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Nachrichten - Pappenheimer

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Projekte / Re: 2 Armeen 1743-48
« am: Heute um 12:02:16 »
Nach einigen Ösies gibt's hier mal wieder Franzosen. Ich hatte noch ne Handvoll Revell-Dragoner gefunden. Da ich schonmal einen oder zwei als Garde du Corps verwurstet hatte, habe ich mir gedacht, ich mache eine Kompanie.



Das Regiment Garde du Corps entspricht eigentlich eher einer Brigade.

Jede Kompanie umfasst 2 Eskadrons. Da die Einheit 4 Kompanien besitzt, hat sie also die Stärke von 2 Kavallerieregimentern und etwa 1.400 Mann Sollstand.



Da Gudenus einen Reiter mit lederner Hose zeigt, habe ich auch einem der Reiter eine lederne gegeben, auch wenn zum einen Delaistre rote Hosen abbildet und zum anderen der "État" von 1748 welche angibt.



Es handelt sich bei meiner Einheit um die 1er Compagnie Francaise.



Somit umfasst meine berittenen Truppe der Maison du Roi nunmehr 4 kleine Einheiten für HoW.

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Spielberichte / Jemappes 1792
« am: 18. Juli 2019 - 11:46:53 »
Ich bin auf der HP von CCN auf dieses Szenario gestoßen: https://www.commandsandcolors.net/napoleonics/maps/first-coalition-1792-1797/499-mm11-jemappes-6-november-1792.html

Jemappes ist eine Schlacht, die mir schon als Kind begegnet ist. Da fand ich vor allem die frühen Schlachten der Revolutionskriege spannend: Valmy, Jemappes, Neerwinden...
Bei Jemappes traf im Herbst 1792 eine zahlenmäßig deutlich unterlegene österreichische Armee unter dem Wettiner Albert von Sachsen-Teschen auf die französische Armee unter Dumouriez.

Prinz Albert war vor allem durch seine dynastischen Beziehungen zu seinem Kommando gekommen. Er hatte als wohl die einzige Liebesheirat der Töchter Maria Theresias, Marie Christine, geheiratet, als der Kaiser verstorben war - vielleicht weil Franz Stephan etwas gegen diese Verbindung mit dem politisch unbedeutenden Albertiner gehabt hätte. Albert Kasimir war weitaus stärker ein Kunstkenner als ein Militär und so legte er bald nach seinen ersten Niederlagen in den Niederlanden das Kommando nieder, wo er wohl vor allem auch daher mit dem Oberbefehl betraut worden war, da er dort als Statthalter fungiert hatte.
Dumouriez hingegen hatte schon vor dem 1. Koalitionskrieg einige Erfahrungen gesammelt, spielte aber auch politisch im Frankreich der Revolutionszeit eine bedeutende Rolle. Bis zur Absetzung des Gironde-Ministeriums durch den König 1792 war er Minister gewesen. Die Betrauung der Feuilant-Minister mit ihren Aufgaben, hatte zum Sturz der Monarchie mit beigetragen.

Ich spielte Dumouriez und Pallas Athene hatte Albert Kasimir.

Mir war aufgefallen, dass meine Stärke in meiner zahlreicheren Artillerie lag, während die Infanterie als unzuverlässig galt. Daher plante ich alle meine Batterien vorrücken zu lassen, wenn die Infanterie Platz gemacht hätte.
Aber da lag nun der Hase im Pfeffer. Ich hatte keinerlei Mittel um mein Zentrum zu bewegen. Als dann die Österreicher erfolgreich mit ihrer Artillerie begannen meine Infanterie auseinander zu nehmen, sah ich mich gezwungen zu reagieren. Entsprechend den Gegebenheiten musste ich massiv mit meinem linken Flügel angreifen. Der Angriff geriet rasch ins Stocken, da ein Bach überquert werden musste. Hier schlug uns das heftige Feuer von Liliens Infanterie und Artillerie entgegen. Die erste Angriffswelle brach zusammen.
Da ich mein Zentrum immernoch nicht bewegen konnte, der Feind aber meinen rechten Flügel beschoss, sah ich mich gezwungen auch dort vorzugehen. Das Gelände war dort ein wenig besser. Aber die feindliche Artillerie trieb meine undisziplinierten Füsiliere rasch wieder zurück.
Auf meinem linken Flügel war der Angriff auf den Ort zusammengebrochen. Immerhin hatten meine Füsiliere einen Reiterangriff der Österreicher abgewehrt, die zurück auf den Ort gingen. Mein linker Flügel war aber im Bach ausgeblutet ehe er überhaupt einen Bajonettangriff unternehmen konnte.
Als dann selbst meine wenigen Grenadiere des rechten Flügels zum Rückzug gezwungen worden waren, als ein Teil von Beaulieus österr. linken Flügel angesichts meiner katastrophalen Lage zum Gegenangriff übergegangen waren, erlaubte sich Sachsen-Teschen einen weiteren Kavallerieangriff. Dagegen nutzte es dann nichtmal mehr Karrees zu bilden. Auf ein Viertel der Sollstärke zusammengeschossen, konnten meine Bataillone leicht zusammengehauen werden.
Nach einer desaströsen Niederlage räumte ich das Schlachtfeld.

Eigentlich bin ich in CCN ziemlich erfahren. Aber das Szenario ist zum einen ziemlich schwierig, da die Österreicher verflixt gute Stellungen haben, zum anderen hatte ich besch...eidene Karten. Anfangs hatte ich nur Angriffe für den linken Flügel. Die Boni für Leaders nutzten eh nix, weil man keine Leader hat. Kam ich ausnahmsweise mal zum Bajonettangriff, die einzige Stärke der Franzosen, dann hatten die Österreicher immer ne "First Strike"-Karte (2mal). Aber normalerweise kam ich garnicht soweit, da die Infanterie normalerweise eine oder mehr Blöcke durch Beschuss einbüßte und schon bei einer Fahne 2 Felder rückwärts musste.
Bayernkini hatte ja mal empfohlen, dann einfach Karten abzuwerfen und nix zu machen. Das habe ich am Anfang auch probiert, aber dafür standen meine Truppen in der Anfangsaufstellung zu nah an den Österreichern, so dass ich gleich an meinem linken Flügel Hits einsteckte, ohne welche austeilen zu können.
Ich hatte am Ende 7 Blöcke der Ösies und da haben diese mit 6:0 Victorybanners gewonnen. Also das war selbst wenn man jetzt sagt, dass ich 1-2 Fehler gemacht habe, doch etwas arg einseitig, da man zumindest theoretisch auch mal durch Nahkämpfe oder sowas zufällig ne feindliche Einheit mit nem glücklichen 4er-Wurf weghaut (gut, natürlich nicht, wenn der andere First-Strike hat und man dadurch vernichtet ist, ehe man überhaupt einen Treffer setzen kann).
Natürlich war die franz. Armee 1792/93 ein ziemlich unzuverlässiger Haufen. Aber bei Jemappes verfügte Dumouriez zumindest teilweise auch noch auf alte Linienregimenter, die vielleicht zahlenmäßig schwächer waren, aber von der Disziplin her sicherlich den österreichischen gleichwertig. Ich würde mal schätzen, dass das etwa 1/3 der Armee war. Hier im Szenario hat man als Franzose aber lediglich 3 leichte und eine Grenadiereinheit, die ein bisschen brauchbar sind, während der ganze Rest beim ersten Schuss wegrennt.
Da laut der CCN-HP die Franzosen das Ding auch mal gewonnen haben, würde ich dem Szenario vielleicht noch einmal irgendwann in ein paar Jahren ne Chance geben, aber für den Moment halte ich es doch für sehr unausgewogen.

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Spielberichte / CCN Schlachten (keine Bilder)
« am: 18. Juli 2019 - 11:07:20 »
Ich will hier mal kurze Zusammenfassungen zu meinen CCN-Schlachten reinstellen, v.a. auch um mich selber dran zu erinnern. Wenn ich mal Bock habe, verzapfe ich vielleicht irgendwann eigene Szenarien. Hängt auch von der Quellenlage der Schlachten ab. Ich bin da ja ein bisschen mal in der Materie gewesen, v.a. was den 1. Koalitionskrieg anbelangt.

Es gibt keine Fotos, weil ich Command&Colours nur mit den Holzklötzchen spiele und ich das auch so am ansprechendsten finde. Fotos von Holzklötzchen auf nem Spieltisch sind ein bisschen langweilig. Dennoch ist CCN für mich absolut ein Wargame und passt daher hier ins Forum.

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Vielen Dank für die lebhafte Schilderung der Kampagne. Toll wie ihr das durchgezogen habt!  :)

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Nachdem Michael Leck den Preis fürs beste Historische Spiel mit seinem Däneholm Szenario auf der Salut2019 gewonnen hatte, wurde "Rebels and Patriots" nun auch in UK als "Best Miniatures Game" ausgezeichnet: https://dalauppror.blogspot.com/2019/06/ukge-best-miniature-rules-2019.html
Dabei muss man wahrscheinlich berücksichtigen, dass so eine Auszeichnung davon losgelöst vergeben wird, dass die Regeln ja nur auf LR von Dan Mersey beruhen.

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Absolutismus und Revolution / Re: SYW - Battle in a Box
« am: 16. Juli 2019 - 13:50:40 »
Ich war mit mietpinsel, einfachste Kategorie für normale Mannschaften und mittlere für Generäle sehr zufrieden.  :)
Einen Mix verschiedener Bemalstile auf dem Tisch, finde ich aber auch nicht schlimm.

7
Zu den Türkenkriegen gibt es diverse Biograhien von Prinz Eugen, auch wenn die u.U. nicht so viele Schlachteninfos für den ambitionierten Tabletopper enthalten.
Es gibt mittlerweile etliche Szenarien online.

Z.B. Friedlingen: http://honoursofwar.com/thread/587/wss-friedlingen-14th-october-1702
Schellenberg: http://honoursofwar.com/thread/646/wss-schellenberg-1704

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Spielberichte / Re: HONOURS OF WAR: Dettingen 1743
« am: 16. Juli 2019 - 11:21:17 »
Dann allerdings sehe ich mich genötigt, genauso vorzugehen, wie der historische Feldherr. Ich habe da schon ganze Korps anders agieren lassen, als historisch. Ein Regelsystem wie mein La Grande Armée lässt auch zu, dass man Detachements ad hoc aus Armeekorps herauslösen kann für besondere Aufgaben (kostet Command Points), so verändert sich auch die Kommandostruktur etwas und weicht von der Historie ab.
HoW hingegen erwähnt so eine Umstrukturierung nicht, auch wenn Keith Flint irgendwo mal schreibt, dass er die kleinen Einheiten extra so dimensioniert hat, dass man theoretisch eine mittlere Einheit mit Ach und Krach in zwei kleine splitten kann. Zumindest in meinen beiden Kriegen war es noch bei Franzosen und Österreichern so, dass sie keine starren Grenadierbataillone bildeten, sondern die Grenadiere eher flexibel einsetzten.
HoW sieht aber eigentlich nicht eine Umstrukturierung der Brigadeneinteilung vor. Dabei ist z.B. dergleichen just bei Fontenoy passiert, dass ein Teil der Truppen, die ehedem von Ingolsby gegen die Redoute d'Eu geführt wurden, dann gegen Fontenoy eingesetzt wurden.
Bis ich einen gegenteiligen Hinweis gefunden habe, scheint mir bei den Franzosen die Einteilung in Brigaden starrer gewesen zu sein. Die Brigade war jeweils nach der älteren Einheit benannt, die daran beteiligt war.
Bei der pragmatischen Armee waren die Brigaden aber offenbar nicht so feste Gebilde und die Bataillone wurden zwischen den Treffen sogar getauscht.
Ich würde es vielleicht den Spielern in HoW freistellen, ob sie einfach Bataillone zwischen Brigaden tauschen können.

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Absolutismus und Revolution / Re: Fighting Sails in 1/3000
« am: 16. Juli 2019 - 09:29:26 »
Ich finde es gut. Bayernkini hat dazu schon das Wesentliche zusammengefasst. https://sweetwater-forum.net/index.php/topic,17105.0.html
Ich spiele es alle paar Wochen mal wieder.
Perfekt für Einsteiger geeignet, da schlicht und einfach zu erlernen.

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Ich finde diese HP sehr gut: http://www.xenophon-mil.org/milhist/austrianarmy/austrianarmytable.htm
Es gibt vom k.u.k. Kriegsarchiv auch sowas wie zum Österreichischen Erbfolgekrieg zu den Kriegen von Prinz Eugen.
https://archive.org/details/bub_gb_uZwhAQAAIAAJ/page/n15
Hier findet man auch was zur Armee unter Leopold I.. M.E. nach wie vor auf Deutsch die beste Quelle und oftmals packend geschildert. Fast alle Bände der Reihe sind digitalisiert!

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Man erkennt ganz schön die Unterschiede zwischen Deinem, ich sag mal, "advanced style" bei den Ösies und Deinen Preußen. Insgesamt arbeitest Du aber sehr effizient und auf klare Ziele zu, was mir besonders gut gefällt. Also nicht z.B. jede Einheit für Gettysburg planen und dann ohne ne Schlacht alles verscherbeln, weil's langweilig wird. Außerdem planst Du Armeen so, dass Du damit taktisch interessante Gefechte nachspielen kannst.
Bei den Österreichern finde ich, dass mir diese Armeen mit Helmen und Fellmützen eh viel besser gefallen als die Uniformen mit Tschako.
Ulm wäre doch auch mal ein cooles Szenario, wenn sich das mit Deinem Tisch vereinbaren lässt und für Dich, falls Du die Österreicher übernehmen würdest, eine tolle Herausforderung.  :)

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Spielberichte / Re: HoW: Italien 1742-1748
« am: 15. Juli 2019 - 18:48:56 »
Die Franzosen haben für sich, dass sie deutlich mehr Truppen haben und keine Miliz oder so Kram.

Die Piemontesen hatten das Gelände auf ihrer Seite. Theoretisch könnte man auch die Hälfte der Infanterie in Pontebernado verschanzen.
Die Schanze war ja "heavy cover" und da die Franzosen angreifen mussten, gerieten sie zeitweise ins Kreuzfeuer meiner Artillerie. Vielleicht hätte ich diese sofort aufdecken sollen, als sie in Feuerreichweite (50cm) kam. Hier habe ich vielleicht sinnloserweise auf einen Überraschungseffekt gesetzt. 

Außerdem waren die 3 Linienbataillone im Schnitt qualitativ deutlich besser als die 7 franz. Bataillone.

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Absolutismus und Revolution / Re: SYW - Battle in a Box
« am: 15. Juli 2019 - 17:51:51 »

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Projekte / Re: Kleine Staaten für 1743-48
« am: 15. Juli 2019 - 14:30:35 »
Schön! Der Offizier oder Unteroffizier der Grenadiere trägt weiße Gamaschen - interessant! Ist das so belegt?
Die Grenadiere hatten eigentlich schwarze Gamaschen wie ich irgendwo gefunden hab.
Knötel zeigt aber auch für 1744 einen Grenadier mit weißen Gamaschen. Daher habe ich ausnahmsweise wenigstens dem Offizier mal weiße gegeben.
https://www.planetfigure.com/attachments/vol-08-pl-29-jpg.210302/

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Spielberichte / Re: HoW: Italien 1742-1748
« am: 15. Juli 2019 - 12:44:20 »

...und ein französischer Sieg  ;D
Dafür haben sie Tags davor bei Bailén ordentlich was auf die Nuss bekommen.

Mir wurde es aber auch erst gestern bewusst, dass ich 2 von 3 Spielen gegen Franzosen verloren hatte, als ich zwei von drei Schiffen gegen die Bucentaur einbüßte.

Merci für den Kommentar.

Wobei es echt toll wäre, wenn man gescheite Felsen hätte. Ich hätte wenigstens mehr Steine sammeln müssen.

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