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  • 29. November 2022 - 19:45:26
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Endlich wieder da!

Autor Thema: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic  (Gelesen 1488 mal)

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D.J.

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #30 am: 19. November 2022 - 11:02:37 »

Mein Tipp - und ich gehe hier auch nur von der Optik deiner Fotos aus: nur zwei Mann pro Pl├Ąnklerbase. Dann wirkt es sch├Ân aufgelockert und bildet die kleinste Pl├Ąnklerformation, die Zweierrotte ab 😉
Am Ende ist es nat├╝rlich Geschmackssache und soll ja vor allem dir gefallen!

Das ist richtig :)
Aber so lassen sich die Bases besser zuordnen. 4 Bases mit 3 Pl├Ąnklern / Elite Voltigeuren, 4 Bases mit 2 Pl├Ąnklern / Elite Voltigeuren ... da gibt es dann Verwechslungen am Tisch, da die Platte ja recht klein ist und es schnell zu einem Gedr├Ąnge kommen k├Ânnte ;)

Der ACW hat uns ├╝brigens fest im Griff und ich plane derzeit eine sehr freie und vollkommen unhistorische (!) Mischung aus Risiko- und Tabletop-Kampagne ;)
Die napoleonischen Krieger werden dann parallel weiter bemalt, w├Ąhrend die kleine Kampagne l├Ąuft.
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D.J.

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Epic-ACW - Fackeln im Sturm Kampagne
« Antwort #31 am: 20. November 2022 - 10:03:14 »

Der ACW mit den Epic-Winzlingen hat so viel Spa├č gemacht, dass jetzt eine Kampagne gespielt werden wird. In der Zeit kann ich im Hintergrund weiter an den Napoleonics malen 

Wichtiger Hinweis vorab:
Diese kleine Kampagne dient rein dem Spielspa├č und ist nicht (!) historisch. Namen, Orte und Ereignisse sind relativ frei erfunden bzw. dem Ablauf der Kampagne entsprechend angepasst. Es geht nur um das Spielen an sich, nicht um eine historisch korrekte Nachstellung der Ereignisse.

Die Kampagne
Die Ausgangslage setzt kurz nach der Eroberung von Fort Sumter ein, das erfolgreich von den S├╝dstaaten eingenommen wurde. Die Nordstaaten (von mir gef├╝hrt), an Industrie und Menschen ├╝berlegen, sehen die Lossagung der S├╝dstaaten von der Union als kurzfristigen Aufstand an, der sich schnell beruhigt haben wird. Daf├╝r hat die milit├Ąrische Ausbildung in der Oberschicht der S├╝dstaaten eine viel gr├Â├čere und tiefere Tradition. Es sind einige der f├Ąhigsten Milit├Ąrs auf Seiten der Konf├Âderation, die den langfristigen Mangel an Ausr├╝stung und Soldaten auffangen sollen.
Das soll auch spielerisch umgesetzt werden und es ergeben sich folgende, kleine Änderungen an den Regeln:

- Die Gener├Ąle der Konf├Âderierten erhalten 2 Joker und nur maximal 3 Kanonen (jede wird im Spiel einzeln als Batterie gef├╝hrt)
- Die Gener├Ąle der Union erhalten nur einen Joker pro Kopf, d├╝rfen aber bis zu 4 Kanonen einsetzen, die ebenfalls einzeln als Batterien gespielt werden.
- Die Regimenter werden auf 2 Bases verk├╝rzt, was etwas Platz sparen sollte und in dem Ma├čstab trotzdem noch wirkt
- Artillerie kann als eigenst├Ąndige Einheit mit bis mindestens 3 bis maximal 5 Kanonen gef├╝hrt werden
- F├╝r jeweils drei Regimenter oder eine Batterie plus zwei Infanterieregimenter darf jede Seite einen (Brigade) General einsetzen.
- Die (Brigade) Gener├Ąle sind fest ihren Regimentern zugeordnet und d├╝rfen ihre Joker nur f├╝r diese einsetzen.
- Einer der Gener├Ąle wird als Oberbefehlshaber eingesetzt und darf regiments├╝bergreifend seine Joker einsetzen, sofern er eingesetzt wird
- Die Sonderregeln des ersten Testspiel bleiben erhalten (Bewegung, Reichweiten etc.)
- Eroberte Artillerie kann im n├Ąchsten Spiel eingesetzt werden.
- Gener├Ąle, die gefangen genommen wurden, k├Ânnen im n├Ąchsten Spiel nicht eingesetzt werden, aber gegen Punkte ausgetauscht. Ein General kostet pro Joker 50 Punkte, die dem Spieler, der ihn zur├╝ckerh├Ąlt, beim Aufbau der Streitmacht f├╝r das n├Ąchste Spiel fehlen.
- Jedes Spiel wird mit einer eigens festgelegten Punktzahl gespielt, mit der die Parteien ihre Armeen ausw├Ąhlen k├Ânnen. Die Auswahl wird aus der Tabelle der zu Beginn zur Verf├╝gung stehenden Truppen vorgenommen. Verluste k├Ânnen durch gewonnene Gebiete (Punktzahl) aufgef├╝llt werden.
- Je Sieg darf ein beteiligter General einen zus├Ątzlichen Joker erhalten. Die Obergrenze ist f├╝r Brigadegener├Ąle 3 f├╝r die Oberkommandierenden 4 Joker







Wann wir starten steht noch nicht fest, aber ich werde zeitnah mit vielen Bildern berichten :)
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Mar├ęchal Davout

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #32 am: 20. November 2022 - 17:28:52 »

Cool, obwohl wohl relativ einfach, doch schon einiges wieder reingeflossen in die Kampagne... nicht schlecht, bin ich mal gespannt!
PS: vielleicht k├Ânnte die Artillerie├╝berlegenheit der Union sogar noch eine Batterie mehr sein...?
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Kaiww

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #33 am: 20. November 2022 - 21:57:21 »

Ihr zieht das mit "Fackeln im Sturm" wirklich bis zum bitteren Ende durch oder ?  ;D
Eine Kampagne ist immer was feines freue mich schon darauf zu lesen wie sich das entwickeln wird.
(Union forever, hurrah, boys hurrah!)
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D.J.

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #34 am: 21. November 2022 - 06:57:39 »

Cool, obwohl wohl relativ einfach, doch schon einiges wieder reingeflossen in die Kampagne... nicht schlecht, bin ich mal gespannt!
PS: vielleicht k├Ânnte die Artillerie├╝berlegenheit der Union sogar noch eine Batterie mehr sein...?

Weitere Kanonen sind definitiv noch in Arbeit, da wird die Union im Verlauf der Kampagne auch eine gro├če ├ťbermacht erhalten, weil sie eben mehr industriealisiert war, als der S├╝den. Wir werden die nachund nach einbauen :)

Ihr zieht das mit "Fackeln im Sturm" wirklich bis zum bitteren Ende durch oder ?  ;D
Eine Kampagne ist immer was feines freue mich schon darauf zu lesen wie sich das entwickeln wird.
(Union forever, hurrah, boys hurrah!)

Auf alle F├Ąlle ;D
Mein Sohn ist fasziniert davon, wie (Zitat) " ... so ein Schmonzette meinen Vater so beeinflussen konnte, dass er jetzt mit mir den amerikanischen B├╝rgerkrieg nachspielen mag. Aber gut. Spa├č macht es ja."
Das W├Ârtchen Stra├čenfeger kennt er niocht, daf├╝r habe ich ihm das dann auf neuenglisch mit Blockbuster, Teevau-Iw├Ąnt und anderen markigen Marketingspr├╝chen n├Ąher bringen k├Ânnen ;D

Gestern habe ich dann auch noch in Vorbereitung auf die Kampagne f├╝nf Streifen Scharfsch├╝tzen fertig gestellt. 3 f├╝r die Union, 2 f├╝r die CSA. Beides sind nur Schnitzereien aus normalen Streifen, da es Einzelmodelle offenbar nur im Gro├čpack mit anderen Einheiten gibt, die wir nicht einsetzen werden (Platz, Reichweite, Nutzen, Geschmack etc.)


Wie bereits erw├Ąhnt mag mein Sohn keine Zouaven spielen, sie haben spielereisch auch nicht den gro├čen Nutzen und Kavallerie ist zwar nett f├╝r den Nahkampf, muss aber f├╝r Beschuss absitzen und ist somit nicht ganz so interessant, wie ihre Kollegen einige Jahre fr├╝her in der alten Welt.
Daher werden wir uns mit diesen einfachen Streifen behelfen.

Dann habe ich festgestellt, dass eine Differenzierung der Einheiten, wer denn jetzt was darstellt, durch die gleiche Art der Miniaturen und den einheitlichen Uniformen in den beiden Armeen gar nicht so leicht ist. Daher werde ich heute kleine "Base-Erweiterungen" drucken, welche die Art bzw. Besonderheit eines Regiments zeigt. Linieninfanterie, Freiwiligenregiemnt, Kadetten oder Veteranen ... dies sind Eigenschaften und Sonderregeln, die im Spiel den einzelnen Einheiten einen bestimmten Charakter geben, den man nat├╝rlich ebenso auisspielen mag, wie in der napoleonischen Epoche Kavallerie nicht gleich Kavallerie war und auch die Infanterieeinheiten teilweise recht eigen waren.
Mal schauen, wie ich das am elegantesten und am wenigsten st├Ârend hinbekomme :) 
Euch allen einen tollen Start in die Woche  :)
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Mar├ęchal Davout

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #35 am: 21. November 2022 - 22:41:50 »

Cool, aber warum gibtÔÇÖs f├╝r die Yankies denn keine Scharfsch├╝tzen in Gr├╝n wie bei Billys Einheit bei Fackeln im Sturm?
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D.J.

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #36 am: 22. November 2022 - 05:30:19 »

Cool, aber warum gibtÔÇÖs f├╝r die Yankies denn keine Scharfsch├╝tzen in Gr├╝n wie bei Billys Einheit bei Fackeln im Sturm?

Das hat mehrere Gr├╝nde :)
Zuerst einmal wurden die ersten Scharfsch├╝tzen eigentlich noch nicht so bezeichnet. Sie wurden zudem (entgegen meiner Darstellung mit den aufgeteilten Streifen) zu Beginn des Krieges noch in Linie gef├╝hrt und k├Ąmpften auch so. Viele hatten sp├Ąter sogar ihre eigene B├╝chse dabei, denn die Einf├╝hrung neuer und moderner Waffen war auf Seiten der S├╝dstaaten wirtschaftlich nicht m├Âglich und in der Union bef├╝rchtete man, dass schnelleres Laden auch mehr und unn├Âtigen Munitionsverbrauch bedeuten w├╝rde.
Die Gr├╝ndung der Scharfsch├╝tzen, wie wir sie aus Fackeln im Sturm kennen, erfolgte 1861 durch Hiram Berdan, einem Erfinder und sp├Ąterem Offizier. Seine Erfindungen brachten ihm ausreichend Geld ein, sodass er sich dem Sportschie├čen widmen konnte (im Gegensatz zum S├╝den, wo die meisten Scharsch├╝tzen durch die Jagd ihr Handwerk erlernten). Aber erst 1862 wurden sie auch eingesetzt, Berdan war im Rang eines Colonels ihr Kommandeur. Ich m├╝sste nachsehen, aber ich glaube es ging bei ihrem Debut um die Verteidigung Washingtons / des Potomac? Ich bin wie gesagt nicht so tief drin in der Historie des ACW und hatte das nur kurz rechercheirt, um die M├Âglichkeiten der Armeebildung f├╝r unsere Spiele zu unterf├╝ttern und keine totale FAntasy zu erz├Ąhlen.

Da mein Sohn und ich im (fiktiven) Jahr 1861 beginnen werden, fand ich die Darstellung so passender. Immer noch abweichend, weil ein eigenst├Ąndiges Regiment darstellend, aber immerhin in lockerer Linie, was ein guter Kompromiss ist, um die Streifen auch sp├Ąter einsetzen zu k├Ânnen.
Die "Sharpshooters" mit den gr├╝nen Uniformen m├Âchte ich durch richtige Pl├Ąnkler darstellen, wie sie sp├Ąter auch der Serie k├Ąmpften. Lockere Linie, kleine Teams ... daf├╝r muss ich aber erst entsprechende Modelle bekommen, die es bisher nur in gr├Â├čeren Packungen gibt die dann auch noch ansonsten f├╝r mich uninteressantes Material enthalten.

Ich hoffe, ich habe jetzt keinen historischen Schmuh abgesondert!
Aber das waren die Gedanken hinter der Gr├╝ndung der paar Scharfsch├╝tzen f├╝r unsere kleine Kampagne.
« Letzte ├änderung: 22. November 2022 - 05:31:59 von D.J. »
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Kaiww

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #37 am: 22. November 2022 - 08:21:07 »

Gr├╝ne Uniformen, Scharfsch├╝tzen ........95th......95th  ;D
├ťbrigens Buchempfehlung zum Thema die "Starbuck" Chronicles auch von Bernard Cornwell, sehr sch├Âne vier B├╝cher ├╝ber den ACW.

Ich glaube dein Hintergrundswissen ist wesentlich besser als das vieler andere, meines eingeschlossen.
Mit dem Thema von Differenzierungen verschiedener Einheiten habe ich auch grade sehr viel zu tun und bin selber noch nicht so sicher wie ich es am ende Mache. Von daher intressant dann mal sp├Ąter deine L├Âsung zu sehen.
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D.J.

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #38 am: 22. November 2022 - 14:08:45 »

Heute wird's sp├Ąt, also wird jetzt kurz eine Mittagspause eingelegt ;)

Gr├╝ne Uniformen, Scharfsch├╝tzen ........95th......95th  ;D
├ťbrigens Buchempfehlung zum Thema die "Starbuck" Chronicles auch von Bernard Cornwell, sehr sch├Âne vier B├╝cher ├╝ber den ACW.

Ah! Danke dir, da bin ich bisher immer dran vorbeigeschlichen  :)

Ich glaube dein Hintergrundswissen ist wesentlich besser als das vieler andere, meines eingeschlossen.

Puuuh ... das lasse ich mal so im Raum stehen. Mein Wissen beschr├Ąnkt sich auf zwei B├╝cher ├╝ber das Milit├Ąrwesen der damaligen Zeit. Da waren ein oder zwei Kapitel ├╝ber Waffenentwicklungen drin, wo ich das Wissen im Vorbeigehen mal aufgeschnappt habe. Richtig drin bin ich im ACW auf keinen Fall. Bestenfalls habe ich mal zart an dieser Blume geschnuppert :)
Also echtes Wissen ... nun ja ...  ;)

Mit dem Thema von Differenzierungen verschiedener Einheiten habe ich auch grade sehr viel zu tun und bin selber noch nicht so sicher wie ich es am ende Mache. Von daher intressant dann mal sp├Ąter deine L├Âsung zu sehen.

Die kann ich dir jetzt schon zeigen ...
Ich habe kleine Streifen ausgedruckt. In Paint entworfen, als JPEG gespeichert und in Word auf 0,5cm H├Âhe gebracht. Das ganze doppelt, damit sie am Boden kleben und hochgefaltet werden.
Links ein einfaches Linienregiment in Angriffskolonne (beide Bases in direkten Kontakt hintereinander), rechts zwei Einheiten Kadetten der ACW. Es sind zwei Regimenter, wobei das hintere als Unterst├╝tzungsregiment dient, also direkt Base an Base an das vordere gestellt wird. Hier in Linie (zwei Bases breit)


Hier die beiden Regimenter als jeweils eigenst├Ąndige Einheit in Linienformation. Der Abstand zueinander ist mehr als 0,5cm, die ich ungef├Ąhr f├╝r die Darstellung einer Marschkolonne nehme. Als Angriffskolonne (im ACW glaube ich eher selten) w├╝rde ich die vier Bases dicht an dicht hintereinander aufbauen,also einen wuchtigen Klotz bilden.


Die Schildchen sind nur f├╝r spezielle Einheiten gedacht, also Veteranen, Kadetten, Freiwillige. Der Rest ist normale Linie oder anhand der Darstellung erkennabr :)
Ich hoffe, das hilft dir schon?
Wenn nicht, frag mich ruhig, ich antworte so schnell ich kann :)
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Mar├ęchal Davout

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #39 am: 22. November 2022 - 16:32:45 »

Es ist beeindruckend wie emsig du dabei bist - toll!

Differenzierung der Einheiten? Wargamer wollen immer differenzieren, jeder anderen "Uniform" ne Spezialregel verpassen - bei Black Powder habe ich sowas ├Âfter gesehen...
Bei dir und dem ACW geben sowohl Gesamtthema als auch deine Figuren nicht viel f├╝r Differenzierung her: Letztlich bestanden die Armeen beider Seiten gr├Â├čtenteils aus Amateuren (die USA hatten vor dem Krieg eine sehr kleine Armee, bedeutend sind da die Profis im Offizierskorps eher). Also sind die meisten Truppen sehr ├Ąhnlich/gleich zu bewerten mit wenigen Ausnahmen, die man dann meinetwegen als Veteranen spielen kann. Bei der Union kommt z.B. noch die Praxis hinzu, alte Regimenter nicht mit Nachschub zu versorgen, sondern immer neue Regimenter aufzustellen. So werden Einheiten, die schon ├Âftrr Pulver gerochen haben, klein bis zur Bedeutungslosigkeit und die neuen Einheiten ersetzen die Funktion der Alten. Das erschwert Weitergabe von Erfahrung in Einheiten und Veteranenbildung.
Kadetten? Wie oft wurden welche Massen von Kadetten denn als eigene Einheiten eingesetzt? Kadetten sind die Sch├╝ler von Milit├Ąrakademien/schulen. Normalerweise wurden die zuende ausgebildet und in einer Armee mit wenig Profis empfahl man sich da schnell als Offizier und war somit viel zu wertvoll, um als Infanterieformation versammelt verheizt zu werden. Die Schlacht von New Market 1864 war da eben eine Ausnahme, wo Kadetten als Truppe (in der Not) eingesetzt wurden und eigentlich auch nur als Reserve genutzt werden sollten. Optisch w├╝rde ich mir konf├Âderierte Kadetten als schmucker, einheitlicher gekleidet vorstellen (eben die Kadettenuniform), gegen die Mode der Zeit Burschen zwischen 15-21 Jahren ohne Bart.
Kann jeder machen, wie er will. Sollen nur Hintergr├╝nde, Einsch├Ątzungen und Anregungen sein... :)

Bei den Sharpshooters in Gr├╝n war ich vers├Âhnt ca. 8 Zeilen vor Ende von D.J.s vorletztem Post, als im Text stand, das die Gr├╝nr├Âcke noch kommen. Ich nehme hier die Fackeln im Sturm-Ansage ernst ;)
« Letzte ├änderung: 22. November 2022 - 16:35:59 von Mar├ęchal Davout »
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D.J.

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #40 am: 22. November 2022 - 22:53:54 »

Differenzierung der Einheiten? Wargamer wollen immer differenzieren, jeder anderen "Uniform" ne Spezialregel verpassen - bei Black Powder habe ich sowas ├Âfter gesehen...
Bei dir ...

Einwurf von mir ... bei mir oder bei Kaiww? Hat er einen eigenen Thread dazu? Wo finde ich den, wenn der hier schon pl├Âtzlich Thema wird?

... und dem ACW geben sowohl Gesamtthema als auch deine Figuren nicht viel f├╝r Differenzierung her: Letztlich bestanden die Armeen beider Seiten gr├Â├čtenteils aus Amateuren (die USA hatten vor dem Krieg eine sehr kleine Armee, bedeutend sind da die Profis im Offizierskorps eher). Also sind die meisten Truppen sehr ├Ąhnlich/gleich zu bewerten mit wenigen Ausnahmen, die man dann meinetwegen als Veteranen spielen kann. Bei der Union kommt z.B. noch die Praxis hinzu, alte Regimenter nicht mit Nachschub zu versorgen, sondern immer neue Regimenter aufzustellen. So werden Einheiten, die schon ├Âftrr Pulver gerochen haben, klein bis zur Bedeutungslosigkeit und die neuen Einheiten ersetzen die Funktion der Alten. Das erschwert Weitergabe von Erfahrung in Einheiten und Veteranenbildung.
Kadetten? Wie oft wurden welche Massen von Kadetten denn als eigene Einheiten eingesetzt? Kadetten sind die Sch├╝ler von Milit├Ąrakademien/schulen. Normalerweise wurden die zuende ausgebildet und in einer Armee mit wenig Profis empfahl man sich da schnell als Offizier und war somit viel zu wertvoll, um als Infanterieformation versammelt verheizt zu werden. Die Schlacht von New Market 1864 war da eben eine Ausnahme, wo Kadetten als Truppe (in der Not) eingesetzt wurden und eigentlich auch nur als Reserve genutzt werden sollten. Optisch w├╝rde ich mir konf├Âderierte Kadetten als schmucker, einheitlicher gekleidet vorstellen (eben die Kadettenuniform), gegen die Mode der Zeit Burschen zwischen 15-21 Jahren ohne Bart.
Kann jeder machen, wie er will. Sollen nur Hintergr├╝nde, Einsch├Ątzungen und Anregungen sein... :)

Autsch  :-\
Ganz speziell der letzte Satz ... "Kann jeder machen, wie er will. Sollen nur Hintergr├╝nde, Einsch├Ątzungen und Anregungen sein... :)" klingt ein wenig von oben herab.

Mit Black Powder haben ich mich wegen dem ewig langen Geschwafel ├╝ber Gentlemens playing im Club und Hobbykeller und dem dr├Âlfzigsten Anekdote, die das Regelwerk im Hardcover-Einband zur ├╝berschweren und unhandlichen Klo- oder Bettlekt├╝re machen, nicht weiter besch├Ąftigt. Aber im Gro├čen und Ganzen klingt das so, als w├Ąre jedes Spiel im ACW sowieso nur eine einfallslose Kneipenw├╝rfelei mit oder um P├╝ppies.
Wie geaagt: Autsch  :-\

Und warum wollen nur Wargamer etwas differenzierter betrachten?
Wollen nicht alle Tabletoper, egal welcher Epoche, ihre Armeen differenziert aufgestellt und betrachtet wissen?
Wie auch immer.
Ich finde diesen Einwurf hier und jetzt unpassend, weil zu stark simplifizierend und ohne Zusammenhang, wer denn jetzt warum gemeint ist, eben auch ziemlich verwirrend.
Ich antworte jetzt aber mal, als ob ich damit gemeint w├Ąre ;)
Ich differenziere die Einheiten des ACW f├╝r diese (Kampagnen)Spiele, weil es das System einfach hergibt und es eben so war, dass es nicht nur schlecht ausgebildete Freiwillige mit Kn├╝ppeln gab, die da aufeinander einpr├╝gelten. Ebenso ist jedes Unionsregiment, dass irgendwann ausgeblutet war,bis dahin auch immer erfahrener und abgebr├╝hter geworden und nicht bei der ersten Salve der Gegner auseinandergespritzt wie ein Haufen kopfloser H├╝hner. Sie wurden erfahrener, Veteranen und haben es nahezu stoisch hingenommen. Das ist etwas, dass durch die Eigenschaften eines Regiments und den entsprechenden Sonderregeln bei Kugelhagel abgebildet wird udn weswegen sich eine Differenzierung auf dem Spielfeld lohnt. Erst recht bei den doch recht einheitlichen Uniformen
Ich bin unsicher, glaube aber, das gibt es auch bei Black Powder.

Sollte ich nicht gemeint sein, w├Ąre ein Hinweis, auf was oder wen du dich mit deiner Aussage beziehst, echt hilfreich, denn so steht sie einfach mal im Raum,als m├╝sste jemand (in dem Fall ich) seine Doktorarbeit verteidigen oder sich f├╝r etwas rechtfertigen.
;)
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Parmenion

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #41 am: 23. November 2022 - 07:03:46 »

Die Minis gefallen mir :)!

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #42 am: 23. November 2022 - 07:12:30 »

Hallo,
Muss mich erstmal entschuldigen, dass Du/dein Thread, D.J. hier etwas abgekriegt hast, was sich auf generelle Tendenzen beim Tabtletop bezieht.
Also, teilweise reagierte ich auf Dinge, mit denen du nicht allein bist und teilweise meinte ich dich, aber nicht Kaiww oder irgendeinen anderen expliziten ACW-Thread.

Anregungen, Hintergr├╝nde teilen: Da soll nichts von oben herab sein. Ich sehe das so, dass wir alle neben einfachen "toll, weiter so"-Aussagen Anregungen, Hintergr├╝nde etc. teilen, machst du auch und daf├╝r bin ich allgemein auch dankbar. Am Ende kann es jeder machen wie er will und das ist auch gut so. Das meinte ich mit den S├Ątzen.

Differenzierung: Differenzierung im Allgemeinen, bei der Betrachtung von Dingen etc. ist gut. Was ich meinte ist eine zu starke Differenzierung von Menschen auf Regelebene, die es teilweise im Tabletop gibt. Regeln abstrahieren und generalisieren Vorg├Ąnge ja ohnehin schon notwendiger Weise. Am Ende treten Menschen gegen Menschen an mit ziemlich ├Ąhnlichen Vorraussetzungen, ├ängsten etc.. Da sollten Regel/Armeelistenschreiber meiner Meinung nach Aufpassen, nicht zu krass differenzierende Sonderregeln f├╝r bestimmte Waffengattungen zu geben. Beispiel: Leichte Kavallerie soll bei Napo ruhig Sonderregeln haben, klar. Aber Chasseursund Husaren jeweils irgendeine Regel wie "Furious Charge", "Relentless" oder was auch immer zu geben, ist f├╝r mich eher weniger sinnvoll. Gefechtsrolle und M├Âglichkeiten waren zu ├Ąhnlich.
Das sich im ACW aber nur Massen mit Kn├╝ppeln begegnet h├Ątten, hat niemand gesagt. Nein, gr├Â├čtenteils Massen mit Gewehren, die ihre Grundausbildung hatten und dann in diesen f├╝rchterlichen Krieg geschickt wurden. Klar, die Virginia-Armee Lees vor Gettysburg hatte auch schon eine gewisse Erfahrung und ein Selbstvertrauen gewonnen, das ├╝ber jene Erfahrung von frischen Unionstruppen hinausgegangen sein mag. Wie tr├Ągt man regeltechnisch sowas behutsam Rechung, w├Ąre die Frage.

Veteranen/Kadetten: Das es auch im ACW Veteraneneinheiten regeltechnisch geben sollte, habe ich oben auch best├Ątigt.
Am differenziertesten bin ich ja auf Kadetten eingegangen. F├╝r bestimmte Szenarien macht es sicher Sinn, die zu haben, aber ihr regelm├Ą├čiger Einsatz w├Ąre f├╝r mich komisch. Hast du auch nicht geschrieben, dass die regelm├Ą├čig kommen werden.

Also nochmal - sorry. Gr├Â├čtenteils hat hier was einfach bei mir angetriggert. W├Ąre in einem allgemeineren Thread wohl passender gewesen.
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D.J.

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #43 am: 23. November 2022 - 08:59:57 »

Schnell mal in der Augenpause reinhusch ...

Hallo,
Muss mich erstmal entschuldigen, dass Du/dein Thread, D.J. hier etwas abgekriegt hast, was sich auf generelle Tendenzen beim Tabtletop bezieht.
Also, teilweise reagierte ich auf Dinge, mit denen du nicht allein bist und teilweise meinte ich dich, aber nicht Kaiww oder irgendeinen anderen expliziten ACW-Thread.
...
Also nochmal - sorry. Gr├Â├čtenteils hat hier was einfach bei mir angetriggert. W├Ąre in einem allgemeineren Thread wohl passender gewesen.

Alles gut, konnte ich eben noch lesen und war eben nur verwundert ;)
Ich gehe aber gerne nochmal auf das Thema ein, sobald ich Feierabend habe. Das ist schon etwass, dass man besprechen kann :)

Die Minis gefallen mir :)!

Parmenion

Danke dir :)
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D.J.

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Re: Napoleon& Wellington, ACW ... alles Epic
« Antwort #44 am: 23. November 2022 - 13:51:42 »

So, Feierabend f├╝r heute :)
Jetzt kann ich das Thema Differenzierung im Tabletop noch einmal in Ruhe aufgreifen, denn ich denke, da kann man ruhig dr├╝ber reden und gerne auch hier. Ich sabbel jetzt mal unkontrolliert meine Gedanken dazu in die T├╝te (Achtung! Textwand! ;) )

Wenn man das Hobby Tabletop auf die kleinsten Nenner herunterbricht, erh├Ąlt man vier Kreise.
Der erste Kreis
Wer besser w├╝rfelt, hat immer recht. Das ist wie bei den Kneipenspielen, wo man 1er oder 6er oder 5er sammeln muss, um zu gewinnen.
Der zweite Kreis
Mit einem General (nicht Spieler!) steht und f├Ąllt eine Armee. Ein General mit schlechten F├╝hrungsqualit├Ąten wird jede noch so einfach Operation mit Schmackes an die Wand fahren.
Der dritte Kreis
Mit den Soldaten und ihrer Ausr├╝stung steht und f├Ąllt der Erfolg. Eine Einheit die mit Messern zu einer Schie├čerei kommt hat immer das Nachsehen. Ist sie dann auch noch schlecht ausger├╝stet ...
Der vierte Kreis
Der Spieler und sein K├Ânnen entscheidet mit, wie ein Spiel l├Ąuft. Wer eine Dame mit den ersten Z├╝gen gegen einen Bauern tauscht ohne dabei einen eklatanten Vorteil zu erringen wird niemals in einer Mannschaft spielen oder gar gewinnen

Diese vier Kreise m├╝ssen jetzt eine Schnittstelle bilden. Einen Punkt, ein Spannungsfeld, in dem ein Spiel bzw. System letztendlich f├╝r die Beteiligten spannend ablaufen soll. Ein Geschehen auf dem Spielfeld, in dem die Figuren, ihre F├Ąhigkeiten, Ausr├╝stung, Ausbildung etc. dem Spieler die M├Âglichkeit geben, sich und seine F├Ąhigkeiten spannend und mit Spa├č mit einzubringen.
Es hat salopp gesagt keinen Sinn, wenn man zwei Armeen mehr oder weniger liebevoll bemalter P├╝ppies aneinander stellt und dann einfach drauf los w├╝rfelt. Ohne Modifikatoren, ohne erspielte Vor- oder Nachteile f├╝r die W├╝rfelw├╝rfe.
Und da greift eben das, was du, Mar├ęchal Davout, angesprochen hast.

Die Differenzierung
Black Powder hat, soweit ich das bisher erlesen habe, im ersten Schritt den Aspekt des Generals stark im Blick. Ein unf├Ąhiger General wird wirre Befehle schreiben, die entweder nciht ankommen oder missverstanden werden. Da kann der Spieler als gottgleiche Figur am Tisch noch so gut sein, wenn es nicht l├Ąuft, dann ist Ende Gel├Ąnde.
Es nutzt aber auch der beste General nichts, der von einem guten Spieler gef├╝hrt wird, wenn die zur Verf├╝gung stehenden Einheiten ein einfacher 08/15 Einheitsbrei sind. Da kann man nur Vorteile durch Bewegung herausspielen um eine ├ťbermacht zu gewinnen. Das ist schon, spa├čig! Gar keine Frage! Aber was nutzen die erw├Ąhnten Schwertk├Ąmpfer mit Klingen aus Maxwell Kaffeedosen und ohne Ausbildung, wenn sie vor eine Batterie Haubitzen, Gattlings oder was auch immer laufen?

Ein Praxisbeispiel, was ich damit meine:
Bei Kugelhagel ist es vom Regelger├╝st her so, dass Gener├Ąle zuerst einmal Joker bringen, mit denen man au├čer der Reihe eine Einheit aktivieren kann. Daf├╝r haben sie ja nach Rang eine feste Reichweite von Brigade, Korps bis hin zur Division. Das ist aber nur ein Ger├╝st. Und ich bin schon seit den fr├╝hen 90ern davon weg, jedes Regelwerk buchstabengetreu auszulegen, wenn etwas hakelt oder eine minimale ├änderung, die das Spielgleichgewicht nicht st├Ârt, beiden Seiten mehr Spannung bringt.
Da hilft einfache Absprache mit den Mitspielern.
Also haben unsere Gener├Ąle in der geplanten ACW-Kampagne f├╝r die Union nur je einen Joker. Politische Kabbeleien, Gro├čmannssucht ... hast du ja glaube ich auch erw├Ąhnt? Die S├╝dstaaten hatten in der Oberschicht eine tiefere Tradition in der milit├Ąrischen Ausbildung. also haben sie im Gegenzug jeder 2 Joker.
Die erste Differenzierung ... und kein Martin Feller kommt umme Ecke um mir daf├╝r auf die Finger zu hauen  ;D

Die zweite Differnzierung greift auch wieder auf das Regelger├╝st zur├╝ck.
Jede Einheit hat, um bei Kugelhagel zu bleiben, bestimmte Eigenschaften und Punktekosten. So sind die Freiwilligen der Union billiger, weil die Union eben auf mehr Menschen zur├╝ckgreifen konnte, in den S├╝dstaaten sind sie (und auch alle anderen Truppen) daf├╝r teurer.
Als Ausgleich haben die Rebellen daf├╝r mehr ┬╗Herz┬ź (ich m├Âchte hier die Regeln nicht spoilern, es ist einfach ein Vorteil der die Angegriffenen zu einem Moraltest zwingt, wenn die S├╝dstaatler auf sie zurennen)

Und so geht zieht sich das durch das gesamte Regelwerk und durch alle Epochen. Es ist eine Balance zwischen Abstraktion, Spielbarkeit und effektiven Spielwerten f├╝r die P├╝ppies auf dem Tisch. In diesem Balanceakt entscheide ich als Spieler, welche Truppen, mit welchen F├Ąhigkeiten ich zu welchen Kosten einsetze. Auf dem Tisch sind es dann nicht nur die P├╝ppies, sondern auch die F├Ąhigkeiten im Zusammenspiel mit meinem spielerischen K├Ânnen, die den Spielspa├č ausmachen und ├╝ber Sieg und Niederlage entscheiden.
Oder um es auf den kleinsten Nenner herunterzubrechen:
Durch eine Kommandostruktur (Gener├Ąle & Joker), gute Truppen (Ausbildung und Sonderf├Ąhigkeiten) die ich in das vereinbarte Punktekorsett einbringen kann, wird das Spiel mehr, als einfach nur blau vs. grau, rot vs. gr├╝n oder eine einfache W├╝rfelei darum, wer denn jetzt die n├Ąchste Runde schmei├čt ;)

Ich wei├č, dass der ACW ein Amateuerkonflikt war. Ich habe nicht umsonst so lange ├╝berlegt, ob ich trotz der vielen Gussrahmen im Epic Ma├čstab, die ich hier liegen habe, wirklich dort einsteigen sollte. So habe ich auch lange an kleineren Ma├čst├Ąben und anderen, interessanten Konflikten herum gehirnt.
Letztendlich ist es aber zun├Ąchst der ACW geworden, denn ich habe mich, wenn auch sehr, sehr oberfl├Ąchlich, mit diesem Konflikt besch├Ąftigt. Dabei habe ich festgestellt, dass der zwar amateuerhaft war, es aber doch den einen oder anderen Unterschied in den Truppen(Gattungen) gab. den kann man am besten in einer kleinen Kampagne herausspielen. Dazu kommt eben der Pulp-Faktor ┬╗Fackeln im Sturm┬ź ;D 

Die Differenzierung ist also meiner Meinung nach auch in solchen Konflikten wichtig, wie ich finde. Ausbildung, Ausr├╝stung und Fakten aus dem Hintergrund, sollten bei den verschiedenen Truppen schon mit reinspielen. Egal ob ich jetzt North vs. South mit einheitlichen Uniformen spiele oder einen Skirmisher im WW II, wo ich Fallschirmspringer gegen Guerillas antreten lasse.

Was deine allgemeine Kritik angeht, sehe ich in erster Linie solche Spiele wie 40k davon betroffen. Einfache Grundregeln und dann f├╝r jede Armee ein eigenes Handbuch der Do's und Dont's in denen vom schussfesten Schl├╝pper ├╝ber das Murderdeathtodeshagelgewehr bis hin zum vibrirenden Nanonervenschneidemesser f├╝r jede einzelne Armee alles eine eigene Regel bekommt und an der Figur auch dargestellt werden muss.
Das finde ich auch arg ├╝bertrieben ;)
Aber im Gro├čen und Ganzen ist Differenzierung, egal f├╝r welchen Konflikt ein System geschrieben wurde, das Herz und die Seele eines Tabletops und damit noch wichtiger,als der Hintergrund.

Meine ausufernden 50 Cent dazu
Jetzt seid ihr dran ;)
« Letzte ├änderung: 23. November 2022 - 13:53:22 von D.J. »
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