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Themen - Pappenheimer

Seiten: [1] 2 3 ... 8
1
Spielberichte / Die Schlacht bei Weißenburg zum Dritten Mal
« am: 17. März 2019 - 01:04:27 »
Zum Wiederreinkommen in HoW ein kleines Spielchen.



Ich hatte das Vergnügen wieder mal die Österreicher zu spielen.

Wissembourg 5.7.1744
French:
CinC M. Coigny (Dith.) / FM Seckendorff (Dash.)

1) Lt.Gen. Montal (Dep.)
3 bn.s inf.
1 heavy artillery

2) Lt.Gen, Clermont-Tonnerre (Dep.)
3 bn.s inf.
2 light artillery

3) M.d.C. Mortaigne (Dep.)
3 cav. Légère (u.a. Mestre de Camp)

4) Generalmajor Waldenheim (Dash.)
3 bn.s hessian infantry - large
1 french cavalry

5) Generalmajor Oettingen ? (Dith.)
2 bn. bavarian infantry - small
Move forward in the first turn

Austrians:
CinC FML Nádasdy (Dash.)

I) Oberst Forgach (Dash.)
1 bn. Inf. (superior)
in Wissembourg (heavy cover)
ignore orders, except on a special roll of a 5-6 (attacks like normally)

II) GFWM Puebla (Dep.)
4 bn.s
1 light artillery
reroll for marching backwards (if they refuse to move back, you can choose to move forward or sideward)

III) Obristlieut. Trenck (Dash.)
2 units light inf. - small

IV) GFWM Trips ? (Dep.)
2 hussars

Limit: 6 turns
Victory conditions:
French: occupy the churchyard of Altstadt (no enemy near (10cm) for one turn)

or

breaking the enemies army.

Terrain:
Altstadt BUA
Wissembourg BUA heavy cover
All redoubts and churchyard of Altstadt heavy cover
Lauter fordable river



"Als beide Armeen aufmarschiert waren, entwarf ich einen recht genauen Plan, der natürlich verändert wurde, wenn es wo brenzlich würde.

Weißenburg war mein Rückhalt auf dem linken Flügel. Aber ich hatte auf Anhieb beschlossen nicht allzuviel zur Verteidigung dieses Ortes einzusetzen.


2
Laurence Spring: "The Bavarian Army during the Thirty Years war - The Backbone of the Catholic Leaque"
Helion, 2017
ca. 200 S.

Da ich mich in letzter Zeit nicht nur wargamingmäßig verstärkt mit dem Dreißigjährigen Krieg beschäftige und den Helion-Verlag bis dato nicht kannte, habe ich mir einfach mal obenstehendes Buch zugelegt.

Spring gliedert das Buch recht logisch nach Themen wie Offizierskorps, Kleidung, Bewaffnung, Taktik etc. denen er jeweils ein Kapitel zuweist. Die Bibliographie verweist auf zahlreiche Quellen.
Doch was sind das für Quellen und was erfahren wir über die bayerische Armee?
Viele Quellen, doch die Auswahl ist teilweise überraschend. So scheint der Autor Hagendorf, des von ihm neben anglophilen Autoren, am liebsten zitierten Augenzeugen - immerhin in der bayerischen Armee gewesen - nie im Ganzen gelesen zu haben, sondern zitiert Auszüge aus anderen Büchern. Auch die wenigen Archivalien hat der Autor nicht persönlich eingesehen, sondern nur vermittelt bekommen und das merkt man dem Buch auch an.
Während zu den Offizieren und Soldaten noch eher die bayerische Armee im Fokus steht, wird es bei den Waffen etc. immer dünner und man erfährt pro Kapitel meistens nur in der Hälfte des Textes etwas über Bayern und überwiegend über Schweden, Kaiserliche und sonstwen. Ja, im Kapitel über Taktiken wird eigentlich überhauptnicht  auf Bayern eingegangen, sondern nur mithin behauptet, sie seien wie Kaiserliche aufgestellt gewesen und dann die Schwedische und Spanische Ordonanz erläutert, aber nicht erwähnt, welche denn Mercy oder Tilly tatsächlich verwendeten. Die Schlachten der zahlreichen bayerischen Feldherren wie von Werth werden nicht etwa für eine Analyse der bayerischen Taktik herangezogen. Kein Wunder, verwechselt der Autor ja auch wieder Freiburg mit Freiberg. Ersteres eine der wichtigsten bayerischen Schlachten des Krieges, die aber unbeachtet bleibt.
Ich weiß nicht, ob der Autor der Historikerin Serena Jones einen Gefallen damit tut, wenn er ihr für das Proofreading in einem Buch dankt, das dennoch einige inhaltliche Fehler aufweist (z.B. wird einmal Friedrich von der Pfalz mit Johann Georg von Sachsen verwechselt und Friedrich von der Pfalz erobert 1620 Bautzen (sic.!), das doch damals auf der Seite der Böhmen stand).
Als Entschudligung bzw. seltenen Fall, dass es ums Thema geht, wird am Ende eine Auflistung der bayerischen Regimenter vorgenommen.
Die Tabellen und ähnliches sind allerdings leider auch recht unprofessionell.

Die größte Unverschämtheit aber sind wohl die "Illustrationen". OK, Farbbilder wären vielleicht zu teuer gewesen. Aber was hier geboten wird ist einfach haarsträubend. Nicht nur, dass man die Bilder durchweg schon kennt und im Internet nullkommanix finden kann, sie sind oft sogar mit so miserabler Qualität abgedruckt, dass man fast nix erkennen kann, als hätte man einfach nen Screenshot am Rechner hochskaliert und auch wenn's verpixelt ist, einfach eingesetzt.
Es gibt sage und schreibe EINE Darstellung eines bayerischen Soldaten und diese dann auch noch auf dem Cover eine Farbillustration von Mark Allen, die wohl ein Abiturient aus nem Kunst-LK besser hinbekommen hätte, aber für ein professionelles Buch für Geld etwas naja ist... Davon abgesehen, dass keine bayerischen Soldaten abgebildet werden, ist mir auf Anhieb aufgefallen, dass auch bei der Auswahl der Bilder der Feldherren naja, nicht sonderlich viel Mühe gegeben wurde. So fehlt z.B. überhaupt ein Bild des KURFÜRSTEN, obwohl der nachweislich Feldzüge mitgemacht hat.

Am Ende hat man den Eindruck, als entspränge das Buch nicht jahrelanger Recherche, sondern Helion habe einfach den Autor gefragt, ob er nicht irgendwas über die bayerische Armee zusammenschreiben kann und er hat sich unwillig an die Arbeit gemacht. Mit ein bisschen Recherche in Stadtarchiven hätte man sicher auch unbekanntere Details oder überhaupt was interessantes zur bayerischen Armee zutage fördern können.

Für allgemein an dem Zeitschnitt interessierte Leute, bietet das Buch einige Informationen und die Reihe an Zitaten ist interessant, auch wenn der anglophile Schwerpunkt in einem Buch über Bayern etwas dämlich wirkt und einfach nach Faulheit riecht.
Für Kenner der Materie eher uninteressant und für Interessierte an der bayerischen Armee wenig hilfreich.

3
Miniaturenforum / Red Box Kosacken
« am: 28. Februar 2019 - 11:21:54 »
Ich habe mal gehört, dass man Kosacken auch als Kroaten oder sowas für Dreißigjährigen Krieg nehmen kann. Bei psr bin ich auf die Sets von RedBox gestoßen.
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=2640
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=2641
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=2642
Die Krux ist, dass ich natürlich nicht alle Minis bräuchte, sondern nur so 12 Stück oder so als 2xForlorn Hope/Commanded Shot oder sowas.
Ich könnte überzähliges Zeug aus meiner Dreißigjähriger Kriegs-Sammlung anbieten oder auch Österr. Artillerie von Revell.

4
Wegen der Begeisterung von D.J. mache ich den Thread hier mal auf.

Ich bin nach wievor ein großer Fan des Mantel- und Degenfilms, der sich natürlich ein bisschen mit den Piratenfilmen überschneidet.
Meine Helden sind entsprechend Michael York, Oliver Reed oder auch modernere wie Vincent Perez.
Die Unterscheidung zum Historienfilm sind die vielleicht überwiegend fiktionalen Elemente und ein bisschen der Schwerpunkt auf Action und Romantik.
Für mich muss zu so einem Film, ne flotte Handlung, gute Schauspieler, gescheite Fechtszenen, ne Prise Humor und wohl auch hübsche Mädels gehören.

5
Ein bisschen angestachelt von dem tollen Thread zu Western, habe ich mal nachgedacht, welche Seekriegsfilme mir denn einfallen, die echt gut sind. Da fallen mir garnicht mal soviele ein, weshalb ich auch so lala Dinger und Piratenfilme mit reinnehmen würde.

Anfangen will ich mit einem Film, den ich bislang nie gesehen habe. Lief also wohl in den 90ern scheinbar nicht im Fernsehen, weil ich mir damals alles von solchem Zeug reingezogen hatte.

"John Paul Jones" (dt. Titel: "Beherrscher der Meere")
USA 1959
Regie: John Farrow
Darsteller: Robert Stack, Marisa Pavan, Peter Cushing, Bete Davis

Handlung: Das Leben von John Paul Jones vom kleinen Jungen über den Seemann auf Handelsschiffen bis hin zum Kapitän der ersten US-Navy. Im Mittelpunkt steht das Gefecht gegen die "HMS Serapis", die übrigen Gefechte und Schlachten werden immer nur kurz angedeutet. Seine Tätigkeit als Admiral in der russischen Marine wird nur kurz angerissen.

Der Film ist sehr spröde v.a. durch den trocken agierenden Hauptdarsteller Robert Stack, der kaum eine Miene verzieht und weder verliebt in den Liebesszenen, noch in Rage während der Kämpfe wirkt. Recht langweilig wird einfach das Leben abgehandelt. Für damalige Verhältnisse sind die Szenen zur See ganz ordentlich. Man sieht auch ne Menge Continental-Marines und für jemanden, der die Biographie von Jones nicht kennt, ist es ein wenig schmerzhafter Einstieg. Der Film ist auch online auf Englisch auf YT zu sehen. Es ist offensichtlich, dass ein so erfülltes Leben mit so vielen Ereignissen wie das von Jones in 126 Minuten nicht zu erzählen ist. Schade, dass sich bislang keiner mit mehr Aufwand und besseren Darstellern an die Handlung gewagt hat. Einzig Cushing und ein paar der älteren Darsteller konnten mich überzeugen.

Darsteller *
Bilder **
Schiffe und Gefechte ***
Story ****

6
Miniaturenforum / Anbieter von Art Miniaturen gesucht
« am: 11. Januar 2019 - 09:34:05 »
Ich habe mal ne Frage zu Art Miniaturen.

Früher gab es doch diesen Mindestbestellwert von 30 € noch nicht, oder?

Ich hab da auch schon mal nur 1-2 Generäle und einen Offizier gekauft.

Zur Ergänzung und vor allem mehr Variation unter meinen Offizieren finde ich nämlich mal eine Zinnfigur ganz gut. Aber für 30 € da einkaufen, habe ich einfach keinen Bedarf.

Gibt es einen Anbieter ohne Mindestbestellwert, der auch Art Miniaturen im Sortiment hat?

Ich bräuchte:
Artikel-Nr.:    JS72-7067  Österreichischer Feldmarschall
Artikel-Nr.:    JS72-7081  Hannoveraner Regiments-Kommandeur
Artikel-Nr.:    JS72-7088  Deutsch-Österreichischer Regiments-Offizier
Artikel-Nr.:    JS72-7089  Französischer General

Alles für mein WAS-Projekt.

7
Bücher, Filme, Publikationen / Erfahrungen mit Helion-Verlag?
« am: 09. Januar 2019 - 15:49:28 »
Hat jemand Erfahrungen mit dem Helion-Verlag?

Ein britischer Verlag mit dem Schwerpunkt auf Militärgeschichte. In manchen Kommentaren zu Blog-Einträgen liest man sowas wie dass er eher der Nachfolger von Osprey wird.
Da eher ungewöhnliche Konflikte oder Armeen thematisiert werden, sind die Bücher recht hochpreisig vor allem in Anbetracht dass - ähnlich wie bei Osprey früher - die allermeisten Bilder nur in Schwarz/Weiß enthalten sind und der Farbteil von Farbtafeln der Illustratoren herrührt. Die Autoren und Zeichner sind oftmals auch die selben wie bei Osprey z.B. McNally. Themengebiete, die eher wenig mit UK zu tun haben, werden auch von Autoren behandelt, die aus dem passenden Land kommen (z.B. zwei Bände über die Niederländische Armee in der "From Reason to Revolution"-Reihe von einem niederländischen Autor).

So komisch das vielleicht klingt, aber ich kaufe selten Bücher über das Internet, lieber im Handel vor Ort, ergo eher antiquarisches Zeug.
Die Kritiken zu den Helion-Büchern, die eher kritischer sind, bemängeln z.B. mangelndes Lektorat, Grammatikfehler und Wiederholungen. Wenn man wohl von eher kleinen Auflagen ausgehen muss, vielleicht kein so großes Wunder.

Ich will nur nicht 1-2 Bücher nur zum Rumärgern kaufen. Hat jemand Erfahrungen oder gar einen guten Eindruck von Helion, evtl. mehr als 1 Buch von denen mal gelesen?

8
Spielberichte / PML 2. Kampagne Ole Gunkel trifft auf ...
« am: 18. Dezember 2018 - 11:01:09 »
Wir haben uns überlegt um den Jahreswechsel rum eine neue Kampagne zu starten. Derzeit habe ich dafür auch einen Trupp spanischer Pikeniere in der Mache.
Da Major Ole Gunkel ja die ganzen Gefahren seines ersten Feldzuges mit einem blauen Auge überstanden hat, wird die Kampagne entweder bis zu seiner Beförderung zum Obristen oder bis zu seinem oder seines Gegenspielers Ausfall führen.

Das erste Spiel wird den ersten Auftritt des spanischen Gegenspielers von Ole Gunkel mit sich bringen.

9
Spielberichte / HoW: Camposanto 1743
« am: 13. Dezember 2018 - 11:28:42 »
Da mein Thread zum Polnischen Thronfolgekrieg in 3 Tagen über 110 Hits bekam, mache ich mal in der Reihe meiner Spielberichte weiter. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen pro Monat eine Schlacht zu zocken, der August war da nur eine Ausnahme. Da Pallas Athene Camposanto (1743) meinem Clausen (1735) Szenario vorzog, habe ich als Dezemberspiel mit ihr Camposanto gezockt.
Das Szenario mit etwas mehr Background findet ihr wie immer auf der HoW-Plattform: http://honoursofwar.com/thread/557/campo-santo-1743

Beim Österreichischen Erbfolgekrieg ist es umgekehrt wie beim Polnischen Thronfolgekrieg. Ich spiele die Franzosen und Pallas Athene die Österreicher.

Ich hatte für das Camposanto-Szenario beschlossen nicht widerzuspiegeln, dass der linke alliierte Flügel durch die Kanäle und anderen Geländehindernisse einige Schwierigkeiten hatte den ambitionierten Plan des Feldmarschalls Traun auszuführen, sondern das nur optisch mit den Hecken ein bisschen angedeutet. Die Schlachtkarten aus der Zeit sind eh recht widersprüchlich und so habe ich mir was aus den Erwähnungen bei Rebrachta/Porges und Browning zusammen gereimt.

Infolge des Verlustes von Schlesien an Preußen zielte Maria Theresia auf einen Ausgleich in Italien ab. Dort hatte die Pragmatische Allianz vermocht den König von Sardinien, Carlo Emanuele III., zu einem Bündnis zu verleiten. Die bourbonische Hegemonie in Italien war ihm wohl auch zu gefährlich.
Die bourbonischen Kräfte waren sich anfangs uneins. Frankreich war in Böhmen und Süddeutschland beschäftigt und wollte sich nicht in noch einer Region engagieren. Den Spaniern gelang einer der größten maritimen Erfolge des ganzen Krieges indem sie durch die herumkreuzenden britischen Flotten schlüpften und eine gewaltige Armee von 50.000 Mann unter dem erprobten General Montemar (siehe meinen Bericht zu Bitonto!) in Italien landeten. Diese Armee begab sich in einem Marsch nach Norden. Doch fanden sie die Stellungen der Verbündeten so günstig, dass sich Montemart zu keinem Angriff entschließen konnte. Durch dieses Zögern wurde der einzige namenhafte Verbündete, der Herzog von Modena, in eine prekäre Lage gebracht und sollte schließlich mehr oder weniger 1742 aus dem Krieg wieder ausscheiden. Unzufrieden mit dem Verlauf des Feldzuges bewirkte die Königin von Spanien Elisabetha Farnese die Absetzung Montemarts. Als Ersatz fand man den Comte de Gages (1682-1753), der sich auch gleich aggressiver gab. Doch die spanische Armee schwand dahin ohne den Verbündeten eine Schlacht zu liefern bis die Königin de Gages drohte ihn abzusetzen, wenn er nicht nach Norden in die Poebene vorstoßen würde. De Gages erkannte die Unmöglichkeit mit seiner kleinen Armee von nunmehr nur noch kaum 15.000 Mann bis Mailand zu gelangen und Garnisonen zu unterhalten, sah sich aber zu einem Schritt gezwungen und überquerte unwillig den Panaro, blieb aber gleich dort stehen.

FM Traun auf österreichischer Seite hatte genüsslich beobachtet wie die Spanier an seiner Taktik zugrunde gegangen waren und sah garkeine Veranlassung dazu den taumelnden Spaniern eine Schlacht zu liefern. Doch die in militärischen Dingen offensichtlich inkompetente Wiener Führung verlangte von Traun einen Angriff. Auch jetzt - wohl auf den Abzug de Gages hoffend, den er offensichtlich ganz richtig einschätzte - bewegte sich Traun so zögerlich wie möglich und wartete unweit Camposanto das Eintreffen der Belagerungsartillerie aus Ferrara ab. Dann aber entwickelte er einen Plan um die leichte nummerische Übermacht der Spanier auszugleichen indem er sie mit etwas Mut zur Lücke mit seinem linken Flügel, den er an Kavallerie stark machte, aufrollen wollte.
Endlich gegen Abend am 8. Februar 1743 kam es zur Schlacht (daher nicht meine obligatorischen Felder).



Ejército español
CinC Gages (Dith.)

1. GL Duc de Atriaco (Dep.) : 2 x Cuir., 1 x Drag.
2. GL Macdonald (Dash.) : 2 x Guards (large)
3. GL Ramirez (Dep.) : 3 x inf., 1 x light artillery
4. MdC Gravina (Dep.) : 3 x inf.
5. GL Mariani (Dep.) : 2 x inf. (Walloon)
6. MdC Torre (Dep.) : 2 x Drag.

BP: 8

Armée alliée
Feldmarschal Graf Traun (Dash.)

1 Pestalluzi (Dep.) ? 2 x Cuir. (österr. u. sardische Kav.)
2 independent : 1xlight inf., 1xmed. artillery
3 GL Aspremont (Dash.) wounded on a 8-12: 3 x inf. (Sard.)
4 Colloredo (Dep.): 3 x inf. (Austrian)
5 FML Pyersberg (Dep.) : 2 x Cuir, 1 x Hus. (small)
6 FML Ciceri (Dep.) ? : 1 x Cuir., 1 x Drag.

BP: 7


10
Primär für mich, aber falls es auch sonst wen interessiert, mag ich hier Spiele und Szenarien von mir sammeln.
Zahlreiche meiner Szenarien sind auch schon von anderen Leuten in UK oder Griechenland gespielt worden, teilweise besser als ich es hinbekommen habe. Daher nehme ich hier in dem Thread auch die Spiele anderer Leute mit rein, soweit ich sie im Netz finden konnte.

11
Spielberichte / HoW: Schlachten des Polnischen Thronfolgekrieges
« am: 10. Dezember 2018 - 13:21:38 »
Ich denke, ich mache einen Thread nur für Schlachten des Polnischen Thronfolgekrieges, die ich meistenteils ausgefochten habe, während das Forum offline war. Ich bemühe mich ein bisschen um eine Chronologie des Krieges, auch wenn die Ergebnisse natürlich teilweise nicht rein passen. Anfangen werde ich mit der Schlacht bei Bitonto.

In allen Schlachten spielte ich die Österreicher und Pallas Athene die Franzosen und ihre Alliierten.

12
Spielberichte / PIKEMAN\'S LAMENT: Trenck ist zurück
« am: 06. Juni 2018 - 14:43:46 »
Ich arbeite derzeit an einem Szenario für Pikeman\'s Lament.

Hier erstmal die Karte:


Die Österreicher verfügen über zwei Einheitentypen:
Grenadiere und Panduren

Die Franzosen haben:
Piquets
Grenadiere
und Füsiliere.

Die Franzosen siegen, wenn sie alle Schanzen halten bis die Österreicher mehr als die Hälfte ihrer Einheiten verloren haben.
Die Österreicher siegen, wenn sie alle drei Schanzen besetzt haben oder wenigstens keine Franzosen mehr drinnen sind.

Das Geisswasser ist nicht überquerbar.

Die kleinen Schanzen bringen Stamina +1
Die große Schanze bringt Stamina +2

Ich mache noch gesonderte Beiträge zu den Kampfwerten der Einheiten.  :)

13
Bücher, Filme, Publikationen / Französische Uniformen 1743
« am: 01. Juni 2018 - 22:40:31 »
Diesmal etwas zu einem Aspekt des Themas Uniformen der französischen Armee.

https://wackershofenannodomini.blogspot.com/2018/06/rekonstruktion-einer-hose-fur-einen.html

Das wird wahrscheinlich Schritt für Schritt fortgesetzt.

14
Spielberichte / HONOURS OF WAR: Simbach 275 Jahre! 1743
« am: 30. Mai 2018 - 13:16:09 »
Ich habe am letzten Samstag mit meinem englischen Kumpan Paul ein 275-Jahres-Spielchen gemacht. Im Mai 1743 trafen die bayerische Armee Minuzzis und die österreichische Vorhut unter FML Berlichingen bei Simbach aufeinander.

Obwohl ich eine Weile überlegt hatte, meine vergrößerte Sammlung an Österreichern zum Einsatz zu bringen, habe ich mich zwecks Spielbarkeit und Zeitfenster dagegen entschieden und die OOB so belassen. Theoretisch kann man wohl auf meiner Spielfeldgröße alle bayerischen Bataillone darstellen. Dann müsste ich aber auch St. Ignon\'s Kavalleriebrigade einbeziehen, was den bayerischen Kavallerieflügel noch mehr ins Hintertreffen brächte.



Braunau
May 9th 1743

Bavarian OOB

CinC. FZM Minuzzi (Dith.)

1) Grenadiere zu Pferd (standard) independent
Cannot move until turn 3!
2) General Gabrieli (Dep.):
3xLineinfantry (Standard - inferior for melee)
1xGrenadiers (standard)
1xlight Artillery (inferior)
Cannot move until turn 3!

3) Obrist Kasper Graf von Fabretti (Dep.)
2 x Lineinfantry (Infantry Regiment Minuzzi) (Standard - inferior for melee)

4) General Preysing (Dep.):
2x Cavalry (inferior)
+ 1 x cavalry (standard) arrival in turn 2
Breaking point: 5

Austrian OOB

CinC FML Berlichingen (Dep.)


First movement ini.


1) GFZM Thüngen(Dep.):
2x lineinfantry

2) Obrist Thürheim(Dash.):
2x grenadiers (superior – small)
1x croats (standard – small)

3) 2x light Artillery (standard) independend

4) GFWM Platz (Dep.):
2x grenadiers (superior – small)

5) GFWM Conte Lucchesi (Dep.):
2xCuirassiers (standard)
1xDragoons (standard)

6) Nadasdy (Dash.):
1x Hussars (standard – small) arrival in turn 2
Breaking point: 6

Terrain:
The Inn is impassable.
The Simbach is very difficult to cross**:
In sector I on a 3-6 (ca. 40cm from the north)
In sector II on a 5-6 (ca. 40cm-120cm from the north)
In sector III on a 6

The village Simbach is burning. No unit can march through the village.

The red cross means only that there is no bridge.***

Limit: 10 turns.

Victory-conditions:
Bavarians win, if the Austrians cannot break them in 10 turns!

15
Der zweite Prager Fenstersturz (Tschechien/Frankreich, 2018, Regie:  Zdenek Jirasky)

Wenngleich eine Produktion von Arte und CT äußerlich ganz deutlich keine typische Arte-Doku - zum Glück!

Die Dokumentation behandelt die Zeit vom Mai 1618 bis zur Hinrichtung der böhmischen Anführer 1621. Erstaunlicherweise wird nicht näher auf den Majestätsbrief und den innerhabsburgischen Konflikt eingegangen, welcher diesen befördert hatte. Auch die politischen Strippenzieher in Wien v.a. Khlesel bleiben unerwähnt, der im \"Wallenstein\"-Mehrteiler der 1970er eine wichtige Figur war. Ausnahmsweise wird Wallenstein garnicht erwähnt. Stattdessen stehen Graf Thurn, Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz und Kaiser Ferdinand II. im Fokus.
 Es gibt zahlreiche Spielszenen, aber diese auf einem erstaunlich hohen Niveau. Die Frisuren, Drehorte und Kostüme sehen exquisit aus, ich würde sagen, sogar besser als beim Wallenstein-4-Teiler von 1979, der bis jetzt Maß aller Dinge blieb. Fantastisch sind Details wie die Spiele, korrekte Tonpfeifen, Kutschen etc., die vorkommen.
 Es kommen Historiker verschiedener Länder zu Wort, bei militärischen Aspekten der Militärhistoriker Peter H. Wilson, dessen Werk zu dem Krieg scheinbar mittlerweile Standardliteratur geworden ist. Die Kommentare analysieren auch recht scharf und deutlich die Fehler der verschiedenen Seiten. Vielleicht da die Doku eine tschechische ist, findet auch der Werdegang der Allianz zwischen Maximilian von Bayern und Ferdinand II. keine nähere Erwähnung.
 Gezeigt werden auch zahlreiche zeitgenössische, sehr selten historistische Darstellungen der wesentlichen Ereignisse und Protagonisten, so dass man auch gut erkennen konnte wie akribisch die Frisuren bspw. den Charakteren nachempfunden wurden.

 Trotz des vielen, was nicht vorkommt, wurde in die 85 min. schon eine Menge wissenswertes gepackt. Ja, der Schwerpunkt hier in der Doku auf die Fehler des reformierten Kurfürsten von der Pfalz in Böhmen, die zu einer Entfremdung seiner Untertanen mit dem König führten, sind sogar erfrischend.
 Selbst die Schauspieler fand ich bemerkenswert gut.

 Unbedingt m.E. sehenswert.
Derzeit noch in Arte-Mediathek zu sehen.

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