Moin Schlaumeier,
ich habe auch kein Standardwerk vorzuschlagen und hab mir durch das Lesen deutscher Divisions-KTBs ein Bild gemacht: Es ist oft kein Hexenwerk: Man nähert sich zur Aufklärung mit Fernglas möglichst nah an. In Afrika versucht man, die gegnerischen Spähwagen abzudrängen, um dem Gegner das Gleiche zu verweigern. Bei Barbarossa fahren die Aufklärungsabteilungen geschlossen vor und werden entsprechend auch als Kampftruppen genutzt.
In Ausstattung und Vorgehen scheinen mir im frühen Krieg die Briten und Deutschen ähnlich. Die anderen Kriegsteilnehmer sind scheinbar weniger wirksam. Im späten Krieg operieren GIs und Sowjets ähnlich, würde ich sagen.
Dass Aufklärung robust sein muss, zeigen die vielen und immer schwerer werdenden Spähwagen und -panzer.
Welches großtaktische Regelwerk dass nun "am besten" umsetzen würde, hängt von den Kriterien ab: So wenig wie möglich, weil es Zeit kostet, wäre mein Favorit. Ich bin unsicher, welchen Platz es im Großtaktischen hätte. Im Detail wäre ein Skirmisher mit Späheinheiten interessant.
Bei Schwerpunkt bilden wir einen Teil der Aufklärungsabteilung als Unterstützungsverband ab, der Gegner verzögern und auf Abstand halten kann. Der andere Teil häht und späht in Kleingruppen durchs Unterholz und steht nicht als Base auf dem Tisch (er erlaubt uns gewissermaßen, die gegnerischen Figuren zu sehen).