Ja, da hast du recht. Ich werde dazu mal ein ausführliches Thema auf der Website erstellen.
Generell habe ich mich an den gängigen Base-Größen orientiert. Aber es gibt dabei keinen Zwang. Wenn man vier bis sechs Kompanien für ein Regiment aufstellt, ist das völlig ausreichend. Wichtig ist nur, dass der Gegner
die gleiche Größe und Aufstellung hat. Idealerweise sieht das so aus:
Die Reihenformation wird nur optisch für die Nutzung der Straße benötigt. Man kann auch ohne diese Darstellung spielen, wenn man andere Basisgrößen verwendet oder nur vier breitere Kompanien einsetzt.
So sähe dann beispielsweise eine komplette Armee aus:
– Sechs Kompanien bilden ein Regiment (bei Infanterie und Kavallerie).
– Mehrere Regimenter bilden eine Division, die von einem Divisionskommandanten angeführt wird.
– Mehrere Divisionen werden von einem Armeegeneral befehligt.
In 28 mm spielt sich das auf 120 × 120 cm schon sehr gut. Für größere Spiele empfiehlt sich eine Spielfläche von 120 × 180 cm.
Ob es ein Gettysburg-Szenario geben wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht irgendwann einmal als Download. Geplant ist es derzeit nicht. Generell kann man ein freies Spiel mit festgelegten Punkten spielen, in dessen Rahmen sich jeder Spieler (oder jede Gruppe, falls mehrere Spieler beteiligt sind) eine individuelle Armee zusammenstellen kann. Genau das soll eigentlich den Reiz des Spiels ausmachen.
Die Szenarien werden eher kleinere Geplänkel sein, die sich bereits mit wenigen Figuren spielen lassen. Hintergrund ist, dass es bei 28 mm schon eine Herausforderung ist, genügend Figuren zu bemalen, um beispielsweise »Gettysburg« nachspielen zu können. Die Szenarien sollen daher eher der langfristigen Motivation dienen – also dabei helfen, am Ball zu bleiben, auch wenn man noch keine zweihundert Soldaten bemalt hat.
Aber ich bin da offen für die Zukunft …