, Voltigeure, Scharfschützen, Feuerüberfall
- Fußartilleriebatterie

3. Kavallerie Brigade
- Holländische Lanzenreiter, Schockkavallerie +3 ,Ungestüm
- Holländische Lanzenreiter, Schockkavallerie +3, Ungestüm
- Jäger zu Pferd

Reihenfolge der Reserve
2. Berittene Gardegrenadiere
3. Gardegrenadierbataillon 1
4. Gardegrenadierbataillon 2

Aufbau der Franzosen
Da ich bei den Spaniern und ihren Alliierten, den Briten, mit sehr viel Guerillas und lockeren Formationen rechnete, plante ich eine Aufstellung, die an ein Schachbrettmuster erinnert.



Der Plan
Durch den gleichmäßigen Aufbau einer Schlachtlinie wollte ich die Spanier und die Briten dazu verleiten, sich in die Mitte meiner Schlachtordnung zu verrennen.
In den ersten Zügen würde ich versuchen zunächst gleichmäßig vorzurücken und dann, je nach Aufbau der gegnerischen Einheiten, einen Schwerpunkt wie bei einer schiefen Schlachtordnung durchzusetzen, bei dem ich mit meiner Kavallerie und / oder der Garde eine Überflügelung starten wollte.
Dafür würde ich schon einige Züge brauchen und bewusst defensiv spielen, um die zweite Runde ohne größere Gefechte zu erreichen. So könnte ich vor meiner Offensive meine Garde entsprechend auf das Feld zu führen.

Die Armee der Briten und Spanier

1. Brigade
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Fußartilleriebatterie
- Guerillas

2. Brigade
- Highlanderbattaillon
- Highlanderbattaillon
- Scharfschützenbattaillon
- Guerillas
- Schweres Dragonerregiment
- Schweres Dragonerregiment

3. Brigade
- Linieninfanteriebattaillon
- Linieninfanteriebattaillon
- Linieninfanteriebattaillon
- Linieninfanteriebattaillon
- Raketenartilleriebataillon

Reserve
- Linieninfanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Guerillas
- Guerillas




Da ich sehr viele Bilder gemacht habe (ursprünglich 67, für den Bericht sind davon 42 geblieben) teile ich den Bericht in drei Teile auf.
« Letzte Änderung: 19. Januar 2019 - 16:29:10 von D.J. »
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D.J.

  • Gast
Die Schlacht beginnt
« Antwort #1 am: 19. Januar 2019 - 15:14:11 »

In den ersten Zügen vereinten sich die Regimenter "Kleve-Berg" und "Westphalie". Die Fußartillerie (der wir für dieses Spiel +20cm Reichweite gaben) rückte vor und schoß wie auch im weiteren Verlauf der Schlacht nur Fahrkarten.



Die Raketenartillerie der Briten sorgte für den ersten Lacher des Tages, als eine Fehlzündung die Einheit erstmal derartig in Unruhe versetzte, dass sie in Unordnung geriet



An der linken Flanke rückten die Briten verhalten vor und die Scharfschützen skandierten "Hambi bleibt!", als sie die Kirche besetzten ;)



An der rechten Flanke schickte ich die Jäger vor. Was mich da geritten hat ... ich weiß es nicht. Irgendwie brachte ich es im ganzen Spiel nicht übers Herz, Karten (also Aktionen) voll auszunutzen.



Mittig ließ ich, ebenfalls in einem Anfall von Größenwahn, das Regiment "Berwick" vorrücken ...



... und umgehend in den Nahkampf gehen, nachdem der Beschuss unzufriedenstellend ausfiel



Dann begann das Drama auf meiner rechten Flanke.
Nach einem Beschuss mit Raketen gerieten meine Jäger in Unordnung, als ihre Pferde auf die ungwohnten Geräusche und Einschläge reagierten.



Die Briten setzten nach und standen somit perfekt für einen Angriff in meiner rechten Flanke, dem ich nciht viel entgegensetzen konnte





Die Jäger wurden vollends aufgerieben.

Im Zentrum wurde ich nach diesem Verlust nervös. Daraufhin ließ ich meine Voltigeure dort einen Flankenagriff ausführen. Dass ich damit eine Eliteeinheit verheizen würde, wurde mir ert bewusst, als ich die letzte Base hingestellt hatte.



Ich konnte keine Entscheidung erzwingen und die Briten fielen nun ihrerseits den Voltigeuren in die Flanke.



Das Ergebnis war mehr als ernüchternd für mich.



Die rechte Flanke verwundet und offen, das Zentrum fast verloren ... es konnte nur besser werden.

Ende Teil I



« Letzte Änderung: 19. Januar 2019 - 15:33:16 von D.J. »
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D.J.

  • Gast

Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, da ich die Reserve ins Spiel bringen konnte.
Eilig ließ ich die berittenen Gardegrenadiere in die rechte Flanke preschen ...



... und musste ungläubig miterleben, wie sie den Nahkampf haushoch verloren und aufgerieben wurden!
Sofort befahl ich der 8ème die Flanke zu sichern



Aber sie konnten trotz tapferen Kampfes den Gegner nur in Unordnung versetzen.



Schließlich ließ ich die Gardegrenadiere ebenfalls in die rechte Flanke stürmen, wo sie den Rest erledigten





Doch die Briten ließen ihrerseits nicht locker und setzten, vor meinem Artilleriefeuer durch das kleine Bauernhaus gedeckt, mit erhöhtem Druck nach.







Nun verlagerten sich die Kämpfe ins Zentrum. Die Iren nahmen sich die Highlander vor und konnten sie erschöpfen.



Also ließ ich meine Lanzenreiter ebenfalls im Zentrum angreifen udn den Highlandern in die Flanke fallen.



Sie brachen durch, machten den Weg für die Iren frei und formierten sich neu, als die Briten sie angriffen.



Für diesen Affront sollten die Rotröcke bezahlen.





Doch der Triumph erwies sich als kurzlebiger Traum.

Ende Teil II





« Letzte Änderung: 19. Januar 2019 - 16:36:33 von D.J. »
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D.J.

  • Gast
Est superbia et ante ruinam- Hochmut kommt vor dem Fall
« Antwort #3 am: 19. Januar 2019 - 15:14:34 »

Die britische Raketenartillerie zündete und die Pferde meiner Lanzenreiter gingen durch!
Im wilden Galopp und mit nicht minder wilden Flüchen gegen die verfluchten Rotröcke stob die Einheit auseinander und ward nicht mehr gesehen



Jetzt zeigte sich, dass ich (unter Anderem) mit meinen Reserven schlecht gehaushaltet hatte.
Die britischen Reserven kamen nach und nach auf das Feld geströmt. Das Sprichwort von Masse gegen Klasse zeigte hier seine gräßliche Fratze und mir dämmerte, dass ich mehrere große Fehler gemacht hatte, die sich jetzt rächen würden.
Gleichzeitig schien sich die britische Raketenartillerie eingeschossen zuhaben und versetzte meine Garde auf der rechten Flanke in Unordnung



Ich mobiliserte meine letzte Reserve um die rechte Flanke endgültig zu sichern







In dem Gedanken, die Entscheidung jetzt herbeizwingen zu können, beging ich den letzten Fehler.
Meine zweiten Lanzenreiter stürmten an der linken Flanke vor um die britischen Dragoner zu vernichten, mindestens aber aufzuhalten.



Gleichzeitig ließ ich die Iren ohne Rückendeckung das Zentrum sichern.



Aber in einer Mischung aus Musketenfeuer und Raketenbeschuss geriet die Einnheit in Panik, rannte wie kopflos umher und wurde schließlich gefangen genommen!



Jetzt konnten meine durch Beschuss erschöpften Lanzenreiter nicht mehr viel unternehmen. Sie wurden von den britischen Reserven eingekesselt ...



... schwer getroffen und ergaben sich schließlich dem Feind (so jedenfalls die Aussage nach dem Gefangenenaustausch. Die Briten stellen die Sache natürlich anders dar und behaupten, sie hätten die Lanzenreiter gefangen genommen)



Hier war kein Staat mehr zu machen und die Franzosen zogen sich (vorerst) zurück

« Letzte Änderung: 19. Januar 2019 - 16:32:14 von D.J. »
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Driscoles

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Hi,
ich finde deinen Spielbericht ganz großartig!
Der Engländer muss unbedingt seine Minis bemalen.  Dann macht alles gleich nochmal so viel Spaß! :)
Gruß
Björn
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Plasti

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Jepp hat mir gefallen.

Das die Figuren noch bemalt werden davon gehe ich aus ;).

Und sollten noch Truppen für die jeweilige Seite fehlen, ich habe noch einiges an Verstärkung hier liegen. :)
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D.J.

  • Gast

Danke euch für das Lob :)
Ja, den Britenspieler treibe ich immer wieder an, aber er hat leider viel anderes um die Ohren (Kind, Verein, Warhammer 40k) ... da bin ich schon froh, wenn ich ihn für eine Partie Kugelhagel zu packen bekomme ;)

Manöverkritk / Gedanken zum Spiel
Insgesamt bin ich verwundert, denn ich habe wohl doch weniger Linieninfanterie, als ich gedacht habe. Dazu kommt meine Liebe zur Garde und ein paar Aufpeppungen (Sonderregeln) für die Einheiten, was Körner kostet und am Ende zwar eine elitäre und schlanke Armee erschafft, aber etwas mehr Speck (billige Einheiten für Masse) am Muskelfleisch könnte ihr dennoch nicht schaden.

Daher werde ich vermutlich meine Linieninfanterie 8ème, die ich zu sechst auf eine Base geklebt habe, auf 4er Bases umbauen, sodass ich eine 8ème und eine 9ème mit je 5 Bases aufstellen kann. Die beiden Regimenter Kleve-Berg und Westphalie belasse ich als 3-Base Regimenter, da ich damit die hohe Desertastionsrate dieser beiden in den Dienst gepressten Regimenter darstellen will.
Die Iren werde ich evtl, doch zusammenfassen (kostet mich zwar eine Einheit, aber irgendwas ist ja immer ;) ) und den Voltigeuren vermutlich endlich ihre Kommando-Base zugestehen, auch wenn ich mit den Zvezdas derzeit nicht rede.

Wenn alles klappt sind wir entweder nächste Woche oder in 14 Tagen erneut "in Spanien" ;)
Und da will ich diesmal besser vorbereitet sein :D
Denn wir wissen ja ... Amat victoria curam ;)
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Pappenheimer

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    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.

Die unbemalten Minis wirken wirklich etwas komisch, v.a. im Gegensatz zu Deinen fast fertigen Truppen. Was ich nicht verstehe ist, warum Du nicht die Einheiten fertig machst ehe Du neue anfängst. Ich finde ne unbemalte Truppe fast besser als ne bemalte auf ner weißen Base.

Das Gelände war bei euch einfach nur eine Ebene? Die Gebäude waren nur Staffage oder hatten die auch eine Bedeutung? Normalerweise würde ich mit nummerisch unterlegenen Truppen eher einen Flügel z.B. zurückhalten und hinter einem Geländehindernis lassen.
Deine Aktionen habe ich irgendwie nicht verstanden. Die Briten blieben in ihrer Schlachtreihe aber Du hast immer wieder isoliert einzelne Bataillone vorgeführt, wodurch sie dann in den Sack gehauen wurden? Vielleicht ist das Regelwerk ein bisschen schuld, was anders als andere kein Vorgehen geschlossener Brigaden fördert, sondern einzelne Einheiten betrachtet, wodurch man den Überblick verlieren kann, dass es doch besser wäre, mehrere Bataillone zusammen zu halten. Zumindest auf dem rechten Flügel hattest Du aber auch ziemliches Würfelpech.

Danke für den Bericht und bin schon gespannt auf die Entwicklung Deines Projekts.
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waterproof

  • Schuster
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Vielen Dank für diesen unterhaltsamen Spielbericht. Überflüssig zu erwähnen das bemalte Armee sich immer besser auf den Spieltisch machen, aber besser so als wenn man vor lauter Malstress ganz die Lust am spielen verliert. Vielleicht war dieses Spiel auch ein Motivationsschub seine Briten mit Farbe zu versehen  ;). Ich kenne die Regeln von Kugelhagel nicht. Das vorschieben einzelner Battalione passiert mir gerne bei Black Powder. Weil meine Würfel kaputt sind  :D.
Cooles Spiel und demnächst gerne mehr.

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D.J.

  • Gast

Die unbemalten Minis wirken wirklich etwas komisch, v.a. im Gegensatz zu Deinen fast fertigen Truppen. Was ich nicht verstehe ist, warum Du nicht die Einheiten fertig machst ehe Du neue anfängst. Ich finde ne unbemalte Truppe fast besser als ne bemalte auf ner weißen Base.

Die weißen Bases sind einem »Wasserschaden« durch meine eigene Ungeschicklichkeit zu verdanken :(
Ich verwende 300gr starkes Aquarellpapier, dass ich doppelt falte als Base (die Aquarellseite nach außen). Donnerstags wollte ich die letzten Bases meiner Armee noch von unten mit Holzleim abdichten damit sie fester werden und eben aus Sicherheitsgründen.
Also alle entsprechenden Einheiten schon auf meine Bastelltisch aufgebaut und dann … ungeschickte Hände, eine falsche Bewegung, der Becher Spülwasser für den Pinsel kippt um, reißt den Becher zum Verdünnen des Leims mit, Tisch unter Wasser  :o
Ich habe zwar schnellstmöglich alle Bases auf eine trockene Fläche gestellt, aber sie haben sich trotzdem gewellt. Das war dann auch für Aquarellpapier zuviel Wasser.
Das Ende vom Lied war Freitags abends noch schnell neue Bases schneiden, die Minis von den alten Bases runterschneiden und neu aufkleben.
Besanden war da nicht mehr drin :(
Aber da bin ich schon dran, da wir entweder diese oder nächste Woche versuchen nochmal ein Treffen zu vereinbaren. Da will ich dann auch die Bases wieder schön haben.
Ein neues Projekt habe ich im eigentlichen Sinne bisher noch nicht auf dem Tisch. Da ist bisher nur Recherche und Kauf für mein »SYW – Battle in a Box« angesagt, aber noch keine fixen Arbeiten ;)


Das Gelände war bei euch einfach nur eine Ebene? Die Gebäude waren nur Staffage oder hatten die auch eine Bedeutung?

Ja, die Gebäude hatten keine größere Bedeutung, da wir nach langer Pause das Spiel möglichst einfach halten wollten. Man konnte sie zwar betreten um Schutz zu finden, aber sonst waren sie diesmal eher Staffage.
Normalerweise hätten wir auch mit den »Nebeln des Kriegs« gespielt, also mit verdeckter Aufstellung über zu aktivierende Karteikarten auf dem Tisch. Aber wir wollten für den Anfang eben alles recht einfach halten. 

Deine Aktionen habe ich irgendwie nicht verstanden. Die Briten blieben in ihrer Schlachtreihe aber Du hast immer wieder isoliert einzelne Bataillone vorgeführt, wodurch sie dann in den Sack gehauen wurden? Vielleicht ist das Regelwerk ein bisschen schuld, was anders als andere kein Vorgehen geschlossener Brigaden fördert, sondern einzelne Einheiten betrachtet, wodurch man den Überblick verlieren kann, dass es doch besser wäre, mehrere Bataillone zusammen zu halten. Zumindest auf dem rechten Flügel hattest Du aber auch ziemliches Würfelpech.

Bei Kugelhagel aktiviert man seine Einheiten durch einfache Spielkarten (Skatblatt z.B.), die aus einem gemeinsamen Pool gezogen werden. Jeder Spieler hat eine Farbe und ist dann an der Reihe, wenn sie gezogen wird. Die Wertigkeit der Karten von 7 bis As gibt dabei die Menge an Aktionen an, die man für eine Einheit zur Verfügung hat und Bildkarten sind Joker. Nach zwei Aktivierungen ist vorerst Schluss für eine Einheit. Sie kann erst wieder in der nächsten Runde (Kartenpool aufgebraucht und neu gemischt) aktiviert werden.

Ich hatte das Problem, dass wir gerade zu Beginn sehr viele hochwertige Karten für mich gezogen haben. Das hat mich dazu verleitet, die Initiative mit Wucht zu ergreifen, was dann aber in der Folge dafür sorgte, dass ich mich zersplitterte und einzelne Einheiten zu weit vorzog. Besser wäre es gewesen, wenn ich auch mal eine oder zwei Aktionen hätte verfallen lassen, um auf die Briten reagieren zu können. Aber da kam eben meine Unerfahrenheit zum Tragen und der Gedanke, dass ich mir das Zepter nicht abnehmen lassen sollte, wenn die Karten schon so kommen.

Ärgerlich war auch auf der rechten Flanke mein diesmal legendäres Würfelpech. Die Gardegrenadiere zu Pferd kommen auf das Feld, greifen an, verlieren den Nahkampf 5:0 … und ich würfele auf den Moralwerttest eine Doppel Sechs
Da war dann Holland in Not ;)


Danke für den Bericht und bin schon gespannt auf die Entwicklung Deines Projekts.

Vielen Dank für diesen unterhaltsamen Spielbericht. Überflüssig zu erwähnen das bemalte Armee sich immer besser auf den Spieltisch machen, aber besser so als wenn man vor lauter Malstress ganz die Lust am spielen verliert. Vielleicht war dieses Spiel auch ein Motivationsschub seine Briten mit Farbe zu versehen  ;). Ich kenne die Regeln von Kugelhagel nicht. Das vorschieben einzelner Battalione passiert mir gerne bei Black Powder. Weil meine Würfel kaputt sind  :D.
Cooles Spiel und demnächst gerne mehr.

Danke euch beiden :)
Ja, da kommt so schnell sich ein neues Treffen vereinbaren lässt auch wieder ein Spielbericht :)
Auf den Motivationsschub für den Britenspieler hoffe ich auch, und da klemme ich mich auch hinter.
Projekttechnisch geht es bei mir erstmal mit den Franzosen weiter, wo ich die »gewässerten« Bases erneuere. Danach wird noch ein Batallion Garde ausgehoben, dass schon auf dem Tisch steht und im (vorerst) letzten Schritt werden alle Batallione auf 5 Bases erweitert.
Danach ist es hoffentlich nicht mehr so kalt, dass ich auf dem Balkon grundieren kann.
Und dann erst geht es mit den praktischen Arbeiten an den SYW ;)
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