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Autor Thema: Mit dem Degen in der Faust - Mantel- und Degenfilme Alt und Neu  (Gelesen 3990 mal)

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Pappenheimer

  • Edelmann
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Re: Mit dem Degen in der Faust - Mantel- und Degenfilme Alt und Neu
« Antwort #90 am: 04. September 2019 - 21:48:29 »

Fanfan Der Husar mit Jean-Paul Belmondo
Und
RobRoy mit Liam Neeson sind ganz nett
"Fanfan der Husar" war aber mit G├ęrard Philipe (52) bzw. mit Vincent P├ęrez (2003).

"Rob Roy" passt wohl rein. M├╝sste ich mir noch mal ansehen. Kann mich nur noch dran entsinnen, dass ich Tim Roth da weitaus cooler fand als Liam Neeson.
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Pappenheimer

  • Edelmann
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D'Artagnan et les trois mousquetaires 2005
« Antwort #91 am: 09. Dezember 2019 - 13:01:44 »

Ich bin nun auf Youtube einmal auf dieses eigenwillige Werk gesto├čen, welches versuchte Fantasy und Dumas Roman irgendwie zu verbinden.

"D'Artagnan et les trois mousquetaires" Part 1
F, UK, Kan., CZ 2005
Regie: Pierre Aknine
Darsteller: Vincent Elbaz, Emmanuelle B├ęart, Tch├ęky Karyo, Heino Ferch, Stefania Rocca

Handlung: Der etwa 30-j├Ąhrige D'Artagnan trifft auf seinem Weg nach Paris die Hexe (?) Lady de Winter, die gerade mit Richelieu in einer Kutsche sitzt. In Paris begegnet er sofort den 3 Musketieren und zeichnet sich vor Treville als flotter Fechter aus. D'Artagnan wird von Aramis im Hause des eifers├╝chtigen Monsieur Bonancieux untergebracht. Er kommt der Aff├Ąre der K├Ânigin mit Buckingham auf die Schliche. Nachdem D'Artagnan zum Musketier berufen worden ist, muss er sich wegen der Halsbandgeschichte nach England begeben. Seine drei Gef├Ąhrten werden aufgehalten und so muss er allein ├╝ber den Kanal rudern. Gerade rechtzeitig gelingt es das Collier zu ├╝bergeben. Lady de Winter z├╝rnt auf Rache, auch da sie wei├č, dass D'Artagnan ihr Geheimnis kennt.

Die grobe Handlung erinnert an die Musketiere, wie man sie kennt. Aber im Detail hat der Film doch sehr wenig mit der Vorlage zu tun und viele bemerkten, dass sich Dumas wohl im Grabe umdrehen w├╝rde. V.a. ist der Film keine Spur witzig. D'Artagnan ist kein unerfahrener Gascogner sondern mindestens so alt wie die anderen Musketiere und er muss sich auch nicht irgendwie bew├Ąhren um Musketier zu werden.
Geschmacklos fand ich allerdings dieser Mystery-Quatsch. Gerade weil im 17.Jh. ja Frauen als Hexen verbrannt wurden, empfand ich es als geschmacklos, dass Lady de Winter hier tats├Ąchlich eine Hexe sein soll, die bspw. eine Wunde des Kardinals durch Handauflegen heilen kann etc..
Die Kost├╝me sind OK, auch wenn es auf die Dauer wenig plausibel scheint, dass die Protagonisten egal bei welchem Wetter mit offenen W├Ąmsern rumrennen. Vollkommen ballaballa wird's aber, wenn D'Artagnan alleine in einem Ruderboot den Kanal ├╝berquert. So what? Hochleistungsruderer? Vollidiot? Der Mann hat keine Zeit! H├Ątten sie ihn nicht wenigstens einen Fischer bestechen lassen k├Ânnen? Mit nem Ruderboot - ein Festlandsfranzose! Wenn er die Strecke schaffen w├╝rde, wie soll er dann den Weg in England finden? Hat D'Artagnan einen eingebauten Kompass?
Die Ladies sind freilich h├╝bsch anzusehen. Diana Amft (als Constance) sagte mir bislang Garnichts.
Was wirklich sch├Ân ist, das sind die Landschaftsaufnahmen. F├╝r eine TV-Produktion auch eine gute Kameraarbeit. Die Actionszenen sind ein wildes Herumgehaue, aber immerhin gescheit choreographiert.

Darsteller ****
Bilder ***
Story *
Fechtszenen **
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