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  • 19. Juli 2024 - 10:50:51
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Autor Thema: Machen wir das Hobby kaputt? Oder auch: Regelwerke - warum / wann wechselt ihr?  (Gelesen 8906 mal)

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Nischenspieler

  • Bauer
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Wenn ich höre, dass 15-20 Spiele nur ein Strohfeuer sind, werde ich ein bisschen neidisch. Das ist wohl der Vorteil, wenn man in der Großstadt wohnt, einen Verein und viele potentielle Mitspieler hat. Da kannst Du Dich wirklich glĂŒcklich schĂ€tzen, glaube ich.

Womit wir wieder beim Punkt Mainstream sind. Wenn ein neues aktuell gehyptes Regelwerk raus kommt und viele kaufen es und die entsprechenden Figuren dazu, dann trifft man da schon auf ein reges Interesse, wenn man selbst schon zwei passende Armeen fertig hat.
Mit M&T2 war es dann ziemlich leicht, schnell viele Spiele zu planen. Mit Regelwerken die mich mehr interessieren, ist das bei weitem nicht so einfach.


Den Punkt mit dem "Geld aus der Tasche ziehen" kann ich nicht so recht nachvollziehen. Wenn man sich alle Anbieter und Regelwerkschreiber anschaut dĂŒrfte nur der kleinste Prozentsatz davon kapitalistische Absichten haben. Das meiste sind doch Liebhaberprojekte.
« Letzte Änderung: 16. September 2023 - 11:42:33 von Nischenspieler »
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emigholz

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  • Der dritte Zwilling
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Also ich versuchs mal so, kommt ein Regelwerk raus von jemand der keine Minis herstellt, kauft jemand aus ner Spielergruppe es, taugt es nicht wird es nicht empfohlen und das wars. Taugt es was holen sich mehrere der Gruppe das Regelwerk, kommen keine Erweiterungen wars das auch einfach weil ich ja im Gegensatz zur Mini nicht mehr wie 1 Regelwerk brauche.
Bringt einer ein Spielsystem raus und ich muss zu lange warten bis wirklich spielbare Armeen vorhanden sind werden auch nicht viele auf den Zug aufspringen weil wir alle doch genug Minis haben oder hatten von toten Systemen und dazu gelernt haben.
Selbst bei großen Herstellern wie Warlord kann ich mich ja bei weitem nicht drauf verlassen das ein Spiel lange genug unterstĂŒtzt wird.
Oft lÀsst man ein Regelwerk auch nicht fallen weils ein spontan Kauf war und man nie wirklich zum ausprobieren kam oder es nicht angenommen wurde von anderen.
Und zu guter Letzt, ja wir waren mit unserem Hobby schon immer eine Randerscheinung, davon abgesehen ist es heute fĂŒr viele schwerer den je sich dieses teure Hobby zu leisten. Auf der anderen Seite wird der 3d Druck immer wichtiger, lokale LĂ€den rentieren nicht mehr usw. Also wĂŒrde ich nie soweit gehen zu sagen das wir das Hobby töten sondern die verschiedenen UmstĂ€nde es bereinigen.
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Darkfire

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So pauschal kann ich Dir da nicht recht geben, ich stimme zu, wenn was rauskommt und ist nicht gut, dann ist es weg. Aber wenn ein System rauskommt und es ist gut, dann bleibt es, auch wenn keine Erweiterung rauskommt. Wir haben ein gutes Beispiel dafĂŒr, unsere Mauricekampagne. Das System ist per se alt (2011) und es gibt auch keine Supplements etc. Als bei uns kurz vor Corona die Idee mit dem spanischen Erfolgekrieg aufkam, suchten wir auch nach einem passenden Regelwerk und fanden Maurice, so konnten sich 6 (jetzt 8) Spieler auf dieses Regelwerk einigen und seit dem wird es gespielt.

Das ist mit Spielsystemen, die kein Franchise haben einfach besser möglich und darum kommen sie auch nicht aus der Mode.

Insgesamt glaub ich auch, das wir hier nicht so die angesprochene Klientel sind, da wir unser Hobby anders betreiben. Klar, wenn einer alles zwei Minuten ein neues Regelwerk der großen Zwei vor die Nase gehĂ€ngt bekommt, dann ist die Versuchung groß zu wechseln.

Ein schönes Beispiel fĂŒr die Zersplitterung bei uns ist der Bereich ACW. In Amerika sind es hauptsĂ€chlich Systeme wie Johnny Reb (incl. Across a deadly Field)...da gibts auch einen eigenen, gut besuchten Con dazu..oder Fire&Fury. Bei uns wenn man nach dem Thema fragt, dann bekommt man BP, Longstreet, Guns at Gettysburg etc. um die Ohren gehauen (die werden in Amerka auch gespielt, aber in geringerem Maße), jede Spielegruppe hat einen eigenen Favoriten, eigene Basierung und am besten noch Maßstab. Ich glaube unser Problem liegt einfach darin, dass die meisten "ihr" System hat und nicht fragen: "Was wird in meiner Umgebung gespielt?", sondern "Wer spielt mein System?"

Ich kann nur sagen, Leute spielt Battletech, da gibts nur 3 Regelwerke (und die meisten Spieler beherrschen mind. zwei davon), die alle mit den gleichen Figuren gespielt werden können. Und die einzige Einigung, die notwendig ist, ist die Zeitschiene.
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Projekte 2021/22
Maurice: Schlacht bei HöchstÀdt, Kampf um Lutzingen 28mm

KurfĂŒrstlich bayerische Armee Ari 100% Inf 20%, Kav 10%

Kampangne Maurice 15mm

Katalanische Armee:Ari 100% Inf 70% Kav 50%

Judge Dredd: Judge Department 60%

Nischenspieler

  • Bauer
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Und die einzige Einigung, die notwendig ist, ist die Zeitschiene.

Übe die es durchaus Glaubenskriege gibt  ;D  ;)
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Darkfire

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Das ist wohl war  ::)
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ThorstenK

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Damals habe ich einen kompletten Systemwechsel vollzogen ... alles verkauft, und andere Hobbies betrieben  :-\

Grund war, dass ich mit der Produktpolitik meiner damaligen Hauptsysteme (40K, X-Wing) völlig unzufrieden war, und die Nebensysteme anfingen zu langweilen (Necromunda z.B., nur ein Mitspieler, irgendwann war ich Delaque einfach leid).

Zwar gab es AnfÀnge an anderen Systemen, die die Kumpels brachten, aber das wechselte so schnell, ich kam gar nicht nach und stand meist "regelunkundig" da. Irgendwann war mir das zuviel ...

Nun, als "Wieder-Einsteiger", schaue ich schon, was ich anfange, und springe eher auf den Zug auf, der gerade fĂ€hrt. Und wichtig ist mir, dass die Modelle dann generisch genug sind, um auch im nĂ€chsten Zug mitfahren zu können ... insofern ist fĂŒr mich "historisch" das Thema der Wahl - ein Infanterist mit Muskete bleibt, was er ist, egal ob M&T, Kugelhagel, Sharp Practice oder ...
Zur Abwechslung etwas Fantasy oder so auf Skirmish-Niveau, also ohne hohes Investitionsbudget.

FĂŒr mich persönlich ergeben sich aktuell folgende No-Go's:
- keine Hollywood- oder anderweitig Lizenz-basierten Systeme (X-Wing, Star Wars, ... )
- kein GW oder anderes mit hoher Regel-Fluktuation
- keine historischen Settings thematisch nach 1900
- keine aufwĂ€ndigen Exoten/exotische Themen, fĂŒr die es keine Interessenten im nĂ€heren Umkreis gibt

FĂŒr das Hobby als solches sehe ich folgende Themen:
- es gibt zu viele konkurrierende AktivitĂ€ten, die mit -in Relation- weniger Aufwand zu "Erfolg" (wie auch immer zu definieren) fĂŒhren
- "Krieg" ist negativ besetzt, allenfalls "historisches Interesse" ist gut vermittelbar
- es gibt vergleichsweise wenig potentielle Mitspieler, und die KommunikationskanÀle zerfasern (diverse -teil spezialisierte- Foren, FaceBook, WhatsApp, Instagram, Discord, ...)
- gerade in dĂŒnner besiedelten Gebieten ist es vermutlich nur fĂŒr Großsysteme (40K, ...) aussichtsreich, ĂŒberhaupt Mitspieler zu finden (oder zu rekrutieren ..)
- "Online-Shopping" killt kleine SpezialgeschĂ€fte, die frĂŒher als Kontaktbörse fungieren konnten, da diese die Produktvielfalt zu gĂŒnstigen Preisen nicht anbieten können
- VerfĂŒgbarkeit von 3D-Druck ist ggf. auch das Aus fĂŒr Firmen, die ohnehin nur Kleinauflagen absetzen können fĂŒr "Spezialisten"



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Darkfire

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- "Online-Shopping" killt kleine SpezialgeschĂ€fte, die frĂŒher als Kontaktbörse fungieren konnten, da diese die Produktvielfalt zu gĂŒnstigen Preisen nicht anbieten können
- VerfĂŒgbarkeit von 3D-Druck ist ggf. auch das Aus fĂŒr Firmen, die ohnehin nur Kleinauflagen absetzen können fĂŒr "Spezialisten"

Nicht per se, gerade "Online-Shopping" gibt Dir die Möglichkeit an Figuren ranzukommen, die das "kleine SpezialgeschĂ€ft" nie hatte. NatĂŒrlich kauf ich die Brot und Butter Sachen nach Möglichkeit im Laden bei uns...aber sag mir ein GeschĂ€ft in Deutschland, das Eureka aus Australien fĂŒhrt? Klar, wenn ich nur Warlord mag, dann bin ich im Laden richtig...aber wenn man sich mal mit etwas anderem beschĂ€ftigt wirds schwer. Ausserdem wurde die Funktion von Kontaktbörsen tatsĂ€chlich vom Netz ĂŒbernommen....auch wenn es sehr vielfĂ€lltig ist, gibt es doch gute Anlaufpunkte (z.B. Sweetwater  ;)) wo man Spieler findet und ein Austausch möglich ist. Und wenn man ein paar Leute in der Region zusammen hat, dann trifft man sich halt mal zu einem Stammtisch in einer Kneipe.

3D Druck und Rendering ermöglich gerade kleinen Firmen nach Bedarf zu produzieren und ihre Resourcen nicht zu ĂŒberstrapzieren. Denn fĂŒr das Material muss der Kneter ja in in Vorleistung gehen. Ich seh den Brexit als viel grĂ¶ĂŸeres Problem, weil gerade die kleinen Hersteller in GB sitzen und jetzt wegen Zoll nix mehr absetzten. Ob sie jetzt Heresy, Galloping Major oder Ainsty Casting heißen. Die wenigsten haben wie Black Scorpion IIOS, und dann kommt mit Zoll und P&P ganz schön was zusammen. NatĂŒrlich sind manche erfinderisch Too Fat Lardis verkaufen ĂŒber den Karawansaray Verlag in NL und Heresy hat jetzt eine Etsy Seite, aber im Gro siehts ĂŒbel aus und ich hab festgestellt, das eine Bestellung aus Australien  schneller und gĂŒnstiger (wegen dem Wechselkurs) ist als in GB.
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Maurice: Schlacht bei HöchstÀdt, Kampf um Lutzingen 28mm

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newood

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... ich sehe das hier jeder andere Beobachtungen macht und zu anderen SchlĂŒssen kommt,
insofern will ich hier meine EindrĂŒcke kurz zusammenfassen.

Ein Clubkamerad hat mir mal gesagt "Am Hobby steht kein Preis" !

Das mag stimmen, aber ich denke die Zeiten werden schwieriger werden und da werden sich
immer mehr Spieler vorab ĂŒberlegen, was man unbedingt haben muss.

Insofern rechne ich damit, dass auch die Autoren und Verleger von Spielen sich anpassen werden.

Bei den Regelwerken sehe ich wenig wirklich Neues, insofern orientiere ich mich an dem, was
tatsĂ€chlich gespielt wird und fĂŒr welche Regeln bzw. Settings es Mitspieler in der Umgebung
gibt - gibt es keine Mitspieler, tja dann kann man die Nummer halt vergessen, egal wie gut
sie auch sein mag.

Beim Spielmaterial ist mein Fundus gut sortiert, ich bin da aber, sicher auch mit Blick auf mein
Alter, in den letzten drei Jahren deutlich zurĂŒckhaltender geworden und kaufe nicht mehr sofort,
auch wenn es mich reizt.

Beim Spielmaterial, insbesondere bei den Figuren, wird der 3 D - Druck fĂŒr immer neue Ideen
und Spielwelten sorgen, möglicherweise werden Regelwerke ja demnÀchst auch von KI-Systemen
erschaffen.

Regelsysteme bzw. Regelmechaniken die gut funktionieren und fĂŒr einen guten Spannungsbogen
sorgen werden bevorzugt, die Aufmachung, der "Support" bzw. das Alter eines solchen Systems
ist fĂŒr mich immer weniger von Bedeutung.

Regelwerke mit endlosen Tabellen, die nur mit steilen Lernkurven erarbeitet werden können, meide
ich. 

Ich mag "One Hour Skirmish Wargames" von John Lambshead, "One Hour Wargames" von Niel Thomas
und "Papertigers" von Donald Bailey und freue mich immer wieder darĂŒber, wie schnell jeder Spieler, aber
auch jeder unbedarfte Gast bei einer Veranstaltung sofort zum Spielerlebnis kommt.

FĂŒr mich ist wichtig, dass sich Spieler nur auf das Spielziel des Szenarios konzentrieren und sich dabei nicht
noch mit einem aufwendigen Regelwerk belasten.

mfg
micha / newood / mr. papertigers
19.09.2023
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Schlaumeier

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Weil ich es jetzt mehrmals gehört habe: Was ist denn damit gemeint, dass ein System unterstĂŒtzt wird (oder eben nicht)?

Maréchal Davout

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UnterstĂŒtzt: Das meint, dass ein Spielsystem updates, Errata, community-Betreuung, neue Editionen bekommt. Als Mustafa La Grande ArmĂ©e z.B. noch selbst verkauft hat, gab es dafĂŒr eine yahoo-Gruppe und er hat Fragen per Mail auch selbst beantwortet, was ich support nennen wĂŒrde.
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Schlaumeier

  • Leinwandweber
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  • BeitrĂ€ge: 116
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Und das ist Leuten wichtig? Die Beantwortung von Fragen ist ja ganz nett, aber dazu kann man sich doch einfach selbst Gedanken machen, Hausregeln einfĂŒhren etc. Die Autoren sind doch nicht Gott. Und ob neue Editionen etwas besser machen, sei mal dahingestellt. FOW ist mit der letzten Edition den Bach runter gegangen. Warhammer hat mit immer neuen Editionen seine Kunden verkrault.

So ein bisschen glaube ich ja langsam, dass es mit den Regeln ist, wie mit KonsumgĂŒtern, oder besser gesagt, einem weit verbreitetem Konsumverhalten - das alte ist noch gut genug, aber man versucht, sich glĂŒcklich zu kaufen. Immer mehr, immer neu. Trifft nicht auf alle Spieler zu, aber auf genĂŒgend, um Auswirkungen auf fast alle im Hobbybereich zu haben. Wobei hier scheinen ja interessanterweise die wenigsten Regelhopping zu betreiben.

Jens von Tabletop Generals

  • Fischersmann
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  • BeitrĂ€ge: 688
    • Tabletop Generals

Und das ist Leuten wichtig? Die Beantwortung von Fragen ist ja ganz nett, aber dazu kann man sich doch einfach selbst Gedanken machen, Hausregeln einfĂŒhren etc. Die Autoren sind doch nicht Gott. Und ob neue Editionen etwas besser machen, sei mal dahingestellt. FOW ist mit der letzten Edition den Bach runter gegangen. Warhammer hat mit immer neuen Editionen seine Kunden verkrault.

So ein bisschen glaube ich ja langsam, dass es mit den Regeln ist, wie mit KonsumgĂŒtern, oder besser gesagt, einem weit verbreitetem Konsumverhalten - das alte ist noch gut genug, aber man versucht, sich glĂŒcklich zu kaufen. Immer mehr, immer neu. Trifft nicht auf alle Spieler zu, aber auf genĂŒgend, um Auswirkungen auf fast alle im Hobbybereich zu haben. Wobei hier scheinen ja interessanterweise die wenigsten Regelhopping zu betreiben.

Finde ich großartig, mit neuen Editionen wird selten alles besser, nur anders. Ich bin ja nun im historischen Bereich angekommen und werde solange das spielen was mir und meinen Freunden gefĂ€llt, wenn sich da Sachen Ă€ndern, so what, ein Panzer IV bleibt was er ist und ein Franzose aus Napoleons Zeiten auch.

3d Druck finde ich hat großen Einfluss und das zu viele Leute halt oft was Neues wollen ohne das das Alte schlecht ist, es ist halt nur nicht mehr Neu.
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Frank Becker

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Interessantes Thema und eure Gedanken dazu sind ebenfalls sehr lesenswert.

Ich wechsle auch immer mal wieder das Regelsystem, komme allerdings auch ab und zu auf ein altes Regelwerk zurĂŒck. Warum das so ist, hĂ€ngt nicht unbedingt mit dem Support (Support kann folgendes beinhalten: Regelverbesserungen / neue Versionen, Szenario-BĂŒcher, Armeelisten und BĂŒcher, Homepage mit kostenlosen Updates, Forum, Youtube-Videos, Veranstaltungen, Sonderfiguren, Spielhilfen usw.) zusammen, sondern damit, was gerade im Freundeskreis gespielt wird oder welche SpielgrĂ¶ĂŸe, welchen Detailgrad oder welche Spielgeschwindigkeit ich gerade benötige. Manche neuen Regelwerke kaufe ich aber tatsĂ€chlich auch nur aufgrund der Ausstattung (schöne Fotos, Szenarien oder interessante Sonderregeln), des Themas (z.B. meine Schwerpunktthemen) oder einer Empfehlung.

GrundsĂ€tzlich hĂ€nge ich aber an keinem Regelsystem und auch bei mir sind die historischen Figuren und das GelĂ€nde eher der Dreh- und Angelpunkt meines Hobbies. 

chris6

  • Bauer
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Und das ist Leuten wichtig? Die Beantwortung von Fragen ist ja ganz nett, aber dazu kann man sich doch einfach selbst Gedanken machen, Hausregeln einfĂŒhren etc. Die Autoren sind doch nicht Gott. Und ob neue Editionen etwas besser machen, sei mal dahingestellt. FOW ist mit der letzten Edition den Bach runter gegangen. Warhammer hat mit immer neuen Editionen seine Kunden verkrault.

So ein bisschen glaube ich ja langsam, dass es mit den Regeln ist, wie mit KonsumgĂŒtern, oder besser gesagt, einem weit verbreitetem Konsumverhalten - das alte ist noch gut genug, aber man versucht, sich glĂŒcklich zu kaufen. Immer mehr, immer neu. Trifft nicht auf alle Spieler zu, aber auf genĂŒgend, um Auswirkungen auf fast alle im Hobbybereich zu haben. Wobei hier scheinen ja interessanterweise die wenigsten Regelhopping zu betreiben.

Jeder ist halt seines GlĂŒckes Schmied. Wem der "Support" wichtig ist und wer gerne die Regeln genau im Sinne des Autors spielen will ist doch nicht schlechter als jemand, der die Regeln nur als Anhaltspunkt nimmt? Die beiden AbsĂ€tze, die du hier schreibst stellen den ein oder anderen, der einen anderen Spielansatz hat als du schon ein wenig in eine Ecke.....nicht Nachdenken wollen, Regelautor Gott?, nur "dummer" Konsument?

Aus meiner Sicht ist mit sowas Vorsicht geboten. Wie in vielen anderen Hobbies auch ist die Herangehensweise einfach sehr sehr unterschiedlich. Und keine ist besser oder schlechter, sondern nur persönlich.
« Letzte Änderung: 21. September 2023 - 11:13:58 von chris6 »
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vodnik

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  • BeitrĂ€ge: 1.943
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...ich kann wiederum nur fĂŒr meine bevorzugten Regeln sprechen. Aber das ist nicht wirklich das; was die Leute so spielen. DBMM wird von einer sehr aktiver Minderheit gespielt, jĂ€hrlich mehrere weltweite Turniere. Und das seit 1991 oder so, damals noch als DBM, damals habe ich in Gent die Schweiz vertreten. Mit der EinfĂŒhrung von Wegwerftabletopregeln, viele davon ScharmĂŒtzel wurde es eben zufiel. Obwohl ich LR genial finde, wie andere auch. Aber ein voller Tisch Figuren ist schon etwas anderes...
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...DBX-Regeln zum \'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur\'s 19. Jahrhundert + andere Regeln...