Sweetwater Forum

Sweetwater Forum

  • 22. Januar 2019 - 08:35:33
  • Willkommen Gast
Erweiterte Suche

Neuigkeiten:

Endlich wieder da!

Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.

Nachrichten - Pappenheimer

Seiten: [1] 2 3 ... 189
1
Spielberichte / Re: HoW: Camposanto 1743
« am: 21. Januar 2019 - 21:52:12 »
Och, ich sehe kein Problem mit der Kritik.

Keith Flint sieht eine Runde als Widerspiegelung aller Ereignisse von 20 Minuten und in der Zeit hat man rasch eine andere Einheit durchquert und sich wieder formiert und auch etliche Salven abgefeuert. Außerdem bewegten sich zumindest während des Österr. Erbfolgekrieges die Truppen teilw. nicht so dicht wie in der Napo, v.a. bei den Franzosen. Allzuviel wollte da Keith Flint auch nicht differenzieren, damit die Regeln nicht zu sperrig werden (offenbar fand er sie dann doch zu sperrig und entwickelte daher Ende letzten Jahres seine Simple SYW Rules).
Hecken brächten für Kavallerie und Artillerie eine halbe Bewegung Abzug, wohl auch eher wegen der Unordnung, die so eine Bewegung unter der Reiterei bringt. Tut mir leid, dass hier die Hecken etwas verwirrend waren. Man hätte auch im Szenario für diesen Acker einfach Double-Moves ausschließen können, um die Geländehindernisse einfließen zu lassen. Attacken hat die Kavallerie dort dennoch geritten 1743 und dennoch werden Büsche oder Hinterhalte wie Cascinen, Erdwälle oder sowas erwähnt, wenn ich mich recht entsinne.

Gehen wir mal davon aus, dass eine verhältnismäßig kleine Schlacht wie Camposanto 2 Stunden dauerte an effektiver Kampfzeit, so wären das immerhin 10 Runden und das wären eher 4-5 Stunden Spieldauer. Von daher unpraktikabel für uns. Das Austauschen der Treffen, das Zurücknehmen erschöpfter Truppen, ist auf jeden Fall glaubhaft. Da die Regeln das Kommandieren einzelner Bataillone fernab der Brigadegeneräle sehr unwahrscheinlich machen, ist es halt schwerlich möglich ein oder zwei Einheiten zurück zu nehmen und den Rest vor der Front zu lassen. Deshalb habe ich die Brigaden geschlossen vor oder zurück genommen.

Ein Formationswechsel kostet meine Franzosen eine volle Runde. Bei allen Problemen der Franzosen und ihrer Rückständigkeit v.a. vor dem Siebenjährigen Krieg, ist das natürlich übertrieben, aber passt in eine Art der Abstufung.
Ein Bataillon von einer Kolonne in eine Linie oder umgekehrt umzuformen brauchen wir unerfahrene unroutinierte Reenacters vielleicht 2-5 Minuten. Selbst wenn es im Ancien Régime vor dem Reglement von 1791 komplizierter war (ich kenne keine Bataillon Uni wie aus der Napo aus der Ancien-Régime-Szene, von daher können wohl diese "Truppen" realistisch keine Formationsänderungen in gr. Stil abbilden(Briten der AWI siehe kabinettskriege-blog haben wohl manchmal größere Verbände...) wird es auch nicht mehr als 10 min. gedauert haben, also auch nur die Hälfte der 20 min. einer Runde.

Viel Theorie, aber das ist auch meistens die Ebene auf der wir im HoW-Forum diskutieren.

Musst ja auch HoW nicht toll finden. Von Zieten habe ich eh ewig nix mehr gelesen.

Cheerio!

Pappi

PS: Ich sag auch nicht, dass HoW perfekt ist, aber es ist bis jetzt am ehesten prakitkabel (verständlich, halbwegs realistisch, halbwegs schnell spielbar wenn mit den geeigneten Mitspielern).

2
Spielberichte / Re: HoW: Camposanto 1743
« am: 21. Januar 2019 - 13:21:52 »
Ein ähnliches Ergebnis nur mit den Österreichern als leicht überlegener Seite wurde von einem anderen HoW-Fan erzielt: http://honoursofwar.com/thread/620/campo-santo-dindin-aar-pics
Ich habe das mal hier angeführt in der Hoffnung, dass es Tattergreis interessiert.  :)

3
Schaut gut aus und das Szenario ist ja auch recht spannend.  :)

4
Projekte / Re: 2 Armeen 1743-48
« am: 18. Januar 2019 - 13:23:37 »
Vielen Dank für die ermunternden Antworten.
Nun wird es hier erstmal eine Weile nix mehr zu sehen geben, da ich lange mit Greenstuff kneten muss und dann wohl mithin welche der aufwändigsten Uniformen malen werde, die es in der Zeit gab und den Cutter muss ich auch verwenden. Ich habe mir vorgenommen aus Revell-Preußen Ungarn zu basteln. Die gibt's einfach nicht auf dem Markt. Daher ist das Ganze enorm zeitraubend. Aber der Vorteil ist, dass ich noch einige der teilw. greißligen Preußen-Gussäste wegkriege, die ich langsam nicht mehr sehen kann.  :o

5
Bücher, Filme, Publikationen / Re: Erfahrungen mit Helion-Verlag?
« am: 18. Januar 2019 - 12:38:24 »
Oh, vielen Dank für den Tipp.

Mein Buch ist jetzt angekommen.

Von der Produktionsqualität schon recht mies. Keine Farbabbildungen für fast 30 € und selbst die Schwarz-Weiß-Bilder oft recht verpixelt. Naja. Immerhin scheinbar auf den britischen Inseln gedruckt. Den Text hab ich noch nicht durch. Wenn ich's geschafft habe, gibt's ein Review.

6
Projekte / Re: PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« am: 18. Januar 2019 - 11:10:55 »
Und meinen Respekt zu den Umbauten! Ich traue mir ja einiges zu, aber nach dem einmaligen Experiment, bei zweien die Köpfe zu tauschen, lasse ich das lieber 
Beim 30-jährigen bastel ich nur an denen rum, um manchmal Fahnen an Reiter zu kriegen, die sonst eh eine bescheuerte Pose haben.
Köpfe tauschen finde ich schon eine hohe Kunst (ich kriege ja noch nicht einmal gescheit die separaten Köpfe bei den Hagen-Miniaturen auf die Oberkörper). Ich habe daher eher die Angewohnheit bei Hüten die Krempen wegzuschneiden und mit Greenstuff Grenadiersmützen und ähnliches zu formen. Da die Kopfbedeckungen mancher Sets eh ziemlich krude sind wie die Dreispitze bei manchen Nachgüssen von Revell, tut es dann auch nicht viel zur Sache, wenn die anderen Dreispitze nicht soooo toll gelungen sind. Die schönsten Kopfbedeckungen hat bisher Pallas Athene gemacht, der Turban für den einen Trompeter z.B. bei einem schweren franz. Reiterregiment für 1730er/40er.

7
Schöner Bericht, Driscoles. Schade dass Ney nicht die Kavallerie gescheit einsetzen konnte.  ;)

8
Projekte / Re: 2 Armeen 1743-48
« am: 17. Januar 2019 - 23:53:23 »
Super klasse was Du aus den ganzen Sätzen machst und wie Du sie einsetzt
Vielen Dank. Ja, die Zvezda Dragoner und der Pikenier und ein Revell-Artillerist wurden auch beinahe bis zur Unkenntlichkeit verändert. Ich hatte sogar dran gedacht die Palasche wegzuschneiden (der Artillerist hat ja zum Glück eh einen Säbel) und den durch die einzelnen Säbel aus dem Revell-Husaren-Set zu ersetzen, aber nachdem ich mir beim Trimmen der Hüte mit dem Cutter mal wieder sowas von in den Daumen geschnitten habe, hab ich dann doch davon Abstand genommen.

Vielen Dank auch für das Lob, tattergreis.
Ich hatte bei meiner Recherche übrigens rausgefunden, dass die an verschiedener Stelle erwähnten nur 90 Grenadiere nicht stimmen und zumindest die Etats ca. 150 Mann ausweisen. Die Kompanie der Grenadiers à Cheval lohnte sich dadurch dann doch zumindest als kleine Truppe als eigenständige Einheit aufzustellen. Außerdem las ich, dass die oftmals zu Fuß kämpften, da sie auch durchaus als Grenadiere und Vorraustruppen eingesetzt wurden. Das kam mir sehr zupass, da ich ja diese Mengen an Dragonern zu Fuß dank dieser gnampf Zvezda-Dragoner Peter des Großen habe (1-2 Minis zu Fuß als Gimick hätte es sicher auch getan...).
Ich denke mit 3 kleinen Einheiten habe ich dann eine halbwegs schlagkräftige Brigade der Maison du Roi für HoW. Eleganterweise sind es auch genau die Einheiten, die scheinbar öfter zusammen operierten, während die Gardes du Corps manchmal auseinandergerissen oder der Stärke nach als eigene Brigade oder sowas eingesetzt wurden (waren ja etwa 2 normale Regimenter groß).

9
Projekte / Re: 2 Armeen 1743-48
« am: 17. Januar 2019 - 21:18:20 »
Grenadiers de la Garde à Cheval.



Damit habe ich alle Einheiten der Garde du dehors du Louvre.


10
"Master and Commander"
USA 2003
Regie: Peter Weir
Darsteller: Russel Crowe, Paul Bettany, James d'Arcy, Max Pirkis, Richard McCabe

Obwohl hier schonmal erwähnt, will ich noch ein paar Worte zu dem Film verlieren.

Handlung: 1805 ist die "HMS Surprise" unterwegs um ein französisches Kriegsschiff aufzuspüren, das Jagd auf die britische Walfangflotte bei den Galapagosinseln macht. Der ebenso charismatische wie erfahrene Captain Aubrey hat aber nicht nur mit Franzosen zu kämpfen, sondern auch mit seiner Mannschaft, die manchmal kurz vor der Revolte steht, mit Aberglauben und nicht zuletzt seinem eigenen Freund, dem Schiffsarzt, der die Suche nach seltenen Tierarten gern über das militärische Unternehmen stellt. Manchmal wird aus der Jagd durch die "Surprise" auch eine Flucht der Briten, wenn der Feind mal den Wind auf seiner Seite hat.

Man muss wohl nicht viele Worte über den Film verlieren. Sicherlich ein Meilenstein in der Filmgeschichte. Manchmal beruhigend wie es Weir schafft einen Film auch mit dem täglichen Dienst an Bord anzufüllen. Die Outtakes machen das Leben an Bord sogar noch lebendiger - unbedingt suchen! V.a. die Seesoldaten kommen da stärker vor. Anders als wohl in jedem anderen Film ist nicht nur Crowe und Bettany sondern auch das Schiff der Hauptdarsteller, denn das Schiff ächzt, stampft und windet sich durch die Wellen, ganz wie es Stevenson so meisterlich in "The Pilot" beschrieb. Wie eine Frau so zärtlich liebt auch der Käpt'n sein Schiff und wie Ärzte behandeln die Zimmerleute das geschundene Mädchen nach einem Gefecht. Die Nahkämpfe wirken so mitreißend und realistisch wie ich es noch nie in einem Film gesehen habe, auch weil die Enge auf den Decks während der Kämpfe vorkommt. So kann kein "Held" wie man es aus alten Schinken gewohnt war elegant fechten. Das ist ein Hauen und Stechen und man meint aber dennoch Lehrsätze aus Angelos Fechtbuch anzuschauen. Auch die Nahaufnahmen braucht dieser Film nicht zu scheuen, denn man sieht wie liebevoll z.B. die Kragenspiegel auf die Kadettenuniformen genäht sind. Mir hat der Film viel Spaß gemacht und wer ihn langweilig findet, na der tickt halt einfach anders als ich. Wir haben den 2 mal Nachts im Kino gesehen und woanders kommt die bombastische Wirkung der Kamerafahrten, der Schiffsaufnahmen, Gefechte und der Weite des Meeres garnicht richtig rüber. Daher habe ich die DVD selten angesehen. Fast überflüssig zu sagen, dass die Schauspielerriege einfach fantastisch besetzt ist.
Das einzige Manko fand ich bei den Franzosen, die nicht nur stereotyp daher kamen, sondern mir auch weniger akkurat recherchiert wirkten. Eher wie verlauste Italiener (also dem Stereotyp von Italienern), obwohl dem franz. Kapitän Intelligenz und Kultiviertheit unterstellt wurde. Vielleicht ist es auch garnicht so schlimm, dass es nie zu einer Fortsetzung kam. In der Konsequenz (keine Frauen als Hauptrolle, der Schiff beginnt und endet auf dem Meer, keine Häfen, sinnlosen Liebeleien etc.) wirklich ungewöhnlich. Für mich wohl der beste Film zum Thema, vielleicht sogar einer der besten Filme überhaupt. Auch ein cooler Soundtrack mit dankbarerweise nicht bombastischem Sound durchweg, sondern auch Shanties und zeitgen. Musik wie Boccherini.
Für Freunde der Segelschiffära ein Muss.

Darsteller *****
Bilder *****
Schiffe *****
Story ****

11
Projekte / Re: PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« am: 17. Januar 2019 - 11:07:13 »
Ja, ich finde die halt von der Seite immer cooler. Aber vielleicht mache ich beim nächsten Mal auch wieder Bilder auch von vorn.

Spanier und Kaiserliche bislang:
1 x Elite Galoppers - Lanzierer (Span.)
1 x Elite Trotters - Kürisser (Span.)
1 x Trotters - Arkebusierreiter (Kaiserl.)
2 x Pikes - Pikeniere (Span. und Kaiserl.)
1 x Shot - Musketiere (Span. od. Kaiserl.)
1 x Agressive Forlorn Hope - Rontarschierer (Span.)

Neutral:
1 x Artillery

Die Spanische Infanterie galt lange als die beste der Welt, weshalb ich das spanische Fußvolk meistens als "Veteran" einstufe.

12
Das erklärt nochmal besser die taktischen Vorhaben und ihre Umsetzung bzw. ihr Scheitern.

Danke, Frank Bauer, für die Ergänzungen. :)

13
Projekte / Re: PIKEMAN\'S LAMENT: Zwei Kompanien
« am: 17. Januar 2019 - 00:11:35 »
Spanische Reiter (Kürisser).



Die Fahne ist eine spanische Fahne von um 1600.



Figuren sind von Mars und Revell. Den Offizier finde ich recht toll. Das Gesicht konnte ich nur irgendwie nicht recht einfangen.

14

Das kann aber auch daran liegen, dass ich trotz intensiver Vorbehandlung mit den Zvezda-Minis bzw. dem verwendeten Kunststoff, auf dem Kriegspfad bin. Irgendwie hält bei denen keine Grundierung, wenn ich die vornehme (ich gehe also einfach mal davon aus, dass ich da irgendetwas falsch mache. Andere kommen ja prima mit denen hin)
Zvezda hat m.E. meistens sehr hartes Plastik, was oft eher bricht als sich verbiegt. Ich nehme den Primer von Valejo und der hält recht gut. Muss ja auch nicht vollflächig schwarz/grau oder so werden, sondern nur die Klebeeigenschaften der Grundierung gewährleisten.
Meine Frau hatte mal mit einer Billiggrundierung versucht Zvezdas zu bemalen und da geht laufend was ab. Wobei ich auch den Eindruck habe, dass bei Zvezda, wenn man dran kommt, eher öfter Abplatzungen auftauchen als bei vielen anderen Herstellern. Dafür sind halt die Posen schön und Details wie Knöpfe deutlich besser modelliert als z.B. bei vielen Herstellern in Zinn.

15
Schöner Blogeintrag wie immer.

Na Hät ist ja echt Deine Lieblingsfirma oder was? Ich hätte noch ne ganze Armee von HäT, frühe Römer. Haste Bedarf? Konnte mich nur in den Arsch beißen, die gekauft zu haben, als dann die geilen Minis von Zvezda rauskamen. Da sieht man schon schön an den Posen und der Modellierung wie Welten zwischen zwei Herstellern liegen können.

Die letzten 2-3 Jahre gefällt sich HäT ja am besten damit neue Sets anzukündigen, die dann doch nicht kommen. Wie die Österreicher zum Siebenjährigen Krieg. Dabei sind denen ihre Preußen längst vergriffen. Versteht man das? Jeder Hersteller, der normal gepolt ist, bringt solche Sets kurz hintereinander raus. Dann hat man einen Hype und baut zwei Armeen auf.

Seiten: [1] 2 3 ... 189