Epochen > Absolutismus und Revolution

Das Schlachtfeld von Waterloo heute, bzw. 2017

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Peter:
Die müde österreichische Infanterie begann sich davonzuschleichen und versuchte, ihre quadratischen Formationen intakt zu halten. Diese Formation ist nicht gerade einfach zu bewegen, selbst auf einem glatten Exerzierplatz, geschweige denn auf hügeligem Gelände über verschneitem Untergrund.
Gegen 17:00 Uhr war Oudinots Grenadierdivision südwestlich der Rückzugslinie Auffenbergs aufgetaucht und hatte von der Römerstraße bei Binswangen aus das Plateau erklommen. Die fleißigen Albert-Kürassiere, die den ganzen Tag heldenhaft die Flanke der österreichischen Infanterie verteidigt hatten, versuchten nun zu Hilfe zu kommen und die französischen Grenadiere anzugreifen, die den Hügel hinaufstiegen. Diese bildeten hastig selbst Quadrate, wurden aber auch von Fauconnets Husaren (9. und 10.) unterstützt, die durch die Lücken zwischen der Infanterie schwärmten und die zahlenmäßig unterlegene und erschöpfte österreichische Kavallerie überwältigten.
Dieses plötzliche Auftauchen französischer Infanterie entlang ihrer Route verunsicherte die müde österreichische Infanterie. Unter dem anhaltenden Druck durch Angriffe im Rücken und an den Flanken zerfielen die sich zurückziehenden Quadrate nach und nach, und der geordnete Rückzug endete in einer allgemeinen Niederlage. Die Franzosen fielen auf die flüchtenden Österreicher und töteten oder verwundeten etwa 400 und erbeuteten etwa 2.900 sowie 6 Kanonen und 6 Flaggen. Die süße Dunkelheit ermöglichte dem Rest die Flucht nach Gunzberg, etwa 24 Meilen südwestlich. Doch Auffenberg hatte in den nächsten beiden Tagen nur etwa 2.200 Menschen zusammenbringen können. Und diese waren verbraucht und als Kampftruppe praktisch nutzlos.

Peter:
Danach folgten weitere Schlachten
- 9. Oktober  - Günzburg
- 11. Oktober - Haslach-Jungingen
- 11. Oktober - Dürnstein
- 14. Oktober - Elchingen

Alles nachzulesen bei "Obscure Battles"

Peter:
Ich antworte wieder gleich hier.
Ja, ich habe noch mehr Bilder vom Schlachtfeld Waterloo

Hier haben wir übernachtet









Im Museum direkt am Löwenhügel




















Peter:



























Peter:
Meiner Meinung nach lohnt sich ein Besuch.
Wir waren 2017 dort und haben direkt auf dem Schlachtfeld (1815 heißt die Unterkunft) übernachtet.
Man sollte sich den kleinen Führer (Waterloo 1815 - Entdeckungstour des Schlachtfelds) kaufen (6,90 € - in 2017).
Der zeigt auf mehreren Karten verschiedene Touren zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten.
Wir hatten damal allerdings nur die direkte Umgebung erkundet, da wir sehr schlechtes Wetter hatten.
Geführt wurden wir von einem alten Schlachtfeld Veteranen, der das Schlachtfeld und die Umgebung bereits mehrfach besucht hatte. Nochmals Danke Walter.

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