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Nachrichten - Riothamus

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An der Bar / Re: Foren-Abstinenz
« am: 20. März 2019 - 13:25:52 »
Danke Euch! Das wird schon werden, auch wenn es mich vorübergehend außer Gefecht setzt.

2
Absolutismus und Revolution / Re: SYW - Battle in a Box
« am: 20. März 2019 - 12:40:13 »
Die sehen schön aus, ohne jetzt alle Abzeichen überprüfen zu wollen. Ich freue mich dann darauf, demnächst hier mehr zu sehen.

3
Wieder sehr schön geworden.

Aber 1,7mm glaube ich nicht. Das müssen 54mm-Figuren sein. Oder der Beweis für Kobolde. ;)

4
Projekte / Re: Aufbau einer Normannentruppe für SAGA und Co.
« am: 20. März 2019 - 08:33:24 »
Die sind wieder richtig toll anzuschauen.

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An der Bar / Foren-Abstinenz
« am: 20. März 2019 - 07:43:13 »
Damit ihr euch nicht fragt, was mit mir los ist. Was mir in den letzten Wochen die Muße gab, viel Zeit im Netz zu verbringen, zeigt jetzt auch hier seine negativen Seiten. Wegen Gesundheit / Krankenhaus und so bin ich wohl einige Tage offline. Wahrscheinlich ab heute Mittag. Es kann sein, dass ich danach einige Zeit nur mitlese. Das kommt ein Bisschen auf meinen Zustand an. Wenn es ganz gut läuft, bin ich aber schon Montag wieder online.

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Don, lass dich nicht von unseren Koboldhypothesen abschrecken. Sind doch nur eine Form des Lobs.

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Ja, die Österreicher sind schön, so schön, dass wir sie uns nochmal ansehen wollen. Und leugne die Kobolde nicht. Kobolde zu leugnen ist ein klares Anzeichen für Koboldausbeutung.

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Projekte / Re: Aufbau einer Normannentruppe für SAGA und Co.
« am: 20. März 2019 - 07:15:42 »
Das Buchminiaturen mal einen gewölbten kite-Schild zeigen ist jetzt auch kein Grund zum Umbau, nur ein Faktor der Unsicherheit oder vielleicht eher ein Hinweis darauf, dass die Vergangenheit bunter war als das uns übermittelte Bild der Vergangenheit.

Bei den Schilden geht es natürlich um Angelsachsen, nicht um Normannen, bevor wir hier ein Missverständnis haben.

Und nein, schon allein aufgrund der Bildquellen kann man nicht von einer Mehrheit der kite-schilde ausgehen. Der Sachkritik (Schildwall) und den Schriftquellen hält das auch nicht stand. Die Literatur geht auch eher von einem sozialen Unterschied aus, soweit ich es überblicken kann. Wegen der Art der Überreste fällt der archäologische Befund zum Thema als Quelle aus. Der Schildbuckel eines Rundschilds kann z.B. auch auf eine andere Schildform gesetzt werden, wenn man keinen neuen anschaffen will. Natürlich gibt es auch die Erkenntnis, dass die Kriegführung in der Zeit ähnlicher war, als klein Fritzchen es mitunter annimmt. Aber das kann in diesem Fall nicht gegen die Quellen bestehen und die so uneinheitliche Wehrverfassung der Angelsachsen wegdiskutieren.

Elegant wäre, wie gesagt, anzunehmen, die Oberchicht habe kite-Schilde und die Aufgebotspflichtigen zum Great Fyrd Rundschilde, während es dazwischen noch gemischt war. Und eine vorübergehende Ausrüstung der reicheren Krieger mit Rundschilden, um den Schildwall nicht zu torpedieren bei Ereignissen wie Hastings ist auch naheliegend und in der Kriegsgeschichte nicht unbekannt. Hier hat die elegantere Möglichkeit einiges für sich: Ein simpler Schildmix wäre nicht gangbar und es gibt keinen Grund die Quellen zu bezweifeln. Daraus ergibt es sich eigentlich schon zwingend. Allein, dass es in der Geschichte viele abstruse Lösungen und Situationen gab, hindert mich zu schreiben, dass es zwingend ist. Eine Mehrheit von kite-Schilden ist damit auch unter Berücksichtigung des strukturalistischen Arguments äußerst unwahrscheinlich, wenn man sauber argumentiert und alle Quellengruppen berücksichtigt.

Damit gibt es auch keine Möglichkeit zuverlässiger Einschätzung: Wenn du für späte Angelsachsen deine Saga-Veteranen mit kite-Schilden, die Saga-Krieger mit kite-Schilden aber pro Punkt mit ein oder zwei Rundschildern und die Saga-Levys mit Rundschilden versiehst, kann keiner meckern. Auch nicht, wenn die Saga-Krieger mehr Rundschilde tragen.

(Ich muss hier auch daran erinnern, dass die immer wieder erwähnten Schwierigkeiten der Berittenen des 11./12. Jahrhunderts beim Kampf zu Fuß auch auf die kite-Schilde zurückgeführt wird, die ja speziell für den Reiterkampf gedacht waren. Ich frage mich da immer, ob es nicht auch daran liegt, dass sich das exzessive Kriegertraining der Ritter erst entwickelte, will es aber auch nicht unterschlagen, dass einige das als Argument anführen.)

9
Projekte / Re: Aufbau einer Normannentruppe für SAGA und Co.
« am: 19. März 2019 - 15:45:00 »
Es gab beides. Nach den Miniaturen sollen die runden Schilde in der Mehrheit gewesen sein. Aber kite-Schilde gab es ab 1000 bei den Angelsachsen. Hier ist dann mal wieder die Frage, ob die Abbildungen zuverlässig sind und wer und was da genau gezeigt wird. Durch das Aufgebot mögen 1066 die runden Schilde in der Mehrheit gewesen sein. Vorausgesetzt sie haben ihren typischen Schildwall des Fyrd nicht abgeschafft. Denn der basierte ja gerade darauf, dass unter den Schilden der ersten Reihe noch Platz war. Harald trägt auf dem Teppich an einer Stelle einen kite-Schild. Es gibt aber auch Miniaturen, auf dem sein Schildträger ihn mit gewölbtem Rundschild schirmt und auch seine Leibwache Rundschilde trägt. Dort, wo es zu erkennen ist, sind diese meist gewölbt. Und auch von kite-Schilden gibt es gewölbte Darstellungen.

Gewöhnlich wird, wenn ich es richtig einschätze, aus diesen und ein paar anderen Gründen davon ausgegangen, dass Huscarls und ähnlich gut gerüstete kite-Shield trugen und die weniger erfahrenen des Fyrds den Rundschild. Bei Hastings mögen sich demnach viele Reiter dem Fyrd angepasst haben. Also wäre für eine TT-Truppe stimmig und sicher, die Veteranen und einen kleinen Teil der Krieger mit kite-Schild zu zeigen. (Ich habe gerade noch mal nachgesehen. Und an den entsprechenden Stellen wird tatsächlich vermieden, zwischen Selected Fyrd und Great Fyrd zu unterscheiden. Damit wäre es also wohl auch nicht zu widerlegen, wenn du den Kriegern kite-Schilde gäbst. Eine Divergenz bei den Schilde gerade in der Phalanx wäre natürlich ein Nachteil gewesen. Vielleicht tatsächlich daher die Abbildung von Haustruppen mit Rundschild.) Die Schildbemalung unterschied sich natürlich.

@ Utgaard: Wurde denn 2006 nur die Oberschicht dargestellt? Die ärmeren Krieger dürften doch, wie wohl meist, in der Mehrheit gewesen sein.

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Projekte / Re: Aufbau einer Normannentruppe für SAGA und Co.
« am: 19. März 2019 - 13:56:54 »
Die sehen auch wieder gut aus. Dachte schon, du wolltest auch Angelsachsen zeigen, aber ja, Rohan. Die Fahne habe ich mir mal bestellt, ging aber in der Post verloren und der Hersteller durfte einige Zeit keine liefern. Danach ist es dabei geblieben.

In erster Linie meine ich natürlich die Schilde. Das fällt ja am meisten auf. Etwas breiter, Mandelförmiger wie es sie auch in Byzanz gab. In Italien gab es wohl auch noch andere Schildtypen, aber danach müsste ich erst suchen.

An Helmen gab es auch Abweichendes. Anderes wird, wie ich zugeben muss eher weniger auffallen. Da du die Schildmalereien nicht umgestalten wirst, wäre das eben nur eine einfache Möglichkeit, die Normannen dafür zu 'verfremden'. Natürlich ist an einer rein französischen Truppe nichts auszusetzen. Ich wollte nur eine Anregung geben, viele haben ja gerne individuelle Truppen.

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Ja, da ist etwas viel. Vielleicht Seil statt Kette. Pferdeschädel?

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Nein, nein, dass sind Kobolde, die er im Keller hält, die die Arbeit für ihn machen. Gell Don? Es gab sogar schon mal Pläne, während seines Winterurlaubs, die Kobolde zu befreien und sie dann für eigene Projekte einzusetzen. Und das Bild eines Pinsels mit +10 auf Schnellmalen wurde schon mal im Forum gepostet. Da bedarf es keiner finsterer Formeln der Uralten. Schließlich sind da noch seine Studenten, die er auch basteln lässt. Angeblich nur im Rahmen des Studiums und nicht für seine Sammlung.

Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass im Bundesamt für Verschwörung und Metatechnologie schon seit einiger Zeit vom Berliner Phänomen gesprochen wird. Angeblich wird versucht, einen Undercover-Kobold zu installieren. Aber, Pssst, das dürfen SIE (S-icherheitsrelevante I-rreguläre E-xtraterristen) und auch SIE (S-uperkonjuratistische I-nternationalistische E-ntente; es wird dikutiert, ob es sich um Echsenmenschen oder Enten handelt. Auch Donaldisten könnten beteiligt sein.) nicht mitbekommen, ganz zu schweigen vom Bundesverschwörungsamt.

Es gibt auch Theorien über den Typen, der nach der Wintersondenwende in rotem Anzug mit Fellbesatz um die Erde reist und anderen ungefragt Geschenke aufdrängt. Da könnte es Verbindungen geben. Es gibt noch mehr Theorien , wie eine neue Technik -man spricht von der Methode des Don oder der Voss-Prozedur-, die er erst in seinem Testament veröffentlicht, aber da wird es dann langsam zu heikel, dass auch nur anzusprechen, da die Interessen der Pinselindustrie bedroht sein sollen. ;)

:)

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Dennoch gut zu lesen.

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Altertum / Re: Makedonische Hypaspisten
« am: 19. März 2019 - 02:46:47 »
In Makedonien waren das im Prinzip Phalangiten, die mit Schilden und Lanze statt Pike als Hopliten bewaffnet waren. Daher waren sie auch besser als Leibwächter einsetzbar, was wohl der Grund für spätere unterschiedliche Entwicklungen war. Es kommt also auch auf die genaue Zeit an. Woanders diente die Bezeichnung einfach für Leichtbewaffnete mit Schilden, die von anderen Leichtbewaffneten unterschieden wurden, weil sie auch mal einem Angriff standhalten konnten. Wörtlich heißt es ja nur soviel wie 'Schildträger'. In einem Teil der heutigen Literatur geht das durcheinander, wohl auch, weil sie mitunter wie leichtere Truppen eingesetzt wurden. Da sie den Pezhetairen zugeordnet waren, für die übrigens  für Situationen bei der der langen Sarissa kein Kampfwert zukam, kürzere Lanzen und Schilde bereitlagen, würde ich sie sonst ähnlich gestalten. Sicher wurden sie auch mal ungerüstet eingesetzt, da sie auch zu Aufgaben jenseits der Schlachtlinie herangezogen wurden, und zum Denken der griechischen Oberschicht würde auch passen, dass sie leichtbewaffnet waren, wenn die Pezhetären Schilde trugen, dürfen aber dennoch nicht mit Leichtbewaffneten verwechselt werden.

Aber das ist nicht mein Schwerpunktthema und ich weiß nicht, ob nicht irgendeine Quelle etwas besonderes dazu berichtet. Angesicht der Hintergründe wären solche Besonderheiten aber sehr wahrscheinlich sowieso zeitlich und räumlich beschränkt.

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Wenn die Ruine ein oder zwei Jahre alt ist und nicht Meilen vom nächsten Ort entfernt liegt, war da sowieso nach dem ersten Winter aufgeräumt. Was vom Holz übrig war, wurde als Brennholz verkauft, wenn es sonst nicht mehr taugte. Und Schutt war damals wertvolles Baumaterial. Da dürfte es sich auch gelohnt haben, die Pferde anzuspannen und eine Tagesreise dafür zumachen. Und wenn die Besitzer bei der Zerstörung getötet wurden, dann haben sich sicher andere der Wertstoffe angenommen. Einige Keramikscherben wären vielleicht stimmig, aber die fördern oft die Vegetation, so dass sie sich unter Pflanzen verstecken. Hausrat gab es weniger als heutzutage und es war wenig länger haltbares darunter, was nicht unter Holz, Metall oder Keramik fiel. Holzspaten gab es hier im 19. Jahhundert noch.

Also allenfalls ein paar Reste als Ruinenschutt. Hier ein Stein in der Ecke oder an der Außenmauer, da ein  Wagenrad, dort ein paar Scherben. Was eben nicht auf die letzte Wagenladung passte, übersehen wurde oder keinen Wert mehr hatte. (Lumpen z.B. waren damals Rohstoff für die Papierherstellung.)

Also alles gut, dass muss nicht so aussehen, wie frisch von der Fliegerbombe zerstört oder vom Wallenstein niedergebrannt. Im Zweiten Weltkrieg und im Dreißigjährigen Krieg waren die Zerstörungen so groß und so häufig, dass der Schutt liegenblieb. In Berlin gab es am Ende des Dreißigjährigen Kriegs kein unbeschädigtes Haus und manche Landstände, insbesondere in Brandenburg, waren von der Bevölkerung verlassen. Wo es nicht so umfangreiche Zerstörungen gab, blieb nichts lange ungenutzt. Und zur Zeit der Border Reivers wurden nicht nur Torfhütten, sondern, wo es möglich war, befestigte Häuser errichtet, wozu man den Schutt gut brauchen konnte. Zudem waren die ja länger aktiv und nicht nur ein paar Jahre...

Also wieder richtig toll geworden, solange es nicht erst gestern zerstört wurde.

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