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Themen - Riothamus

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Moderne / FoW-Basierung
« am: 07. Februar 2019 - 23:15:24 »
Schon woanders hatte ich geschrieben, dass bei meinen späten WW2-Deutschen für PBI leider eine Neubasierung ansteht. Und PBI ist da sehr felxibel. In den Regeln wird eine Basierung auf 30x30mm-Basen für die Infanterie, 40x40 für die Artillerie, 30x40 für Kavallerie und für Fahrzeuge 5mm vom Fahrzeug zum Rand vorgeschlagen, die aber nur fakultativ ist. Schließlich ist das Spielfeld in 15x15 cm-Quadrate eingeteilt und zu viele Trupps in einem Quadrat werden bestraft.

Da liegt es nahe sich einmal die Basierung des 'anderen Systems' -FoW- anzuschauen, um flexibel zu sein. Ich plane da nichts konkretes, aber Flexibilität ist ja nicht schlecht. Kann mir jemand die Basierung dort erklären?

Oder gibt es andere Systeme die ich dabei berücksichtigen soll? WW2 ist ja sonst nicht so meine Zeit und ich bin wegen der PBI-Regeln darauf gekommen.

2
Diesmal keine Schreckensbilder und Mutanten. Bei Plastic Soldier Review haben sie folgende Box beurteilt:

First to Fight Set PL1939-055 Polish Artillery für den 2. Weltkrieg.

Enthalten ist genug Material für 16 mehrteilige Figuren, aus denen man 4 Offiziere, 4 Kanoniere, die auf etwas schauen, 2 mit Werkzeug und 6 mit Munition oder Gewehr bauen kann. Allerdings liegen nur 6 Einzelbasen bei.

3
Wegen der schlechten Ausführung geben sie volle Punktzahl bei historischer Akuratesse, da Details nicht zu erkennen sind. Das dürfte schon viel zu dieser Box sagen. Das

Mars Set 72108 German Panzergrenadiers (WWII) enthält

1 Pose mit MP, laufend à 8 Figuren, 1 Pose mit Karabiner vorgehend à 8 Figuren, 1 Scharfschützen stehend freihändig mit Zielfernrohr schießend à 4 Figuren. 1 Pose mit MP stehend freihändig schießend à 4 Figuren, 1 Pose mit Karabiner kniend freihändig schießend à 4 Figuren und 1 Offizier mit Schirmmütze und Pistole aus der Hüfte schießend à 4 Figuren. Dazu ist eine Gruppe aus 2 Posen vorhanden, die darstellen wie ein MG-Schütze über die Schulter eines anderen Grenadiers schießt, insgesamt 8 Figuren. Insgesamt enthält das Set 40 Figuren in 8 Posen.

4
Im Gegensatz zu den letzten Besprechungen konnten sie diesmal die volle Punktzahl vergeben. Das

Hasegawa Set 35116 Japanese Navy Airmen Set

enthält 16 Figuren. 4 stehen, 12 sitzen. Aus den Einzelteilen kann man verschiedene Posen zusammenbauen, um damit Flieger zu bestücken.

5
Diesmal bescheinigen sie Mars mit diesem Set auf dem Wege der Besserung zu sein, auch wenn Mars noch viel tun müsse, um den Standard anderer Firmen zu erreichen. Da die Formhälften nicht passend gearbeitet seien, sei vor dem Bemalen einiges an Arbeit nötig. Gegenüber dem German Elite Division Set neulich kommen sie im Review jedoch insgesamt besser weg. Im

Mars Set 72107 Imperial Japanese Infantry WWII stürmen

20 Mann mit Bajonett vor, 8 davon haben ein leichtes MG, 4 schießen stehend, 4 stoßen mit dem Bajonett von oben herab zu, 4 schießen liegend mit dem MG, 4 werfen eine Granate und 4 Offiziere halten Pistole und Säbel. Insgesamt 40 Figuren in 8 Posen.

6
Bei Plastic Soldier Review haben sie jetzt ein Set von Mars zur Waffen-SS begutachtet und sind nicht gerade zu einem guten Ergebnis gekommen:

Mars Set 72 106 German Elite Division (Normandy 1944-45)

Es sind 8 stehend schießend mit MP 38 oder 40, 8 mit dem Sturmgewehr aus der Hüfte schießend, 4 mit dem Karabiner stehend schießend, 4 mit dem Sturmgewehr kniend schießend, 4 eine Handgranate werfend mit Karabiner, 4 knieend schießend mit Panzerfaust, 4 aus der Hüfte mit dem MG 42 schießend, dass sie, wohl aus Versehen, einmal als MP 42 bezeichnen, 4 Offiziere mit Schirmütze, MP 41 und Feldstecher.

Bei der Pose des Offiziers kommen einem schon diverse Kleindioramen in den Sinn. Ob ich dafür aber die Nachteile in Kauf nehmen würde? Nun, das Thema habe ich ja in 15mm.

7
Moderne / ... zu PBI, wenn auch nur noch kurz online ...
« am: 05. Mai 2018 - 01:35:05 »
Da viele es nicht kennen, verlinke ich mal ein Bisschen was zu PBI. Es ist wohl nur noch bis Sonntag Nachmittag online, aber vielleicht bekommt so der ein oder andere einen Eindruck.

Königin der Waffen - eine Einführung in PBI von Ariovist

Infanterie greift an - Der Spielablauf bei PBI von Ariovist

8
An der Bar / Verschachtelte Listen
« am: 04. Mai 2018 - 21:15:51 »
Ich wollte gerade in die Liste hier die mitgeteilten Änderungen eintragen. Dabei gehen aber die verschachtelten Listen verloren. Gibt es die hier im Forum nicht, oder bin ich nur zu blöd, sie zu finden?

(Wenn hier der falsche Platz für die Frage ist, bitte verschieben.)

9
Bei der Diskussion um die Existenz Karl des Großen im Thread zu seiner Gripping Beast Miniatur bei den Tiny soldiers, äußerten einige Interesse am Thema. Da es zu keiner richtigen Diskussion mehr kam, wollte ich wenigstens etwas Literatur vorstellen. Dies erklärt den Titel des Threads. Nun, da das Forum seine Tore schließt, kopiere ich einige meiner Posts auf meine Festplatte. Da sich für den Hintergrund der Karolinger auch hier einige interessieren könnten, setze ich diese Literaturliste mal auch hier herein. Wer sich nicht für den Fluff interessiert, der braucht ja nicht weiter zu lesen.

Leider gibt es bei der Literatur ein Problem. In mancherlei Hinsicht ist da kein einzelnes Werk rundum zu empfehlen. Und ich sehe auch keines, was entsprechend herausgehoben wäre. Einiges ist anspruchsvoll geschrieben, nach anderem kann man zwar gut lernen, bietet seinen Inhalt aber nur knochentrocken dar und Ähnliches.

Aber auch die Ansprüche sind verschieden. Der eine will mehr Information, der andere weniger. Der eine ist wissenschaftliche und trockene Sprache gewöhnt, der nächste leidet, wenn die literarische Qualität zu gering ist und der Dritte bevorzugt bei Sachbüchern die klare, einfache Sprache wie bei Cäsar. Da bleibt also nur, verschiedene Werke anzugeben. Das ist dann natürlich meine persönliche Auswahl und ich hoffe, dass andere ihre bevorzugten Werke zur Zeit hier ebenfalls nennen und sagen, was sie vom schon Genannten halten.

Einige wollen sich nicht viel ins Regal stellen und bevorzugen Übersichtswerke und Reihen, die mehr behandeln.

Wenn es um die Deutsche Geschichte geht, ist da Heinrich Pleticha (Hg.), Deutsche Geschichte in 12 Bänden, Gütersloh 1981ff zu empfehlen. Hervorragende Bebilderung, in einer Sprache, die es gleichzeitig zur guten Geschichtsnachhilfe für die Kinder macht, wobei es auf dem damaligen Forschungsstand zuverlässig ist. Der erste Band enthält die Zeit der Karolinger- und Ottonen. (374 Seiten)

Johannes Fried, Der Weg in die Geschichte - Die Ursprünge Deutschlands bis 1024, Frankfurt, Berlin 1994 ist mit über 1000 Seiten wesentlich umfangreicher, die Sprache nicht so klar, dafür schöner.

Kommen wir zu Büchern, die sich mit der Geschichte der Dynastie als Thema befassen. Da möchte ich drei nennen.

Zunächst Rudolf Schiefer, Die Karolinger, Stuttgart, Berlin Köln 1992. Spätere Auflagen sind durch Nachträge auf den aktuellen Forschungsstand gebracht. Hat durch die Orientierung an der Forschungsdiskussion und den zum Lernen gut geeigneten Aufbau wohl jeder Geschichtsstudent mal in Händen gehalten.

Etwas gemütlicher liest sich Pierre Riché, Die Karolinger - eine Familie formt Europa, Stuttgart 1987. Das Original erschien 1983 in Paris. Ebenfalls ein hochkarätiger Autor, allerdings nicht so aktuell gehalten.

Natürlich veraltet und -wie schon der Titel zeigt- der Ideologie seiner Zeit verhaftet, ist Engelbert Mühlbacher, Deutsche Geschichte unter den Karolingern, Stuttgart 1896, bis heute zahlreiche Nachdrucke, meist in 2 Bänden. Wegen der Fülle des Wissens, der klaren Darstellung, des Muts zum Urteil und der mitreißenden Schreibweise kann es immer noch gelesen werden. Hier empfehle ich es aber, weil er auch das Thema Krieg nicht zu kurz kommen lässt und dabei die Quellenarmut geschickt umspielt und so eine gute lesbare Darstellung z.B. der Sachsenkriege herauskommt, obwohl die Quellen sehr lakonisch sind. Als alleinige Informationsquelle zu den Karolingern würde ich es nicht lesen.

Kommen wir zum Ausgangspunkt der Diskussion, Karl den Großen. Die Biographien sind recht zahlreich. Ich nenne wieder zwei neue und ein altes Werk, diesmal an erster Stelle:

Einhard kam als Schüler an Karls Hof und wurde später Leiter der Hochschule. Er kannte Karl nicht nur persönlich, sondern war auch als Ratgeber in Entscheidungen einbezogen. Dass so jemand über seinen Herrscher eine Biographie schreibt, ist ein außergewöhnlicher Glücksfall. Im Mittelalter wurde es vergleichsweise oft abgeschrieben und heute ist die zweisprachige Reclamausgabe der Vita Karoli Magni (Leben Karls des Großen) sehr günstig erhältlich. Noch dazu war Einhard kein Geistlicher. Er war zwar mit Klöstern ausgestattet, war aber nur sogenannter Laienabt. Sprich: Die Einkünfte gingen an ihn und solange er die Substanz erhielt und die Mönche nicht verhungerten, konnte sich keiner beschweren. Zwei Kirchen, die nach seinen Plänen gebaut worden sein sollen, existieren noch. Dennoch spricht hier, ungewöhnlich für das Mittelalter, ein gelehrter Laie zu uns, der bei vielem Augenzeuge und Mithandelnder war. Bei ihm handelt nur Karl. Das gehört aber zur damaligen Sichtweise. Der König ist das Reich, steht für das Volk. (unter 40 Seiten deutscher Text, dazu kurze erklärende Anmerkungen und ein Nachwort von 8 oder 9 Seiten)

Dann kann ich, kurz und knackig, Matthias Becher, Karl der Große, München 1999 aus der Beck\'schen Reihe Wissen empfehlen. Informativ, aber mit ca. 120 Seiten definitiv kein zuviel an Wissen.

Um so ausführlicher dann wieder Johannes Fried, Karl der Große - Gewalt und Glaube, München 2013. Hier gilt wieder das schon zum Weg in die Geschichte Gesagte. Ein Manko ist, dass er mitunter Dinge, die sich noch in der Diskussion befinden, mehr oder weniger als Gewissheit hinstellt. Karls Onkel Karlmann z.B. kann genauso gut freiwillig ins Kloster gegangen sein. Aber immerhin nennt er dabei Argumente und so kann jeder selbst ein wenig rätseln, wenn er kritisch liest. Das macht auch einen Teil der Spannung des Buchs aus. Zudem bringt er einige neue Gesichtspunkte in die Darstellung. (über 600 Seiten)

10
Tabletop News / Ukrainische Kosaken des 16. Jahrhunderts
« am: 01. Mai 2018 - 13:11:07 »
Bei Plastic Soldier Review sind jetzt auch die Ukrainian Cossack Boxen von RedBox reviewed. Sie sind analog der Moskowitischen Infanterie gestaltet:

RedBox Set 72114 Ukrainian Cossack (Infantry Set 1): Es sind 3 Posen Speerkämpfer mit vorgestrecktem Speer, 1 Pose mit vorgestreckter Axt, 1 Pose eines marschierenden Speerträgers und 1 Pose eines stilstehenden Speerkämpfers enthalten. Dazu kommen je 1 Figur \"Trompeter\", Trommler, Fähnrich und Offizier. Insgesamt 28 Figuren.

Redox Set 72115 Ukrainian Cossack (Infantry Set 2): Es sind 8 Figuren Bogenschützen in 2 Posen, 8 Säbelkämpfer mit Schild und Kettenhemd in 2 Posen, 4 mit Rabenschnabel und Kettenhemd in 1 Pose, 4 mit Axt in einer Pose, 4 mit Säbel in einer Pose, 4 mit Säbel und Rabenschnabel in einer Pose, 4, die mit dem Kolben der Arkebuse zustoßen in 1 Pose und 4 mit Säbel und Pistole in 1 Pose darin. Die letzte Pose kann sich auch als Offizier eignen. Insgesamt 40 Figuren.

Redox Set 72116 Ukrainian Cossack (Infantry Set 3): Das Set ist den Arkebusen-Schützen gewidmet. Je 4 Figuren pro Pose sind vorhanden: 6 Posen beim Laden, 2 stehend feuernd, 1 kniend feuernd, 1 auf dem Marsch, 2 mit Arkebuse in der einen, während die andere Hand den Säbel schwingt. Insgesamt 48 Figuren.

Falls sich jemand wundert: Die Kosaken ritten zwar schon damals zum Kampf, kämpften aber meist zu Fuß.

11
Fantasy / Fantasysysteme
« am: 29. April 2018 - 14:08:48 »
Systeme für Schlachten

Schlachten in DBA-Größe


    [/li]
  • Hordes of the Things (HotT); Maßstäbe: 6, 10, 15 und 28 mm; Figurenbedarf: Zwischen 26 (2 Drachen und 12 Reiter) und 192 (nur Horden) sind möglich.
    • engl. Wikipedia-Artikel
    • Hersteller: Wargames Research Group
    • Autor: Phil Barker, Sue Laflin Parker, Richard Bodley Scott
    • abgeleitet von De bellis antiquitatis (DBA)
    • erschienen 1991, 2. Auflage 2002, Version 2.1 2014
    [/li][li]Krieger III; Maßstab: 15 mm; Figurenbedarf: Von 4 (nur Drachen) bis 256 (nur Horden) Figuren sind möglich.
      [/li]
    • Ein Wikipedia-Artikel wurde nicht gefunden.
    • offizielle Homepage mit kostenloser Download-Möglichkeit der Regeln
    • Autoren: Robert Wieczorek und Olaf Vittinghoff
    • Vorbilder: DBA / HotT
    • Version III.4 von 2007
    [/li][/list]


    größere Schlachten

      [/li]
    • Necromancer\'s Bane; Maßstab 6 mm (theoretisch auch für andere Maßstäbe geeignet); \"Massensystem\"
      • Ein Wikipedia-Artikel wurde nicht gefunden.
      • Hersteller: Brigade Games (Small Press, erhältlich via Irregular Miniatures)
      • Autor: Michael C. Thompson
      • Vorbilder: eine vereinfachte Fantasy-Adaption von WRG 4. Auflage
      • Supplemente: The Necromancer\'s Spellbook
      • Erscheinungsdatum: 1988
      [/li][li]Horden und Helden (HuH); Maßstab: 6, 10, 15 und 28 mm; Figurenbedarf: Zwischen 60 und 120 Figuren sind normal.
        [/li]
      • Ein Wikipedia-Artikel wurde nicht gefunden.
      • offizielle Homepage mit kostenloser Download-Möglichkeit
      • Autor: Bernd Lehnhoff
      • Vorbilder: Hordes of the Things (HotT) und Here There be Dragons
      • Erscheinungsdatum und Versionsgeschichte: unbekannt
      [/li][li]Warmaster; Maßstab: 10 mm andere Maßstäbe unter Anpassung der Reichweiten möglich; Figurenbedarf: Je nach Volk können es hunderte Figuren sein.
        [/li]
      • engl. Wikipedia-Artikel
      • Hersteller: Games Workshop (Das System wurde 2013 auf- und freigegeben.)
      • Download des nun von der Community gepflegten Living Rulebook: Warmaster Downloads
      • Autor: Rick Priestley
      • Vorbilder: Weitgehend originell, ein wenig Einfluss von DBA. Ein innovatives Aktivierungssytem.
      • Einheiten bestehen aus mehreren Elementen, nicht aus einzelnen Figuren.
      • Die Regeln sind Vorbild für Black Powder -ebenfalls von Rick Priestley- und seine Derivate.
      • erschienen 2000, 2. Auflage 2010
      [/li][li]Great Battles of Middle Earth: The Battle of Five Armies; Maßstab: 10 mm; Figurenbedarf: unbekannt
        [/li]
      • Ein Wikipedia-Artikel wurde nicht gefunden.
      • Hersteller: Games Workshop (Das System wurde aufgegeben.)
      • Autor: unbekannt
      • abgeleitet von Warmaster
      • erschienen 2005
      [/li][li]War of the Ring / Ringkrieg; Maßstab: 28 mm; Figurenbedarf: unbekannt
        [/li]
      • Ein Wikipedia-Artikel wurde nicht gefunden.
      • Hersteller: Games Workshop
      • Autor: unbekannt
      • Vorbilder: unbekannt
      • erschienen 2009
      [/li][li]DBF und Here There be Dragons; Maßstab: eher 15 mm; Figurenbedarf: unbekannt
        [/li]
      • Diese offiziellen Regeln basieren auf den DBM-Regeln der Wargames Research Group.
      • Handelt es sich um ein oder zwei Spiele?
      • Wer hat sie entwickelt?
      • inoffizielles DBF; Maßstab: eher 15 mm; Figurenbedarf: unbekannt
      • Diese Regeln wurden nur privat genutzt und basieren auf dem System DBM der Wargames Research Group.
      • Nachfolger: DBMF
      • Autoren: Markus Viklund und Torbjörn Andersson
      [/li][li]DBMF; Maßstab: 6 - 32 mm; Figurenbedarf: unbekannt
        [/li]
      • Wiki mit DBMF-Regeln
      • Das System basiert auf DBMM der Wargames Research Group und den inoffiziellen DBF Regeln zu DBM.
      • Autoren: Markus Viklund und Torbjörn Andersson
      • Erscheinungsdatum: unbekannt. Die aktuelle Version ist von 2011.
      [/li][li] Mayhem - Fantasy Mass Battles (Battle Chest Edition); Maßstab: 6 mm, 10 mm, 15 mm, ( 28 mm); Figurenbedarf: beliebig und vom Maßstab abhängig
        [/li]
      • Ein Wikipedia-Artikel konnte nicht gefunden werden.
      • Hersteller: Bombshell Games
      • Vorbilder: unbekannt
      • Autor: Brent Spivey
      • Erscheinungsjahr: 2014 (Battle Chest Edition). Die Erweiterung Stronghold ist in der aktuellen Auflage schon enthalten.
      [/li][/list]


      Schlachten mit dem Verschieben von Bataillonen

        [/li]
      • Warhammer Fantasy Battle (WHFB); Maßstab: 28 mm; Figurenbedarf: bei 2000 Punkten 50-200 Figuren.
        • dt. Wikipedia-Artikel, engl. Wikipedia-Artikel
        • Hersteller: Games Workshop (Das System wurde 2015 mit der 8. Edition aufgegeben.)
        • ursprüngliche Autoren: Bryan Ansell, Richard Halliwell, Jervis Johnson und Rick Priestley
        • Vorbilder: WRG Ancients, 4. Auflage und Dungeons & Dragons
        • Einheiten / Regimenter bestehen aus einzelnen Figuren. Es wird eine systemeigene Hintergrundwelt benutzt.
        • erschienen 1983, weitere Editionen: 1984, 1987, 1992, 1995, 2000, 2006, 2010
        • Unter der Fan-Bezeichnung Oldhammer wird überwiegend die 3. Edition gespielt. Auch die 4./5. Edition und die 6./7. Edition sind dabei hervorzuheben.
          [/li]
        • Fanprojekte, um das Spiel am Leben zu halten
          • 9th Age; Maßstab: 28 mm; Figurenbedarf: unbekannt
            • Ein Wikipedia-Artikel wurde nicht gefunden.
            • Downloadmöglichkeit: the-ninth-age.com (gepflegt von einer internationalen Community)
            • Autoren: unbekannt
            • Vorbild: 8. Edition Warhammer Fantasy Battle
            • Erscheinungsjahr: unbekannt
            [/li][li]Warhammer CE; Maßstab: 28mm, Figurenzahl: durchschnittlich 60-120
              [/li]
            • Ein Wikipedia-Artikel wurde nicht gefunden.
            • Downloadmöglichkeit (Anmeldung erforderlich):Weiß-Blaue Strategen 1 oder Weiß-Blaue Strategen 2 (gepflegt von den Weiß-Blauen Strategen
            • Autoren: Tobias S.
            • Vorbild: 6./7. Edition Warhammer Fantasy Battle
            • Erscheinungsjahr: 2012
            [/li][/list][/li][/list]
            [/li][li]Armalion; Maßstab: 28 mm, Figurenbedarf: ca. 20-50 Figuren nach der Punktezahl für Turniere
            [/li][li]DemonWorld; Maßstab: 15 mm; Figurenbedarf: Bis zu mehrere hundert Figuren sind möglich.
            [/li][li]Kings of War (KoW); Maßstab: 28 mm; Figurenbedarf: unbestimmt, die Elemente , deren Figurenzahl flexibel ist, stehen im Vordergrund
              [/li]
            • engl. Wikipedia-Artikel
            • Hersteller: Mantic Games
            • Autor: Alessio Cavatore
            • Vorbilder: Das Spiel kann zwischen DBA / HotT und Warhammer Fantasy Battle eingeordnet werden.
            • erschienen 2009, 2. Auflage 2015
            [/li][li]Shadowstorm und Hail Caesar Fantasy; Maßstab: eher 28 mm; Figurenbedarf: unbekannt
              [/li]
            • Die Systeme basieren auf Hail Caesar von Warlord Games
            • Sind das zwei Systeme oder nur zwei Bezeichnungen für dieselbe Sache?
            • Handelt es sich um Fanprojekte?
            [/li][/list]

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            Tabletop News / Tiny-Soldiers Forum geht offline
            « am: 29. April 2018 - 13:13:51 »
            Klabautermann hat heute morgen angekündigt, dass das Tiny-Soldiers-Forum in den Tagen um den 6. Mai abgeschaltet wird. Grund hierfür ist die neue EU-Datenschutz-Richtlinie.

            Da es hier auch einige gibt, die nur ab- und an mal dort vorbeischauen, würde es der ein oder andere vielleicht zu spät mitbekommen, um sich noch Ressourcen zu sichern. Daher poste ich es hier.

            Ich hoffe nur, dass das Sweetwater diesen Schritt nicht vollzieht.

            13
            Tabletop News / Moskowitische Infanterie des 16. Jahrhunderts
            « am: 23. April 2018 - 07:22:13 »
            Bei Plastic Soldier Review wurden 3 Boxen von Red Box zum Thema begutachtet. Es handelt sich um normale Infanterie jenseits der Strelitzen.

            RedBox Set 72111 Moscow Infantry (Ratniki) Set 1 mit 6 Posen Speerträger (4 fechten, 1 marschiert mit Speer über der Schulter, 1 ist im Stillgestanden), die 4 mal vorhanden sind sowie 1 Fähnrich, 1 Trompeter und 2 Offizieren. Insgesamt 28 Figuren.

            RedBox Set 72122 Moscow Infantry (Ratniki) Set 2 mit 3 Posen Streitaxtträger, 2 Posen Bogenschützen, 4 Posen Schwertkämpfer und 1 Pose mit einhändig geführter Axt. Insgesamt 40 Minis.

            RedBox Set 72123 Moscow Infantry (Pishalniki) mit 7 Posen, die laden oder bereit stehen, 2 Posen schießen, 1 Pose marschiert, 1 gibt Zeichen mit einem Rabenschnabel und 1 Pose beugt sich vor, um zu küssen (?). Insgesamt 48 Minis.

            Wie schon bei ein paar anderen Boxen wird bemängelt, dass die schießenden Posen das Gewehr an der Schluter anlegen. Plastic Soldier Review ist der Meinung, dass die ungepanzerten Schützen lieber Rippenbrüche und schwere innere Verletzungen riskieren sollten. Zudem verstehen sie anscheinend eine Pose nicht richtig. Der Rabenschnabelwinker im Pishalnik-Set scheint mir Zeichen zu geben und zu rufen und befindet sich, so wie er das Feuergewehr hält, definitiv nicht im Nahkampf.

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            Tabletop News / 1:72 Linear-A Set 009 German Warriors Set 1
            « am: 03. April 2018 - 12:39:13 »
            Normalerweise verweise ich ja einfach auf die Kritik von Plastic Soldier Review, wenn ich etwas Neues in 1/72 hier zeigen möchte. Doch dies Review ist einfach nicht korrekt.

            Das fängt schon damit an, dass es einfach nicht genug Aussagen gibt, verschiedene Stämme des Germanicums anhand von Unterschieden der Kleidung oder der Haartracht zu charakterisieren. Da liegen nur ganz vereinzelte Nachrichten vor. Da hätte ich mehr Kritik an dem Set vorgetragen, dass eben eine solche Einteilung vornehmen will. Zudem zeigt das Set die für Chauken erwähnte Lockenfrisur bei den Friesen und die unbändige Haar chattischer Kriegerbünde bei den Brukterern. Trotz solcher Schlaglichter zwingt die Forschungslage bei dem Thema eher zum Mischen verschiedener Haar- und Barttracht.

            Bei der Kleidung ist ihnen entgangen, dass es langärmelige Kittel und ärmellose Kittel gab, wobei diese Kleidungsstücke in verschiedenster Kombination getragen wurden. Nur werden hier kurzärmelige Kittel gezeigt, die es nicht gab. Zum Kampf kleidete sich der Krieger so, wie er sich am besten bewegen konnte. Oft also wohl mit freiem Oberkörper, aber hierin durchaus glaubwürdige Bildzeugnisse zeigen auch hier verschiedene Kombinationen der Oberbekleidung und wie Plastic Soldier Review schreibt, fand die Varusschlacht, die Thema der Box ist, ja bei schlechtem Wetter statt, wenn man Cassius Dio soweit vertrauen will. Über die Fellwesten zweier Posen, die natürlich auch nicht zu widerlegen sind und wenigstens nicht so fantasy- und bärenfellgermanenmäßig wie bei anderen Boxen, insbesondere, wenn sie als Schaffell bemalt werden, sehe ich mal hinweg. Das ist wohl dem Bestreben geschuldet, Abwechslung zu zeigen, was ihnen wohl besser durch verschiedene Kombinationen der Oberbekleidung von freiem Oberkörper über ärmellosem Kittel und langärmligen Kittel bis hin zu ärmellosem Kittel über dem Langärmeligen gelungen wäre. Eine Pose mit Mantel wäre sicher auch drin gewesen. Nicht ganz realistisch, dass das unpraktische Kleidungsstück dabei getragen wurde. Aber eitle oder schnell frierende Krieger soll es ja immer geben und da entsprechend gestaltete Mäntel Statussymbol waren - die Produktionszeit ist mal auf ein Jahr geschätzt worden, wäre das natürlich ein Kleidungsstück, bei dem die Malkünstler unter uns alle Register ziehen könnten. Das \"sort of outer item\" bei den sogenannten Cheruskern kann ich auf den Fotos nicht genau genug erkennen, um dazu etwas zu sagen.

            Dass den Speeren Spitzen fehlen ist zu bedauern, dass einige mehrere Framen tragen ungewöhnlich, aber wer eine wegwerfen will, dürfte es als eine gute Idee sehen. Die bezeugten Wurfhölzer fehlen mal wieder ganz. Die 4 Schwerter sind gerade noch so im Rahmen dessen, was die Funde schätzen lassen, 3 hätten es auch getan. Das Gehilz ist von den Schwertern nach Laténe-Vorbild übernommen, die regelmäßig in Reitergräbern gefunden wurden. (Weshalb auch die Zahl der Schwerter bei der Infanterie eigentlichgeringer sein sollte.) Die Klingen sind recht breit. Man soll sich die gewünschte Form vielleicht selbst schnitzen. Denn die Fußgänger trugen eher einfachere, einschneidige und plump wirkende Klingen mit assymetrischen Griffen. Da hat sich der Skulpteur auf die regelmäßige Entwicklung vom Laténe-Schwert hin zum Spatha verlassen. Aber auf die Entfernung am Spieltisch kann man wohl einfach darüber hinwegsehen. Was an Ausrüstung fehlt, sind Taschen und Messer an den Gürteln.

            Schildformen sind, außer einer Bemerkung bei Tacitus, dass die Gutonen runde Schilde trugen, ebenfalls nicht bestimmten Stämmen zuzuordnen. Aus den Gutonen werden in der Literatur schon mal Ostgermanen. Da die Markomannen aus dem Osten in den Westen zogen und die Hermunduren in Thüringen wohnten, zeigt das wohl die Denkungsart der Hersteller. Abgesehen von dieser Bemerkung sind die Funde bestimmter Schildformen nicht auf ein Gebiet beschränkt. Am häufigsten sollen ovale Schilde sein, was hier durch die 4 runden Schilde konterkariert wird. Das ist schade, da Rundschilde in der älteren römischen Kaiserzeit weniger verbreitet waren als andere Schildformen. Zu den geflochtenen Schilden sage ich mal nur, dass sie zumindest umstritten sind.

            Über die Posen wird bei Plastic Soldier Review gejammert, sie zeigten keine Kampfposen. Da haben sie vielleicht die Intention der Box missverstanden. Ich sehe Germanen vor mir, die teils ruhig abwarten und teils dem Gegner drohen. Eine durchaus relistische Verhaltensweise. Aber es ist natürlich eine Frage des Geschmacks.

            Versteht mich nicht falsch, dass ist eine brauchbare Box zum Thema und bis auf die kurzärmeligen Kittel fällt es leicht über die Fehler hinwegzusehen. Fellwesten z.B. erfordern keine solche Erfindungshöhe, dass sie ganz unrealistisch wären. Und wo es Schäfer gab, liegen sie sogar recht nahe. Nur kann man die kurzärmeligen Kittel eben nicht so leicht korrigieren. Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung gegenüber schlecht modellierten, fellbehangenen oder nackten Wilden nach der römischen Propaganda bei Caesar.

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            Geländebau / Decals und Texturen
            « am: 29. März 2018 - 14:53:14 »
            Ich bin gerade einem Link gefolgt und habe festgestellt, dass es auf textures.com nicht nur Texturen, sondern auch einige Decals gibt. Vielleicht kann der ein oder andere sie für den Geländebau brauchen.

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