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  • 04. Juni 2023 - 19:27:18
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Autor Thema: Panzerschau (1914 - 1919) Was gibt es von wem auf dem Markt? Update: Garford  (Gelesen 6064 mal)

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fraction

  • Schuster
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Wirklich sehr ausfĂŒhrliche Informationen, hinter denen ein großer Aufwand steckt. Den vielen diesbezĂŒglich lobenden Worten kann und möchte ich mich ĂŒberwiegend anschließen.

Was ich fĂŒr eine nicht ganz korrekte Information halte, sind deine Auffassung Hinsicht der grĂ¶ĂŸe der Great War Miniaturen. Die von dir gemessenen 30mm beziehen sich nach eigenen Worten auf eine Messung von Kopf bis Fuß ohne Base. Das ist das "korrekte" Maß bei 28mm / 1/56 Figuren. Die 28mm sind Fuß bis Augenhöhe. Korrekt in AnfĂŒhrungszeichen und insgesamt nicht zu ernst / verbindlich nehmen da 28mm ein Ă€sthetischr Richtwert und kein Maßstab ist.

AusfĂŒhrliche AusfĂŒhrungen dazu hier:https://alkony.enerla.net/english/the-nexus/miniatures-nexus/miniature-hobby/miniatures-a-question-of-size-and-scale-explaining-miniature-size-and-miniature-scale

Habe mittlerweile eine sehr große Auswahl an Herstellern von historischen 28mm Figuren auf dem Maltisch gehabt und Great War ist höchstens im Mittelfeld was die GrĂ¶ĂŸe der Figuren angeht.

Ansonsten aber wie gesagt großes Lob fĂŒr die tolle Aufbereitung der Informationen.

Gruß Robin
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Suche immer nach neuen Mitspielern im Raum Bremen.

nicht kommerzielle Facebook-Seite: https://www.facebook.com/rvtpainting/

Lettow-Vorbeck

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Welcher deutsche HĂ€ndler fĂŒhrt "Die Waffenkammer" noch? Battlefield hatte mal, hat aber vor Jahren Abverkauf gemacht.

Frontline Games bietet im Augenblick ein (leicht eingeschrÀnktes) Sortiment von "Die Waffenkammer" an:
https://www.frontlinegames.de/Hersteller-Firmen/Die-Waffenkammer:::114_1385.html?language=de

Danke fĂŒr den Tipp, leider ist das Angebot sehr eingeschrĂ€nkt   :(

Bret anschreiben oder anrufen. In der Regel besorgt er alles sehr schnell , gĂŒnstig und zuverlĂ€ssig :)
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Armstrong

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Welcher deutsche HĂ€ndler fĂŒhrt "Die Waffenkammer" noch? Battlefield hatte mal, hat aber vor Jahren Abverkauf gemacht.

Frontline Games bietet im Augenblick ein (leicht eingeschrÀnktes) Sortiment von "Die Waffenkammer" an:
https://www.frontlinegames.de/Hersteller-Firmen/Die-Waffenkammer:::114_1385.html?language=de

Danke fĂŒr den Tipp, leider ist das Angebot sehr eingeschrĂ€nkt   :(

Bret anschreiben oder anrufen. In der Regel besorgt er alles sehr schnell , gĂŒnstig und zuverlĂ€ssig :)

Danke. Wollte ich auch noch schreiben. Dann dauert es zwar etwas, aber dennoch habt ihr keine ZollgebĂŒhren und mĂŒĂŸt auch nicht ins Zollamt.
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Armstrong

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Wirklich sehr ausfĂŒhrliche Informationen, hinter denen ein großer Aufwand steckt. Den vielen diesbezĂŒglich lobenden Worten kann und möchte ich mich ĂŒberwiegend anschließen.

Was ich fĂŒr eine nicht ganz korrekte Information halte, sind deine Auffassung Hinsicht der grĂ¶ĂŸe der Great War Miniaturen. Die von dir gemessenen 30mm beziehen sich nach eigenen Worten auf eine Messung von Kopf bis Fuß ohne Base. Das ist das "korrekte" Maß bei 28mm / 1/56 Figuren. Die 28mm sind Fuß bis Augenhöhe. Korrekt in AnfĂŒhrungszeichen und insgesamt nicht zu ernst / verbindlich nehmen da 28mm ein Ă€sthetischr Richtwert und kein Maßstab ist.

AusfĂŒhrliche AusfĂŒhrungen dazu hier:https://alkony.enerla.net/english/the-nexus/miniatures-nexus/miniature-hobby/miniatures-a-question-of-size-and-scale-explaining-miniature-size-and-miniature-scale

Habe mittlerweile eine sehr große Auswahl an Herstellern von historischen 28mm Figuren auf dem Maltisch gehabt und Great War ist höchstens im Mittelfeld was die GrĂ¶ĂŸe der Figuren angeht.

Ansonsten aber wie gesagt großes Lob fĂŒr die tolle Aufbereitung der Informationen.

Gruß Robin

Großer Dank fĂŒr den Hinweis. Werde ich korrigieren! Auch der Link ist Klasse. Sowas habe ich gesucht. Danke noch mal.
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Armstrong

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Renault FT-17 vom Hersteller Warlord Games



Kurzer geschichtlicher Abriss:
Der Renault, spĂ€ter bekannt unter dem Namen FT-17 ist unbestreitbar die modernste Panzerentwicklung des ersten Weltkriegs. Dieser Panzer war klein, simpel konstruiert, einfach zu bedienen und schnell und relativ Preiswert in großer StĂŒckzahl herzustellen.
Der FT-17 war auch die erste Abkehr vom schweren, großen Kampfwagen, hin zu einem kleinen und leichten GefĂ€hrt, das gut mit den Schlachtfeldbedingungen im ersten Krieg zurechtkam.

1916 entwickelt, wurden 1917 die ersten Prototypen von Renault produziert (daher auch die Bezeichnung FT-17). Interessanterweise ist der Name FT-17 niemals von Renault selbst benutzt worden.

Seinen ersten Einsatz hatte der kleine Panzer am 31. Mai 1918 bei Soissons. Es war eine böse Überraschung fĂŒr die Deutschen, als die französische Infanterie unterstĂŒtzt von Dutzenden kleinen Kampfpanzern auf ihre Stellungen zustĂŒrmte.
Der FT-17 war seiner Zeit weit voraus. So besaß er als erster Panzer eine selbsttragende Panzerwanne (was das Fahrzeug leichter machte als ein Panzer mit Stahlrahmen), eine Federung, einen drehbaren GeschĂŒtzturm, einen Fahrer der im vorderen Teil des Panzers direkt zwischen den Ketten saß (und somit ein optimales Sichtfeld zum Fahren hatte) und einen Motor im Heckbereich.
Trotzdem hatte der Renault auch seine Nachteile. Er war nur leicht gepanzert und konnte GrĂ€ben nur bedingt ĂŒberschreiten. Zudem war der Panzer aufgrund seines weit vorne liegenden Turms kopflastig, weshalb der Kampfwagen einen Ausleger nach hinten bekam, der als Gegengewicht verhindern sollte, dass das GefĂ€hrt bei Fahrten durch unwegsames GelĂ€nde nach vorne ĂŒberkippte und mit der Nase im Schlamm steckenblieb. Zudem half der Ausleger bei der Überschreitung von GrĂ€ben.

Bewaffnet war der Panzer mit einem Hochtkiss Maschinengewehr oder aber mit einer Kurzrohrkanone vom Typ Puteaux SA18 37 mm L/21. Der Kampfpanzer hatte zudem auch zwei verschiedene TurmausfĂŒhrungen. Zum einen den Rundturm (wie beim Warlord Games Modell) und zum anderen einen Hexagonalturm. Grund fĂŒr diesen Unterschied waren die Unterschiedlichen Produzenten des Turms. Einige hatten große Schwierigkeiten die runde Form hinzubekommen, weshalb man alternativ eine zusammengenietete, eckige Variante erstellte. Zudem gab es den FT-17 auch noch als Funkvariante mit einem kastenartigen Aufbau.

Die Kampfpanzerversion hatte 2 Mann Besatzung. Einen Fahrer der im vorderen Bereich saß und einen Kommandanten/SchĂŒtzen der im Turm stand. Es gab keine Sitzmöglichkeit fĂŒr diesen und man kann sich lebhaft vorstellen, wie angenehm die Fahrt auf unebenem GelĂ€nde fĂŒr den PanzerfĂŒhrer gewesen sein muss.

Interessanterweise endete die Dienstzeit des FT-17 nicht mit dem Ende des 1. Weltkriegs, sondern der Panzer wurde selbst noch im 2. Weltkrieg bis 1945 auf deutscher Seite eingesetzt. Hier  wurde er auch am D-Day (und in den Folgetagen) verwendet um die alliierten InvasionsstreitkrĂ€fte zurĂŒckzuschlagen. Man kann sich vorstellen, dass dies nur von mĂ€ĂŸigen Erfolgt gekrönt war.
Interessanterweise wurde der FT-17 in vielen Armeen der Welt eingesetzt und teilweise auch in Lizenz im Ausland gebaut. So wurden Exemplare (und Weiterentwicklungen) u.a. in der japanischen, russischen, Italienischen oder auch US Armee verwendet.
Einige Exemplare des  FT-17 wurden auch von den Deutschen im ersten Weltkrieg erbeutet, jedoch niemals als Beutefahrzeuge im Kampf eingesetzt. Lediglich nur fĂŒr Test- und Übungszwecke fanden sie Verwendung. Jedoch gelten sie zusammen mit dem Mark A „Whippet“ als Vorbild fĂŒr die Entwicklung des deutschen LK I und LK II (Leichtkampfwagen).



Der Bausatz (von Warlord Games)

Umfang:
1 x Hauptrumpf (Resin)
2 x Kettenlaufwerkssektionen (Resin)
1 x Turm (Resin)
1 x Ausleger (Zinn)
1 x GestĂ€nge fĂŒr Ausleger (Zinn)
1 x Kurzrohrkanone (Zinn)
1x Hotchkiss M1914 (Zinn)
Keine Decals!
Keine Anleitung!




Maße (Maßstab):
Die Abmessungen stimmen grundsĂ€tzlich  fĂŒr den 28mm Maßstab (1/56). Die Details wie Nieten und BlechstĂ¶ĂŸe sind gut wiedergegeben, allerdings weichen diese teilweise von der Anordnung des Originals ab. Der Auspuff (da angegossen) ist nur sehr einfach dargestellt. GrundsĂ€tzlich ist der Panzer aber recht gut wiedergegeben und stimmt mit leichten Abweichungen im Maßstab 1/56 mit den Originalmaßen ĂŒberein.



Detaillierung:
Das Modell weißt eine recht gute Detaillierung mit erhabenen Nieten und Klappen auf. Die eigentlichen Merkmale des Originals wurden gut dargestellt. Bis auf die bereits erwĂ€hnte falsche Darstellung einiger kleinerer Details wĂŒrde ich das Modell als gute Reproduktion bezeichnen.

GussqualitÀt:
Die GussqualitĂ€t ist zufriedenstellend. An meinem Model gab es leider kleine Verwerfungen und GussrĂ€nder. Die StĂ¶ĂŸe und Vertiefungen sind teilweise unsauber wiedergegeben und es bedarf einiger Reinigungsarbeiten mit Schleifpapier und Skalpell. Im Groben und Ganzen ist der Guss jedoch in Ordnung. Die Zinnteile sind sauber ausgefĂŒhrt. Hier gab es keine Beanstandungen.
 


Passgenauigkeit:
Die beiden Kettensegmente sind mit Zapfen am Rumpf zu befestigen. Hier gab es beim Zusammenbau keine Probleme. In den Turm kann sowohl eine Kurzkanone als auch das MG eingebaut werden. Mit etwas Geduld und Geschick kann man vielleicht sogar beide Waffenoptionen mit Magneten versehen und sie so austauschbar machen. Der Ausleger ist recht schnell zusammengebaut, sitzt allerdings an meinem Model leicht schrÀg am Rumpf. Der Turm wird lediglich in einer Aussparung am Rumpf fixiert. Hier sollte man unbedingt mit Magneten den Halt verstÀrken, damit der Aufbau nicht so leicht vom Panzer abfÀllt.





 
Matetrial (QualitÀt):
Das Resin ist hier ein relativ schweres Material und recht robust.  Bei der geringen GrĂ¶ĂŸe des Panzers fĂ€llt das Gewicht allerdings nicht sonderlich groß auf. Die Kurzkanone ist massiv und dick, das Maschinengewehr im Gegensatz dazu doch recht filigran. Trotzdem verzeihen beide auch das eine oder andere „grobe“ Handling. Andere Werkstoffe sind nicht enthalten.

Decals:
Bei diesem Bausatz sind keine Decals enthalten. Um ein generisches Fahrzeug zu bauen benötigt man diese auch nicht unbedingt. Vom FT-17 gibt es sowohl zahlreiche unterschiedliche Mehrfarbentarnanstriche als auch einfarbige AusfĂŒhrungen. Oft waren französische Fahrzeuge mit Fahrzeugnummern, Namen und taktischen Zeichen (in Form von Spielkartensymbolen) ausgerĂŒstet.
Es gibt auf dem Markt keinen wirklichen Anbieter fĂŒr passende Decalsets. Somit muss man bis jetzt sich selbst Decals erstellen, diese „zusammenstĂŒckeln“ oder hĂ€ndisch aufmalen.

Allerdings bin ich gerade mit einem Anbieter in Kontakt und hoffe in Zukunft passende Decalsets fĂŒr WW1 Panzer anbieten zu können. Hierzu spĂ€ter mehr!



Anleitung:
Der „Bausatz“ besteht aus sehr wenigen Komponenten und bedarf  keiner Bauanleitung. Wer das Aussehen des FT-17 kennt, kann die Einzelteile problemlos zusammensetzen. Zur Sicherheit sind beide Laufwerke zudem beschriftet, womit es eindeutig ist, auf welche Seite sie gehören. Auch der Zusammenbau der restlichen Teile (Turm, Kanone oder Maschinengewehr und Ausleger) sollten den Modellbauer vor keine grĂ¶ĂŸeren Probleme stellen. Zur Not gibt es genĂŒgend Fotos von anderen Modellen und Originalfahrzeugen im Internet zu finden.

Ein Tip zum Zusammenbau:
Klebt die beiden Laufwerkssektionen erst NACH dem Bemalen und Altern + Weathering an den Hauptrumpf! Damit erleichert ihr euch die Arbeit ungemein und kommt problemlos an alle Stellen des Models.




Preis:
FĂŒr mein Modell habe ich ca. 27,00 Euro bezahlt. Dies ist fĂŒr dieses kleine Resinmodell ein gerade noch  akzeptabler Preis. Ihr könnt zum GlĂŒck den Panzer hier in Deutschland in verschiedenen Onlineshops kaufen. 

Weitere Hinweise:
Es wird zum Zusammenbau Zweikomponentenkleber oder besser Sekundenkleber benötigt.
Um verbogene/verzogene Resinteile zu korrigieren empfiehlt es sich die betroffenen Bauteile in eine SchĂŒssel mit heißem Wasser ein paar Sekunden einzutauchen und dann Vorsichtig wieder in die korrekte Form zu biegen. Dies kann bei Bedarf beliebig wiederholt werden.
Man sollte zudem ein Bastelmesser zum Entgraten und etwas Sandpapier zum Abschleifen von Unebenheiten haben.
ACHTUNG! Bitte nur Draußen oder ĂŒber einer Absaugvorrichtung schleifen! Resinstaub ist hoch gesundheitsschĂ€dlich und ist höchstwahrscheinlich krebserregend! 

Abmessungen:
Höhe: 4,4 cm
Breite: 3,1 cm
LĂ€nge: 9,3 cm

Zusammenfassung Bewertung:

Maße (Maßstab):   gut plus
Detaillierung:       gut
GussqualitĂ€t:       gut minus
Passgenauigkeit:   gut plus
Material (QualitĂ€t):   gut
Decals:         - nicht vorhanden-
Anleitung:      - nicht vorhanden -
Preis:         befriedigend



Fazit:
Mit diesem Modell könnt ihr nicht viel falsch machen. Es ist wirklich einfach zu bauen, robust und ordentlich designt. Das Warlord Games Model gehört zu den besseren Versionen dieses Typs auf dem Markt. Einziger möglicher Konkurrent, der dieses Model schlagen kann ist wahrscheinlich der Renault von Trenchworx (werde ich in Zukunft noch vorstellen). Bei diesem Modell hat man zumindest die Option von Hexgonalturm, Rundturm und Funkaufbau. Da aber dieser Anbieter bis jetzt nur exklusive auf dem US-Markt vertreten ist, stellt das Warlord Games Model die beste Alternative im EuropÀischen Raum dar.
Blitzkrieg bietet zwar ebenfalls seit kurzem einen FT-17 an (sogar mit geöffnetem Fahrerraum mit Fahrerfigur, und mit Hexagonalturm) aber hier wirkt das Modell sehr schlicht. Nach den ersten Fotos zu urteilen, wurde gĂ€nzlich auf die Darstellung von BlechstĂ¶ĂŸen verzichtet und der Panzer wirkt dadurch recht kahl. Ob man wirklich die ÜbergĂ€nge der Panzerplatten darstellen sollte ist Auslegungssache, da sie am Original so fein sind, dass man bei einem genau herunter skalierten Modell diese wohl nicht mehr sehen wĂŒrde. Hier entscheidet einfach der persönliche Geschmack.
NatĂŒrlich werde ich bei Zeiten auch den Blitzkrieg Panzer testen und vorstellen.


« Letzte Änderung: 26. Juli 2020 - 23:31:16 von Armstrong »
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Riothamus

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Es ist eine alte Frage, ob technische Details an einem Modell gezeigt werden sollen auch wenn sie eigentlich nicht zu sehen sein dĂŒrften. Ich ehe das je nach Verwendungszweck und verfĂŒgbarem Modell verschieden. Welche Modelle dann auf einer Spielplatte Auslauf bekommen, hĂ€ngt bei diesem doch nicht ganz so hĂ€ufigen Thema dann sicher oft vom Vorhandenen ab.

Es ist jedenfalls toll, so etwas vor dem Kauf zu erfahren und der Bericht ist auch sonst wieder grandios.
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Gruß

Riothamus

Armstrong

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Es ist eine alte Frage, ob technische Details an einem Modell gezeigt werden sollen auch wenn sie eigentlich nicht zu sehen sein dĂŒrften. Ich ehe das je nach Verwendungszweck und verfĂŒgbarem Modell verschieden. Welche Modelle dann auf einer Spielplatte Auslauf bekommen, hĂ€ngt bei diesem doch nicht ganz so hĂ€ufigen Thema dann sicher oft vom Vorhandenen ab.

Es ist jedenfalls toll, so etwas vor dem Kauf zu erfahren und der Bericht ist auch sonst wieder grandios.

Wie gesagt will ich hier keine Bewertung abgeben. Denn im Grunde sind die GeschmĂ€cker verschieden und im Bereich Resinmodelle muss man sowieso immer wieder gewisse AbzĂŒge bei der Detailierung und Darstellung machen. Ich werde wie erwĂ€hnt spĂ€ter einen Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern ziehen, aber letzendlich ĂŒberlasse ich es der/dem Leser(in), welches Modell er/sie bevorzugt.
FĂŒr mich ist nur ausschlaggebend, ob ein Modell sich im vertretbaren historischen Rahmen befindet oder doch zu sehr qualitativ von der RealitĂ€t abweicht (oder mehr wie ein Spielzeug wirkt, als wie eine Abbildung eines historischen Objekts).
Ich werde hier ersteinmal keine Beispiele nennen (fĂŒr schlechte Modelle). ^^°

Wie immer vielen Dank fĂŒr das Lob! Der nĂ€chste Bericht ist auch schon in Arbeit!
« Letzte Änderung: 26. Juli 2020 - 20:15:20 von Armstrong »
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Armstrong

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Garford-Putilov von Empress Miniatures



Kurzer geschichtlicher Abriss:
Der Garford-Putilov war ein wÀhrend des ersten Weltkriegs von Russland entwickelter und in Serie gebauter Panzerwagen, der auf dem Fahrgestellt eines aus den USA importierten LKWs basierte.

Heraus kam ein Fahrzeug, das gepanzert und mit einer 76mm Kanone und drei Maxim MGs ausgestattet war. Der Motor war mit diesem Zusatzgewicht hoffnungslos ĂŒberfordert und schaffte es das Fahrzeug nur noch auf eine Höchstgeschwindigkeit von 18 – 19 km/h (11 – 12 mph) zu beschleunigen. Zudem hatte der Aufbau einen hohen Schwerpunkt, der dafĂŒr sorgte, das der Garford-Putilov keine GelĂ€ndetauglichkeit besaß.

Obwohl die aufgebaute Kanone einen Schwenkwinkel von 270 Grad aufwies, konnte sie nicht in Fahrtrichtung des Wagens wirken und auch die beiden an den Seiten angebrachten MG-Kasematten waren nicht im Stande das direkte Umfeld vor dem Fahrzeug abzudecken.
Vorteil des Fahrzeugs waren seine Robustheit, die relativ starke Bewaffnung fĂŒr ein Panzerauto dieser Zeit und die technische ZuverlĂ€ssigkeit.

Um die Kanone effektiv gegen feindliche KrĂ€fte einsetzen zu können war es essentiell, dass das Fahrzeug eine hohe Geschwindigkeit rĂŒckwĂ€rts zurĂŒcklegen konnte. Aus diesem Grunde konnten die GĂ€nge „umgeschaltet“ werden, womit alle vier VorwĂ€rtsgĂ€nge zu RĂŒckwĂ€rtsgĂ€ngen wurden und somit das Fahrzeug in derselben Geschwindigkeit vor- wie rĂŒckwĂ€rtsfahren konnte.
Die Besatzung umfasste 8 – 9 Mann, wobei nur die Positionen des Kommandanten und Fahrers fest definiert waren.

Insgesamt wurden 48 Fahrzeuge gebaut, von denen wahrscheinlich 5 StĂŒck wĂ€hrend des Krieges von deutschen Truppen erbeutet wurden und somit 1919 zur Niederschlagung der JanuaraufstĂ€nde in Berlin Verwendung fanden.

Kleine Anekdote zum Schluss:
WĂ€hrend der KĂ€mpfe im Osten 1919 gegen die litauische Armee, wurde ein Garford- Putilov von einem deutschen Offizier der Eisernen Division (eine Freikorpsabteilung im Dienste Russlands) erobert. Der Soldat erstĂŒrmte das nur langsam zurĂŒckweichende Fahrzeug (max. 19 km/h) und erschoss durch die Sichtluken den Kommandanten und Fahrer. Der LKW fuhr darauf hin fĂŒhrerlos in einen Graben und die restliche Besatzung ergab sich.

An diesem Beispiel werden die SchwÀchen des Panzerautos (geringe Höchstgeschwindigkeit, kein Rundumschutz mit MGs) deutlich.


Der Bausatz (von Empress)

Umfang:
1 x Hauptrumpf (Resin)
1 x Turm (Resin)
1 x GeschĂŒtzblende (Resin)
1 x Vorderachse (Weißmetall)
2 x Vorderreifen (Weißmetall)
1 x Hinterachse (Weißmetall)
2 x Hinterreifen – Doppelbereifung (Weißmetall)
3 x Maxim MG (Weißmetall)
2 x Scheinwerfer (Weißmetall)
2 x Bremsanlage (Weißmetall)
1 x Stoßstange (Weißmetall)
Keine Decals!
Keine Anleitung!
 




Maße (Maßstab):
Augenscheinlich passen die Grundmaße des Fahrzeugs. Die Plattform fĂŒr den Turm hat einen minimal zu großen Durchmesser. Die GesamtlĂ€nge an sich ist stimmig (berĂŒcksichtigt man nicht das ĂŒberhĂ€ngende Kanonenrohr). Einzig allein bei der Höhe fehlen ca. 2mm. Dies wird auch deutlich, wenn man eine Figur im passenden Maßstab neben das Fahrzeug stellt und eine GrĂ¶ĂŸenvergleich mit historischen Aufnahmen durchfĂŒhrt. Hierbei wirkt die Modelfigur etwas grĂ¶ĂŸer als die Personen auf den Fotos (eventuelle Bases abgerechnet). Allerdings kann man hier immer noch argumentieren, dass es kleine und große Menschen gibt (was eine spezielle Aufnahme eines Garford-Putilov in Freikorpsdiensten in Berlin mit unterschiedlich großen Soldaten eindrucksvoll bestĂ€tigt).



Detaillierung:
Das Modell hat erhabene Details und eine stark ausgearbeitete Nietenstruktur. Diese ist natĂŒrlich fĂŒr den Maßstab eindeutig zu groß, jedoch bei Resin-Tabletopmodellen nicht unĂŒblich. NatĂŒrlich stimmen hier nicht die Anzahl der Nieten mit dem Original ĂŒberein, jedoch sind sie grundsĂ€tzlich korrekt positioniert.
Das Fahrzeug ist recht einfach gehalten und es fehlt das ein oder andere Detail, jedoch sind alle grundsĂ€tzlichen Erkennungsmerkmale enthalten. Ein Problem allerdings stellt das fehlende GeschĂŒtzrohr dar. Denn man erhĂ€lt nur die Blende, die um das Rohr drumherum gebaut wurde. Im inneren ist dieses Resinteil aber hohl. Ob man hier wirklich ein GeschĂŒtzrohr darstellen muss, ist fraglich, da die GeschĂŒtzblende eigentlich den GeschĂŒtzlauf grĂ¶ĂŸenteil verdeckt.

Bei meinem Modell habe ich das GeschĂŒtzrohr durch einen aufgebohrten Plastikgussast dargestellt.
Die LÀnge des Rohres war allerdings unklar. Auf manchen historischen Aufnahmen reicht das Rohr bis fast an das Ende der Blende, in anderen Aufnahmen befindet sich der Lauf viel tiefer im Inneren der Röhre.





Die Oberseite der GeschĂŒtzplattform scheint zudem falsch wiedergegeben zu sein. Anstatt leicht nach innen versenkt zu sein, mĂŒsste sie eben sein und zudem Vernietungen aufweisen. 

GrĂ¶ĂŸtes Manko an dem Modell ist aber etwas ganz anderes:
Der Hauptrumpf ist verzogen. D.h. dass die hintere GeschĂŒtzplatzform schrĂ€g ist und sich zum einen nach links in Fahrrichtung neigt und zum anderen schrĂ€g nach hinten hin ansteigt. Selbst ein Bad in heißem Wasser und der Versuch durch Biegen den SchrĂ€gstand auszugleichen blieben erfolglos. Baut man den Panzerwagen ohne dies zu berĂŒcksichtigen, hat man am Ende einen deutlichen SchrĂ€gstand der Plattform und des darauf sitzenden Turms. Einzige Option ist hierbei, die Hinterachse leicht schrĂ€g anzubringen um somit die Schieflage der Platzform zu kaschieren. Sieht man aber von Vorne direkt auf das Fahrzeug, bemerkt man trotzdem den SchrĂ€gstand des Turms. Stellt man den Turm in gedrehten Zustand dar, wird dieser Umstand noch verstĂ€rkt.

Hier einmal in "normal" gebautem Zustand:


Und hier in "kaschiertem" Zustand:


Wahrscheinlich wĂŒrde nur ein Auseinanderschneiden des Rumpfes und neu Anbringen der Plattform diesen Makel beheben. Dies wĂ€re aber mit einem immensen Arbeitsaufwand verbunden, der einem komplett Umbau des Fahrzeugs gleich kĂ€me.


GussqualitÀt:
Die GussqualitÀt ist zufriedenstellend. An meinen Modellen habe ich sauber gegossene Nieten und Details gesehen, keine Abplatzer beim Resin oder abgebrochene Stellen. Allerdings wahren auf dem Dach der Fahrerkabine mehrere Nieten nicht richtig ausgegossen. (Dies fiel mir leider erst nach der Bemalung des Modells auf.)



Dies ist allerdings ein Einzelfall, da ich noch einen zweiten Bausatz erhalten habe, bei dem der Guss sauber ist. Leichte Blasenbildung ist sonst nur an der Unterseite des Fahrzeugs (in nicht einsehbaren Bereichen) zu finden. Die Verformung des Rumpfes wurde bereits oben angesprochen. Insgesamt ist es also ein sauber gegossenes Model mit ordentlicher Widergabe der Details. Die Zinnteile sind an sich sauber gegossen. Lediglich bei der Doppelbereifung der Hinterreifen sind unsaubere Stellen vorhanden. 

Passgenauigkeit:
Die Passgenauigkeit ist zufriedenstellend. Besonders die Achsen und Reifen konnten durch saubere Passstellen und Einkerbungen glĂ€nzen, die den Zusammenbau (mit Sekundenkleber) sehr erleichtern. FĂŒr die MGs empfiehlt es sich Löcher zu bohren und diese dann dort einzupassen (damit sie auch wĂ€hrend eines Tabletop-Spiels nicht versehentlich abbrechen). Man kann den Turm natĂŒrlich magnetisieren, jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass aufgrund der schrĂ€g stehenden Platzform, der Aufbau in manchen Winkeln deutlich zur Seite neigt und somit diesen Fehler noch deutlicher zeigt.
FĂŒr die beiden Scheinwerfer empfiehlt es sich kleine Löcher in die KotflĂŒgel zu Bohren um sie dort dauerhaft zu befestigen.
Das empfindlichste Teil an dem Model sind die beiden Bremsen. Diese werden vor den Hinterreifen angebracht und direkt an die Unterseite des Rumpf geklebt. Problem dabei ist, dass man fĂŒr sie leider keine Bohrung durchfĂŒhren kann, da sie ansonsten zu hoch sitzen. Somit sind die beiden Teile an einer sehr exponierten Stelle nur mit Sekundenkleber am Rumpf befestigt, was ein Abbrechen durch zu grobes Handling wahrscheinlich macht.

Material (QualitÀt):
Das fĂŒr das Modell ausgewĂ€hlte Resin ist relativ robust und schwer. Es scheint sich nicht wie sonst ĂŒblich bei Erhitzen im Wasserbad biegen zu lassen. Das Fahrzeug hat zudem durch die zahlreichen Weissmetall-Teile ordentlich Gewicht. Die Metallteile sind alle robust und verzeihen auch das eine oder andere Verbiegen. Die Resin-Teile sind zudem auch alle massiv gegossen.

Decals:
Bei diesem Bausatz sind keine Decals enthalten. Ihr könnt euch u.U. an „Black Lions Decals“ wenden, einer Firma, die einige Decal-SĂ€tze fĂŒr Fahrzeuge aus dem ersten Weltkrieg im Programm hat. Hier wird z.B. ein Set fĂŒr einen Garford-Putilov in Freikorps-Diensten um 1919 angeboten. Ebenfalls sind Decals fĂŒr russische Varianten des Fahrzeugs verfĂŒgbar. Allerdings mĂŒssen die Decals auf 1/56 hochskaliert werden, da diese nicht standardmĂ€ĂŸig in dieser GrĂ¶ĂŸe angeboten werden. Dies wird aber auf Anfrage ohne großen Aufpreis gemacht.



Anleitung:
Der „Bausatz“ hat keine Anleitung. Um das Modell zu bauen empfiehlt es sich Bilder von Originalfahrzeugen im Internet zu suchen und sich daran zu orientieren. Vorsicht beim Hinzuziehen von gebauten Modellen als Referenz! Oft wurde hier der Turm falsch aufgesetzt. Beim Magnetisieren (oder auch Ankleben) sollte man drauf achten, dass der GeschĂŒtzturm nicht Mittig auf der Platzform sitzt! Stattdessen sollte man die Hinterseite des Turms direkt an den Außenrand der Platzform ansetzten und dann den Turm fixieren.
Zudem ist zu berĂŒcksichtigen, dass die GeschĂŒtzblende so tief am Turm sitzt, dass sie auf dem Ă€ußeren Rand der Plattform beinahe aufsitzt.


Preis:
Das Modell kostet zurzeit 22,00 britische Pfund. Dies ist fĂŒr ein solches Resinmodell ein akzeptabler Preis. Leider ist der Panzerwagen nur bei Empress Miniatures in Großbritannien erhĂ€ltlich. Weshalb noch die Transportkosten und Zoll fĂŒr jeden europĂ€ischen KĂ€ufer auf den Preis des Modells entfallen. 

Weitere Hinweise:
Es wird zum Zusammenbau Zweikomponentenkleber oder besser Sekundenkleber benötigt.
Um verbogene/verzogene Resinteile zu korrigieren empfiehlt es sich die betroffenen Bauteile in eine SchĂŒssel mit heißem Wasser ein paar Sekunden einzutauchen und dann Vorsichtig wieder in die korrekte Form zu biegen. Dies kann bei Bedarf beliebig wiederholt werden.
Man sollte zudem ein Bastelmesser zum Entgraten und etwas Sandpapier zum Abschleifen von Unebenheiten haben.
ACHTUNG! Bitte nur Draußen oder ĂŒber einer Absaugvorrichtung schleifen! Resinstaub ist hoch gesundheitsschĂ€dlich und ist höchstwahrscheinlich krebserregend! 

Abmessungen:
Höhe: 4,7 cm
Breite: 4,8 cm (mit MGs)
LĂ€nge: 10,8 cm (mit GeschĂŒtzrohr)

Zusammenfassung Bewertung:

Maße (Maßstab):   gut
Detaillierung:       gut
GussqualitĂ€t:       ausreichen (aufgrund verzogener Rumpf)
Passgenauigkeit:   gut
Material (QualitĂ€t):   gut (Aber: eine Nacharbeiten durch Erhitzen ist nicht möglich)
Decals:         - nicht vorhanden-
Anleitung:      - nicht vorhanden -
Preis:         gut



Fazit:
Der Garford-Putilov von Empress Miniatures ist das einzige erstzunehmende Modell seiner Art im Maßstab 1/56 (28mm) auf dem Markt. Es gibt noch ein bis zwei Resin-Modelle und aufkommende 3D-Drucke, die allerdings weder in der QualitĂ€t noch im Design in irgendeiner Art ĂŒberzeugen können.
Umso bedauernswerter ist es, dass das Modell von Empress einen verzogenen Rumpf hat, den man nicht so einfach korrigieren kann. Selbst mit Kaschieren bleibt die schrĂ€ge Plattform aus dem ein oder anderen Blickwinkel deutlich sichtbar. WĂ€re dieser Makel nicht vorhanden, wĂ€re dieses Modell uneingeschrĂ€nkt jedem Table-Top-Spieler zu empfehlen.     



« Letzte Änderung: 19. MĂ€rz 2023 - 12:47:47 von Armstrong »
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Riothamus

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Super!
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Riothamus

Razgor

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Das Panzermuseum hat ein interessantes Video
zu der Panzerszene in „Im Westen nichts Neues „
rausgebracht: 
https://m.youtube.com/watch?v=X7Ff_KHT7pU

Passt gut zu diesem tollen Thread. WW1 ist nicht mein
Thema, aber die historischen Infos hier im Thread
sind sehr interessant.
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La Hire

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Als stiller Mitleser will ich mal eben mein Lob fĂŒr die tollen Reviews aussprechen. Macht immer Spaß hier mitzulesen!
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Trokar

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Vielen Dank fĂŒr die ausfĂŒhrliche und interessante Beschreibung.
War sehr kurzweilig das zu lesen  :)
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Utgaard

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Richtig gut geworden *beideDaumenhoch*

Davon ab sind die Hintergrundinfos und die Review auch nicht zu verachten - Danke dafĂŒr  :)