Sweetwater Forum

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Themen - D.J.

Seiten: [1] 2
1
Marktplatz / [Biete] Tau - 40k Kill Team
« am: 17. März 2019 - 12:22:46 »
Ich biete hier ein Team der Tau an, dass sich perfekt für Kill Team eignet.
Es besteht aus 6 Pathfindern, einem Pathfinder Commander (Shas'ui), 3 Spezialisten der Pathfinder, zwei XV25 Stealth Battlesuits und vier Drohnen.
Die Modelle sind zum größten Teil bemalt (siehe Bilder) lassen sich aber leicht entfärben, da ich sie nicht mit Klarlack behandelt habe.









Ich hätte gerne VB. 40€ zzgl. versicherter Versand.
Wenn wir uns handelseinig werden kann die Zahlung per Paypal Freunde oder per Bank erfolgen, bei Abholung in Colonia auch gerne b.a.T² und auf Wunsch bei einer Tasse Kaffee ;)


²b.a.T. = bar auffe Tatze ;)

2
Science Fiction / Kill Team Arena
« am: 16. März 2019 - 17:49:03 »
Heute habe ich dann auf Einladung Kill Team Arena gespielt.
Ich muss gestehen, es war eine sehr ernüchternde Erfahrung, weshalb ich auch auf große Listen und Storys verzichte und direkt in medias res gehe:

Die ausgewürfelte Mission war "Eindringlinge"
Wir bauten das Spielbrett nach den Vorgaben auf und schnell erkannte ich, dass meine Standard-Truppe das Spiel würde bewältigen können



Die Türen können geöffnet werden, wenn ein Modell seine Bewegung innerhalb von 1" um eine Tür beendet, oder wenn sie innerhalb von 1" ihre Bewegung beginnt. Bei Letzterem darf sie dann aber für keine weitere Aktion aktiviert werden.
Anm.:
Finde ich blöd, diese Regel. Ich darf drauf zustürmen und die Tür öffnen oder ich darf stehen bleiben und nix tun außer Tür öffnen.



Wir starteten in den gegenüberliegenden Starterzonen, die für dieses Szenario vorgegeben waren.
Ich stellte meine Truppe so auf, dass sie schnellstmöglich maximale Missionsziele und damit Punkte erreichen konnte. Der Teamleader als Türöffner, der zweite Mann zum Sturm an die zweite Tür, die er ebenfalls direkt öffnen sollte (und dabei ein Missionsziel halten). Ein Trupp aus 2 Spezialisten, einem Stealth Anzug und zwei Pathfindern, um oben das zweite Missionsziel zu sichern. Und um so schnell wie möglich den Mittelpunkt des Spielfelds mit Masse besetzen, um ebenfalls Siegespunkte einzufahren, der Rest der Truppe unten.



Die Gedanken meines Mitspielers blieben mir verborgen, daher nur kurz sein Aufbau der Harlequins als Bild.



Ich gewann die Initiative für die erste Runde und konnte meine Truppe direkt wie gewünscht entfalten, um zwei Siegpunkte einzufahren.



Die Harlequine liefen wie die Irren umher, und konnten auch 2 Siegpunkte sichern.
Durch die nicht sichtbaren Wände gab es keine Schusslinien, die erste Runde endete also ohne größere Action.



In der zweiten Runde musste ich die Initiatvie abgeben. Dennoch konnte ich eine Maschine einschalten (Links unten, Mini mit weißem Marker. Die Mini bleibt inaktiv, muss in RW1 um ein kontrolliertes Missionsziel stehen = 1 Siegpunkt)
Den Kampf um die Mehrheit um das Zentrum gewann ich ebenfalls (innerhalb von 3" um die Spielfeldmitte mehr Minis als der Gegner haben = 1 Siegpunkt) und ich konnte mein Team weiter strageisch gut positionieren, während alle Charges meines Gegners im Sande verliefen.
Allmählich wurde das Spiel mangels Action blutleer  :-\



In der dritten und vorletzten Runde (Arena geht nur über 4 Runden) kam Elvis umme Ecke gehüpft.
A little less conversation, a little more action please
;)

Ein Harlequin kann den Stealth angreifen, die anderen beiden passen. In der Mitte habe ich weiterhin Übermacht, kontrolliere weiterhin zwei Missionsziele ... Hallenschach auf dem 3D-Brett.





Im Beschuss holte ich dann drei Harlequins aus ihren Strampelabzügen, führte nach Spiegespunkten und wir brachen das Spiel ab.

Fazit:
Mein Mitspieler hat das Interesse an Tabletops endgültig verloren. Das ganze Abschätzen, Messen, Sonderregeln und dann einfach Blöcke von Minis aufeinanderzuschieben um zu würfeln ... nicht seine Welt.
Damit habe ich einen Mitspieler für TT's verloren :(

Mein Fazit zu Arena ist bestimmt auch schon zu erkennen:
Hallenhalma meets Rasenschach auf einer 3D Platte in einem langweiligen System.
Arena ist für kompetitive Spiele bestimmt hat aber nach meinem Erleben die Tiefe und Spielspaß einer alkoholfreien Feierabendknobelei auf einem Stammtisch der Mineralwassrentner.
GW-Spiele kranken eh meist an einem übertriebenen Stein-Schere-Papier Spielgefühl, aber Arena toppt das Ganze noch.
Es ist schade, dass ich einen Mitspieler verlor, aber da ist das letze Wort in Sachen Kugelhagel noch nicht gesprochen ;) Das muss ich einfach versuchen, damit ich zwei Gegner für das System habe.
Was Kill Team und Arena betrifft:
Demnächst hier auf dem Marktplatz, taufrische Tau ;)




3
Da das für Morgen geplante SAGA-Treffen aus beruflichen Gründen leider auf April verschoben werden musste, werde ich morgen mit einem Freund eine relativ spontane Runde STAW spielen.
Dafür haben wir uns darauf geeinigt wieder Missionen zu spielen. Und diesmal sollten die Maquis einer der Hauptakteure sein.
Die Maquis sind eine eher selten gespielte Sub-Fraktion der Independent in STAW. Aber gerade bei Missionen macht es sehr viel Spaß mit den Renegaten der Föderation zu spielen. Also haben wir zwei passende Missionen ausgewählt.
»Escape« aus der Erweiterung »Val Jean« und »Protect the Outposts« aus der Erweiterung »Kraxon«

Hier ein wenig »Hintergrund / Fluff« zu den morgigen Spielen :)
 
- Sie haben behauptet, Sie wären ein hochrangiges Mitglied des Maquis, ja sogar der Kopf dieser Organisation. Ist das korrekt?
- Nun ja, Misses Vorsitzende, ich stand ein wenig unter Druck.
- Will heißen?
- Wie ich ich heißen will?
- Was wollen Sie damit sagen, soll das heißen.
- Ach so. Ja, ja. Der Maquis. Und ich unter Druck. Nun, Sie müssen wissen, dass ich in engen Geschäftsbeziehungen zu Mr. Quark von DS9 stehe. Durch ihn bin ich da hineingeraten.
- Quark? Der Barbesitzer von DS9?
- Ja, genau der. Und als mich dieser Wechselbalg, ich meine natürlich der Constabler von DS9, festnahm und verhörte, hieß es nur  "Der Maquis macht dies, der Maquis macht das, und Sie sind der Kopf des Ganzen. Geben Sie es zu, dann passiert Ihnen nichts." Und ich sagte ... ja! Warum nicht! Dann bin ich eben der Kopf des Maquis.

Raunen im Anhörungssaal. Die Vorsitzende bittet nachdrücklich um Ruhe.

- Und wie sind bitte diese ... Tribbles, auf das Cardassianische Kriegsschiff geraten?
- Woher soll ich das wissen? Ich weiß ja nicht einmal, wie der Cardassianer in die Badlands kam!

Die Vorsitzende seufzt vernehmlich. Die Unruhe im Saal wird größer.

- Und wer sind Sie dann bitte in Wirklichkeit, wenn Sie nicht der Gründer und Kopf des Maquis sind?
- Harcourt Fenton Mudd, Misses Vorsizende. Aber Sie dürfen mich gerne Harry nennen

(Auszug aus dem Anhörungsprotokoll von Harcourt Fenton Mudd in der Sache des Tribble-Zwischenfalls zwischen Cardassia und mutmaßlichen Mitgliedern des Maquis)

***

- Mister Quark. Sie sind der Besitzer der Bar auf DS9, ist das richtig?
- Ja, Madame Vorsitzende.
- Trifft es zu, dass Sie auch Kontakte zu, lassen Sie es mich so ausdrücken, weniger gesetzestreuen Individuen haben?
- Nun, Madame Vorsitzende, wenn man eine Bar führt, hört man so einiges. Man lernt die verschiedensten Spezies und Charaktere kennen. Ich kannte da mal einen Tellariten, der ...

Leises Gelächter im Saal, die Vorsitzende bittet um Ruhe und mahn den Zeugen Quark nur auf ihre Fragen zu antworten

- Trifft es zu, Mister Quark, dass Sie einen schwunghaften Handel mit den verschiedensten Gütern betreiben?
- Ich bin immerhin Ferengi und Geschäftsmann, Madame Vorsitzende! Da bleibt es nicht aus, dass man mich als neutrale Person ab und an als Vermittler zwischen Nachfrage und Angebot aufsucht.

Ein einzelnes, lautes Auflachen, dass nicht im geringsten humorvoll wirkt. Die Vorsitzende mahnt daraufhin Constabler Odo zur Ruhe, während eine neben ihm sitzende Klingonin grinst.

- Und natürlich erhalten Sie für Ihre Mühen eine Provision, nicht wahr?
- Eher eine bescheidene Aufwandsentschädigung, Madame Vorsitzende. Nichts großartiges.
- Also trifft es ebenfalls zu, dass Sie zwischen vermeintlichen Mitgliedern des Maquis und einem gewissen Harcourt Fenton Mudd ein Geschäft über eine biologische Waffe vermittelt haben um dafür eine nicht näher bekannte Menge an goldgepressten Latinum zu erhalten?
- Aber Madame Vorsitzende! Ich würde niemals mit Waffen handeln! Oder sie vermitteln! Und schon gar keine biologischen Waffen!
- Und warum hat DS9 seit diesem Vorfall ein Problem mit Tribbles, die ganz offenbar aus einem von Ihnen angemieteten Lagerraum stammen?

Der Ferengi Quark windet sich und schaut sich hilfesuchend um.

- Ich höre Mister Quark.
- Also das muss ein Missverständnis sein, Madame Vorsitzende! Sie wissen ja, wie Tribbles sind. Nur am Futtern und sich dabei sinnlos vermehren! Die Quelle dieser plüschigen Invasion von DS9 könnte von überallher kommen!
- Nun gut. Kommen wir zu einem anderem Punkt, welcher der Klärung bedarf.
- Ich helfe wo ich kann, Madame Vorsitzende.
- Sind Sie, Mister Quark, der Kopf hinter der Organisation, die sich selber Maquis nennt?

Im Saal brandet Gelächter auf. Die Vorsitzende bittet nachdrücklich um Ruhe, während sich Quark mit seinen beiden Beratern und Verteidigern, Doktor Bashir und Elim Garrak berät. Anschließend wird die Sitzung wegen der Unruhe vertagt.

(Auszug aus dem Anhörungsprotokoll von Quark, in der Sache des Tribble-Zwischenfalls zwischen Cardassia und den mutmaßlichen Mitgliedern des Maquis)

***

"Beim Großen Nagus, ich bin verloren!"
Elim Garrak lächelte Quark ins Gesicht, was dieser irgendwie nicht so beruhigend fand. "Also auf Cardassia, da ist man schon schuldig, wenn man nur vor Gericht zitiert wird! Der Rest ist dann nur noch eine Frage der Strafe. Mich wundert, dass Sie noch leben."
Julian Bashir, der zweite Beistand Quarks, schüttelte tadelnd den Kopf. "Sie sind nicht hilfreich, Mister Garrak!"
"Ja, genau! Sie sind nicht hilfreich, Mister Garrak!" Verzweifelt wandte Quark sich an Bashir. "Ob ich vielleicht feilschen sollte?"
"Ich glaube, feilschen wäre hier das absolut verkehrte Mittel, Quark. Wie wäre es mit Ehrlichkeit?"
"Ehrlichkeit? Bei allen schwarzen Löchern, ich bin ehrlich! Ich bin ein ehrbarer Ferengi-Geschäftsmann!"
"Und genau da liegt das Problem, nicht wahr mein lieber Doktor?", sagte Elim Garrak hocherfreut, dass sich das Gespräch auf ein Territorium zubewegte, dass ihm bestens vertraut war. "Mit Ehrlichkeit ist man noch nie weit gekommen. Aber mit List und Tücke, dort ein Körnchen Wahrheit, dort eine andere Perspektive ..."
"Ich gebe es auf. Viel Glück mit ihrem neuen Beistand, Quark."

***

- Was ich nicht verstehe, Mister Riker, ist ihre Intention, dem Maquis beizutreten.
- Ich verstehe Ihre Frage nicht ganz, Madame Vorsitzende.
- Lassen Sie es mich anders ausdrücken. Als der Friedensvertrag geschlossen wurde, wurden alle Siedler von der Föderation großzügig entschädigt und auf andere Siedlungsplaneten ihrer Wahl gebracht. Warum also der Maquis?
- Die Antwort ist Liebe, Madame Vorsitzende.
- Liebe?
- Ja. Ein Mann oder eine Frau gehen morgens auf ihre Felder. Sie arbeiten hart, um dem Boden eine oftmals karge Ernte abzuringen. Sie erziehen ihre Kinder, die meist auch noch auf den Feldern mithelfen müssen und abends, wenn die Arbeit getan ist, sind sie stolz auf das, was sie geleistet haben. Könnte es ihnen besser gehen? Ja, natürlich. Hunger, Krankheiten ... all das haben wir besiegt. Mit Technik. Aber Technik ist kalt. Technik wird nur durch noch mehr Technik zusammengehalten. Wenn die Technik ausfällt, sind wir hilflos. Die Familien aber, die ich eben beschrieben habe, die werden von Liebe zusammengehalten.
Liebe zueinander und Liebe zu dem Land, dass sie ernährt.
Und Liebe kann nicht einfach aufhören. Liebe hält alles zusammen.
- Ich verstehe worauf Sie hinauswollen, Mister Riker. Aber wir haben die Siedler doch entschädigt?
- Madame Vorsitzende, kann es je einen Ersatz für Ihren Mann oder Ihre Frau geben? Kann Ihnen jemand einfach so vorschreiben, ihre Liebe gegen eine andere Liebe einzutauschen?

Raunen im Anhörungssaal. Die Vorsitzende ist sichtlich irritiert.

- Nun gut, Mister Riker. Das ist eine sehr poetische Sicht der Dinge. Sie waren aber nie ein Siedler. Sie waren immer schon ein Mitglied der Sternenflotte.
- Das ist so nicht richtig, Madame Vorsitzende. Ich bin das Ergebnis eines, glücklicherweise glimpflich verlaufenen, Transporterunfalls². Und somit besitze ich die vollständigen Erinnerungen meines ... hm ... Bruders, William Riker. Ich weiß also was es bedeutet, um den Lohn einer harten Arbeit gebracht zu werden.
- Inwiefern das, Mister Riker?
- Mein Vater, wenn ich das so sagen kann, und ich, unternahmen in meiner Kindheit einen Angelausflug. Mir gelang es einen kapitalen Fang an den Haken zu bekommen, Aber es war mein Vater der darauf bestand, ihn einzuholen.
- Sie behaupten also, der Friedensvertrag zwischen de Föderation und dem Cardassianischen Reich hätte die Mitglieder des Maquis um ihren gerechten Lohn gebracht?
- So ist es, Madame Vorsitzende. Um den ihnen zustehenden Lohn ihrer harten Arbeit, um ihre Liebe zu ihrem Land und letztendlich um ihre Heimat.

Aufgeregtes Murmeln im Saal. Die Vorsitzende bittet um Ruhe

- Und wie erklärt das ihren Beitritt zu dieser Organisation?
- Es ging mir um Gerechtigkeit, Madame Vorsitzende. Einen der Eckpfeiler der Föderation. Die Maquis sind die Föderation. Ob Sie es nun wahr haben wollen oder nicht.

Die Aufregung im Saal wird lauter und die Vorsitzende vertagt die Sitzung

(Auszug aus dem Anhörungsprotokoll von Thomas Riker in der Sache des Tribble-Zwischenfalls zwischen Cardassia und den mutmaßlichen Mitgliedern des Maquis)

Anmerkungen
²siehe hierzu die TNG-Folge Riker : 2=?
Für weitere Infos zu William Rikers Kindheit, Jugend und dem Verhältnis zu seinem Vater siehe
https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Kyle_Riker

4
Bücher, Filme, Publikationen / Pfad des Kriegers
« am: 06. März 2019 - 17:05:03 »
Pfad des Kriegers (Originaltitel: Redbad) ...
... ist ein epischer Abenteuerfilm von Roel Reiné, der am 28. Juni 2018 in die Kinos in den Niederlanden kam. Das historische Epos handelt von der Christianisierung und den alten Legenden rund um Radbod, dem König der Friesen, der Ende des 7. und Anfang des 8. Jahrhunderts über das zu dieser Zeit noch vollständig unabhängige Großfriesische Reich herrschte. Im Film tritt Redbad in den Kampf mit den Franken, nachdem diese die wichtigste friesische Stadt erobert und den friesischen König Aldgisl besiegt hatten.
(Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Pfad_des_Kriegers)

Ich habe den Film über die "Kölner Feiertage" auf amazon prime gesehen.
Von der Aufmachung, der Tricktechnik und der Musik gesehen, braucht sich dieser niederländische Film auf gar keinen Fall hinter den big Budget Schinken aus Übersee zu verstecken. Im Gegenteil da liegt richtig viel Liebe drin, was den Film sehenswert macht.
Etwas holperig ist dafür die Erzählweise, die oft zwischen den Schauplätzen hin und her springt, wenig erklärt und auch die Figuren teilweise wie hinter Glas wirken lässt.
Ich bin mit keiner so richtig warm geworden.
Auch das eine oder andere Logikloch (zumindest erschienen mir sie als solche) ließ die Handlung teilweise merkwürdige Salti schlagen.
Die historische Genauigkeit mögen andere beurteilen, aber konische Schilde, schwarze Lederrüstungen und Schwerter als Massenware muss man schon abkönnen ;)
Wenn man das kann, erwarten einen zumindest ein neuer Blick auf die Anfänge der christlichen Religion, die hier als Waffe dargestellt wird, um ein Weltreich zu errichten.
Die Kampfszenen wissen zu gefallen, wenn auch manche Szenen echt heftig sind.
Veganer sollten diesen Film meiden!

Fazit:
Nettes Käsebällchen-Kino aus Holland, dass sogar richtig gut ist, wenn man es mit dem großen Bruder Hollywood vergleicht.
Von mir gibt es
4 von 5 Köpfen für die Kampfszenen
5 von 5 brennenden Schweinen für die Tricktechnik
3 von 5 Bibeln für die Handlung, der man manchmal schwer folgen kann
4 von 5 Shakesbier für die Darsteller, die ihre Sache trotz der Schwächen des Drehbuchs richtig gut machen


5
Science Fiction / Star Trek Attack Wing - Blockade (Mission)
« am: 24. Februar 2019 - 09:18:55 »
Beim zweiten Spiel des gestrigen Tages haben wir wieder eine Mission gespielt. Diesmal war es die Mission »Blockade« aus der Erweiterung des »Interceptor 8« der Bajoraner.

Hintergrund
Während des Kampfes gegen das Dominion gelingt es Captain Sisko von Deep Space Nine mit einigen ungewöhnlichen und eher fragwürdigen Winkelzügen, die Romulaner zu einer Allianz mit der Föderation und den Klingonen zu bewegen.
Im Laufe der Truppenstationierungen im bajoranischen System erbauen die Romulaner auf dem Mond »Derna« ein Krankenhaus, dass sie aber entgegen den Vereinbarungen mit den Bajoranern auch mit Waffen ausrüsten.

Die Mission
Die Bajoraner sind strikt gegen diese Aufrüstung und errichten eine Blockade, während die Romulaner versuchen müssen, innerhalb von 8 Runden mit drei Schiffen Waffenleitsysteme und andere wichtige Vorrichtungen den Mond zu bringen.
Nach 8 Runden greift die Föderation ein und das Spiel endet.

Der Aufbau
Stylisch wäre es natürlich gewesen, wenn ich für die Romulaner drei D'Deridex ausgewählt hätte. Das würde zur Folge passen. Aber da ich gleichzeitig auch den Schmuggleraspekt sah, wollte ich eine bunte Truppe und passte mein Flotte aus dem »Prometheus-Zwischenfall« nur geringfügig an, um auf 100 Punkte zu kommen.
Skippy stellte einzig und allein Bajoraner auf, was natürlich absolut passte, mich aber verblüffte.
Ich sollte mit meinen Romulanern ausgerechnet auf die Gandhis des Weltalls schießen?
Das wäre ja beinahe so, als würde ich einem kleinem Kind den Schnuller oder den Lolly wegnehmen!
Undenkbar, ehrlos und vielleicht eines Klingonen würdig, aber niemals die Tat eines stolzen Romulaners!
Also beschloss ich, dass ich keinen einzigen Schuss abfeuern würde und einzig auf mein Ziel fokussiert wäre, die drei Missionstoken (Waffenleitsysteme) auf den Mond zu beamen und wieder zu verschwinden
 
Und dann ging es auch schon los :)

Die romulanischen Blockadebrecher

I.R.W. Algeron [18]
- Romulan Commander 7 (Captain) [5]
- Romulan Security Officer [2]
Ship Total: 25 SP

I.R.W. Gal Gath'thong [18]
- Toreth 7 (Captain) [4]
- Plasma Torpedoes [3]
- Plasma Torpedoes [3]
- Romulan Security Officer [2]
Ship Total: 30 SP

Romulan Starship (D'deridex Class) [25]
- Tomalak 8 (Captain) [5]
- - Interphase Generator [3]
- Auxiliary Power Core [3]
- Quantum Stasis Module [3]
- Additional Weapons Array [3]
- Tactical Officer [3]
Ship Total: 45 SP

Fleet Total: 100 SP

Die bajoranischen Blockierer

Interceptor 8 [16]
- Krim 6 (Captain) [4]
- - More Than Meets the Eye [1]
- - Ro Laren [5]
- Bajoran Militia [3]
Ship Total: 29 SP

Interceptor 5 [16]
- Bajoran 1 (Captain)
Ship Total: 16 SP

Bajoran Starship (Bajoran Scout Ship) [16]
- Bajoran 1 (Captain)
Ship Total: 16 SP

Ratosha [18]
- Kira Nerys 3 (Captain) [2]
- Bajoran Militia [3]
Ship Total: 23 SP

DENORIOS [12]
- Day Kannu 4 (Captain) [3]
- Jaro Essa (Admiral) [1]
Ship Total: 16 SP

Fleet Total: 100 SP

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Das erste, dass mir ins Auge fiel, war die Denorios. Dieses alte Holzschiff mit Sonnensegeln, in dem die Bajoraner vor Urzeiten Cardassia erreichten, während wir Menschen noch zwei Steine aufeinander schlugen und das für ganz große Wissenschaft hielten.
Das Schiff, mit dem Captain Sisko mit seinem Sohn eine Abenteurfahrt unternahm, in dem er dem gleichen Weg folgte.
Eine der schönsten Folgen von DS9 und eine meiner Lieblingsepisoden.
Die konnte ich nicht abschießen!



Also zog ich meine Flotte schnell nach vorne und ließ alle Schiffe in Tarnung gehen.
Die Bajoraner waren sich eher uneins, wie sie vorgehen sollten und vor allem Major Kira scharrte mit den Hufen und wollte grünes Blut sehen.
Ach ja, die gute alte, friedvolle Major Kira :D



Schnell waren meine Schiffe unerkannt mitten unter den Bajoranern. Einzig die D'Deridex unter Tomalak hielt sich abseits und suchte einen anderen Weg, um das Gedränge nicht zu verschlimmern.



Und dann war ich auch schon mit der Gal Gath'ong und der Algeron auf Reichweite zum Mond.
Tarnung aus, Schilde runter und das Material auf den Mond gebeamt.
Die Bajoraner, allen voran Major Kira, fluchten und schimpften, als sich meine beiden Schiffe enttarnten.



Hier gab dann der Gefechtsrecorder der Romulaner (Digi-Cam) seinen Geist auf und es musste auf das redundante System (Handy-Cam) umgeschaltet werden.
Die Algeron und der Bird of Prey drehten ab während die D'Deridex ihrerseits ihren Teil der  Mission erfüllte. Die Bajoraner ließen alle Schiffe schnellstmöglich eindrehen um meine Flotte abzufangen.



Jetzt begann der Wettlauf gegen die Zeit, denn die Föderation kam immer näher (noch vier Runden) und die Bajoraner entwickelten einen unglaublichen Mut und entdeckten astronavigatorische Fähigkeiten, die mir größten Respekt abnötigten!
Skippy zirkelte seine Schiffe derart geschickt über die Matte, dass ich nur auf Speed spielen konnte. Feinheiten waren erstmal nicht drin oder nötig, aber über kurz oder lang würden mich die Bajoraner stellen. Ich wollte versuchen das so lange wie möglich zu vermeiden.





Und dann traf mich der Schlag.
Die Bajoraner, die friedfertigen Ohrläppchenkeifer, die Gandhis des Weltraums … schossen auf meine Schiffe!?



Und das mit einem Effet und einer Vehemenz, die mich absolut verblüfften!



Die D'Deridex wendete, da sie ihren Auxiliary Generator überlastet hatte (Hilfsenergie für Rückwärtsmanöver), die Algeron war war fast außerhalb des bajoranischen Systems und auch die Gal Galth'ong war beinahe in Sicherheit



In diesem Moment schoss einer der Interceptor heran, die bajoranische Miliz hing sich aus dem einzigen Bullauge und zusammen mit dem Kanönchen des Interceptors setzten sie die Gal Gath'ong in Brand!



Bei allen Propheten, ich war schockiert!



Aber das war noch lange nicht alles! Auch Tomalak auf der D'Deridex musste einstecken, als sich die Bajoraner mit Taschenlampen und Tricordern aus dem Bullauge hingen, um sein Schiff zu finden und anschließend anzugreifen!



Von einem Holznüsschen im Weltall angeschossen … es war zu peinlich, aber ich will bei diesem Bericht nichts auslassen.
Auch die Algeron wurde unter Feuer genommen. Ich betone hiermit nochmals, dass die feindseligen Feindseligkeiten nicht von mir ausgingen und ich in keinster Weise angemessen feindselig reagierte! Ein Bajoraner nach dem anderen schoss auf meine friedlichen Romulaner.





Kleine Kinder, die ihren Trotz abreagierten.
Ich konnte einfach nicht angemessen antworten.
Ich sah vor meinem geistigen Auge kleine, weinende Kinder, denen ich die Lollys geklaut hatte.
;)





Und wie trotzig die waren! Ich fragte mich, wo die Bajoraner all diese Feuerkraft hernahmen!





Aber am Ende half es nichts, auch die D'Deridex verschwand aus dem System. Die Romulaner hatten ihr Krankenhaus bewaffnet und die Bajoraner tobten vor Wut.

Fazit:
Was für ein Spiel ;D
Ich habe es nicht über das Herz gebracht, auf die Bajoraner zu schießen. Alleine die Denorios war einfach zu schön :)
Im Gegenzug haben mich die Bajoraner aber mit einer doch recht ordentlichen Feuerkraft überzeugt. Gut, die meisten Salven waren one-Trick-Ponys, aber so eine Breitseite auf ein getarntes Schiff ist schon herbe.
Bei den nächsten Spielen werden wir vielleicht mal die Maquis auspacken. Da steht noch kein Szenario / keine Mission fest, aber die Maquis reizen mich sehr und ich würde die gerne mal wieder gegen die Cardassianer antreten lassen.
Wir werden sehen ;)

6
Heute haben mein Freund Skippy und meine Romulanität die Phaser gekreuzt, um die Besitzverhältnisse in Sachen "I.R.W.Prometheus" zu klären  :D
Die Mission (aus der Prometheus-Erweiterung) sieht dabei vor, dass die romulanische ... "Überführungsmannschaft" 4 Runden lang Zeit hat, die etwas aufgebrachte Föderation mit ihren Piratenschiffen nachhaltig und mit allen Mitteln davon überzeugen, dass die Prometheus den Romulanern gehört.
Ärgerlicherweise schleichen durch das wunderbare schöne Schiff zwei holografische Spione der Föderation!
Agent 008 (Codename "The Doctor") und Agent 009 (Codename MHN II)!
Nach vier Runden übernehmen die holografischen Saboteure das Schiff, sofern keine anderweitige Einigung erzielt werden kann (mit anderen Worten: Solange noch ein Föderationsschiff auf der Matte rumkreucht).

Admiral Skippy von der sagenumwobenen Sektion 31 stellte folgende Flotte auf. 

U.S.S. Thunderchild [28]
- Hayes 5 (Captain) [3]
- Natasha Yar [4]
Ship Total: 35 SP

U.S.S. Sutherland [26]
- William Ross 6 (Captain) [4]
Ship Total: 30 SP

Federation Starship (Defiant Class) [22]
- Mr. Spock 6 (Captain) [4]
Ship Total: 26 SP


Meine Romulanität, D.J. I, kam mit folgender Flotte:

I.R.W. Algeron [18]
- Romulan Commander 7 (Captain) [5]
Ship Total: 23 SP

I.R.W. Gal Gath'thong [18]
- Toreth 7 (Captain) [4]
- Plasma Torpedoes [3]
- Plasma Torpedoes [3]
Ship Total: 28 SP

Romulan Starship (D'deridex Class) [25]
- Tomalak 8 (Captain) [5]
- - Interphase Generator [3]
- Auxiliary Power Core [3]
- Quantum Stasis Module [3]
Ship Total: 39 SP

Der Zankapfel sah wie folgt aus:

U.S.S. Prometheus [30]
- Rekar 5 (Captain) [3]
- Tactical Prototype [3]
- Romulan Hijackers [4]
Ship Total: 40 SP

Hier sehen wir Skippys gierige Hände beim Aufbau seiner Flotte :D



Und hier die Aufstellung meines ganzen Stolzes



Flugs gingen meine Schiffe in Verteidigungsposition, die Prometheus etwas abseits des Geschehens. Die Föderation ... blieb zurückhaltend.



Aber schnell artete alles in dichtes Getümmel aus freundlichen Grüßen, Target Locks und Tarntoken aus ...



... bevor wir uns im wahrsten Sine des Wortes Nase an Nase standen ;)



Langsam kamen die beiden Saboteure auf der Göttlichen ... der Prometheus der Brücke näher. Die musste weg vom Geschehen! Die Föderation blieb auf Kuschelkurs zur D'Deridex



Und dann schlug die Stunde von Tasha Yar! Bilder sagen mehr als tausend Worte!



Und auch die beiden geheimen Geheimagenten schlugen unerbittlich zu! Die Prometheus fiel in die Hände und unter die Kontrolle der Föderation! M freute sich 'nen Ast ab, Moneypenny war nirgends zu sehen und Goldfinger Blofeld ich greinte entsetzliches Entsetzen hinaus.

Skippy


Ich


Tisch


Nun ja. The show must go on. Also entsorgte ich erstmal die lästige Akira Klasse, die sich so hochtrabend "Donnerkind" nannten. Das hat vielleicht gedonnert   :P



Daraufhin entsorgte Spock in der Defiant die Algeron.



Jetzt wurde die Sache allmählich haarig für mich! Die Prometheus schwenkte zum Angriff ein, die Sutherland behielt die Gal Gath'ong im Auge und Spock auf der Defiant klebte am Dieter Thomas Heck von Tomalaks D'Deridex ...



... schenkte ordentlich aus und die D'Deridex war wex ;)



Jetzt hing die Ehre der romulanischen Flotte am kleinen Bird of Prey unter der fürsorglichen Fuchtel Hand von Toreth.



Unter Aufbietung all ihres Könnens manövrierte sie das stolze Schiff mitten unter ihre Feinde (fast schon bliblisch, oder? Und siehe, ich schicke euch den Bird of Prey mitten unter eure geladenen Phaserbänke ;) )





Doch 008 und 009, die beiden Doppelnullen waren gnadenlos! Die Prometheus war für die Romulaner verloren und euer getreuer Chronist ist inzwischen auf dem Weg nach Risa, wo er sich intensiv mit den dortigen Koryphäen der Kriegskunst der Aufarbeitung dieser Niederlage widmet  :D



Fazit:
Ein erstklassiges, spannendes und sehr humorvoll ausgespieltes Spiel, bei dem ausgiebig gelacht, geflachst und gekalauert wurde  ;D Typisch, wenn wir zwei an einem Tisch sitzen um STAW zu spielen ;)
Es gab noch ein zweites Spiel, aber davon berichte ich morgen oder Übermorgen. Bis dahin sei nur soviel gesagt:
Es hat einen Heidenspaß gemacht und war der Höhepunkt der Woche für mich ;D

7
Derzeit lese ich mit großem Vergnügen die Artus-Saga von Bernard Cornwell. Arthus oder Artus ... die Saga begleitet mich schon eine Ewigkeit in allen möglichen Ausführungen. Von der eher shakespear'schen Verfilmung "Excalibur" über Marion Zimmer Bradley's "Die Nebel von Avalon" oder das eisig kalte "King Arthur".
Jetzt also Cornwell.
Coole SAGA-Literatur, die mit Wucht in mein Leserherz geschossen kam, das sich freut und hüpft und seinen Kumpel, die Spielerseele, immer wieder anstupst.
"He! Gugge mal da! Wäre das nichts für dich?"
;)

Wie im Threadtitel also schon zu sehen, frage ich mich also derzeit, wie man eine schöne Truppe für Artus nach SAGA Regeln aufbauen kann. Maximal 6 Punkte sollen es werden und jeder Einheit würde ich gerne einen gut gerüsteten Hauptmann mitgeben (Seitenhieb auf Lord Derfel Cardan ;) ) Hauptbewaffnung der Krieger sollen Schild und Speer sein und nach Möglichkeit das eine oder andere Rüstungsteil wie Helm oder Lederharnisch bzw. Lederbrustplatte. Die Krieger sollen also nicht ausschließlich Hose und Tunika neben ihrer Bewaffnung tragen, weil das trotz Farbunterschiede schon wieder zu uniform wirkt. A bisserl Hollywood und Kopfkino soll schon durchschimmern, denn 100% korrekt werden sich Artur und seine Mannen sowieso nie wiedergeben lassen.
Und da geht da liegt der Eber im Dornengestrüpp.

Die Briten von GB sind aus Zinn, was nicht ganz meine Welt ist.  Plastik ist mir lieber.
Und daher meine Frage an euch:
Mit welchen Sets von welchen Herstellen kann ich für Artur am ehesten eine schlagkräftige Truppe aufstellen?
Gibt es Plastik-Briten von GB?
Sind Late Romans noch machbar oder schon zu gut gerüstet und epochenspeziell?
Eine Mischung aus beiden?

Danke vorab für eure Hilfen :)

8
Basteln und Bemalen / Bases für 1:72 Minis ... die Qual der Wahl
« am: 12. Februar 2019 - 16:37:20 »
Die Frage klingt vielleicht merkwürdig, aber nach Jahren GW, X-Wing, Star Trek Attack Wing etc., wo die Spielfiguren bereits mit Bases geliefert werden und man selten größere Verbände darstellt (40k sehe ich als immer noch als Massen-Skirmisher an, da man dort keine Blöcke sondern lockere Formationen bewegt) bin ich gerade etwa ratlos. Denn nachdem ich aufgrund der geringen Dicke mit mehreren Pappstärken für meine kleinen Soldaten experimentiert habe, bin ich mehr und mehr unzufrieden mit dieser Lösung.
Empfindlich gegen Feuchtigkeit (Wasserschaden auf dem Maltisch ;) ), schnell verbogen (lässt schlimmstenfalls beim geradebiegen die Farbe von den Gamaschen abplatzen) und teilweise doch etwas dünn, um sie ordentlich auf "höher bewachsenen" Grassmatten zu bewegen.

Jetzt meine Frage an euch:
Welche Bases nutzt ihr für eure Miniaturen, vorzugsweise bei den kleineren Maßstäben 15mm, 20mm / 1:72?
Selbstgeschnitzte aus Balsaholz? Kunsstoffbases von Anbietern? Oder ganz andere Lösungen?
Welche Vor- und welche Nachteile haben diese verschiedenen Bases?

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Anno 772
An der Grenze des Frankenlandes, zwischen Rhein und Elbe, leben die Sachsen. Sie sind ein naturverbundenes Volk, dass noch an seine alten Götter glaubt. Diesem neuen Gott, der angeblich alles alleine erschaffen haben und lenken will, stehen sie ablehnend gegenüber. Die Sachsen verehren heilige Orte wie Quellen, Wälder oder Lichtungen.
Ihre heidnische Religion, und die immer wieder vorkommenden Überfälle der Sachsen auf fränkische Siedlungen und Gehöfte, sind Karl, dem König der Franken, wie ein Stein im Schuh. So beschließt er im Jahre des Herren 772 mit einem gut ausgerüsteten Heer in die Lande der Sachsen zu ziehen um den christlichen Glauben durchzusetzen.
Er zerstört die Feste Ceresburg und die Irminsul und will den Sachsen diesen neuen Glauben an nur einen Gott und seinen eingeborenen Sohn mit Feuer und Schwert bringen.

Ansger ein kleinerer Edelmann der Sachsen aus Werne, ist bis in das Mark erschüttert, als ihn die Kunde erreicht.
Er hat einst Lebuin in Marklo², wo sich die Vertreter des Adels, der Freien und der Minderfreien getroffen haben, von diesem neuen Gott predigen hören. Lebuin verkündete den christlichen Glauben, und wies auf das Schutz- und Glücksversprechen des neuen Gottes als des Herrn von Himmel und Erde hin, der die bekehrten Sachsen vor dem Frankenkönig Karl verschonen würde.
Ansger war damals aufgebracht und einer von denen, die Lebuin pfählen wollten. Doch der Missionar verschwand auf wundersame Art und Weise und Buto, ein Versammlungsführer, verwies sie alle auf den Thingfrieden und auf die Wahrheit in den Worten Lebuins, der zumindest einen machtvollen Gott über sich wachen wissen musste, wenn er aus ihrer Mitte unbehelligt verschwinden konnte. Die Versammlung hatte damals beschlossen, dass Lebuin fortan unbehelligt in den Landen der Sachsen predigen dürfte.
Aber Ansger hatte seinen Ärger nie ganz überwinden können.

Also ruft er seine Familie zusammen. Alle seine Brüder und Cousins und Schwäger eilen herbei. Tagelang beraten sie, wie mit den Franken, ihrem König und diesem neuen Gott zu verfahren sei.
Schließlich beschließen sie, eine Streitmacht aus verdienten Kriegern und altgedienten Veteranen zusammenzustellen. Die wehrhaften Bauern sollen auf den Höfen und in den Dörfern bleiben, um die Ernte und den Handel zu sichern. Aber sie sollen achtsam und wehrbereit bleiben.
Den Franken und ihrem verblendeten König ist nicht zu trauen.

Und so zieht Ansger von Werne an der Spitze seiner Männer in den Kampf.
Die Saga beginnt.


²Quelle: https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/langDatensatz_ebene4.php?urlID=827&url_tabelle=tab_websegmente

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Ich biete hier ein Kill Team der Space Wolves an, dass ausschließlich aus Intercessors und Reivers besteht. Es sind alles individuelle Umbauten, die mit Kill Team regelkonform sind. Es sind keine Token oder Geländestücke dabei.
Mein Hauptteam, dass ich die meiste Zeit eingesetzt habe, hat kleine Namensschilder. Die »Ersatzleute« sind ohne, die Bases sind nur grob strukturiert (Hauptteam) bzw. unbehandelt und frei für eigene Kreationen.

Ich hätte gerne 35€, der versicherte Versand geht auf mich.
Zahlbar ist bitte nur per Banküberweisung.












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Heute war es endlich soweit, nach fast einem dreiviertel Jahr Pause endlich wieder Kugelhagel :)
Um wieder in die Regeln reinzukommen, haben mein Mitspieler und ich folgendes vereinbart

Mission / Szenario
Offene Feldschlacht, da wir lange nicht mehr gespielt haben. Ziel der Franzosen ist es, einen Brückenkopf in Spanien zu errichten.

Sonderregeln
- Garde Regimenter und Brigaden bleiben in Reserve
- Die Reserve kommt erst ab der zweiten Runde ins Spiel
- Die Reihenfolge des Eintreffens der Reserve wird vorab notiert
- Es wird nur ein Kartensatz genutzt um kurze Runden mit 20 Zügen zu erreichen

Aufbau
- Beim Aufbau wechseln wir uns ab und verzichten auf Nebelmarker zugunsten eines schnelleren Spiels
- Es wird eine kleine Siedlung bzw. kleine Gehöfte geben
- Die Häuser sind mindestens 8cm voneinander entfernt
 
Französische Invasionstruppen

1. Brigade der Garde
- Berittene Gardegrenadiere
- Gardegrenadierbataillon 1
- Gardegrenadierbataillon 2

2. Infanterie Brigade
- Linieninfanterie Kleve-Berg
- Linieninfanterie Westphalie
- Linieninfanterie Règiment 8eme
- Fußartilleriebatterie

4. Infanterie Brigade
- Leichte Infant. »O'Gilwy« Scharfschützen, Feuerüberfall
- Leichte Infant. »Berwick«, Feuerüberfall
- Leichte Infanterie, Voltigeure, Scharfschützen, Feuerüberfall
- Fußartilleriebatterie

3. Kavallerie Brigade
- Holländische Lanzenreiter, Schockkavallerie +3 ,Ungestüm
- Holländische Lanzenreiter, Schockkavallerie +3, Ungestüm
- Jäger zu Pferd

Reihenfolge der Reserve
2. Berittene Gardegrenadiere
3. Gardegrenadierbataillon 1
4. Gardegrenadierbataillon 2

Aufbau der Franzosen
Da ich bei den Spaniern und ihren Alliierten, den Briten, mit sehr viel Guerillas und lockeren Formationen rechnete, plante ich eine Aufstellung, die an ein Schachbrettmuster erinnert.



Der Plan
Durch den gleichmäßigen Aufbau einer Schlachtlinie wollte ich die Spanier und die Briten dazu verleiten, sich in die Mitte meiner Schlachtordnung zu verrennen.
In den ersten Zügen würde ich versuchen zunächst gleichmäßig vorzurücken und dann, je nach Aufbau der gegnerischen Einheiten, einen Schwerpunkt wie bei einer schiefen Schlachtordnung durchzusetzen, bei dem ich mit meiner Kavallerie und / oder der Garde eine Überflügelung starten wollte.
Dafür würde ich schon einige Züge brauchen und bewusst defensiv spielen, um die zweite Runde ohne größere Gefechte zu erreichen. So könnte ich vor meiner Offensive meine Garde entsprechend auf das Feld zu führen.

Die Armee der Briten und Spanier

1. Brigade
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Fußartilleriebatterie
- Guerillas

2. Brigade
- Highlanderbattaillon
- Highlanderbattaillon
- Scharfschützenbattaillon
- Guerillas
- Schweres Dragonerregiment
- Schweres Dragonerregiment

3. Brigade
- Linieninfanteriebattaillon
- Linieninfanteriebattaillon
- Linieninfanteriebattaillon
- Linieninfanteriebattaillon
- Raketenartilleriebataillon

Reserve
- Linieninfanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Leichtes Infanteriebattaillon
- Guerillas
- Guerillas




Da ich sehr viele Bilder gemacht habe (ursprünglich 67, für den Bericht sind davon 42 geblieben) teile ich den Bericht in drei Teile auf.

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Absolutismus und Revolution / SYW - Battle in a Box
« am: 15. Januar 2019 - 14:05:30 »
In diesem Thread geht um mein kleines "Battle in a Box"-Projekt zum SYW.
Angedacht ist eine kleine Sammlung Preußen und Österreicher im Maßstab 1:72, die beide jeweils sechs oder sieben Einheiten aufs Feld bringen. Dazu ein kleines, transportables Schlachtefeld und das Ganze, mit allem Material wie Karten und Würfel, soll dann in einer kleinen Box Platz finden.

Die Idee hatte ich schon in meinem Thread zum Aufbau einer französischen Armee zum Peninsular War angesprochen und jede Menge Hilfen bekommen.
Die werde ich hier zitieren, damit hier alles zum Thema passende zusammenbleibt.

Was bisher geschah ...

Off Topic
Ich werde übrigens parallel in den SYW einsteigen ;)
Das wird aber nur ein kleines Projekt, rein auf den beiden Packungen "Revell 02452" (Öster. & Preuß Infanterie) und "Revell 02453" (Öster. Dragooner & Preuß. Husaren) basierend.
Angedacht hatte ich eine Art "Battle in the Box" Projekt nach Don's Ideen :)
Es bleibt bei meinem Lieblingsmaßstab 1:72. Die Packungen ergeben je 6 Einheiten pro Seite, ein kleines Spielfeld (90*90cm) wird dann noch für kurze Spiele / kleine Missionen zwischendurch nach Kugelhagel (oder evtl. Black Powder, wenn ich mal dazu komme die Regeln zu lesen) entworfen / gebaut.
Dieses Projekt bekommt dann eine eigene Box nach dem obigen Prinzip und ist, sofern alles klappt, immer schnell griff- und spielbereit :)


Das klingt doch sehr vielversprechend.  :)
Aber da fehlt Dir auf jeden Fall mindestens ein Geschütz. Ne Kanone und 4 Minis hätte ich sicher über. Lohnt halt nur nicht wirklich den Versand.
Ich würde mit der Menge an Minis an Deiner Stelle nen Skirmish-Regelwerk spielen. Soll ja bald was bei Osprey rauskommen und man kann im Prinzip alles verwursten.
Mit BP oder Kugelhagel bist Du über kurz oder lang dann doch wieder großtaktisch und verzettelst Dich. Kenne ich aus eigener Erfahrung. Hatte ja auch mit Skirmish angefangen (ne Abwandlung von den Perfect-Captain-Regeln) und mich dann gesteigert.


Gibt doch was:
https://sweetwater-forum.net/index.php?topic=7425.0


Und hier gleich die interessanteste Website für dich zum 7YW:
http://www.kronoskaf.com/syw/index.php?title=Main_Page

Da ist auch Literatur angegeben. Bei Münster und Paderborn ist viel in der Westfälischen Zeitschrift zu finden. (Früher trug sie den Titel: 'Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde') Die Digitalisate der WZ, für die letzten paar Jahre nur das Inhaltsverzeichnis finden sich frei herunterladbar hier auf den Seiten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe: https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=2&url_tabelle=tab_periodika

(Links zu den PDFs finden sich klein und Blau an der Seite.) (Für Paderborn ist der wichtigste Titel bei Kronoskaf nicht angegeben: Franz Mürmann: Das Militärwesen des ehemaligen Hochstiftes Paderborn seit dem Ausgange des Dreißigjährigen Krieges. Münster 1938 (Dissertation Universität Münster). Diese Dissertation wurde ebenfalls in der WZ veröffentlicht (1939, Band 95).

Köln gibt es bei Kronoskaf hier:
http://www.kronoskaf.com/syw/index.php?title=Main_Page

Clemens August war nicht nur Erzbischof von Köln, sondern Bischof von insgesamt 5 Fürstbistümern; hier die Reichskontingente von Münster und Paderborn: http://www.kronoskaf.com/syw/index.php?title=Reichsarmee#Lower_Renish_-_Westphalian_District

Die Fürstbistümer Osnabrück und Hildesheim haben im 7YW meines Wissens keine Truppen gestellt.
Es mag dich interessieren, dass Clemens August bei seinen Landständen ein Feldhospital beantragte. Die lehnten das zunächst ab. Es ist aber nicht klar, was schließlich daraus wurde. Bei seinen Regimentern befanden sich Militärgeistliche, die sogar mit Zelten für Gottesdienste ausgerüstet waren, während die Soldaten nicht mal eine Decke hatten... Abgesehen wohl vom Kölner Kontingent -allerdings bin ich mir in dem Punkt Köln nicht so sicher- stellte Münster die Regimentsartillerie seiner Truppen, die aus bronzenen  4pfündern bestand.

Aus Paderborn haben sich Inventare und ein Bericht zum Verbleib des Materials durch den Kommandeur erhalten. Für die Artillerie Clemens August ergibt das für eine Regimentsartillerie folgendes Bild:
1 Stückjunker,
4 Feuerwerker,
4 Konstabler und eine
Munitionskarre mit 4 Pferden

Dazu werden am 1.7.1757 als Inventar erwähnt:
100 Kugeln,
15 Kartätschen,
3 Zentner Pulver und
Schanzzeug

"Die Fahnen", 1 Kanone und 3 Munitionswagen mit 12 Pferden (sic!) gingen den Paderbornern bei Saalfeld verloren. (Die Reste bestanden danach aus 50 Musketieren, den meisten Grenadieren und 1 Kanone.)

Um Offiziersstellen zu sparen, wurde die Zahl an Kompanien gerne mal verringert, was aber in der Regel nicht mit der Gesamtstärke zusammenhängt.

Ende des Krieges wurden in den mittleren und kleineren Territorien oft kleine Einheiten leichter Reiterei aufgestellt, um Räuber zu bekämpfen. (In Paderborn ein Zug Husaren. Wegen der kleineren Pferde waren Husaren günstiger aufzustellen und die Länder Clemens August waren wegen der Bewirtschaftung von Wildpferdebeständen sowieso gut aufgestellt, wenn nicht zu viele Pferde benötigt wurden.) Da ergeben sich sicher auch Skirmish-Möglichkeiten und Gelegenheiten die beiden Kölner berittenen Kompanien auszuführen.

Falls dich das Drumherum interessiert, du dich im Modellbau üben möchtest oder ein ungewöhnliches Missionsziel brauchst:
Seine Militärgeistlichen trugen ihre geistliche Tracht. (In Paderborn war es meist ein Franziskaner.) Das Inventar aus Paderborn erwähnt:
- 1 großes Zelt, nach Oberst von Kleist im 3. Jahr verfault
- 1 Kapellenkarren mit 4 Pferden, darin:
-- 1 vierkantige große tannene Kiste
-- 1 vergoldeter Messkelch mit Futteral
-- 1 reinsilberner Salbölbehälter in einem Beutel
-- 1 Altarstein
-- 3 Altartafeln mit Gebeten
-- 1 Altarglöckchen
-- 1 kleines hölzernes Kruzifix
-- 2 kleine Altarleuchter aus Messing
-- 2 kleine zinnerne Messkännchen
-- 1 kleines Messbuch mit hölzernem Untersatz
-- 1 gewöhnliches Evangelienbuch
-- 2 Altarbücher
-- 3 Handtücher
-- 2 Alben (Kleidungsstück)
-- 1 seidenes Messgewand mit Zubehör
-- 1 wollenes Messgewand mit Zubehör
-- 1 Antependium (Altarvorhang)
-- 2 Hornleuchter
-- 1 Schachtel für Hostien
(Davon war 1763 das meiste noch vorhanden. Und es dürfte bei seinen anderen Truppen ähnlich gewesen sein.)

Zu den Fahnen: Clemens August hat die Fahnen seinem Geschmack und seiner Herkunft angepasst. Für Paderborn, für das keine Fahne der Zeit beschrieben ist, machst du außerhalb seiner Regierungszeit mit Maria auf weißem Grund nichts falsch, auch wenn nur Andeutungen und Hinweise existieren. (Vgl. die Beschreibung der Kölner Fahnen bei Kronoskaf.) Für seine Regierungszeit kannst du es analog Köln und Münster machen, falls du überhaupt bis zu seinen dortigen Truppen kommst. Das Paderborner Wappen wäre rotes Kreuz auf silbernem Grund. Falls du dich am mittelalterlichen Banner orientieren willst, wäre es das Paderborner Wappen (https://de.wikipedia.org/wiki/Paderborn#Wappen), nur Rot auf Silber, statt Gold auf Rot. (Der letzte Paderborner Fürstbischof hat die Farben für seine Regierungszeit seinem Familienwappen angepasst. Da er der letzte war und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland die Heraldik weitgehend unbeachtet war, blieb es dabei.)

Mit dem Kölner Militär habe ich mich noch nicht beschäftigt; Münster und Paderborn liegen mir da näher. Ich hoffe, ich konnte dennoch Hilfe geben.


Da ich nicht schlafen kann, ein Doppelpost:

Die Münsteraner und Paderborner Sachen sind für dich interessant, weil die Truppen Clemens Augusts  bei der Reichsarmee oft zusammen eingesetzt wurden und zumindest zeitweise mit dem Münsteraner Generalmajor von Nagel einen gemeinsamen Kommandeur hatten. Daher erfährst du dort auch einiges zum Einsatz der Kölner Truppen.

Wegen der Artillerie habe ich nachgeschaut. Auch die Regimentsstücke des Kölner Reichskontingents kamen aus Münster. Die notwendigen Stichpunkte zur Uniformierung  der münsterschen Artillerie (und sogar zwei Karten zu Gefechtsaufstellungen des Kontingents Clemens Augusts) findest du in: Zeigert, Dieter: Das münstersche Heer im Siebenjährigen Krieg 1756-1763, in: Westfälische Zeitschrift, Zeitschrift für Vaterländische Geschichte und Altertumskunde, hrsg. von dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, vol. 137 (1987), page 25-87, hier online zu finden: https://www.westfaelische-geschichte.de/lit9352
Darin siehst du auch, dass die Gefechte im Rahmen von Kugelhagel bleiben, wenn sie denn mal über Skirmish-Größe hinausgehen.
Es geht um folgende 5 Regimenter, jeweils nur 1 Bataillon:

Münster: Nagel und Elverfeldt
Paderborn: Mengersen
Köln: Leibregiment und Wildenstein

Mit Gefangennahme der Truppen (1. April 1759 bei Meiningen und Wasungen die münsteraner Regimenter Nagel, Elverfeldt sowie das Kurkölner Leibregiment und März 1761 bei Saalfeld die Regimenter Mengersen und Wildenstein, jeweils bis auf gewisse Reste.) und der Besetzung der Territorien, die von Frankreich nach dem Tode Clemens August für feindlich erklärt wurden, endete für das Münsteraner und Kölner Militär der Krieg. Paderborn stellte hingegen, um seine Unabhängigkeit zu bewahren, sein Bataillon trotz Besetzung wieder auf, ob es überhaupt noch rechtzeitig eintraf oder die hohen Verluste eher unter -äh- selbsttätiger Entlassung zu verbuchen sind, ist nicht bekannt.

Pappenheimer, dich mag, wenn ich mich recht entsinne, interessieren, dass erbeutete Münsteraner Regimentsstücke an die Hannoveraner Jäger kamen.


Hab zwar Hannoveraner, aber nur für Österreichischen Erbfolgekrieg. Die sahen dann später anders aus.

Zu den Revell-Minis.
Die Husaren sind allererste Sahne und eigentlich sind die Dragoner auch nicht so schlecht.
Bei den Österreichern missfällt mir eigentlich nur eine Pose, die mit dem Typ, der irgendwie an das Bajonett greift.
Ein Problem ist, dass die Nachgüsse immer schlechter wurden. Es gab ja die letzten 20-25 Jahre immer wieder Limitierte Neuauflagen.
Ich habe in letzter Zeit die Preußen als Hannoveraner bemalt. Heute mache ich mein zweites Bataillon fertig. Die haben halt eine eigene Ästhetik. Was furchtbar ist, ist dass v.a. die Gesichter nicht anständig modelliert wurden. Da die Beine so dünn sind, hat man auch praktisch keinen Platz um Details wie Schnallen oder Knöpfe drauf zu malen.
Die Artillerie ist ja eines der besten Ari-Sets in dem Maßstab.
Bei der Kavallerie ist eher die Krux, dass die Posen sehr energiegeladen sind und daher neben Zinnfiguren eher seltsam wirken. Revell-Pferde sind immer was tolles, ausgenommen das Problem mit überflüssigem Plastik zwischen den Beinen bei den Dragonergäulen.


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An der Bar / Frohe Weihnacht 2018
« am: 23. Dezember 2018 - 15:10:36 »
Ich wünsche allen einen frohen vierten Advent und ein ruhiges und spaßiges Weihnachtsfest :) Ganz großes Danke auch nochmal an das Team der Moderatoren, die uns kurz vor dem großen Fest unser Forum zurückgebracht haben :)
Und nie vergessen:
Nerds und Nerdinnen werden älter und größer, aber niemals erwachsen.
Und das ist auch gut so :)


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Absolutismus und Revolution / Frage zu Befreiungskriegen - Köln - 1814
« am: 21. Dezember 2018 - 16:06:51 »
Ich habe eine Recherchefrage, die mich schon seit Wochen umtreibt und hoffe, mir kann vielleicht jemand aushelfen:
Ich suche zeitgenössische Bilder oder Beschreibungen des Kölner Ufers auf Höhe des Stadtteils Niehl um 1814 herum.

Hintergrund:
Dort, direkt gegenüber des Stadtteils Mühlheim, muss auf relativ freiem Feld (?) eine französische Schanze gestanden haben, die am 3.1.1814 von Ferdinand Wilhelm Franz Boltenstern und einer Landwehr aus 150 bergischen Rekruten, einem unter seinem Komnando stehenden Bataillon preußischer Gardejäger und etwa 20 russischen Dragonern erstürmt wurde.
Letztere gelangten sogar bis an die Eigelsteintorburg in der damaligen Stadtmauer von Köln, bevor sie sich aufgrund der heftigen Gegenwehr der dort stationierten Franzosen zurückziehen mussten. Boltenstern wurde bei diesem Rückzug über den Rhein tödlich verwundet.

Ich wäre für jede Hilfe dankbar.
Das Kölner Stadtarchiv fällt ja leider aus bekannten Gründen für längere Zeit als Recherchehilfe aus. Ich weiß, dass dort Pläne der französischen Besatzungs- und späteren Regierungsmacht liegen, die sich mit diesem Teil von Kölns Verteidigung befassen. Aber da ist wie gesagt auf unabsehbare Zeit kein rankommen möglich. Andere Hilfen habe ich in den letzten drei Monaten nicht gefunden, daher hier jetzt die Frage in die Runde, ob da jemand Kartenmaterial oder Lesestoff (online oder zur Ausleihe) zur näheren Umgebung der Schanze bzw. des Riehler Ufers zu dieser Zeit für mich hat.

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Da mein alter Aufbauthread einer französischen Armee für die Zeit von 1800 bis 1815, hier speziell für den Peninsular War, durch den Foren-Dump verloren ging, möchte ich ihn hier erneut aufbauen.
Vorab möchte ich mich aber für die zahlreichen Hilfen bedanken, die ich hier erhalten habe! Riothamus, Marechal Devault und Pappenheimer sind nur einige, die mir beim »Knöpfchenzählen« und mit viel Zuspruch und tatkräftiger Hilfe unter die Arme gegriffen haben.
Dafür möchte ich euch an dieser Stelle nochmal ganz herzlich danken  :)

Also dann ... 14. Juni anno 2018

Nachdem Saga bei mir, auch mangels aktiver Mitspieler, leider im Sande verlaufen ist, habe ich mir überlegt, meine alte Liebe neu zu beleben.
Historisches "spielen" mit 1:72 Miniaturen.
Diese Größe begleitet mich, wie bestimmt sehr viele andere auch, bereits seit meiner Kindheit. Damals waren die Schachteln von Minifigs und Airfix wie kleine Schatztruhen. Und auch heute noch, mit 51, hat sich an dem Gefühl so eine Schachtel in Händen zu halten und schließlich zu öffnen, nichts geändert. Da ist immer noch der Knirps in mir der vor Spannung und Freude kichern und Jauchzen möchte Ein Feeling, das mir bei anderen Maßstäben und Spielsystemen etwas verloren gegangen ist.
Im Urlaub fand ich in Garmisch-Partenkirchen einen Müller Drogeriemarkt. Von dieser Kette wusste ich seit einem Besuch in Nürnberg, dass sie ein recht ansehnliches Spielwaren- bzw. Modellbauprogramm führen. Also schaute ich online nach und fand die ersten Packungen meiner alten Liebe, Miniaturen aus der Zeit Napoleons in 1:72.
Einen Mitspieler habe ich dann auch rasch gewonnen, nachdem ich ihn mit einem Mitbringsel aus dem Urlaub vom Historischen TT überzeugt habe  ;)

Der Bestand
Folgende Boxen habe ich mir aus dem Urlaub mitgebracht bzw. kamen in den ersten Wochen nach dem Urlaub noch dazu

1 x Britische Infanterie von 1815 - Italeri 6095 (Mitbringsel zum shanghaien des Mitspielers)
2 x Italeri - 6002 - franz. Infanterie
1 x Italeri - 6080 - franz. Leichte Kavallerie
2 x Italeri - 6018 - franz. Garde Artillerie

Welche Regeln sollen es werden?

Da Warlordgames so frei waren, ihre Regeln zu Black Powder frei als pdf zum Download anzubieten, ist dies auf alle Fälle Fälle eines der Regelwerke, die ich gerne einmal bespielen möchte. Black Powder ist allerdings in Englisch und dem ersten Durchblick nach relativ komplex. Daher wird mit "Kugelhagel" definitv ein deutsches Regelwerk bei mir Einzug halten und Priorität genießen.

Nachtrag aus der Zukunft
Es sind defintiv die Regeln zu Kugelhagel geworden, nach denen wir spielen und unsere Armeen aufbauen. Inzwischen ist auch »Kugelhagel – Generals« dazugekommen, um weitere Mitspieler zu gewinnen

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