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Themen - Poliorketes

Seiten: [1] 2 3 ... 7
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Bücher, Filme, Publikationen / Vossische Zeitung digital
« am: 24. Januar 2019 - 22:14:01 »
Internet kann so geil sein.
http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/?id=kalender&no_cache=1&tx_zefyskalender_pi1%5Byy%5D=1617&tx_zefyskalender_pi1%5Byy%5D=1623&tx_zefyskalender_pi1%5Byy%5D=1618&tx_zefyskalender_pi1%5Byy%5D=1623

Bin gerade die Ausgaben Juli/August 1623 durchgegangen, als Christian von Halberstadt und Tilly Westfalen unsicher machten. Ist schon kraß, wenn am 28.8. noch Meldungen aus Juli kommen, in denen die Ligisten erfolgreich überfallen werden, während das braunschweigische Heer schon seit 3 Wochen zerschlagen ist (Schlacht bei Stadtlohn 4.8.1623).

Eine tolle Quelle!

2
An der Bar / Verschwörungen überall!
« am: 20. Januar 2019 - 21:36:20 »
    Im Internet gibt es eigentlich zu jedem Ereignis eine Verschwörungstheorie, aber das Garn, über das ich heute gestolpert bin, ist außergewöhnlich wirr und irre.
    • Der MI6 hat F.D. Roosevelt umgebracht.
    • Hitler hat sich daraufhin einen Bart wachsen lassen und seine Atombombe gegen eine Schiffspassage nach Argentinien eingetauscht. Scheinbar war er auch ein britischer Agent, oder wäre es gern gewesen, denn sein Vorbild
    • Friedrich der Große war auch einer, und hat für die oder von den Briten Zarin Elisabeth umbringen lassen. Aus Rache hat dann Stalin Hitlers Flucht verhindert.
    • Britische Agenten haben auch Lincoln umgebracht

http://www.reformation.org/assassination-of-president-roosevelt.html

3
Bücher, Filme, Publikationen / Go West! at the Movies
« am: 22. Dezember 2018 - 21:49:37 »
Für alle, die jetzt einen Beitrag über Groucho, Harpo, Beppo & Chico erwarten - reingefallen!
Ich gehöre zu den Leuten, die alte Filme lieben, und eines meiner Lieblingsgenres ist und bleibt der Western. Allerdings bin ich ein recht spezieller Cineast, etwas Qualität sollte schon vorhanden sein, eine anständige Story und ansprechende Darsteller sind mir wichtiger als Krachbumm-Effekte Marke Bruckheimer & Jackson (ich finde z.B. den Herrn der Ringe ziemlich vermurkst, dabei liebe ich das Buch).

Dementsprechend bin ich auch bei Western ein Genießer, und Klassiker wie Rio Bravo, Der schwarze Falke, Ringo, Weites Land, Die glorreichen Sieben (das Original, nicht der Unsinn vom letzten Jahr) und die James Steward / Anthony
mann-Reihe habe ich jeweils mindestens ein Dutzend Mal gesehen, wenn nicht mehr. Ihr merkt, wie ich ticke.

Nachdem im TV kaum noch gute Western laufen (meist nur Italo-C-Ware oder immer die gleichen Filme, die ich eh schon habe) gibt es inzwischen ein doch ganz ansehnliches Angebot auf DVD. Insbesondere Koch Media hat da ein echt gutes Angebot aufgebaut. So bin ich inzwischen an lange nicht gesehene Perlen wie  Der letzte Wagen oder Destry reitet wieder gekommen. Jetzt habe ich mir bei Amazon die Box Meilensteine des US-Westerns - Die 50er Jahre gekauft. Von der Aufmachung hielt ich sie füe eine Koch-Ausgabe (falsch gedacht), die Titel sagten mir zwar wenig bis nichts, aber die Besetzung war durchgehend interessant- Joel McCrea, Forrest Tucker, Sterling Hayden, Alan Ladd uvm. Natürlich habe ich bei 15,99€ für 20 Filme auf 10 DVDs nicht wirkliche Meilensteine erwartet, aber ich habe es mir mit der Western-Bibel Das Western-Lexikon von Joe Hembus bewaffnet  im Sessel bequem gemacht, meist mit Katze auf dem Schoß, und arbeite mich Abend für Abend durch die Filme.

Und Euch lasse ich jetzt daran teilhaben. Ich werde in diesem Thread zukünftig immer wieder mal Western besprechen, und dabei bleibe ich sicwher nicht bei der B-Ware. Viel Spaß!

4
Bücher, Filme, Publikationen / The Tank Museum
« am: 12. Dezember 2018 - 22:20:35 »
Mein diesjähriger Schottlandurlaub hat mich auch nach Bovington ins Tank Museum geführt, weil das auf dem Weg lag. Naja, fast...
Meine Nichte und ich sind beide eingefleischte Schottland-Fans und sind im September mal wieder dort gewesen. Da meine Nichte ihren Master in Geschichte gerne auf der Insel machen würde, kamen wir auf die Idee, uns auch ein paar potentielle Universitätsstädte anzusehen, und der von ihr bevorzugte Studiengang wird z.B. in Winchester gelehrt. Nun ist Winchester ungefähr am anderen Ende der Insel, und nur für eine Uni lohnte der Abstecher nicht. Da fiel mir eine gewisse räumliche Nähe zu einem Ort auf, den ich schon immer besuchen wollte, The Tank Museum in Bovington, kaum 60km von Winchester entfernt. Schnell war ein Reiseplan aufgestellt, der uns quer durchs mittelalterliche England führen würde - Winchester, Salisbury, Warwick, Kenilworth, Woodstock, Nottingham, Lincoln, Durham und dann über den Hadrianswall zum eigentlichen Ziel in Moray/Speyside.

Die Uni Winchester hat uns nicht so begeistert (vor allem wegen der katastrophalen Verkehrsverhältnisse in der eigentlich schönen Stadt), aber das Tank Museum hat es mehr als rausgerissen.

Bovington liegt völlig in der Pampa in Dorset in Südengland. Wer nicht gerade auf dem Weg nach Schottland dort vorbeikommt kann aber auch dort einen schönen Urlaub geniessen. Schnuckelige Altstädte mit berühmten Kathedralen im nahen Hampshire (Winchester, Salisbury), Museumsschiffe in Portsmouth, Seebäder in Bournemouth und Poole...

Das Museum bietet fast 300 Panzer aller Nationen, mehr als das doppelte als Munster. Dabei liegen naturgemäß die Schwerpunkte anders, vor allem natürlich auf britischen Fahrzeugen. In der Haupthalle stehen dicht gedrängt vor allem Panzer aus dem 2. Weltkrieg. Darunter einige deutsche, amerikanische und russische, aber auch einzelne finnische, japanische und italienische. Highlights sind hier ein Jagdpanther, ein bildschöner Pz 2 Luchs, KV1 in Wintertarn, ein LVT mit Sherman Crab, T26, Black Prince und der riesige Tortoise. Eine Nebenhalle ist zur Zeit ganz dem Tiger gewidmet. Hier stehen nebeneinander „Porsche“-Tiger, Jagdtiger, „Henschel“-Tiger, Elefant und  das Highlight der Sammlung, der weltweit einzige fahrbereite Tiger I. Eine weitere Nebenhalle, die sog. Panzerfabrik, zeigt die Montage eines T-34 und neben weiteren WK2-Panzern auch moderne Fahrzeuge.

Ein Höhepunkt ist die Sammlung zum 1. Weltkrieg. Ein halbes Dutzend Mk IV, Mk V und sogar der riesige Mk IX sind wirklich beeindruckend, dazu gibt es ein Diorama eines Angriffs auf eine deutsche Grabenstellung im Maßstab 1:1 (mit unfreiwillig lustiger Tonspur auf Deutsch. „Was ist das?“ „Es ist ein Ungeheuer!“ in Tonfall der Sprechprobe eines Laientheaters) und ein begehbares Grabensystem mit Unterständen.

Eine kleine Nebenhalle zeigt ein Camp in Afghanistan mit modernen leichten Fahrzeugen.

Eine letzte große Halle geht dann angefangen bei Little Willie die Geschichte der Panzer durch mit weiteren Highlights wie dem 3achsigen Lancaster-Panzerwagen und einem Char B1. Im Obergeschoß gibt es Restaurant und Terasse, die sich zur Kuwait-Arena öffnet, der Showstrecke für die Schautage.

Wenn das Forum wieder eine Galerie hat, gibt es bestimmt auch ein paar Fotos.

5
Science Fiction / Adeptus Titanicus
« am: 10. Dezember 2018 - 23:31:12 »
Games Workshop hat sich zwar in der Vergangenheit viel Mühe gegeben, seine guten Spielsysteme zu ruinieren und durch unausgereifte Kinderspiele zu ersetzen, aber zuletzt haben sie tatsächlich wieder ein paar brauchbare Systeme herausgebracht. Killteam ist eines davon, aber eigentlich handelt es sich dabei nur um das neue Warhammer 40.000 in der reduzierten, aber um so spielbareren Version. Etwas wirklich Neues haben sie dagegen mit der 2018er Auflage von Adeptus Titanicus geschaffen, zu dem ich hier einen Überblick geben will, der zugegebenermaßen in einer früheren Form schon woanders erschienen ist, aber da hier ein anderes Publikum vorhanden ist, gibt es hier eine aktualisierte Fassung.

Bei AT kloppen sich die Titanenlegionen der Horus Heresy im 8mm Maßstab. Die Titanen, riesige Kampfläufer, die Battlemechs zu Zwergen degradieren, sind annähernd doppelt so groß wie ihre Vorgänger aus EPIC/Titan Legions, obwohl das 6mm-Spiele waren - damals waren die Titanen bewußt nur etwa halb so groß wie es der Maßstab gefordert hat (und es gab über die Jahrzehnte durchaus ja auch Größenschwankungen der Titanen im Fluff). Die Modelle in AT sind dabei hervorragende kleinere Kopien ihrer großen Brüder im 28mm-Maßstab. Bislang ist das System auf große und übergroße Läufer beschränkt, also Titanen und Ritter. Ob es jemals Fahrzeuge und Infanterie geben wird ist wohl selbst den Machern in Nottingham noch nicht klar, hängt sicher vom Erfolg des Spiels ab.

Spielgröße und Spielfeld
Adeptus Titanicus wird meist mit 1500-2000 Punkten gespielt, wobei andere Größen kein Problem sind. Ein Warlord kostet je nach Bewaffnung um 500 Punkte, ein Reaver knapp über 300, ein Warhound 200-240. Eine Lanze mit 3 Rittern kostet 150-180 Punkte. Mit 2000 Punkten kann man also schon ordentlich was stellen. Gespielt wird auf 48"x48", bei größeren Spielen sollte das natürlich mehr werden. Für jeden Titanen werden ein Kommandoterminal und Waffenkarten benötigt, auf dem Schäden und deren Folgen markiert werden.

Manipel
Es gibt in den Regeln 3 Manipel, quasi Formationen mit kleinem Bonus. Weitere sollen folgen. Diese sind optional, es können zusätzlich auch noch weitere Einheiten gekauft werden, die dann aber nicht vom Bonus profitieren.
Das Myrmidon-Manipel ist die Sturmlanze der Titanenlegionen. 2 Warlords und ein Reaver sind Pflicht, optional kommen je ein weiterer Warlord und/oder Reaver dazu. Damit sind dann 2000 Punkte auch schon überschritten. Bonus: Die Befehle Feuer aufteilen und Schnelles feuern gelingen immer auf 2+ (was sehr gut ist!). Kriegt man in 2000 Punkten gut unter.
Das Axiom-Manipel umfaßt einen Titanen jeden Typs als Pflicht, optional zusätzlich je ein Reaver und/oder Warhound. Als Bonus verhindert ein mißlungener Befehl nicht die Vergabe weiterer Befehle an andere Titanen des Manipels.
Das Venastor-Manipel besteht aus einem Reaver und 2-4 Warhounds. Hier bekommt der Reaver eine freie Schußphase, sobald ein Warhound die Schilde eines Titanen zum Zusammenbrechen gebracht hat. Sehr cool, wenn man den Reaver passend bewaffnet hat.

Die Spielrunde
Zu Beginn des Spiels wird im Standardszenario um die Spielfeldseite gewürfelt, dann wird abwechselnd aufgestellt. Der Spieler, der die letzte Einheit aufstellt, darf in der ersten Strategiephase nur einen W6 statt eines W10 verwenden, wenn um die Initiative gewürfelt wird. Das ganze Spiel wird in Initiativreihenfolge abwechselnd eine Einheit von Spieler 1, dann eine Einheit von Spieler 2 abgehandelt. Je nach Spielsituation kann es sinnvoll sein, auf die Initiative zu verzichten. Leider gilt die Initiative aber für die ganze Spielrunde.

In der Strategiephase wird die Initiative ausgewürfelt, dann können die Spieler Einheit um Einheit abwechselnd je einen Befehl vergeben, bis ein Befehlswurf mißlingt (1 Einheit ist i.d.R. 1 Titan). Der Wurf erfolgt mit einem W10, der Warlord schafft es auf 3+, Ritter nur auf 6+. Bestimmte Beschädigungen im Kampf verschlechtern den Wurf. Es gibt 6 Befehle: Split Fire (ohne darf eine Einheit nur auf ein Ziel schießen), First Fire (Eine Waffe darf in der Bewegungsphase außer der Reihe schießen, dafür entfällt für den Titanen die Bewegung),  Emergency Repair (ermöglicht einen zusätzlichen, verbesserten Reparaturwurf, dafür muß auf entweder Bewegung oder Beschuß verzichtet werden), Full Stride (ersetzt den Beschuß durch eine Zusatzbewegung nach vorne), Charge (Bonusattacken im Nahkampfangriff) und Shutdown (Der Titan wird heruntergefahren. Verzweifelte letzte Maßnahme, um eine Kernschmelze zu verhindern.)
Zu Beginn des Spiels wird man eher die offensiven Befehle verwenden, wenn die Titanen erstmal ihre Schilde los sind und die Reaktoren glühen, ist die Notreparatur der Befehl der Wahl. Die Boni für Myrmidon- und Axiommanipel sollte man nicht unterschätzen.

In der Bewegungsphase werden die Einheiten abwechselnd bewegt. Klingt einfach, aber gerade bei den größeren Titanen ist eine vorausschauende Planung notwendig, um erstens Feuerwinkel zu erhalten und zweitens nicht in der nächsten Runde vor irgendeinem Gebäude festzustecken, da Drehungen nur eingeschränkt möglich sind. Grundsätzlich gilt - je größer, desto langsamer und unbeweglicher. Titanen haben 2 Bewegungsprofile - die erhöhte Bewegung sorgt aber dafür, daß der Reaktor heiß läuft. Gerade die trägen Warlords wollen sich gerne zuletzt bewegen, da sie sonst schnell ausmanövriert werden und keine Ziele mehr haben. Umgekehrt ist es natürlich sinnvoll, den fragilen Warhound früh zu aktivieren, um ihn aus Angriffsreichweite einer Ritterlanze zu bekommen.

Die Schadenskontrollphase macht das Spiel richtig spannend. Zuerst wird geprüft, ob der Plasmareaktor des Titanen zu heiß geworden ist. Bestimmte Aktionen wie Steigerung der Bewegungsrate, Abfeuern bestimmter Waffen (insbesondere der Vulkankanone) oder Nebeneffekte des gewählten Feuermodus sowie Folgen schwerer Beschädigungen sorgen dafür, daß im Laufe des Spiels der Reaktor eines Titanen heißlaufen kann. Große Titanen haben große Reaktoren, die mehr Hitze vertragen, aber selbst beim Warlord kann es schneller als erwartet zu einer Überhitzung kommen. In diesem Fall wird auf einer sehr unangenehmen Tabelle gewürfelt, im Extremfall explodiert der Titan in einem wunderschönen Atompilz. Tip: Gleich die erweiterten Regeln nehmen, bei denen ausgewürfelt wird, wie stark eine Aktion den Reaktor belastet. Ist viel lustiger und kann sogar dazu führen, daß der Maschinengeist kurz den Titanen übernimmt).
Damit es erst gar nicht soweit kommt, sind Reparaturwürfe notwendig (gemeinerweise kommen die aber erst nach dem Wurf auf der Reaktortabelle). Jeder Titan hat eine Menge Servitoren (die abhängig von der Größe des Titanen 2-4 Reparaturwürfel generieren), die versuchen, Schäden zu reparieren. Anfangs noch zu vernachlässigen kann man zu Ende des Spiels nur schwer entscheiden, ob man zuerst kritische Schäden am Titanen oder defekte Waffen repariert, den Reaktor kühlt oder versucht, die Voidschilde wieder hochzufahren. In meinem ersten Spiel war ich z.B. so darauf versessen, die Voidschilde meines Warlords wieder hochzufahren (das wärt ihr auch, glaubt es mir), daß ich vergessen habe, das Reaktorleck zu flicken, was in der nächsten Runde zu einer Überhitzung des Reaktors führte...

In der Kampfphase geht es dann endlich zur Sache. Ohne vorher zu messen, wird für jede aktivierte Einheit angesagt, welche Waffen auf welches Ziel schießen (ohne Befehl nur ein Ziel). Klingt einfach? Dann freut eich auf die Entscheidung, ob die Raketenwerfersalve ausreicht, die Schilde des Ziels kollabieren zu lassen, damit es sich auch lohnt, mit der Vulkankanone zu schießen, die den schon brodelnden Plasmareaktor zum Überhitzen bringen wird. Der Beschuß wird Waffe für Waffe abgehandelt. Zuerst kommt GW-üblich der Trefferwurf auf einen W6 (mit Modifikatoren für Deckung des Ziels und gezielte Schüsse). Dann kommt aber nicht einfach der Schadenswurf, denn solange der Titan Voidschilde hat, kann er nicht beschädigt werden. Für jeden Treffer der Waffe nimmt der beschossene Titan einen W6 und würfelt gegen seinen aktuellen Voidschild-Level (3+ oder 4+). Jeder nicht geschaffte Wurf läßt den Voidschildlevel um einen Punkt steigen, bis die Schilde zusammenbrechen (beim Warlord auf Level 6). Sind die Schilde zusammengebrochen, verfallen überzählige Treffer dieser Waffe. Trifft eine Waffe einen Titanen mit zusammengebrochenen Schilden, geht es ans Eingemachte - es folgt ein Schadenswurf. Zuerst wird gewürfelt, wo der Titan getroffen wird - Kopf, Rumpf, Beine, Waffen. Der Schaden ergibt sich aus einem W6 + der Stärke der Waffe + Boni für Schüsse in die schwächer gepanzerte Seite oder den Rücken oder bereits vorhandene Schäden der Trefferzone. Jede Trefferzone hat einen eigenen Panzerungswert, und auf dem Kommandoterminal des Titanen wird angezeigt, ob die getroffene Zone ein oder zwei Schadenspunkte oder einen kritischen Treffer erhalten hat. Für jeden Schadenspunkt wird der Schadensmarker der Zone weiterbewegt, wodurch auch angezeigt wird, welche Modifikatoren für den nächsten Treffer in dieser Zone angewandt werden. Sobald der Schadensmarker am Ende der Leiste angekommen ist, gibt jeder weitere Schaden einen kritischen Treffer. Der Titan kann 3 kritische Treffer in einer Zone verkraften, dann ist Ende. Für jeden Punkt kritischen Schaden fangen Systeme an auszufallen. Ein Reaktorleck erhöht die Hitze, ein verwundeter Moderati erschwert den Beschuß, ein beschädigter Stabilisator läßt den Titanen unkontrolliert taumeln und eine beschädigte Waffe kann nicht schießen usw. Diese Effekte bleiben, bis in der Reparaturphase der kritische Schaden ggf. behoben wird. Für den Angreifer ist es natürlich interessant, eine bereits schwer beschädigte Zone zu zerstören. Dafür gibt es die Möglichkeit, beim Beschuß auf einen Titanen ohne Schilde gezielt eine Zone anzuvisieren, allerdings wird der Trefferwurf deutlich erschwert.

Dann ein kurzer Exkurs zu den Waffen. Grob kann man die Waffen in 2 Gruppen unterteilen - Waffen, die eine hohe Feuerrate haben, aber i.d.R. wenig Stärke, eignen sich hervorragend dazu, Voidschilde wegzuschießen. Waffen mit niedriger Feuerrate, aber hoher Stärke sind dafür wirksamer, um einen Titanen ohne Schilde zu beschädigen. In Adeptus Titanicus ist es daher sehr wichtig, wie man seine Titanenbewaffnung konfiguriert. Die zur Zeit noch beschränkte Auswahl an lieferbaren Waffen außen vor gelassen, macht es einen großen Unterschied, ob ich einen Titanen zum Spezialisten oder Generalisten ausrüste. Spezialisieren kann man den Titanen einmal auf kurze oder lange Reichweite und dann auf Schildzerstörung oder Schadensgenerierung. Der Warlord in seiner Grundausstattung mit 2 Vulkankanonen und einem Paar Raketenwerfer ist auf lange Reichweite spezialisiert, während die Raketenwerfer aber fast nur zum Schilde bekämpfen taugen (10 Schuß mit niedriger Stärke), sind die hitzegenerierenden Vulkankanonen die stärkste Kanone im Spiel und die einzige, die recht zuverlässig für kritische Schäden sorgen kann. Eine glückliche Salve kann einen unbeschädigten Warhound sofort zerstören. Eine bessere Konfiguration für einen Langstrecken-Warlord wäre es, eine Vulkankanone durch ein Tremorgeschütz zu ersetzen, das zwar nicht so viel Schaden macht, aber den Reaktor nicht beeinflußt und daher zuverlässiger schießen kann. Rüstet man z.B. einen Reaver zum Schildstripper aus, indem man ihm 2 Gatlingblaster und einen Raketenwerfer gibt, ist er auf 24" sehr effektiv, auch einem Warlord alle Schilde in einer Runde wegzuschießen. Dafür ist er aber kaum in der Lage, den Warlord ohne Schilde ernsthaft zu beschädigen. Für die Spielmechanik bedeutet das, daß früh im Spiel auf Schildbekämpfung spezialisierte Titanen natürlich selbst bevorzugte Ziele sind, während sie später im Spiel, wenn die Titanen kaum noch Schilde haben, recht wertlos sind. Umgekehrt kann ein Warlord seine Vulkankanonen früh im Spiel getrost vergessen, während sie gegen schildlose Titanen absolut verheerend sind. Ein Titan mit gemischte Bewaffnung ist zwar nicht so effektiv, kann dafür aber in jeder Situation etwas reißen

In der Endphase ist vor allem wichtig, Effekte von kritischen Schäden wie Reaktorlecks abzuhandeln.

6
Tabletop allgemein / Warlord-Regeln für lau
« am: 01. Juni 2018 - 19:24:01 »
Black Powder, Hail Caesar und Pike & Shotte als pdf gibt es derzeit Gratis bei Warlord

sorry, hatte den Post hier nicht gesehen

http://www.sweetwater-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=23132

7
An der Bar / Realismus im Reenactment
« am: 01. Juni 2018 - 18:26:14 »
Bin gestern auf einer hübsch anzusehenden Mittelalterveranstaltung gewesen, Anno 1280 in Gütersloh-Isselhorst. Aufhänger des zum 10. Mal stattfindenden Events ist die Regierungszeit Ottos III. von Ravensberg, der als ‚Gastgeber‘ auftritt. Das sich der Event nicht auf die Epoche beschränken kann und im Gegenteil davon lebt, möglichst viele Mittelaltergruppen zu versammeln (was hervorragend geklappt hat), steht nicht in der Kritik. Die unvermeidlichen ‚Mittelalterbands‘ mit ihren Sackpfeifen sind nett anzuhören, aber so unhistorisch, daß es nicht mal lohnt über die Fantasypiratentruppe im Jack Sparrow Zigeunerlook zu reden - die fallen da nur deswegen auf, weil sie krass coole Kostümierungen hatten. Worüber ich reden möchte (gern als Sommerlochfüller) sind die Reenactmentgruppen.

Ich finde es bewundernswert, mit wieviel Aufwand sich diese Zeitgenossen vorbereiten, um sich an abwechselnd drückend heißen und gewittrig nassen Tagen von Mücken zerstechen zu lassen. Es gibt Wikinger, Söldner, Ritterorden und so weiter. Die Anschaffung der Ausrüstung kostet Zeit und Geld, und wenn man richtig drauf ist lernt man alle Kniffe aus Liechtenauers Fechtbuch, wovon ich gestern eine Kostprobe sehen konnte. Aber...

Es stört mich nicht, wenn ein ansonsten überzeugend ausgerüsteter Wikinger eine schwarze Tunika trägt, komisch finde ich es aber, wenn die Wikinger Lederrüstungen tragen, die man von Hollywoodfilmen oder SM-Katalogen kennt, dazu keltogermanische Sechseckschilde und Helme, die entweder zu Fantasyzwergen oder ins 14. Jahrhundert passen. Das dieses Jahr Hundsgugeln en Vogue zu sein scheinen, find ich gut, und ich beschwere mich nicht, daß ich keine passende Kastenbrust gesehen habe, aber wenn die dazu präsentierten Rüstungsteile und Waffen eine Mischung aus 5 Jahrhunderten ergeben, irritiert mich das dann doch. Umso mehr hat mich dann das Display gefreut, bei dem ein Gambeson, Kettenhemd, Spangenhelm, Mandelschild und Schwert in realistischer und historisch passender Aufmachung präsentiert wurden.

Worauf ich hinaus will - wie kann es sein, daß auf einer großen Mittelalterveranstaltung mit vielen aufwendigen Kostümen die in sich stimmigen Kostüme in absoluter Minderheit sind? Wenn ich einen Barockharnisch mit Oakshott XIIa-Schwert und einem Helm, der an den Helm Dains m PJ-Hobbit-Film erinnert, zusammen tragen will, passe ich dann nicht eher auf ein LARP-Event? Mein Ehrgeiz im Reenactment wäre es doch, eine Figur darzustellen, die es in der von meiner Gruppe gewählten Epoche und Region so gegeben haben könnte. Das Ganze ist doch viel zu aufwendig, als daß ich mir die Blöße geben würde, von jedem Geschichtserstsemester darauf hingewiesen zu werden, daß meine Ausrüstung perfekt passt, wenn man einen hunnischen Kreuzzügler zur Zeit der Rosenkriege darstellen will.

Sehe ich das zu krass? Bin ich zu pingelig?

8
Bücher, Filme, Publikationen / Berezina (Comic)
« am: 11. Mai 2018 - 19:53:55 »
Letztes Jahr habe ich The Battle gelesen, ein Comic über die Schlacht von Aspern. (Review hier: http://www.sweetwater-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=21928)
Jetzt ist vom gleichen Autorengespann Berezina erschienen, und die ersten beiden Bände gibt es auf Englisch. Wer Französisch beherrscht, kann natürlich das Original nehmen, da gibt es auch schon alle 3 Bände.
Band 1 Setzt nach der Schlacht von Smolendk an und endet mit dem Brand von Moskau. Band 2 bereitet auf die Katastrophe vor und zeigt den Rückzug bis Smolensk. Band 3 fehlt mir noch, dürfte aber wenig überraschend dem Titel der Reihe nahekommen.
Im Vergleich zu Th3 Battle ist Berezina stringenter, es konzentriert sich auf 4 Personen: Einen handamputierten Captain der dragons de l’Impératrice, einem Aushilfssekretär Napoléons, einer Schauspielerin und den Kaiser selbst, wie er Berthier das Leben schwer macht. Die Story ist gelungenes Beiwerk, die Bilder sind es, die die eigentliche Gesvhichte erzählen - den Untergang einer Armee.
Ich finde es sehr gelungen, sowas würde ich gerne im Kino sehen.

9
Habe gerade am Stück den 3-teiligen Comic The Battle von Frederic Richaud  nach dem Roman von Patrick Rambaud durch. agibt es anscheinend nur auf Englisch als Ebook oder Französisch.
Der Comic erzählt in filmischer Manier (man denke an Waterloo von Bondarchuk) die Schlacht von Aspern-Essling. Ordentliche, nicht überragende Zeichnungen, breitgefächerte, auf die französische Seite beschränkte Handlung (mit einer unnötigen Agentengeschichte) und Protagonisten vom einfachen Kundschafter bis zu den großen Marschällen und natürlich Napoleon. Hauptfigur ist der Adjutant und Historienmaler Lejeune, aber auch der spätere Autor Stendhal, Lannes, und Massena haben tragende Rollen. Es dauert, bis man erkennt, welche historische Figur da gerade auftritt, da ich z.B. nicht sofort weiß, daß ein mit \'Alexandre\' angeredeter Marschall natürlich Berthier sein muß. Insgesamt bleiben die meisten Figuren recht flach. Der Sohn des Adlers ist als Abenteuergeschichte besser, aber eben auch rein fiktiv. Dafür kommt hier gut heraus, was eine Schlacht um 1800 für Soldaten und Zivilisten bedeutete.
Das Wichtigste ist die Atmosphäre, und die stimmt. Der Überlebenskampf am ersten Tag, der Beinahdurchbruch und dann der Rückzug wieder in höchster Not am zweiten sind wirklich gut erzählt. Napoleon zürnt, beleidigt und das meist mit italienischen Vokabeln. Die yBrücke bricht, wird geflickt, bricht wieder... Spannung kommt hier nie zu kurz. Und wenn die vorrückenden Kolonnen mit roten Schmierstreifen durchzigen sind, erkennt man, was eine Kanonenkugel ausrichtet.
Fazit: Als Comic Durchschnitt, aber als Schlachtengemälde nicht Schlecht.

10
Bücher, Filme, Publikationen / F.A.Q. Dioramas von Ruben Gonzales
« am: 09. März 2017 - 21:21:47 »
Habe mir das nicht ganz billige neue Dioramenbuch von AK interactive geholt. 79,00 € klingen erst heftig, dafür gibt es dann aber ein 560 Seiten starkes durchweg mit Photos gefülltes A4 Softcover, indem Schritt für Schritt vom Bau eines Farns bis zum kompletten Strassenzug eine Menge Dinge gezeigt werden, und das auf höchstem Level. Sprache Englisch oder Spanisch, freier Versand mit TNT innerhalb 2 Tagen. Obwohl vo AK interactive, werden alle möglichen Produkte verwendet - naturgemäß viel von spanischen Herstellern, aber so schlecht sind die ja nicht.
Aus dem Inhalt:
1 Bases
2 Ground and Terrain
3 Vegetation
4 Artificial Elements
5 Miscellaneous
6 Figures
7 Construction and Atmosphete
8 Common Mistakes, Shows and Contests

Es werden gekaufte Komponenten verwendet, aber auch völlig selbst Gebautes.

11
Bücher, Filme, Publikationen / Napoleon und die Deutschen
« am: 18. Juni 2015 - 12:57:58 »
Auf Phoenix wurde diese Woche die 2007er Serie weiederholt, ich habe die Teile 2+4 ngesehen. Insgesamt war ich sehr angetan, auch wenn es manchmal arg bunt gemischt wurde. Neben den Rahmenereignissen, die nur zusammengefaßt wurden, gab es in SPielszenen Ereignisse aus dem Leben der \'normalen\' Leute, einem Zeitungsverleger, einem Musterungsbetrüger usw. Aber dann der Kracher - im letzten Teil wurde natürlich auch die Schlacht bei Waterloo erwähnt. Daß aber an der auch Österreicher und Russen teilgenommen haben, war für mich eine völlig neue Erkenntnis. Leider hat mich das in meinem Urteil bestärkt, daß Geschichtssendungen im Fernsehen mehr dazu beitragen, Unwisen zu verbreiten als nützliche Informationen.

12
Angeregt durch den Trailer zu Floating Castle habe ich (mal wieder) darüber nachgedacht, warum ich nur so wenig Samurai-Filme kenne und welche Samurai-Filme man eigentlich gesehen haben muß.
Natürlich stehen ganz oben auf der Liste die Kurosawa-Klassiker, die es ja inzwischen zum Glück alle zu erträglichen Preisen auf Deutsch gibt.
- Die 7 Samurai
- Das Schloß im Spinnwebwald
- Rashomon
- Die verborgene Festung
- Yojimbo
- Sanjuro
- Kagemusha
- Ran

Dann die Samurai-Trilogie mit Mifune Toshiro um Musashi, die ich leider nur in teuer und Englisch auftreiben konnte.
Die 47 Ronin, ebenfalls ein recht alter Streifen

Den ein oder anderen Zatoichi-Film, leider kenne ich da höchstens ein halbes Dutzend und das ist lange her. Die Neuauflage vor ein paar Jahren hat mir nicht so gut gefallen.

Sehr gut ist auch die Kozure Okami Serie nach dem Lone Wolf and Cub Manga aus den Siebzigern.
An neuerem Material fällt mir nur 13 Assassins ein.

Aber da gibt es doch mehr?!? Was muß man noch kennen, wo kann man es auftreiben?

13
Sweetwater News und Ankündigungen / Probleme mit PMs
« am: 12. Mai 2014 - 20:16:35 »
Ich habe jetzt das zweite Mal eine Mail-Benachrichtigung über eine PM bekommen, die nicht in meinem Posteingang auftaucht (Speicherplatz bei 44%). Gibt es dafür eine Erklärung?

14
Da schlüre ich am Dienstag durch Münster und stolpere über ein gut aussehendes, günstiges Buch über die Erstürmung der Düppeler Schanzen im Deutsch-Dänischen krieg 1864. 360 Seiten, gebunden und nur 13,50 EUR - gesehen, gekauft und noch am gleichen Abend angelesen. Zack! Schon Mittwoach Abend hatte ich das Buch durch. Ich habe lange nicht mehr ein so gut geschriebenes Buch über ein ja eigentlich so trockenes Thema wie den Krieg gelesen. Obwohl von einem Dänen geschrieben, bemüht sich das Buch um eine neutrale Sicht der Dinge (was ihm auch durchweg gelingt) ohne Verherrlichung des Krieges. Der Autor baut geschickt Einzelschicksale und Briefe von Teilnehmern in seine Geschichte ein, dessen Ursache und Verlauf er zwar vereinfacht, aber insgesamt gut darstellt. Der Schwerpunkt liegt aber auf der Schilderung der Ereignisse, die von der Räumung des Danewerks zur Belagerung und schließlich Erstürmung der Düppeler Schanzen führten und vor allem den Auswirkungen, die die Strapazen und Kämpfe auf die Beteiligten hatten.
Für mich 4 von 5 Sternen, da bei manchen Dingen dann doch die Tiefe fehlt.

15
Aus meinem Schottlandurlaub habe ich mir das nicht ganz billige Paperback (£25,00 - hätte es aber bei Amazon m Nachhinein deutlich billiger bekommen) gekauft und auch sofort durchgearbeitet. Der Inhalt basiert auf den Daten von Kronoskaf, die Abbildungen sind bis auf 48 Farbseiten s/w und zeigen oft Knötel- oder Morier-Darstellungen. Bei den Farbseiten ist allerdings eine vollständige Darstellung französischer Uniformfarben nach LienharT/Humbert enthalten, die wirklich lohnt.
Die Beschreibungen der Einheiten in 17 nach Nationen aufgeteilten Kapiteln (teilweise sind mehrere Kleinstaaten zusammengafaßt worden) erscheint mir nicht immer wiederspruchsfrei (insbesondere bei Reichstruppen), was aber sicher der nicht einfachen Materie und Quellenlage geschuldet ist. Den Abschluß bilden 3 Anhänge über Schlüsselschlachten, Schlüsselpersonen und Schlüsselorte, eine eigentlich gute Idee, die aber m.E. nach die größte Schwäche des Buches bildet. Bei den Kurzbiographien tauchen eine Menge Protagonisten auf, die am 7JK nur als Subalterne teilgenommen haben und erst päter zu Bedeutung gelangt sind, andere wie Wenzel Graf Kaunitz fehlen ganz. Der Artikel über den alten Dessauer schmeißt Leopold I. mit Moritz zusammen und ist entsprechend unsinnig. Am schlimmsten geht ist mit D. Smith bei den Schlachten durch - er behandelt mehrere Seeschlachten, Quebeck, Plasey und Wandiwash, obwohl Kolonialeinheiten im Hauptteil des Buches keinerlei Berücksichtigung finden. Das auf der anderen Seite Kunersdorf fehlt, halte ich für einen Fauxpas ersten Kalibers. Die Schlachtbeschreibungen sind kurz, übersichtlich und mit einer OdB versehen, im Farbteil sind einfache Karten enthalten - diese hätten auch s/w sein können, wenn dafür mehr Uniformtafeln farbig abgebildet worden wären.

Insgesamt trotz der beschriebenen Mängel ein gutes Standardwerk, für das ich etwas zuviel bezahlt habe. Kein Muß, solange es Kronoskaf gibt, aber wenn man es für unter 20 EUR bekommt lohnenswert.

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