Sweetwater Forum

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  • 27. September 2023 - 10:27:21
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Autor Thema: Machen wir das Hobby kaputt? Oder auch: Regelwerke - warum / wann wechselt ihr?  (Gelesen 1039 mal)

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Nischenspieler

  • Bauer
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Wenn ich h├Âre, dass 15-20 Spiele nur ein Strohfeuer sind, werde ich ein bisschen neidisch. Das ist wohl der Vorteil, wenn man in der Gro├čstadt wohnt, einen Verein und viele potentielle Mitspieler hat. Da kannst Du Dich wirklich gl├╝cklich sch├Ątzen, glaube ich.

Womit wir wieder beim Punkt Mainstream sind. Wenn ein neues aktuell gehyptes Regelwerk raus kommt und viele kaufen es und die entsprechenden Figuren dazu, dann trifft man da schon auf ein reges Interesse, wenn man selbst schon zwei passende Armeen fertig hat.
Mit M&T2 war es dann ziemlich leicht, schnell viele Spiele zu planen. Mit Regelwerken die mich mehr interessieren, ist das bei weitem nicht so einfach.


Den Punkt mit dem "Geld aus der Tasche ziehen" kann ich nicht so recht nachvollziehen. Wenn man sich alle Anbieter und Regelwerkschreiber anschaut d├╝rfte nur der kleinste Prozentsatz davon kapitalistische Absichten haben. Das meiste sind doch Liebhaberprojekte.
« Letzte ├änderung: 16. September 2023 - 11:42:33 von Nischenspieler »
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emigholz

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  • Der dritte Zwilling
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Also ich versuchs mal so, kommt ein Regelwerk raus von jemand der keine Minis herstellt, kauft jemand aus ner Spielergruppe es, taugt es nicht wird es nicht empfohlen und das wars. Taugt es was holen sich mehrere der Gruppe das Regelwerk, kommen keine Erweiterungen wars das auch einfach weil ich ja im Gegensatz zur Mini nicht mehr wie 1 Regelwerk brauche.
Bringt einer ein Spielsystem raus und ich muss zu lange warten bis wirklich spielbare Armeen vorhanden sind werden auch nicht viele auf den Zug aufspringen weil wir alle doch genug Minis haben oder hatten von toten Systemen und dazu gelernt haben.
Selbst bei gro├čen Herstellern wie Warlord kann ich mich ja bei weitem nicht drauf verlassen das ein Spiel lange genug unterst├╝tzt wird.
Oft l├Ąsst man ein Regelwerk auch nicht fallen weils ein spontan Kauf war und man nie wirklich zum ausprobieren kam oder es nicht angenommen wurde von anderen.
Und zu guter Letzt, ja wir waren mit unserem Hobby schon immer eine Randerscheinung, davon abgesehen ist es heute f├╝r viele schwerer den je sich dieses teure Hobby zu leisten. Auf der anderen Seite wird der 3d Druck immer wichtiger, lokale L├Ąden rentieren nicht mehr usw. Also w├╝rde ich nie soweit gehen zu sagen das wir das Hobby t├Âten sondern die verschiedenen Umst├Ąnde es bereinigen.
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Darkfire

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So pauschal kann ich Dir da nicht recht geben, ich stimme zu, wenn was rauskommt und ist nicht gut, dann ist es weg. Aber wenn ein System rauskommt und es ist gut, dann bleibt es, auch wenn keine Erweiterung rauskommt. Wir haben ein gutes Beispiel daf├╝r, unsere Mauricekampagne. Das System ist per se alt (2011) und es gibt auch keine Supplements etc. Als bei uns kurz vor Corona die Idee mit dem spanischen Erfolgekrieg aufkam, suchten wir auch nach einem passenden Regelwerk und fanden Maurice, so konnten sich 6 (jetzt 8) Spieler auf dieses Regelwerk einigen und seit dem wird es gespielt.

Das ist mit Spielsystemen, die kein Franchise haben einfach besser m├Âglich und darum kommen sie auch nicht aus der Mode.

Insgesamt glaub ich auch, das wir hier nicht so die angesprochene Klientel sind, da wir unser Hobby anders betreiben. Klar, wenn einer alles zwei Minuten ein neues Regelwerk der gro├čen Zwei vor die Nase geh├Ąngt bekommt, dann ist die Versuchung gro├č zu wechseln.

Ein sch├Ânes Beispiel f├╝r die Zersplitterung bei uns ist der Bereich ACW. In Amerika sind es haupts├Ąchlich Systeme wie Johnny Reb (incl. Across a deadly Field)...da gibts auch einen eigenen, gut besuchten Con dazu..oder Fire&Fury. Bei uns wenn man nach dem Thema fragt, dann bekommt man BP, Longstreet, Guns at Gettysburg etc. um die Ohren gehauen (die werden in Amerka auch gespielt, aber in geringerem Ma├če), jede Spielegruppe hat einen eigenen Favoriten, eigene Basierung und am besten noch Ma├čstab. Ich glaube unser Problem liegt einfach darin, dass die meisten "ihr" System hat und nicht fragen: "Was wird in meiner Umgebung gespielt?", sondern "Wer spielt mein System?"

Ich kann nur sagen, Leute spielt Battletech, da gibts nur 3 Regelwerke (und die meisten Spieler beherrschen mind. zwei davon), die alle mit den gleichen Figuren gespielt werden k├Ânnen. Und die einzige Einigung, die notwendig ist, ist die Zeitschiene.
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Projekte 2021/22
Maurice: Schlacht bei H├Âchst├Ądt, Kampf um Lutzingen 28mm

Kurf├╝rstlich bayerische Armee Ari 100% Inf 20%, Kav 10%

Kampangne Maurice 15mm

Katalanische Armee:Ari 100% Inf 70% Kav 50%

Judge Dredd: Judge Department 60%

Nischenspieler

  • Bauer
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Und die einzige Einigung, die notwendig ist, ist die Zeitschiene.

├ťbe die es durchaus Glaubenskriege gibt  ;D  ;)
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Darkfire

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Das ist wohl war  ::)
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ThorstenK

  • Totengr├Ąber
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Damals habe ich einen kompletten Systemwechsel vollzogen ... alles verkauft, und andere Hobbies betrieben  :-\

Grund war, dass ich mit der Produktpolitik meiner damaligen Hauptsysteme (40K, X-Wing) v├Âllig unzufrieden war, und die Nebensysteme anfingen zu langweilen (Necromunda z.B., nur ein Mitspieler, irgendwann war ich Delaque einfach leid).

Zwar gab es Anf├Ąnge an anderen Systemen, die die Kumpels brachten, aber das wechselte so schnell, ich kam gar nicht nach und stand meist "regelunkundig" da. Irgendwann war mir das zuviel ...

Nun, als "Wieder-Einsteiger", schaue ich schon, was ich anfange, und springe eher auf den Zug auf, der gerade f├Ąhrt. Und wichtig ist mir, dass die Modelle dann generisch genug sind, um auch im n├Ąchsten Zug mitfahren zu k├Ânnen ... insofern ist f├╝r mich "historisch" das Thema der Wahl - ein Infanterist mit Muskete bleibt, was er ist, egal ob M&T, Kugelhagel, Sharp Practice oder ...
Zur Abwechslung etwas Fantasy oder so auf Skirmish-Niveau, also ohne hohes Investitionsbudget.

F├╝r mich pers├Ânlich ergeben sich aktuell folgende No-Go's:
- keine Hollywood- oder anderweitig Lizenz-basierten Systeme (X-Wing, Star Wars, ... )
- kein GW oder anderes mit hoher Regel-Fluktuation
- keine historischen Settings thematisch nach 1900
- keine aufw├Ąndigen Exoten/exotische Themen, f├╝r die es keine Interessenten im n├Ąheren Umkreis gibt

F├╝r das Hobby als solches sehe ich folgende Themen:
- es gibt zu viele konkurrierende Aktivit├Ąten, die mit -in Relation- weniger Aufwand zu "Erfolg" (wie auch immer zu definieren) f├╝hren
- "Krieg" ist negativ besetzt, allenfalls "historisches Interesse" ist gut vermittelbar
- es gibt vergleichsweise wenig potentielle Mitspieler, und die Kommunikationskan├Ąle zerfasern (diverse -teil spezialisierte- Foren, FaceBook, WhatsApp, Instagram, Discord, ...)
- gerade in d├╝nner besiedelten Gebieten ist es vermutlich nur f├╝r Gro├čsysteme (40K, ...) aussichtsreich, ├╝berhaupt Mitspieler zu finden (oder zu rekrutieren ..)
- "Online-Shopping" killt kleine Spezialgesch├Ąfte, die fr├╝her als Kontaktb├Ârse fungieren konnten, da diese die Produktvielfalt zu g├╝nstigen Preisen nicht anbieten k├Ânnen
- Verf├╝gbarkeit von 3D-Druck ist ggf. auch das Aus f├╝r Firmen, die ohnehin nur Kleinauflagen absetzen k├Ânnen f├╝r "Spezialisten"



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Darkfire

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- "Online-Shopping" killt kleine Spezialgesch├Ąfte, die fr├╝her als Kontaktb├Ârse fungieren konnten, da diese die Produktvielfalt zu g├╝nstigen Preisen nicht anbieten k├Ânnen
- Verf├╝gbarkeit von 3D-Druck ist ggf. auch das Aus f├╝r Firmen, die ohnehin nur Kleinauflagen absetzen k├Ânnen f├╝r "Spezialisten"

Nicht per se, gerade "Online-Shopping" gibt Dir die M├Âglichkeit an Figuren ranzukommen, die das "kleine Spezialgesch├Ąft" nie hatte. Nat├╝rlich kauf ich die Brot und Butter Sachen nach M├Âglichkeit im Laden bei uns...aber sag mir ein Gesch├Ąft in Deutschland, das Eureka aus Australien f├╝hrt? Klar, wenn ich nur Warlord mag, dann bin ich im Laden richtig...aber wenn man sich mal mit etwas anderem besch├Ąftigt wirds schwer. Ausserdem wurde die Funktion von Kontaktb├Ârsen tats├Ąchlich vom Netz ├╝bernommen....auch wenn es sehr vielf├Ąlltig ist, gibt es doch gute Anlaufpunkte (z.B. Sweetwater  ;)) wo man Spieler findet und ein Austausch m├Âglich ist. Und wenn man ein paar Leute in der Region zusammen hat, dann trifft man sich halt mal zu einem Stammtisch in einer Kneipe.

3D Druck und Rendering erm├Âglich gerade kleinen Firmen nach Bedarf zu produzieren und ihre Resourcen nicht zu ├╝berstrapzieren. Denn f├╝r das Material muss der Kneter ja in in Vorleistung gehen. Ich seh den Brexit als viel gr├Â├čeres Problem, weil gerade die kleinen Hersteller in GB sitzen und jetzt wegen Zoll nix mehr absetzten. Ob sie jetzt Heresy, Galloping Major oder Ainsty Casting hei├čen. Die wenigsten haben wie Black Scorpion IIOS, und dann kommt mit Zoll und P&P ganz sch├Ân was zusammen. Nat├╝rlich sind manche erfinderisch Too Fat Lardis verkaufen ├╝ber den Karawansaray Verlag in NL und Heresy hat jetzt eine Etsy Seite, aber im Gro siehts ├╝bel aus und ich hab festgestellt, das eine Bestellung aus Australien  schneller und g├╝nstiger (wegen dem Wechselkurs) ist als in GB.
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Projekte 2021/22
Maurice: Schlacht bei H├Âchst├Ądt, Kampf um Lutzingen 28mm

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Kampangne Maurice 15mm

Katalanische Armee:Ari 100% Inf 70% Kav 50%

Judge Dredd: Judge Department 60%

newood

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... ich sehe das hier jeder andere Beobachtungen macht und zu anderen Schl├╝ssen kommt,
insofern will ich hier meine Eindr├╝cke kurz zusammenfassen.

Ein Clubkamerad hat mir mal gesagt "Am Hobby steht kein Preis" !

Das mag stimmen, aber ich denke die Zeiten werden schwieriger werden und da werden sich
immer mehr Spieler vorab ├╝berlegen, was man unbedingt haben muss.

Insofern rechne ich damit, dass auch die Autoren und Verleger von Spielen sich anpassen werden.

Bei den Regelwerken sehe ich wenig wirklich Neues, insofern orientiere ich mich an dem, was
tats├Ąchlich gespielt wird und f├╝r welche Regeln bzw. Settings es Mitspieler in der Umgebung
gibt - gibt es keine Mitspieler, tja dann kann man die Nummer halt vergessen, egal wie gut
sie auch sein mag.

Beim Spielmaterial ist mein Fundus gut sortiert, ich bin da aber, sicher auch mit Blick auf mein
Alter, in den letzten drei Jahren deutlich zur├╝ckhaltender geworden und kaufe nicht mehr sofort,
auch wenn es mich reizt.

Beim Spielmaterial, insbesondere bei den Figuren, wird der 3 D - Druck f├╝r immer neue Ideen
und Spielwelten sorgen, m├Âglicherweise werden Regelwerke ja demn├Ąchst auch von KI-Systemen
erschaffen.

Regelsysteme bzw. Regelmechaniken die gut funktionieren und f├╝r einen guten Spannungsbogen
sorgen werden bevorzugt, die Aufmachung, der "Support" bzw. das Alter eines solchen Systems
ist f├╝r mich immer weniger von Bedeutung.

Regelwerke mit endlosen Tabellen, die nur mit steilen Lernkurven erarbeitet werden k├Ânnen, meide
ich. 

Ich mag "One Hour Skirmish Wargames" von John Lambshead, "One Hour Wargames" von Niel Thomas
und "Papertigers" von Donald Bailey und freue mich immer wieder dar├╝ber, wie schnell jeder Spieler, aber
auch jeder unbedarfte Gast bei einer Veranstaltung sofort zum Spielerlebnis kommt.

F├╝r mich ist wichtig, dass sich Spieler nur auf das Spielziel des Szenarios konzentrieren und sich dabei nicht
noch mit einem aufwendigen Regelwerk belasten.

mfg
micha / newood / mr. papertigers
19.09.2023
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Schlaumeier

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Weil ich es jetzt mehrmals geh├Ârt habe: Was ist denn damit gemeint, dass ein System unterst├╝tzt wird (oder eben nicht)?

Mar├ęchal Davout

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Unterst├╝tzt: Das meint, dass ein Spielsystem updates, Errata, community-Betreuung, neue Editionen bekommt. Als Mustafa La Grande Arm├ęe z.B. noch selbst verkauft hat, gab es daf├╝r eine yahoo-Gruppe und er hat Fragen per Mail auch selbst beantwortet, was ich support nennen w├╝rde.
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Schlaumeier

  • Leinwandweber
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Und das ist Leuten wichtig? Die Beantwortung von Fragen ist ja ganz nett, aber dazu kann man sich doch einfach selbst Gedanken machen, Hausregeln einf├╝hren etc. Die Autoren sind doch nicht Gott. Und ob neue Editionen etwas besser machen, sei mal dahingestellt. FOW ist mit der letzten Edition den Bach runter gegangen. Warhammer hat mit immer neuen Editionen seine Kunden verkrault.

So ein bisschen glaube ich ja langsam, dass es mit den Regeln ist, wie mit Konsumg├╝tern, oder besser gesagt, einem weit verbreitetem Konsumverhalten - das alte ist noch gut genug, aber man versucht, sich gl├╝cklich zu kaufen. Immer mehr, immer neu. Trifft nicht auf alle Spieler zu, aber auf gen├╝gend, um Auswirkungen auf fast alle im Hobbybereich zu haben. Wobei hier scheinen ja interessanterweise die wenigsten Regelhopping zu betreiben.

Jens von Tabletop Generals

  • Fischersmann
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    • Tabletop Generals

Und das ist Leuten wichtig? Die Beantwortung von Fragen ist ja ganz nett, aber dazu kann man sich doch einfach selbst Gedanken machen, Hausregeln einf├╝hren etc. Die Autoren sind doch nicht Gott. Und ob neue Editionen etwas besser machen, sei mal dahingestellt. FOW ist mit der letzten Edition den Bach runter gegangen. Warhammer hat mit immer neuen Editionen seine Kunden verkrault.

So ein bisschen glaube ich ja langsam, dass es mit den Regeln ist, wie mit Konsumg├╝tern, oder besser gesagt, einem weit verbreitetem Konsumverhalten - das alte ist noch gut genug, aber man versucht, sich gl├╝cklich zu kaufen. Immer mehr, immer neu. Trifft nicht auf alle Spieler zu, aber auf gen├╝gend, um Auswirkungen auf fast alle im Hobbybereich zu haben. Wobei hier scheinen ja interessanterweise die wenigsten Regelhopping zu betreiben.

Finde ich gro├čartig, mit neuen Editionen wird selten alles besser, nur anders. Ich bin ja nun im historischen Bereich angekommen und werde solange das spielen was mir und meinen Freunden gef├Ąllt, wenn sich da Sachen ├Ąndern, so what, ein Panzer IV bleibt was er ist und ein Franzose aus Napoleons Zeiten auch.

3d Druck finde ich hat gro├čen Einfluss und das zu viele Leute halt oft was Neues wollen ohne das das Alte schlecht ist, es ist halt nur nicht mehr Neu.
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Frank Becker

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Interessantes Thema und eure Gedanken dazu sind ebenfalls sehr lesenswert.

Ich wechsle auch immer mal wieder das Regelsystem, komme allerdings auch ab und zu auf ein altes Regelwerk zur├╝ck. Warum das so ist, h├Ąngt nicht unbedingt mit dem Support (Support kann folgendes beinhalten: Regelverbesserungen / neue Versionen, Szenario-B├╝cher, Armeelisten und B├╝cher, Homepage mit kostenlosen Updates, Forum, Youtube-Videos, Veranstaltungen, Sonderfiguren, Spielhilfen usw.) zusammen, sondern damit, was gerade im Freundeskreis gespielt wird oder welche Spielgr├Â├če, welchen Detailgrad oder welche Spielgeschwindigkeit ich gerade ben├Âtige. Manche neuen Regelwerke kaufe ich aber tats├Ąchlich auch nur aufgrund der Ausstattung (sch├Âne Fotos, Szenarien oder interessante Sonderregeln), des Themas (z.B. meine Schwerpunktthemen) oder einer Empfehlung.

Grunds├Ątzlich h├Ąnge ich aber an keinem Regelsystem und auch bei mir sind die historischen Figuren und das Gel├Ąnde eher der Dreh- und Angelpunkt meines Hobbies. 

chris6

  • Bauer
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Und das ist Leuten wichtig? Die Beantwortung von Fragen ist ja ganz nett, aber dazu kann man sich doch einfach selbst Gedanken machen, Hausregeln einf├╝hren etc. Die Autoren sind doch nicht Gott. Und ob neue Editionen etwas besser machen, sei mal dahingestellt. FOW ist mit der letzten Edition den Bach runter gegangen. Warhammer hat mit immer neuen Editionen seine Kunden verkrault.

So ein bisschen glaube ich ja langsam, dass es mit den Regeln ist, wie mit Konsumg├╝tern, oder besser gesagt, einem weit verbreitetem Konsumverhalten - das alte ist noch gut genug, aber man versucht, sich gl├╝cklich zu kaufen. Immer mehr, immer neu. Trifft nicht auf alle Spieler zu, aber auf gen├╝gend, um Auswirkungen auf fast alle im Hobbybereich zu haben. Wobei hier scheinen ja interessanterweise die wenigsten Regelhopping zu betreiben.

Jeder ist halt seines Gl├╝ckes Schmied. Wem der "Support" wichtig ist und wer gerne die Regeln genau im Sinne des Autors spielen will ist doch nicht schlechter als jemand, der die Regeln nur als Anhaltspunkt nimmt? Die beiden Abs├Ątze, die du hier schreibst stellen den ein oder anderen, der einen anderen Spielansatz hat als du schon ein wenig in eine Ecke.....nicht Nachdenken wollen, Regelautor Gott?, nur "dummer" Konsument?

Aus meiner Sicht ist mit sowas Vorsicht geboten. Wie in vielen anderen Hobbies auch ist die Herangehensweise einfach sehr sehr unterschiedlich. Und keine ist besser oder schlechter, sondern nur pers├Ânlich.
« Letzte ├änderung: 21. September 2023 - 11:13:58 von chris6 »
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vodnik

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  • Beitr├Ąge: 1.905
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...ich kann wiederum nur f├╝r meine bevorzugten Regeln sprechen. Aber das ist nicht wirklich das; was die Leute so spielen. DBMM wird von einer sehr aktiver Minderheit gespielt, j├Ąhrlich mehrere weltweite Turniere. Und das seit 1991 oder so, damals noch als DBM, damals habe ich in Gent die Schweiz vertreten. Mit der Einf├╝hrung von Wegwerftabletopregeln, viele davon Scharm├╝tzel wurde es eben zufiel. Obwohl ich LR genial finde, wie andere auch. Aber ein voller Tisch Figuren ist schon etwas anderes...
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...DBX-Regeln zum \'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur\'s 19. Jahrhundert + andere Regeln...