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Autor Thema: Einmal schnell wie der Don oder Einen Versuch ist's wert  (Gelesen 2311 mal)

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Sorandir

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #45 am: 23. Oktober 2020 - 21:01:08 »

@Gwyndor:
mmmhhh, 15mm FoG  :'(
kommt das bei euch manchmal noch auf die Platte ?

Back to topic:
Ich wollte hier mal noch das Endergebnis meiner Covenanter zeigen, nachdem bestimmt nochmal 1 Std. fĂŒr die Basierung verwendet wurde:



Ich hab mal noch 12 MusketenschĂŒtzen bemalfertig gemacht, bei Gelegenheit kommt noch mein  Rio-Challenge 2.Versuch.
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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #46 am: 23. Oktober 2020 - 21:39:05 »

Geil!!! 8)
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Riothamus

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #47 am: 23. Oktober 2020 - 21:54:58 »

Ich kann wieder nichts sehen.
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Gruß

Riothamus

D.J.

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #48 am: 24. Oktober 2020 - 08:19:53 »

Wooah! Die sehen klasse aus!
Und ja, Bemalen ist bei mir auch Genuss. Die Challenge war eine Ausnahme :)
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Riothamus

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #49 am: 25. Oktober 2020 - 23:47:06 »

Auch meine Yankees sind jetzt fertig. Zumindest fertig bemalt.

Aber zunÀchst die restlichen Zeiten:

30 min dunkelblaue Highlights
20 min hellblaue Highlights
20 min graue und hautfarbene Highlights
5 min metallfarbene und rote Highlights

Das sind dann nochmal 1 h 15 min, insgesamt also 11 h 14 min oder 56,17 min. Eigentlich sollten die Bemalung Basen nicht mitzĂ€hlen, fĂŒr die ich dann noch ca. 40 min brauchte, weil ich damit gleich ein Experiment unternommen habe. Aber auch damit bliebe ich unter 12 h oder 59,5 min pro Figur. Und damit habe ich mit etwa einer Stunde einen Richtwert, ob ich mich verbessere. Ein paar Verbesserungen gab es schon. Aber erstmal die Fotos, wegen meiner schlechten Fotos einmal dunkel, einmal hell, die Wahrheit liegt in der Mitte:





Und was ist das? Kein GrĂŒn auf den Basen und keine Fahnen? Nun, Fahnen habe ich noch nicht, daher kann ich sie auch nicht ankleben. Das GrĂŒn hingegen ist schon gekauft. Ich muss mich nur noch fĂŒr eine Basenbehandlung entscheiden. Hier habe ich verschiedene ausprobiert. Wenn ich mich fĂŒr eine entschieden habe, werde ich die anderen Basen noch etwas nachbehandeln und dann alle begrĂŒnen. Aber dazu gibt es noch einen Thread.

Und ja, an einigen Stelle der Basen habe ich die Farbe schon wieder abgerieben, was mir erst aufgefallen ist, als die Jungs schon Zapfenstreich hatten und ich wollte sie heute nicht nochmal aus den Federn holen.

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Gruß

Riothamus

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #50 am: 26. Oktober 2020 - 00:09:27 »

Die sehen super aus und die Zeit kann sich sehen lassen 8)
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Riothamus

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #51 am: 26. Oktober 2020 - 00:52:11 »

Danke! Und ja, fĂŒr einen Langsammaler geht das.
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Gruß

Riothamus

D.J.

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #52 am: 26. Oktober 2020 - 05:40:04 »

Die sehen klasse aus :) Und die Zeit ist wirklich gut! Ich glaube, dafĂŒr hĂ€tte ich wesentlich lĂ€nger gebraucht.
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Riothamus

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Ein Versuch ist's wert
« Antwort #53 am: 26. Oktober 2020 - 16:25:36 »

Danke.

Aber ich hatte noch angekĂŒndigt, zu schreiben, wo ich schon Möglichkeiten zur Zeitersparnis fand und war dann zu mĂŒde.

Vorbereitungen:

Der Zusammenbau flutscht natĂŒrlich ohne zittrige Finger besser. Bei den Minis sind ja nur die HĂŒte, die Arme mit Fahnen, SĂ€bel und Trommelstöcken sowie die Trommel anzukleben. Nur das Zusammenkleben der Trommel birgt leichte Schwierigkeiten, weil die HĂ€lften nicht ganz passen. Das sollte also mit Abschneiden und Entgraten noch unter einer Stunde bleiben.

Auf das erste hat mich einer der Hinweise von Lettow-Vorbeck gebracht. Statt erst die Figur auf die Base zu leimen und dann den groben Sand, habe ich die Figur und den Sand im selben Schritt aufgeleimt. Das dauert nur unwesentlich lÀnger, als nur die Figur aufzuleimen, ich schÀtze so 1-3 Minuten, genau messen muss ich noch.

Auch den Hinweis auf einen Spachtel habe ich mit einem KaffeerĂŒhrstab ausprobiert und es ging tatsĂ€chlich schneller als mit Pinsel. Ich muss nochmal sehen, wie es mit verdĂŒnntem Leim ist, den ich sonst bei dem Schritt mit dem feineren Sand nehme.

Warum nehme ich nicht einfach nur eine Sandart? Grober Sand ist einfach nicht fein genug. Da schriee das Modellbauerherz. Und der feine Sand wĂ€re zu fein und zu regelmĂ€ĂŸig. Und, wie gesagt, ich möchte nicht bei jeder Mini einen HĂŒgel in der Mitte.

Spraydose kommt, wie gesagt, wenn das Wetter passt und ich die Minis schon kenne, zukĂŒnftig wohl auch bei mir zum Einsatz.

Ich habe jetzt nochmal getestet, ob es auch ohne FlaschenverschlĂŒsse geht. Kurze Antwort: Nein, das klappt nicht. Aber ich werde es bei grĂ¶ĂŸeren Basen nochmal probieren.

Bemalung:

Die Reihenfolge wird ein bisschen umgestellt. Bei Bajonetten und den Ringen an den Flinten haue ich z.B. immer viel Farbe daneben. Bei der Holzfarbe kaum. Also spare ich mir diese Korrekturen, indem das Holz nach dem Stahl bemalt wird. Und da ich weniger auf saubere Ringe achten muss, kommt auch die Eisenfarbe scheller auf die Figur. Aber dies und die anderen Umstellungen sind eigentlich Kleinigkeiten.

Dann habe ich einen Pinsel vorn gerade abgeschnitten. Damit kann ich die ovale Messingplatte auf der Patronentasche ohne endlose Korrekturen - ich schĂ€tze mindestens 20 bis 30 Minuten Ersparnis - malen. Die Idee kam mir aber schon nach den ersten beiden Ovalen fĂŒr diese Minis. Manchmal kommt man eben erst spĂ€t auf die ganz naheliegenden Sachen. (Bei den Minis sind diese Platten nicht hervorgehoben, weil das Symbol ab 1864 in die Taschendeckel geprĂ€gt wurde, um Geld zu sparen und die Taschen so fĂŒr den ganzen Krieg taugen.)

Ich habe dann auch mal an einigen Stellen ausprobiert, ob wegen des Washes ĂŒberhaupt genau gemalt werden muss. Das wird in Zukunft vielleicht auch nochmal ein oder zwei Minuten einsparen. (Ja, dass ich dadurch nicht ganz genau malen muss, wusste ich vorher schon, aber bei kleinen Details empfindet man alle Ungenauigkeit grĂ¶ĂŸer, obwohl die HĂ€lfte hinterher schwarz aussieht.)

Insgesamt dĂŒrfte das aber fĂŒr die reine Bemalung alles zusammen nur so ca. 1 Stunde bringen, wenn ich hoch greife. Also immer noch ĂŒber 10 Stunden und sehr weit von den 5 Stunden entfernt, wenn auch mehr Luft zu den 12 Stunden insgesamt oder der 1 Stunde pro Mini bleibt.

Und das, was keinen Spaß macht, ist, wenn es besonders zĂ€h geht. Dies ist hier beim dunklen Blau der Fall. Beim hellen Blau könnte ich vielleicht schneller werden, aber die Farbe malt sich wie ein Traum. Selbst, wenn man nicht verdĂŒnnt. FĂŒr das dunkle Blau muss ich mich also nochmal mit der Farbe beschĂ€ftigen. Nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis: Mal schauen, ob die Farbe zu lange stand. Ja, dunkles Blau ist schwierig und es wird bei mehreren Schichten bleiben, aber fast zwei Stunden sind zuviel, zumal ich bei dem Schritt eigentlich nur auf die Haut als Grenze achten muss. Vielleicht auch nach den Grenzen zu einem ganz großen Pinsel wechseln?

Beim Lederzeug sehe ich keine große Einsparmöglichkeit, aber der weiße Riemen der Wasserflaschen kann vielleicht dazu fĂŒhren. Es gibt ja den Tipp, ihn nur anzudeuten, also nur teilweise und eben nicht möglichst sauber komplett zu bemalen. Dann sticht das Weiß auch nicht so hervor. Aber das ist eben eines der Dinge, die einen gewissen Mut erfordern, es auszuprobieren. Also vor dem ersten Versuch eine Folge Bob Ross schauen, in der er einen dicken Baum ĂŒber eine schöne Landschaft malt und kurz zuvor grinsend einen Mut-Test ankĂŒndigt. Und man darf es nicht aus den Augen verlieren, weil die Gewohnheit ja eine andere ist. Die Ergebnisse der entsprechenden Tutorien sehen gut aus und ich frage mich, wann ich beim Malen daran denke, es zu versuchen.

Dann kann auch jeder eine andere Zahl Minis optimal gleichzeitig bemalen. Bei mir sind das wohl eher 8 Minis, aber alles zwischen sechs und zwölf funktioniert noch gut. Da wollte ich sonst zuviel. Ich schalte beim Malen eben nicht völlig ab, sondern brauche Musik oder habe den Fernseher laufen und bei mehr Minis geht dann schnell die Übersicht verloren. Und der Spaß. Ich hĂ€tte das GefĂŒhl, am Fließband zu arbeiten. Und ich habe sonst, den Fehler gemacht, die Zeit fĂŒr das Bemalen einzelner Minis zu messen. Nicht nur, dass dann die Entnahme von Farben und Ă€hnliche Dinge nicht auf sie Zeit mehrerer Minis verteilt wird. Es dauert schlichtweg einfach lĂ€nger. Jedenfalls bei mir. (Ja, bei einem richtigen Riesen oder einem großen GelĂ€ndestĂŒck ist das anders.)  Diese GrĂ¶ĂŸen haben noch einen Vorteil. Wenn ich erst 12 Minis mit den gleichen Farben bemale und dann 8, bei denen ich die Abweichung von der UniformitĂ€t berĂŒcksichtige. Dadurch werden die Zwölf schneller bemalt und bei den idealeren Acht fĂŒr einen höheren Prozentsatz die Farben gewechselt. (Insbesondere fĂŒr Schuhe, Decken, Wasserflaschen.) (FĂŒr den ACW wurden Fotos ausgewertet und werden die Zahlen hinsichtlich der AusrĂŒstung in Prozent angegeben, da damals vieles von Improvisation, Zufall und dem Geschmack der Soldaten abhing. Streng genommen gab es also nur in der Theorie eine Uniform im modernen Sinn, weil die Vorschriften obsolet waren. Hierdurch entstanden auch die betrĂŒgerischen Machenschaften der Lieferanten, die man dann lange nicht mehr in den Griff bekam.)

Zur Basierung kann ich noch nichts sagen, da habe ich mich ja noch nicht so ganz entschieden. Zudem empfinde ich sie nicht als großen Zeitfaktor.

Soweit meine Analyse des Experiments. Vielleicht ist euch ja noch etwas aufgefallen?

Als Langsammaler werde ich kaum etwas entdecken, aber ich schaue mir eure Angaben auch nochmal an. Manchmal sieht man ja selbst etwas nicht.
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2020 - 16:27:24 von Riothamus »
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Riothamus

Maréchal Davout

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Re: Einmal schnell wie der Don oder Einen Versuch ist's wert
« Antwort #54 am: 20. Dezember 2020 - 22:19:10 »

Rio, mir gefĂ€llt dein Ergebnis auch sehr gut und der Ansatz zu schauen, wie man Zeit einsparen kann, sehr vernĂŒnftig. 🙂
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