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Muttertag von Sterngezücht
am Mai 10, 2026
Im Schatten alter Sterne, fern und kalt,
erhebt sich etwas namenlos und alt.
Die Mutter wiegt das Kind im Kerzenschein,
doch draußen summt das helle Mondenlicht ganz bleich
von Yuggoth weit her geschickt.
„Schlaf ein“, so flüstert sie mit sanfter Hand,
während der Mond verblasst am Himmelsrand.
Im Traum erklingt ein dunkler Choral:
Ph’nglui mglw’nafh ... uralt und schmal.
Die Rosen welken schwarz im Abendtau,
der Garten schweigt, die Krähen fliegen rau.
Und unter Dielen, tief im morschen Haus,
atmet ein Wesen im ewigen Schlaf sich aus.
Die Mutter lächelt still und sonderbar,
ihr Blick wird tief wie kaltes Sternenjahr.
„Mein Kind“, spricht sie, „fürchte niemals die Nacht
denn Das alte selbst hat über dich gewacht.“
Da bebt die Erde leise unter’m Hause,
ein ferner Ruf erhebt sich kalt und schwer.
Und durch die Fenster kriecht das fahle Licht
von etwas, das kein Mensch je ganz ersicht.
So bring am Muttertag die Blumen dar
doch frage nie, was einst im Keller war.
Denn manche Mutter kennt seit alter Zeit
den Weg zur dunklen Ewigkeit.