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Themen - Utgaard

Seiten: [1]
1
Marktplatz / Utgaards Basar - Perry War of the Roses
« am: 06. August 2017 - 14:15:58 »
Folgendes steht zum Verkauf - Tausch nur gegen Euros, da ich genug Projekte für die nächsten Jahre habe und etwas \"ausmisten\" möchte ;)

Alles zzgl. Versand - es kommen immer nur die reinen Versandkosten per Hermes dazu, das ist bei mir keine 2. Gewinnspanne.


Perry War of the Roses:

Plastikbox \"Wars of the Roses Infantry 1455-1487\" (18,- Euro) - reserviert
Plastikbox \"Mounted Men at Arms 1450-1500\" (18,- Euro) - reserviert
WR4 \"Lancastrian mounted high command\" (9,- Euro) - reserviert
AO31 \"Men-at-arms casualties\" (8,- Euro) - reserviert
AO32 \"Infantry casualties\" (8,- Euro) - reserviert


Bei Gesamtabnahme würde ich auch hier 60,- Euro Gesamtpreis anbieten und die Versandkosten übernehmen.

2
Spielberichte / Utgaard spielt - 17.6.2017: Congo
« am: 17. Juni 2017 - 16:20:20 »
Gestern ergab sich im Rahmen eines THS-Treffens endlich die Chance auf ein Congo-Spiel für mich - und jetzt hats mich auch erwischt, der Widerstand gegen ein weiteres Projekt ist erloschen und das Congo-Fieber ist ausgebrochen :D

Gespielt haben Alex, von dem auch die Figuren stammen, Kalle, Rob und ich, Michael fungierte als Spielleiter und von ihm stammt auch das einfach geniale Gelände, das ein richtiger Augenschmaus ist.

Beide Seiten haben einen langen Anmarsch hinter sich und sind entsprechend erschöpft.
 



Der Vormarsch beider Seiten beginnt, zu Beginn noch etwas vorsichtiger, aber bald werden alle Hemmungen fallen.
 

 



Meine Belushis werden direkt mal von wütenden Moskitos angegriffen, mit entsprechenden Folgen ... also für meine Belushi!
 



Unglaubliche Schätze werden erobert, wütende Angriffe der örtlichen Fauna müssen überlebt werden.
 



Die Glücklichen entkommen mit reicher Beute:
 


Weniger Glückliche fallen Gewehrsalven zum Opfer und wenn man richtiges Pech hat, endet man als Teil der Trophäensammlung meiner Belushis:
 




Der komplette Spielbericht und mehr Fotos wie üblich auf meinem Blog:
http://utgaards-blog.blogspot.de/2017/06/spielbericht-aar-expedition-into-heart.html

3
Ich werde diesen Thread nutzen, um die beiden von uns auf der Conflict 2017 gespielten Gefechte vorzustellen - der Hauptanteil der Texte und Bilder finden sich auf meinem Blog, Link am Ende.Gelände und Figuren stammen von KingKobra, Pedivere und mir, gespielt wurde Chain of Command.



Mit diesem Spiel von der CONflict 2017 beginnt unsere kleine erzählerische Kampagne:

Die abessinischen Truppen befinden sich auf dem Vormarsch nach Ras el-Hanuth, die Luft ist voller Staub und flirrender Hitze, als das Platoon, dass die Vorhut der Mehal Sefari bildet, überraschend auf eine Aufklärungseinheit aus Danakil und Dubat Kamelreitern stößt ; die „schwarzen Bersaglieri“ sind alte Erzfeinde der Abessinier.

Um den Anmarsch der ihnen folgenden Einheiten freizukämpfen und den italienischen Hilfstruppen keine Gelegenheit zu geben, sich zu einer dauerhaften Verteidigung einzurichten, gehen die beiden Halb-Platoon´s der Abessinier entschlossen zum Angriff vor.

Dabei rückt das 1. Halb-Platoon gegen die linkerhand auftauchenden Danakil vor, eine gute Gelegenheit, ein paar alte Rechnungen zu begleichen.
Das 2. Halb-Platoon erhält Befehl, auf der rechten Flanke über die Plantage vorzustoßen und die Dubats zurück zu treiben.

Blick auf das Gefechtsfeld:




Die Abessinier stürmen auf die Danakil vor, verhasste Erzfeinde, statt ihre überlegene Feuerkraft zu nutzen (2 gewürfelte Sechsen bedeutet, die Abessinier müssen mit voller Geschwindigkeit auf den nächten Gegner zustürmen):




Das 2. Halb-Platoon der Abessinier ist in sein Verderben gelaufen – unter konzentriertem Feuer aus 60mm Mörsern, und den gefürchteten französischen Gewehrgranaten bricht der Vorstoß unter grauenhaften Verlusten zusammen.





Und hier der Link zum kompletten Spielbericht:
http://utgaards-blog.blogspot.de/2017/06/spielbericht-aar-vorsto-nach-ras-el.html

4
Spielberichte / Spielbericht: Chain of Command, Abessinien Mai 1939
« am: 22. April 2017 - 22:09:13 »
Am Freitag traf sich unsere kleine Chain of Command Gruppe wieder einmal auf ein Spiel für unser fiktives Setting in Abessinien (das heutige Äthiopien).

Mai 1939, Mussolini´s Italien hat Albanien überfallen, um seinen Einfluß auf dem Balkan auszudehnen.
Für Großbritannien und Frankreich ist nunmehr die Grenze der Appeasement Politik erreicht.

Um Deutschland nicht zu einem Überfall auf eines seiner Nachbarländer zu ermutigen, will Frankreich dem faschistischen Spuk ein Ende bereiten.
Es hatte in Syrien in den letzten Jahren und Monaten schon zuvor größere Truppenkontingente zusammen gezogen und beschließt, die Italiener in Abessinien anzugreifen, dass diese erst 1936 selbst erobert hatten, trotz Protesten des Völkerbundes.

Zusammen mit einem Platoon Mehal Sefari versucht ein Platoon französischer Fremdenlegion als Vorabkontingent einen italienischen Feldflugplatz in der Nähe der strategisch wichtigen Bahnlinie Addis Abeba–Dschibuti einzunehmen, dessen Garnison aus italienischer Infanterie und gepanzerten Fahrzeugen besteht (Szenario 3: Attack & Defend).

Überblick über das Gefechtsfeld:




Alarmiert von ihren Vorposten, senden die Italiener Patrouillen aus, die bald auf ihre Gegenparts treffen und in Kämpfe verwickelt werden (die Jump Off Points der Legion und Mehal Sefari werden durch clevere Züge der Italiener auf der linken Seite in der kleinen Senke zwischen Dorf und der Plantage gelocked, die italienischen JOP´s befinden sich im Dorf vor der Festung, bei den Nissenhütten und der kleinen Reparaturhalle).




Für die Mehal Sefari wird dies ihre Feuertaufe werden, entsprechend bedarf es einiges Aufwandes der Kommandeure, ihre Truppen zu motivieren, sie können sich aber nicht mit der Zuversicht der Italiener messen, die ob ihrer moderneren Bewaffnung und mit Unterstützung von zwei gepanzerten Fahrzeugen sicher sind, das Gefecht zu ihrem Gunsten entscheiden zu können (Force Moral der Italiener liegt bei 10, die der regulären Fremdenlegion bei 9, die der Mehal Sefari bei 7).

Die motivierenden Ansprachen zeigen bei den Abessiniern aber Wirkung, entschlossen rücken sie in das Dorf am Rande des alten unbesetzten Fort´s vor und entreißen dem Gegner die Initiative (Wurf von 2 Sechsen bedeutet, auch die nächste Phase gehört den Mehal Sefari, die den gegnerischen JOP im Dorf besetzen, so daß dieser vom Gegner nicht benutzt werden kann).




Südlich davon rückt auch das Platoon der Fremdenlegion in Richtung Flugplatz vor; eine Sektion versucht im Laufschritt den gegenüberligenden Hügel mit seinem Palmenwäldchen zu erreichen.




Die italienischen Verteidiger besetzen eiligst die vorbereiteten Stellungen, im Hintergrund kommt ein FIAT 611 in voller Fahrt herangebraust, um den Mehal Sefari einen blutigen Empfang zu bereiten:




Aber auch die Mehal Sefari sind jetzt kampfbereit. Eines der beiden Half-Platoon´s versucht die Deckung der kleinen Senke so gut wie möglich auszunutzen, um das Feuer der italienischen Infanterie so gut es geht zu erwidern:




Während das andere Half-Platoon die schwierigste Aufgabe übernimmt, nämlich das Dorf gegen das Feuer der italienischen Infanterie und den angreifenden FIAT 611 zu halten.
Um die Chancen zu erhöhen, wird es nicht nur durch ein vorgerücktes 20mm SEMAG unterstützt (das zumindest leicht gepanzerte Fahrzeuge und Panzer bekämpfen kann, wie sie die Italiener ins Feld führen können), sondern zur moralischen Unterstützung wird eine Fahne aufgepflanzt (verhindert einen Schockpunkt pro Phase) und hier wird der Amsa aleqa (Inferior Senior Leader) auch durch den britischen Militärberater unterstützt.




Ein Überblick über die aktuelle Lage - während sich die Verluste der angreifenden Abessinier in Grenzen halten und wegen der Größe ihrer Sektionen noch gut zu verkraften sind, summieren sie sich bei den italienischen Verteidigern bedenklich, die von Salven aus lMG, mMG, Infaterie und Gewehrgranaten der Legion niedergehalten werden.
Bisher haben auch die Zwillings-MG des FIAT 611 kaum Wirkung gezeigt, der hinter einem LKW Deckung gesucht hat und den Turm für die nächste Salve seiner MG´s auf die Abessinier ausgerichtet hat.

Und noch während ein weiterer Schützenpanzer der Italiener zur Unterstützung heranrückt, ereilt den FIAT 611 sein Schicksal - eine Salve des SEMAG setzt seine Hauptbewaffnung irreparabel außer Gefecht, was der italienischen Moral nicht zuträglich ist, zumal kurz darauf auch die italienische Infanteriesektion die Flucht ergreift, nachdem sich die Verluste anhäufen und noch dazu ihr NCO schwer verwundet wird (durch den ausgeschalteten Schützenpanzer, die gebrochene Sektion und den verwundeten Leader sinkt die Force Moral der Italiener schlagartig von 10 auf 6, dazu kommt noch der verlorene JOP im Dorf).




Auf den Erfolg kann man sich schon einmal eine Tasse Tee genehmigen.




Die Infanterie ist geflohen und mußte ihren verwunderten NCO zurücklassen, der FIAT ausgeschaltet und von einer Umklammerung durch die vorrückende Legion bedroht, versuchen die Italiener per LKW noch Infanterie zur Entlastung in den Kampf zu werfen.

Außerdem rücken nochmals 2 italienische Infanterie-Sektionen nach vorne. Während eine Sektion wieder Verteidigungsposition bezieht, versucht die andere Sektion in einer Verzweiflungsaktion ins Dorf vorzustoßen, um die Drohende Umklammerung durch Mehal Sefari und Legion zu durchbrechen.




Sie werden aber sofort ins Kreuzfeuer durch das komplette Platoon Mehal Sefari genommen, unterstützt durch das mMG-Team und die Bedienung des SEMAG, die schnell von AP- auf HE-Munition wechselt, so daß der italienische Entlastungsangriff unter immensen Verlusten zusammenbricht. Nur wenige Italienier kommen mit dem Schrecken davon, während ihre Kameraden um sie herum fallen.

Dem italienischen Befehlshaber bleibt nichts weiter übrig, als in dieser Situation den Rückzug zu befehlen; seine vorderen Linien sind zusammengebrochen oder nicht länger zu halten, da sich die Zange zu schließen beginnt und durch eine vorrückende Sektion der Legion ein Abschneiden seiner Kommunikationslinie droht.




Die Verbündeten beschließen, in dieser Situation vorerst das Eintreffen der Hauptmacht in den eroberten Positionen abzuwarten.
Aufgrund der strategischen Lage ist mit einem entschlossenen Gegenangriff der Italiener innerhalb kürzester Zeit zu rechnen und somit weiteren für beide Seiten verlustreichen Kämpfen.


Wiederum ein spannendes Spiel in unserem sicher ziemlich ausgefallenen Setting, das echt Laune gemacht hat; Gelände stammt von Pedivere und KingKobra btw.

Ein paar Bilder mehr sind wie gewohnt auf meinem Blog zu finden:
http://utgaards-blog.blogspot.de/2017/04/spielbericht-chain-of-command.html

5
Wir hatten endlich mal wieder die Chance, ein Chain of Command Spiel zu wagen.

Zur Verfügung hatten wir Wüsten-Franzosen von Pedivere und deutsche Panzergrenadiere von Simon, wir haben also das Beste draus gemacht und uns ein Stückchen lybischer Wüste als Tummelplatz ausgesucht - bei den Franzosen war es kein Problem, sie als Teil der 1. Brigade der Freien Franzosen einzustufen, die Deutschen waren dann einfach frisch eingetroffene Verstärkung, denen man noch keine Tropen-Ausrüstung verpassen konnte ;)

Ausgangslage:
Ende Mai 1942 tritt das Afrikakorps mit den italienischen Verbündeten zum Angriff auf die britischen Stellungen der Gazala-Linie an, deren südlichste Stellung das ehemalige Wüstenfort von Bir Hakeim bildet, das von der 1. Free French Brigade verteidigt wird.

Im Vorfeld schicken beide Seiten kampfstarke Patrouillen aus (Szenario: Patrol), die auch bald aufeinander treffen und schnell in erbitterte Kämpfe verwickelt werden sollten.
Auf deutscher Seite handelt es sich um ein reines Infanterie-Platoon, welches durch ein schweres MG unterstützt wird, die Franzosen ein Platoon des 24th Colonial Infantry Regiment, das als Support einen FO einer 8,1cm Mörserbatterie zugeteilt bekommt.

Es sah lange Zeit nach einem sicheren Sieg der Deutschen aus, die vor allem die Initiative immer wieder an sich gerissen haben, in dem bei ihren Command Dice immer 2 Sechser dabei waren, was bei CoC bedeutet, daß man auch die nächste Phase im Anschluß selbst spielt und nicht der Gegner an der Reihe ist.

Nur mit viel Glück bei den Franzosen und Offiziersverlusten auf deutscher Seite mußten letztere dann letztlich das Kampffeld räumen.
Wir hatten ein spanndendes Spiel, obwohl Simon und ich noch blutige Anfänger sind, was CoC angeht, aber hatten mit Pedivere einen Spielleiter und Schiedsrichter, der da deutlich erfahrender ist.

Hier ein paar Bilder - ein kompletter Bericht und mehr Bilder auf meinem Blog: http://utgaards-blog.blogspot.de/2017/03/spielbericht-chain-of-command-lybien.html


Überblick über das Gefechtsfeld aus nördlicher Sicht gesehen, aus der die Grenadiere aufmarschiert sind



Die erste französische Sektion, die lange Zeit die einzige auf dem Kampffeld bleiben sollte, versucht die Deckung der Hecken zu erreichen - das bis dahin zu überwindende freie Feld wird sie viele Verluste durch deutsche MG-Salven kosten.



Die wartenden Deutschen - Figuren von Simon



Diese französische Infanterie-Sektion entscheidet das Spiel endgültig zu Gunsten der Franzosen - Figuren von Pedivere

6
Vielleicht ja für den ein oder anderen von Interesse, heute zufällig drüber gestolpert - Finnish Wartime Photograph Archive - ca. 160000 Fotos aus dem Bereich der Winterkriege etc.

Dazu kommt quasi noch als Bonus: jede Menge Farbaufnahmen.

7
Bücher, Filme, Publikationen / Besuch im Panzermuseum Munster
« am: 08. Oktober 2016 - 14:47:52 »
Ich hab endlich mal Zeit gefunden, die im Panzermuseum Munster gemachten Bilder zu sortieren und einige davon aufzubereiten - inkl. Bericht auf meinem Blog zu finden:

http://utgaards-blog.blogspot.de/2016/10/zeitreisen-deutsches-panzermuseum.html

Ich kann einen Besuch des Panzermuseums echt jedem wärmstens empfehlen, wenn man mal dort in der Nähe weilt, lohnt sich definitiv.
Hoffe der kurze Bericht unseres Besuches dort gefällt, viel Spaß beim lesen.

8
Nachdem ich wie schon an anderer Stelle geschrieben, neu zu einer Spielergruppe gestoßen bin, die u.a. den Abessinienkrieg bzw. sich daraus ergebende \"Was wäre wenn\"-Szenarien im Fokus hat, habe ich die Gelegenheit ergriffen und baue eine Truppe der regulären äthiopischen Einheiten auf, ein Platoon Mehal Safari für Chain of Command.

Das Figurenangebot dazu ist natürlich ziemlich überschaubar, aber immerhin hat Empress passende Figuren im Angebot, um hier eine größere Vielfalt an Posen zu bekommen, bleibt nur der Umbau, zumal Unterstützungswaffen wie LMG´s fehlen komplett.
Pedivere, der hier richtig tief im Thema ist, hatte mir noch den Tipp gegeben, mir mal aus der Darkest Africa Reihe von Copplestone deren Zanzibar Regulars anzuschaun, ich wollte mir noch von Empress deren italienische Askaris unter die Lupe nehmen und für die LMG kamen die \"British Lewis Guns\" aus der \"Great War in Africa\" Reihe vom Brigade Games in die engere Auswahl.

Die Ausgangsbasis - Lewis MG aus der Great War in Africa Reihe von Birgade Games, Zanzibars von Copplestone, italienische Askari von Empress, eine Sudan-Box der Perrys, Köpfe von Woodbine und Wolesley-Helme von den Perrys, dazu noch ein paar über gebliebene deutsche Tropenhelme aus der DAK-Box der Perrys.




Und hier das Ergebnis der ersten Umbauten - für das Lewis-MG habe ich noch zusätzlich einen Träger für die Magazine aus der Sudanbox mit einem Kopf von Woodbine gebaut, dazu aus Holzscheiben und Greenstuff Trommelmagazine an einem Schulterriemen, der an seinen Rändern noch verschliffen werden muß.




Weitere Bilder etc. auf meinem Blog:
http://utgaards-blog.blogspot.de/2016/09/abyssinia-crisis-1st-half-platoon-mehal.html

Etwas Hintergrund zum Thema Abessinienkrieg, falls Interesse besteht:
http://utgaards-blog.blogspot.de/2016/09/abyssinia-crisis-historischer.html

9
Am Freitag haben wir bei Pedivere ein Chain of Command-Szenario gespielt und dabei auch nicht vergessen, das ein oder andere Foto zu schießen; das schöne Gelände und klasse bemalten Figuren stellten Pedivere, macaffey und KingKobra.


Ausgangslage:
Nachdem am 8. November 1942 die Alliierten unter dem Decknamen Operation Torch bei Casablance, Oran und Algier gelandet sind, sind damit die rückwärtigen Linien des Afrikakorps bedroht und Tunesien wird unmittelbar zum Kampfgebiet.

Die Kontrolle des Landes wird sich entscheidend auf den Verlauf des Feldzuges auswirken.
Im Zuge der geplanten Eroberung von Ghabes in Südtunesien werden am 16.11. deutsche Fallschirmjäger und italienische Fucilieri zu einer bewaffneten Aufklärung in Marsch gesetzt und können ohne Feindkontakt bis in Sichtweite von Ghabes vordringen, stoßen dann aber auf gleichstarken alliierten Gegner, Briten und Fremdenlegionäre.


Den Kommandeuren beider Seiten wird sofort klar, daß der Bahnlinie, besonders der hier ein Wadi kreuzenden Brücke, eine besondere Bedeutung zukommt und so kommt es an diesem Tag zu heftigen Kämpfen um diese Position (Szenario One: The Patrol).
 



Die Patrouillen beider Seiten versuchen in hartem Kampf sich jeweils die besten Ausgangspositionen zu sichern und die ersten Schüsse des Tages fallen.
Die mit Rangierarbeiten beschäftigen Eisenbahner bringen eiligst ihren Zug mitten auf der Brücke zum stehen und suchen schleunigst das Weite ...
 


Das namenlose Dorf - zumindes ist es das für die europäischen Soldaten, die zuvor nie einen Fuß in dieses Gebiet gesetzt hatten, wird von Fallschirmjägern besetzt und zur Verteidigung ausgebaut, ihre italienischen Verbündeten müssen mit einer kleinen gedeckten Stellung links davon Vorlieb nehmen, oder rücken über das Wadi in das Kampfgebiet vor.

 



Ihnen gegenüber richtet sich die gefürchtete Fremdenlegion ein, die Fallschirmjäger bekommen es mit britischer Infanterie zu tun, die den Achsenmächten ihre Versorgungs- und Rückzugsbasis Tunesien nehmen und damit den Feldzug in Afrika siegreich zum Ende bringen will.

Sowohl Legion, wie auch die Briten rücken sofort vor, aber während die Briten mit Bedacht angreifen und dabei jede Deckung nutzen (Tactical Stance), erfolgen die Angriffe der Legion rücksichtslos und mit vollem Elan, wie man es aus unzähligen Beschreibungen kennt.
 



Auch wenn die Briten bei ihrem Vorstoß jede Deckung nutzen, die das Gelände bietet, müssen sie doch der Feuerkraft der deutschen Fallschirmjäger einen hohen Blutzoll zahlen und ihr Elan kühlt sich merklich ab (angesammelter Shock), auch ein versuchter Sturm der deutschen Stellungen mit Handgranaten scheitert.
Der britische Kommandeur beschließt daraufhin. Nebel mit seinem Mörser vor die Stellungen der Fallschirmjäger zu schießen.
 


Auf der anderen Seite können die Italiener die entschlossen, aber vereinzelt nacheinander vorgetragenen Angriffe der Legion nicht nur wieder und wieder abweisen, sondern deren Sektionen nach und nach ausbluten, oder gefangen nehmen und selbst zum Angriff in Richtung Bahndamm vorzugehen, ohne sich dabei von eigenen Verlusten aufhalten zu lassen.

 



Und während auf der rechten Flanke das Gefecht erstarrt, kann der Tenente der Fucilieri am Fuße des Bahndammes eine der beiden Squadras für einen Angriff der Legionsstellungen sammeln (Abbau von Schock-Punkten).
Unerwarteterweise wollen die letzten beiden Sektionen der Legion aber zum Angriff übergehen, zahlenmäßig zwar unterlegen, sich ihres Wertes und Könnens aber vollauf bewußt.
Allerdings haben sie ihre Rechnung ohne den Tenente gemacht, der dies vorausgesehen und seine Squadra genau darauf vorbereitet hatte.
Kaum daß die Legionäre ein Hurra über die Lippen gebracht hatte, brach ihr Angriff auch schon im konzentrierten Feuer der Fucilieri zusammen, die den Legionären überraschend die Initiative aus den Händen gerungen hatten (die Italiener hatten mittlerweile einen Chain of Command Dice angesammelt, unterbrachen die Phase der Legionäre und konnten mit der kompletten Squadra feuern - zu dem Zeitpunkt waren das immerhin noch 2 LMG und ca. 8 Gewehre) .
 



Nach diesem Gemetzel waren von der Legion nur noch ein Team mit Gewehrgranaten einsatzfähig, daß die Fabrik besetzt hatte und deren Feuerwirkung nur recht begrenzt war, das Glück war an dem Tag eindeutig mit den unerfahrenen Italienern, die aber voller Elan waren.

Nachdem Bahndamm und Verladebahnhof eingenommen waren, war auch ein vorgschobener Einsatzpunkt (Jumpoff-Point) der Legion in Reichweite der Fucilieri und war damit für die Legion nicht weiter nutzbar.
 


Mit der rechten Flanke komplett gefallen und ohne Aussicht, die Kämpfe erneuern zu können und mit der Gefahr, von den eigenen Linien abgeschnitten zu werden, zogen sich die verbliebenen Truppen der Alliierten zurück und am 18.11. konnte Ghabes von Fallschirmjägern erobert werden.



Weitere Bilder sind auf meinem Blog zu sehen:
http://utgaards-blog.blogspot.de/2016/09/spielbericht-chain-of-command-tunesien.html

10
Ein neuer Reisebericht.
Ziel dieses Mal waren La Gleize mit dem absolut empfehlenswerten Museum December 44 und Stoumont, wo der Vormarsch der KG Peiper zurückgeschlagen wurde und letztlich eingekesselt in La Gleize sein endgültiges Ende fand.

http://utgaards-blog.blogspot.de/2016/08/zeitreisen-ardennenoffensive-la-gleize.html

Hoffe es gefällt und viel Spaß beim lesen.

11
Ich hab mich auch mal an einem Reise-/Museumsbericht auf meinem Blog versucht - Ziel war das Bastogne War Museum, in unmittelbarer Nähe des Mardasson Memorial gebaut mit dem Thema der Ardennenoffensive.

Nachträglich gesehen ist so ein Bericht vor allem auch für einen selbst gar keine schlechte Idee, meist entsteht ja maximal nur ein Fotoalbum und die meisten Reiseerinnerungen sind nach ein paar Jahren verwischt, man wird schließlich nicht jünger

http://utgaards-blog.blogspot.de/2016/08/zeitreisen-ardennenoffensive-und-das.html

Hoffe es gefällt und viel Spaß beim lesen.

12
Ich habe mich mal wieder an einem Lager in 15mm versucht, Thema: Wie bringe ich Fortuna auf meine Seite.

Rituelle Tieropfer scheiden da ja in der heutigen Zeit eher aus, also sollte der Würfel als Symbolik in den Mittelpunkt. Etwas ähnliches hatte ich schon einmal gebaut, da allerdings lagerte ein recht groß geratener aus Styrodur geschnitzter Würfel auf eine griechischen Säule aus dem Aquarienzubehör und war recht heikel zu transportieren, die neue Version sollte also da deutlich transportfreundlicher ausfallen.

Lange Rede gar kein Sinn, hier ein paar Bilder vom Bau und dem fertigen Lager:

Die fertig bemalten Figuren diverser Hersteller:





Stellprobe Figuren, Opferbrunnen usw.:






Und hier das fertige Lager:




und


13
Marktplatz / 28mm ACW Perry und Foundry
« am: 24. Januar 2016 - 19:40:59 »
Alles reserviert


Perry:
2 x ACW01 ACW Infantry Plastic Boxen
ACW3 Union Generals mounted
ACW19 Union Infantry command advancing in sack coats and forage caps

Wargames Foundry:
CWC4 Union Generals
CWK24 Casualities

Ich möchte alles zusammen als Paket verkaufen: 90,- Euro zzgl. Versand.

14
Ich habe in den letzten 3 Wochen mal hauptsächlich Gelände für unsere FoG-Spiele gebaut, bevor meine Tochter jetzt am Wochenende wieder nach Hause kommt und ich die Bude nicht mehr tagelang einsauen kann 8)

Ich hab alles modular aufgebaut, um einerseits optisch noch ansprechend auszusehen und andererseits beim Spiel die Praxisanforderungen zu erfüllen.
Aufgebaut ist alles aus handelsüblichem Modellbahnzubehör, Draht und verschiedenen Holzsorten, die Basen sind meist aus Kunststoff und nur in Ausnahmen aus Wellpappe - Bäume und die Rebstöcke habe ich aus Litze gebaut.

Ich starte mal mit einem Geländeteil für Azteken - habe ich für KillingZoe aus dem Tiny-Forum als kleines Dankeschön gebaut, weil er mir für den Komicon seine Römer geliehen hat:



Hopfen- bzw. Buschbohnenplantage, ich fand immer nur Obstbäume langweilig:



Obstbäume, Rebstöcke und Marker für buschiges, sowie für felsiges Gelände:



Die Rebstöcke mal näher herangeholt:



Eines der \"enclosed fields\" - alle Zäune und der Baum sind wie gesagt separat:



Einige meiner Grundplatten, die dann durch die einzelnen Marker ihre Definition bekommen:



Hier war die Ernte im Gange, als die feindliche Armee anrückte und die Bauern sich lieber in die nahen Wälder verdrückt haben:



Bei diesem Viehgatter aus Flechtwerk wollte ich mal testen, inwieweit sowas sich in 15mm optisch macht, da die Drähte natürlich umgerechnet fast armdick wären - ich persönlich finde, daß es paßt:


Alle Bilder unter:
http://utgaard.chatacomben.de/tt/fog_gelaende/index.html

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