Sweetwater Forum

Sweetwater Forum

  • 26. Juni 2019 - 19:15:56
  • Willkommen Gast
Erweiterte Suche

Neuigkeiten:

Endlich wieder da!

Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.

Nachrichten - Pappenheimer

Seiten: [1] 2 3 ... 221
1
Projekte / Re: Kleine Staaten für 1743-48
« am: Heute um 13:44:23 »
Eine Protze.



Da ich irgendwie zwei Gäule verbummelt habe (oder woanders verwendet und ich weiß nicht mehr wo(?), hab ich mal ein Gespann mit zwei Pferden gemacht. Ich habe es braun bemalt, damit ich es für alle Seiten einsetzen kann.



Der Stangenreiter ist hier mal gewollt schlicht gekleidet. Hat sogar seine Handschuhe verloren oder nie welche besessen. Dunkelbrauner, einfacher Rock, hellblaue Weste und graue Hose.

2
Projekte / Re: Kleine Staaten für 1743-48
« am: Heute um 13:40:31 »
Schöne neue Einheit, zur Abwechslung finde ich ne Haubitze mal ganz nett! Mich überrascht es nicht, dass Haubitzenbatterien selten vorkommen. Ich bin zwar kein Fachmann für Artillerieoranisation im 18. Jh., aber in napoleonischer Zeit hat ja auch kaum eine Nation komplette Haubitzenbatterien außer Preußen. Aber jede Batterie hatte Haubitze(n) zugeordnet.
Weißt du, ob die britischen und niederländischen Batterien bei Fontenoy ad hoc zusammengezogen worden waren?
Weiß ich leider nicht. Ich verstehe auch nicht, welchen Vorteil so eine Batterie gegen Befestigungen wie die rund um das Dorf gehabt haben soll.

Ich habe den Eindruck, dass es diese Einteilung in "feste" Batterien noch nicht gab. Manchmal agieren in Schlachten auch nur mal 2 Kanonen zusammen. Das fällt auch dann auf, wenn die eine Seite mal nur 1 oder 2 Geschütze im Sturm erbeuten.

Die Österreicher hatten bei Mollwitz bspw. garkeine Batterien aufgefahren, sondern immer nur einzelne Geschütze der Infanterie des ersten Treffens beigegeben.

3
Tabletop allgemein / Schnelle Spielregeln - Historische
« am: 25. Juni 2019 - 21:45:54 »
Haben wir das Thema schon?

Zahlreiche Regelwerke behaupten von sich "simple" und "fast" zu sein. Doch was ist dran? Welche Regeln halten, was sie versprechen?

Osprey bewirbt z.B. HoW als "quick to learn", "simple" und "moves quickly".
So ganz überzeugt scheint der Autor, Keith Flint, selber nicht (mehr) davon zu sein. Hat er doch ein Free-Download-Regelwerk "Post of Honour" rausgebracht, das ehedem "Simple" im Namen hatte. Also ist ihm HoW selber nicht wirklich dem Werbeslogan "simple" gerecht geworden?

Ich habe bisher zahlreiche Regelwerke gespielt. Daheim, mit Paul (meinem ehem. Nachbarn aus UK) und im Spielerkreis um Bayernkini.

Wirklich schnell war DBA. Das aber daher, weil wir tatsächlich bei den Grundregeln geblieben sind, also nicht Epic, sondern die normale Anzahl an Elementen. Ich empfand zwar das Historische Flair egal ob bei Antike oder Wikingerzeit gleich 0 (oder so in etwa), aber dank der Begrenzung an Einheiten, sind wir wirklich in nie mehr als einer Stunde durchgekommen.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich werde auch auf Skirmish-Spiele eingehen.

4
Nun wieder auf eher gewohnten Kurs, also nen "klassischer" Piratenfilm aus italienischen Film(schrott)schmiede.

"Der Größte aller Freibeuter"
I, 1970
Regie: Antonio Mollica
Darsteller: Robert Woods, Tania Alvarado, Armando Carvo

Handlung: Karibik 1763 (so heißt es). Die Nationen haben sich darauf geeinigt allesamt die Piraten zu jagen. Daher sind die Meere rot von Blut (so das Intro). Jeffry Brook hat sein Schiff beim Würfeln verloren. Darum kommt er auf den absurden Plan etwas anzustellen, damit er verhaftet und dann deportiert wird. Das Gefangenenschiff will er da kapern. Der bekloppte Plan geht auf, da die Ketten aus Alu oder sowas sind. Wozu die Ketten überhaupt von drei Mann zerbrochen werden müssen, wenn Brook die Handschellen alleine klein kriegt, erfährt man nicht... Er hat jetzt jedenfalls ein Schiff voll geiler Weiber und ner Menge offenbar brauchbarer Seeleute. Dann kapert er zahlreiche Schiffe, u.a. sein altes, ne Art Äppelkahn... Er kann eigentlich keine Häfen anlaufen, da die Vereinten Nationen beschlossen haben, ihn daran zu hindern. Auf der Insel San Luisan gerät Brook und seine bescheuertsten Galgenvögel in die Fänge von Jackson, einem ergeizigen Engländer, der die Portugiesen von der Insel vertreiben will. Dann stiehlt sich Brook mit seinen Leuten wieder davon und kapert ein großes Kriegsschiff mit 25 Kanonen, das er angeblich irgendwie für den Angriff aufs Fort braucht. Er lässt sich doch auf Jacksons Plan ein, weil er auf die Gefahr scharf ist. Dann erobert Brook aber das Fort fast im Alleingang, während die Leute von Jackson die Garnison nieder machen. Am Ende verlässt Brook die Insel ohne ne rechte Motivation, vielleicht um seinen fetten auf dem Meer zu bestatten.

Die Handlung ist völlig konfus und das Gesamtgebilde wirkt, als habe man 3 Stunden Material irgendwie beliebig zusammen geschnitten. So kommt mal ein Aufstand von Indianern (?) vor, der dann wieder keine Rolle spielt oder auch warum sich Brooks Trulla an Jackson ranmacht ist obskur und auch die Funktion des Geistlichen und warum er die Engländer ins Fort lassen will, ist unverständlich.
Die Ausstattung ist ein absurder Mix. Sehr strange das mehrfach gleiche Muster. Brook kapert ein Schiff und der Kapitän wird in seiner Kajüte von Brook umgelegt, statt die Seesoldaten zu kommandieren. Die Klamotten passen weder zu 1763, noch in sonst irgendeine Zeit. "Portugiesen" mit Morionen, Brook mit nem "Dreispitz" und so ner Art Hemd, das eher an eine Zwangsjacke erinnert.
Überhaupt kommt mir Robert Woods wie ne Art nicht durchtrainierter Giuliano Gemma für Arme vor. Sein ganzer Charakter entspricht eher ähnlich wie die rüden gewollt peppigen Dialoge eher Italowestern. Auch professionelle Kritiken haben wie bei einem anderen Werk, einem tatsächlichen Italowestern, des Regisseurs betont, dass er sein Handwerkszeug einfach nicht beherrscht und das Ergebnis einfach öde ist. So auch hier.
Dabei ist der Aufwand erstaunlich, da zahlreiche Handlungsorte und Schiffe vorkommen. Letzteres mag aus anderen Filmen zusammengeschnitten sein, da man vor allem bei den Schiffskämpfen unlogische Szenen (Breitseiten von Schiffen, die man in der Totalen garnicht sieht) präsentiert bekommt.
Typisches Spätprodukt der Schwemme an italienischen Filmen dieses Genres.
Eine Besonderheit allerdings, dass die positiven Figuren durchweg Engländer sein sollen, auch wenn sie aussehen wie Italiener...

Darsteller
Bilder *
Schiffe *
Story

5
Projekte / Re: Kleine Staaten für 1743-48
« am: 25. Juni 2019 - 20:58:01 »
Zitat
Ich mag eigentlich keine Haubitzen.
Pourquoi?
Ästhetisch finde ich die nicht gerade ansprechend und mich überrascht, dass die in HoW vorkommen, da sie in Berichten selten vorkommen.

Laut McNally's Fontenoy-Buch haben die Franzosen bei der Schlacht z.B. garkeine eingesetzt, die Niederländer und Briten je ne Batterie à 4 Stück. Im Vergleich dazu massig 6- und 3-Pfünder Kanonen.

Kurzum, man braucht die eigentlich fast garnicht.

Vielleicht ist das ja im Siebenjährigen Krieg anders(?).

6
Projekte / Re: Kleine Staaten für 1743-48
« am: 25. Juni 2019 - 14:16:01 »
Heute gibt es eine Haubitze. Ich hab sie grau gemacht, dass ich sie eventuell auch für Briten verwenden kann.



Ich mag eigentlich keine Haubitzen.



Aber bei Fontenoy setzten sowohl Niederländer als auch Briten Batterien von Haubitzen ein, v.a. um das Dorf Fontenoy zu knacken.


7
Mir gefallen beide Regimenter total gut. Super gelungen die Schattierungen von Grau bei denen älteren Husaren. Dieser schlichte Stil hat auch was. Husaren sind einfach immer klasse, egal welche Zeit - also ob 1720, 1740 oder 1805.  8)

Bei den Chasseurs kann ich zuwenig erkennen, wegen der Fotoqualität.

8
Spielberichte / Re: HONOURS OF WAR: Dettingen 1743
« am: 24. Juni 2019 - 20:57:48 »

Prinzipiell ist es beim Horse & Musket immer sinnvoll, aggressiv mit allen Truppenteilen vorzugehen, insbesondere mit der Artillerie. Wenn man dann noch Deine Fähigkeit zur Kampfmoralpflege der eigenen Truppen abkupfert, beeinflusst das Szenario den Verlauf doch kaum, oder sehe ich das falsch?

cheers
Bei Dettingen empfinde ich halt diesen sinnlosen Angriff der Maison du Roi als DAS Charakteristikum.
Ohne dieses ist Dettingen eine recht langweilige "normale" frontale Schlacht. Praktisch das, was ich in zahllosen britischen Blogs lese.
Da fehlt mir dann irgendwie die "Dettingen-Experience". Ich finde halt die eigenen üblichen Muster den Vorgaben möglichst flexibel anzupassen, als die Herausforderung - als letztlich das, was mich an historischen Schlachten reizt.

Wenn ich mir viele Spiele anschaue, die fiktive Schlachten durchziehen, dann finde ich die oftmals sterbend langweilig. Eben zwei Armeen die irgendwie gleichzeitig aufeinander zu rücken und sich aneinander abkämpfen.
Solche "Meeting-Engagements" sind aber m.E. wenig historisch oder noch klarer Ausgedrückt die absolute Seltenheit. Meistens ist eine Seite in der Defensive, wofür es überwiegend 2 Gründe gibt:
A) Der Verteidiger wird überrascht und rafft seine Kräfte irgendwie zu einer mehr oder minder gelungenen Verteidigung zusammen. Beispiele: Hohenfriedeberg, Mollwitz (?), Villetri
B) Der Verteidiger hat eine scheinbar ausgezeichnete Stellung bezogen.
Die kann wirklich prima sein: Fontenoy, Kunersdorf, Kolin, Guastalla, Kesselsdorf, Kay, Cuneo
Oder nur vermeintlich prima, aber bisweilen eher eine Art Falle: Soor, Höchstätt 2, Ramillies, Zorndorf, Burkersdorf, Freiberg

Beim Aufeinanderprall würde mir einfallen: Chotusitz, Groß Jägersdorf(?).

Manche Schlachten sind diskutabel. Lobositz z.B..

Bei manchen Schlachten wie Fontenoy z.B. fände ich das Schlachtfeld charakteristisch genug. Da bleibt beiden Seiten eigentlich freigestellt, z.B. ob die Niederländer tatsächlich zu früh angreifen, auch wenn ich gern die Niederländer näher den franz. Linien aufstellen würde, damit sie zumindest verleitet sind früher zu attackieren.

9
Spielberichte / Re: HONOURS OF WAR: Dettingen 1743
« am: 21. Juni 2019 - 15:09:09 »
Oh, ein neuer Spielbericht! Danke dir :)
Den werde ich mir später in Ruhe anschauen.
Da freue ich mich drauf.

Gute Besserung Dir und Deiner besseren Hälfte!  :)

10
Die weißen Höschen würde ich etwas dreckiger machen. Die Typen reiten durch Matsch und Staub. Also wenn ich reite, sehen mein Mantel und die Hose auch nach 20-Minuten im Sattel immer richtig schön verdreckt aus.
Die Modelle finde ich echt toll. War eines von Italeris besten Sets m.E., kaum eines in der Quali für Kavallerie je nachgekommen.

Schöne Truppe. Meine Punkte sind auch eher das Haar in der Suppe.  ;D  :)

11
Projekte / Re: Eine kleine britische Armee 1743-48
« am: 21. Juni 2019 - 15:05:11 »
Warum hasst du denn, Artillerie zu bemalen? Ich finde, das geht schnell von der Hand - Figuren sind oft schneller bemalt als Infanterie, weil weniger Gurte/Rucksäcke/Musketen zu bemalen und das Geschütz ist auch schnell bemalt und sieht, gerade mit gülden schimmerndem Rohr (Bronze) toll aus.
Ich find es immer nervig, da ich die Kanone nicht aufklebe und dann diese in der Hand rumdrehe und an manchen Stellen wieder die Farbe abgeht, wo ich was dran gemalt habe. Außerdem übersehe ich immer diese Details wie zwischen den Speichen oder die zahlreichen Vorsprünge etc. wo ich nicht richtig dran komme, weil ich die Modelle zuerst zusammen klebe und dann grundiere. Auch hasse ich es, wenn das Zinn durchscheint, wenn ich die Kanone bemalt habe.
Ist aber natürlich eher ein Problem bei fein modellierten Kanonen wie von Zevzda und Co.

Die Uniformen sind allerdings meistens einfacher und bei allen außer den Artilleristen von Hagen mag ich auch die Posen.

12
Projekte / Re: 2 Armeen 1743-48
« am: 21. Juni 2019 - 15:01:24 »
Der Kanonier vorn links im letzten Bild sieht so aus, als ob er noch den braunen Rock trägt - ist das so?
Jepp. Offiziere hatten braune Röcke und gelbe Hosen.  :)
Für mehr Bandbreite schnappen sich manchmal bei mir Offiziere ne Lunte und feuern selber ab.  8)

13
An der Bar / Re: "Largest ever Wargame"
« am: 21. Juni 2019 - 11:02:14 »
Vielen Dank, Peli, für Deine Wortmeldung. Schön, dass Du dabei warst.  :)

14
Bücher, Filme, Publikationen / Re: 18. Jh. in Schwäbisch Hall
« am: 21. Juni 2019 - 09:52:32 »
Der vorletzte Teil.



Ich sehe schon ein, dass die Reihe eher was für Geschichts-Nerds, statt für Wargamer ist.

Aber Rio würde es bestimmt gefallen.

https://wackershofenannodomini.blogspot.com/2019/06/mobilitat-im-18-jahrhundert-teil-3.html

15
Spielberichte / Re: HONOURS OF WAR: Dettingen 1743
« am: 19. Juni 2019 - 23:15:53 »
1.
Es hätte dem franz. König eine Menge Lösegeld erspart...

2.
Grundlage meiner Überlegung ist die Annahme, dass genügend Infanterie und Artillerie vorhanden war, um eine durchgehende Stellung zwischen Main und den Ausläufern des Spessarts zu errichten (nötigenfalls verzichtet man als franz. Befehlshaber auf den Angriff in den Rücken des Gegners), auf jeden Fall bleibt man hinter dem Forbach, Die Verzögerungen des alliierten Angriffs kann man zum Befestigen der Stellung nutzen, während man die Gardekav meinetwegen in ein Bordell schickt.

3.
Das Lustige an dem Szenario ist ja, dass ein Unentschieden, also ein fehlender Durchbruch, die Gefangennahme des engl. Königs bedeutet, also ein strategisches Waterloo darstellt.

4.
ps aus welcher Ecke Tysklands kommst Du nochmal?
1.
Das ist natürlich wieder hübsch zeitgenössisch gedacht.  :)

Als Spieler sehe ich es eher so, dass die Garden immerhin besser sind als die meiste übrige Kavallerie und die wenigstens überhaupt was reißen können.

2.
Das würde irgendwie ein tieferes Spielfeld vorraussetzen.
Noailles ist mit ein paar Brigaden Grammont zur Hilfe geeilt. Insgesamt haben laut den meisten Angaben die Franzosen 26.000 Mann etwa im Einsatz und die Pragis 35.000. Das ist zwar ne nummerische deutliche Übermacht, aber bei der Ende des Raumes konnten die Pragis diese sicher nicht ausnutzen. Obendrein gab's ja scheinbar keine Berge, wo sie ihre Artillerie hätten schön einsetzen können. So wird meistens nur die flankierend feuernde hannoveranische Artillerie im Hauptkampf selbst erwähnt - auf Stairs rechtem Flügel.

Maréchal de Noailles hielt wohl die vielleicht 20.000 Mann Grammonts für ausreichend, so dieser hinter dem Bach verblieb.
Die ganze Schlacht ist aber auch noch immer für mich ein Mysterium.

3.
Du bist also für ein freieres Szenario, wo nicht als Grundvorraussetzung steht, dass Grammont oder Harcourt die Fehler gemacht haben, die sie machten?
Das ist so wie einer der mal schrieb, dass Waterloo als Franzose gewinnbar ist, wenn man halt nicht historisch aufstellen braucht sondern nur die Truppen von damals hat.

4.
Da wo der Bundes-Jogi ins Fitnessstudio geht.  ;)

Seiten: [1] 2 3 ... 221