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Themen - Willi

Seiten: [1] 2 3 4
1
Spielen im Westen / Termine 2019 Spielegruppe West
« am: 09. Januar 2019 - 21:44:09 »
Ich stelle dann mal zwei feste Termine ins Angebot:

06.04. Wild West (zwischen Tactica und Conflict); und
30.11. für FIW und Musket & Tomahawk / drei Wochen nach der Crisis

Würde mich freuen, viele der altbekannten / als auch neue Gesichter in Wuppertal dabei zu haben.
Gedeckelt ist jeder Termin bei sieben Personen + mich.

2
Spielberichte / Alternative Geschichte - die Force Z 1941
« am: 01. April 2018 - 18:51:10 »
In den ersten Kriegsjahren wurde die Gefahr durch Flugzeugangriffe auf schnell fahrende Kriegsschiffe massiv unterschätzt. Trotzdem planten die Engländer ihrer neu gebildeten Asienflotte einen Träger beizugeben. Diese Planung wurde vereitelt, als der dafür vorgesehene Träger Indomitable in der Einfahrt von Kingston auf Grund lief.
In dem Solitairescenario \"Destruction of Force Z\" von Minden Games kann man mit oder ohne Träger anker aufgehen. Im nun folgenden Bericht wurde die force Z fiktiv durch die Eagle verstärkt.
Als Flagschiff erhielt die Prince of Wales den besten Liegeplatz längs des Westwalls der Marinebasis in Singapur. Repulse und Eagle mussten auf dem Strom ankern. Am Vortage war offiziell bekanntgegeben worden, dass Phillips zum Volladmiral befördert worden war und Oberbefehlshaber der neuen englischen Asienflotte sein würde. Tagsüber mussten die Besatzungen der Schiffe hart arbeiten um die Schiffe auszurüsten aber Abends gab es regelmäßig Landurlaub und Besuche in der Stadt. Natürlich gab es dabei auch den üblichen Ärger, einschließlich einer Schlägerei im Junion Jack Club.
Kurz nach Mitternacht am 7/8 Dezember 1941 landen die Japaner in der Nähe von Kota Bharu, einer Stadt an der nördlichen Spitze von Malaya. Siebzig Minuten vor dem Angriff auf Pearl Harbour. 24 Stunden später, in der Nacht vom 8/9 Dezember geht die Force Z ankerauf. Angeführt vom modernen Schlachtschiff Prince of Wales, verlassen der alte Schlachtkreuzer Repulse und der Träger Eagle nebst vier Zerstörern Singapure. Der Matrose Cecil Jones erinnert sich: \"Die Schiffe verließen mit unserer ehrlichen Überzeugung, daß sie unsinkbar seien, den Stützpunkt\".

Der 9 Dezember zog klar herauf. Da bekannt war, dass die Japaner zwischen den Anamba-Inseln und Singapur Mienen gelegt hatten, navigierte Adm. Phillips den Verband zunächst nach Osten. Nachmittags wurden die Anambainseln östlich umfahren.

Kein japanischer Aufklärer zeigte sich am Himmel. Adm Phillips ordnete absolute Funkstille an und änderte den Kurs in Richtung Nord-West in Richtung Kota Bharu. Mit viel Glück erreichte der Verband ungesehen in der Nacht vom 9/10 Dezember Kota Bharu. Zwei Transporter wurden versenkt und die Landungszone beschossen.

Frühmorgens erreichte die Engländer der Hilferuf aus dem nördlicher gelegenen Sigora. Vom bisherigen Erfolg beeinflusst setzen die Engländer den Kurs weiter nach Norden ab und erreichten Sigora Vormittags am 10 Dezember. Die japanische Luftaufklärung erfasste aber die Force Z beim Anmarsch auf Sigora. Leider waren zu dem Zeitpunkt nur ein Dutzend als Hochbomber ausgerüstete Flieger auf den Flugplätzen in Indochina einsetzbar.

Diese griffen die Repulse vor Sigora an.

Der Jäger-Cap der Eagle konnte zwei Bomber abgeschießen und mehrere abdrängen. Nur wenige Bomben fielen in die Nähe der Repulse. Schäden an den Schiffen entstanden keine aber zwei Jäger gingen verlohren.
Adm Phillips lief nun aber wieder in Richtung Singapur ab. Auf der Höhe von Kota Bharu griff nachmittags die zweite japanische Welle an. 22 Torpedobomber griffen in geringer Höhe zur Hälfte die Prinz of Wales und Repulse an.

Wieder konnten die Jäger zwei Bomber abschießen und zwei weitere abdrängen. Ein weiterer Bomber wurde durch die Flak der Repulse abgeschossen. Da gingen steuerbords bei der Repulse und im Bugbereich der Prinz of Wales Wasserfontänen hoch. Treffer, jubelnd drehten die japanischen Maschinen wieder Richtung Saigon. Beide Schiffe hatten einen Torpedoschaden erlitten und konnten nunmehr keine Höchstgeschwindigkeit mehr fahren.
In der Nacht vom 10/11 ließ Adm. Phillips einen Nordöstlichen Kurs fahren, um die Anambainseln auf der Heimreise wieder östlich umfahren zu können. Auch am 11 Dezember hielt sich die starke Bewölkung und verhinderte eine erfolgreiche Aufklärung der Japaner. Adm. Phillips erhielt zu diesem Zeitpunkt Meldung, dass die Japaner augenblicklich in Kuantan, und damit in dierekter Nähe zu Singapure gelandet sind. Er entschließt sich zu einem neuerlichen Anlauf und lässt die Schiffe nach Westen drehen.

Geschützt durch die Bewölkung und mit dem Glück des Siegreichen erreichen die Schiffe ungehindert in der Nacht vom 11/12 Dezember Kuantan.

Drei Transporter und ein Minenleger können versenkt werden. Außerdem wird mit einer Küstenbeschießung die Moral der japanischen Soldaten auf die Probe gestellt. Am 12. läuft der Verband wieder in Richtung Osten an dem japanischen Minenfeld entlang, als ein japanischer schwerer Verband bei den Anambainseln gemeldet wird. Wie sich später heraus stellt, handelt es sich um den japanischen Schlachtkreuzer Haruna mit mehreren Zerstörern. Dieser kann Nachmittags gestellt werden und in einem Überwassergefecht versenkt werden.

Dabei erhält Repulse einen weiteren Treffer. Von Saigon kommend greifen noch einmal 12 Torpedobomber an. Trotz Jagdschutz durch die Eagle und aus Singapure können die Japaner einen Torpedotreffer auf der Repulse landen. Sie verlieren bei dem Angriff aber auch die Hälfte ihrer Bomber. Schwer angeschlagen tritt die Repulse in Begleitung der beiden anderen Schiffe den Rückzug nach Singapure an.

Dort wird Adm. Phillips begeistert als Sieger empfangen.

3
Spielen im Westen / Termin am 17.März
« am: 08. März 2018 - 09:02:00 »
Am 17. steht der zweite Termin in diesem Jahr vor der Tür.
Gibt es Themenwünsche?
Neben den Dauerbrennern hätte ich auch mal
wieder Lust auf Canvas Eagle oder X-Wing.
Bin aber auch bereit wieder die Colts zu schwingen,
aufs Meer zu gehen oder das Tomahawk zu werfen.

4
Marktplatz / suche ‚Scratch One Flat Top, boardgame von 3w
« am: 26. Februar 2018 - 13:00:21 »
Suche das Hex-boardgame von 3w
Scratch One Flat Top

5
Spielberichte / Saltanovka, für Mütterchen Russland am 23.Juli 1812
« am: 03. Februar 2018 - 18:23:04 »
Gott beschütze Mütterchen Russland drang es aus Tausend Kehlen als Gerneral Raevsky durch einen kühnen Angriff auf Marshal Davout versuchte,  Bagration den Übergang über den Dnieper in Richtung Smolensk zu ermöglichen.
Wo bleibt der Kaffe drang es dann am frühen Morgen des  3. September 2018 aus vier Kehlen, als wir zu viert dieses Ereignis nachspielen wollten.
Hier half uns das Scenario aus dem Black Powder Buch \"A Clash of Eagles\". Gespielt wurde nach Black Powder.


Die Franzosen standen bereits mit der Masse ihrer Truppen in ihren Stellungen hinter einem kleinen Nebenarm des Dnieper, als die Russen mit ihren Massen erschienen.




Auf der russischen linken Flanke beim Dorf Fatova ging der russische Aufmarsch zunächst nur schleppend voran, während auf der rechten Seite bereits ein wütendes Feuergefecht um  Saltanovka einsetzte.



Nach anfänglichen Schwierigkeiten überschritten die Russen den Flusslauf. Die in aufgelöster Ordnung vorgehende 3rd russische Jägerbrigade  des General Palatzin, wurde dabei aber so dezimiert, dass sie zurückwich.

Während auch die russische Kavallerie sich anschickte, den Fluss zu überqueren, wurde um beide Dörfer heftigst gekämpft.
Nach und nach finden die russischen Oberbefehlshaber ihre Zuversicht wieder.

Eine französische Redoute fällt im Feuer von Infanterie und Artillerie, die andere Artillerieredoute wird von russischen Dragonern erobert.

Saltanovka fällt und die Russen drängen durch das Dorf vor.

Im Zentrum müssen die Franzosen ungeachtet der noch frischen Reservekavallerie ebenfalls zurück gehen.

Als dann auch noch Fatova fällt ist die Schlacht entschieden. Die Franzosen müssen auf ganzer Front weichen

und die Reservekavallerie kann nur noch den Rückzug decken.

Was wohl der Kaiser dazu sagen wird...

6
Marktplatz / Suche WWII Schiffsmodelle in 1:2400
« am: 27. Januar 2018 - 21:50:03 »
Bin momentan auf der Suche nach Schiffsmodellen für den zweiten Weltkrieg im Maßstab 1:2400.
Vielleicht hat ja jemand noch ne Kiste davon rumstehen.

7
Der nächste Termin rückt näher...
Da sollten wir schon mal mit der Themenwahl beginnen.
Nehmen wir einen der üblichen Klassiker:

1 Musket & Tomahawk
2 Wild West

oder alternativ mal wieder was Anderes:
3 Russland 1812 mit black powder (neue Figuren, neue Matte, neue Gebäude :D )
4 Canvas Eagles
5 Galeeren
6 X-Wing
7 Segelschiffsschlacht
8 Kaisermanöver in der Nordsee

Wer kommt und hat zu was Bock?

8
Spielberichte / Brandywine 1777
« am: 07. Januar 2018 - 20:03:37 »
Brandywine 1777
Am Morgen des 11. September 1777 erhielt George Washington widersprüchliche Meldungen über die gegnerischen Truppenbewegungen. Er ging davon aus, dass sich die Briten zum Angriff auf Chadds Ford aufmachten. General Howe hatte aber seine Truppen geteilt und griff nach einem Flankenmarsch durch General Cornwallis die amerikanische rechte Flanke an, während General Knyphausen die Amerikaner am Brandywine Creek band.
Wir haben die Schlacht zu zweit gestern nach dem Scenario im Black Powder Buch \"Rebellion\" mit den Black Powder Regeln nachgespielt. Washingtons Fehleinschätzung durfte ich ausbaden während Bommel die Engländer zum Sieg führte.
(Tipp: zweimaliges Klicken auf die Bilder führt zur Vergrößerung)

Der Vormarsch der Armee.
Unter dem fröhlichen Spiel der Trommler rückt die Armee der Rebellion endlich gegen den Feind vor. Die Soldaten brennen darauf, sich hier am Brandywinecreek für die vielen Schmähungen der Engländer blutig zu rächen.

Die Amerikaner marschieren  am Brandywinecreek auf.
Von links nach rechts marschieren die Brigaden Armstrong, Greene, Wayne, Sullivan, Stephen und Stirling in einer Linie am Brandywinecreek auf. Die leichten Truppen unter Maxwell haben den Fluß bereits überquert.

George Washington mit der Kavalleriereserve.
Washigton behält die zwei kleinen Kavallerieeinheiten und die North Caroline Continental Brigade als Reserve zurück. Im Scenario verkörpern die meisten Einheiten gleich eine ganze Brigade. Die Stamina (Widerstandskraft) wurde hierfür um eins erhöht und die Einheiten haben den steady-Bonus (der allererste breaktest geht automatisch gut aus). Ich finde das eine interessante Variante, um größere Gefechte mit den Regeln spielen zu können.

Knyphausen entwickelt seine Truppen am Brandywinecreek.
Die Hälfte der englischen Truppen marschiert gegenüber den Amerikaner auf und vernichtet bereits in der ersten Runde die übergesetzten leichten amerikanischen Truppen. Durch die Wälder eingeschränkt, entwickelt sich in Folge ein Abnutzungsgefecht. Der Brandywinecreek kann nur mit großen Schwierigkeiten überwunden werden, was eine rasche Entscheidung ebenfalls verhindert.

Cornwallis Marsch in die rechte amerikanische Flanke.
Zur richtigen Zeit erreicht Cornwallis die entblöste Flanke und ging unter klingendem Spiel in einer langgezogenen Linie vor. Der Schreck unter den amerikanischen Truppen war groß und die Befehlsgebung hierdurch gelähmt (schlechtere Befehlshaberwerte in den ersten beiden Runden).

Nur mit Gottes Hilfe (und meinem Würfelglück) schaffen die Amerikaner drei Brigaden zu drehen und Cornwallis entgegen zu stellen. Frontal treffen die Linien in der amerikanischen rechten Flanke aufeinander. Rasch kommt es insbesondere auf amerikanischer Seite zu Verlusten. Cornwallis lässt auf seiner rechten Flanke am Brandywinecreek die 16th light Dragoons attackieren. Die 3rd Pennsylvania Brigade wird im Nahkampf geworfen.

Auch an der Furt sieht es für die Amerikaner nicht gut aus. Die Brigade von General Green wird an der Furt des Brandywinecreek zurück geworfen. Die Engländer schicken sich an, den Fluß zu überqueren.

In die offene linke Flanke von Cornwallis Linie führt Washington seine Kavallerie. Die 1st & 2st Continental light Dragoons packen Greys Brigade in der Flanke und reiten sie nieder, während die  3st & 4st Continental light Dragoons die englische Linie umreiten. Doch der Erfolg kann nicht mehr ausgenutzt werden. Zu groß war der Blutzoll der amerikanischen Brigaden. Erst vereinzelt, dann in immer größeren Massen flutet die Armee zurück und Washington muss mit seinen Dragoons die Flucht der Armee decken.

9
Spielen im Westen / Termine 2018
« am: 07. Dezember 2017 - 22:07:28 »
Hier die Terminvorschläge für unsere Spiele in 2018.
Ich habe wieder versucht, die Messezeiträume auszusparen.

Termine 2018
Szenario: 5. bis 7. Januar
Kiepencon: 21.01.
3.02. Spielegruppe West
Tactica:  24. und 25. Februar
14.04 Spielegruppe West
Confict: 2. Und 3. Juni
7.07 Spielegruppe West
25.08 Spielegruppe West
13.10 Spielegruppe West
Spiele: 25.10.2018 - 28.10.
Crisis: Anfang November
24.11 Spielegruppe West

10
Spielberichte / Nachschub nach Fort Niagara
« am: 03. August 2017 - 20:02:08 »
Letzten Samstag haben wir wieder zu siebt Musket & Tomohawk gespielt.
Die Engländer mussten einen vier Meter langen Nachschubkonvoi verteidigen,
den die bösen Franzosen und Indianer abfackeln wollten.
Anbei die Bilder (Durch zweimaliges Anklicken, bekommt man sie auch größer):


Mühsam ziehen die Mulis die vollgepackten Wagen über die unebenen Wege.


Die englische Eskorte hat sich auf dem Bild noch versteckt.


Das Gelände ist wie Thorsten es liebt, wild und unwegsam  ;)


Doch die Ruhe des Waldes wird durch die Franzosen gestört.


Von beiden Seiten des Weges greifen Franzosen und angeworbene Indianer an. Ein blutiges Ringen beginnt.




Warum es die üblen Gesellen ausgerechnet auf den Wagenteil vom Gastgeber abgesehen hatten, habe ich nicht verstanden.
War der Kaffee so schlecht ?(


Jedenfalls fackelten die Franzmänner nicht lange und meine ersten Wagen gingen in Flammen auf.


Da George für sein Würfelglück gefürchtet wird, trauten sich nur wenige Franzosen die Vorhut anzugreifen und ... klar gingen lieber gegen mich vor :(




Wie ich schon ausführte, waren meine Wagen äußerst begehrt und Einer nach dem Anderen wurde ein Raub der Flammen, während die Schar der wackeren Verteidiger immer kleiner wurde.

Zum Schluss standen die Hälfte der Nachschubwagen in Flammen.
Welches Ende des Zuges am hellsten gebrannt hat, brauche ich ja nicht weiter auszuführen :D
War insgesamt ein lustiger und toller Spieltag in netter Atmosphäre.

11
Besteht für den 29 Interesse an einer maritimen Seeschlacht der deutschen und englischen Hochseeflotte?
Ich könnte da etwas für 4 Spieler aufbauen / mit mir fünf Personen.

=> doch lieber FIW mit den M&T Regeln

12
Spielen im Westen / Wild West am 18.03.?
« am: 03. März 2017 - 21:28:17 »
Wollen wir am 18.03. Wild West spielen oder habt ihr andere Wünsche?

13
Spielberichte / Goeben und Breslau 1914
« am: 26. Februar 2017 - 18:57:45 »
Goeben und Breslau – zwei „Was wäre wenn“ - Scenarios
Die Panzerkreuzer, Schlachtkreuzer und Schlachtschiffe des  ersten Weltkriegs als auch die Marinetaktik in dieser Zeit fand ich schon immer interessant. Aus diesem Grunde habe mir zum Einstieg zwei einfache was-währe-wemm-Scenarios ausgesucht.
Historisch: Das Entkommen der Goeben und Breslau im Mittelmeer zu den Dardanellen und der Verkauf der Schiffe an die Türkeihat den Kriegseintritt der Türkei bewirkt.Zweimal hatten die Engländer die Chance, die beiden Schiffe abzufangen. In beiden Fällen haben sie ihre Chance aus unterschiedlichen Gründen nicht ergriffen. Dies liefert einen wunderbaren Hintergrund für die beiden „Was wäre wenn“ –Scenarios:
Scenario 1:
Historische Begebenheit: Noch vor Kriegseintritt Englands begegnen sich am 4 August 1914 um 10.30 Uhr zwischen Sardinien und der afrikanischen Küste  englische und deutsche Kriegsschiffe. Auf deutscher Seite der Schlachtkreuzer Goeben und der leichte Kreuzer Breslau. Auf englischer Seite die beiden Schlachtkreuzer Indefatigable undIndomitable. Die englischen Schlachtkreuzer folgen der Goeben. Später stößt noch der leichte englische Kreuzer Dublin hinzu. Um 19.20 Uhr brechen die Engländer die Verfolgung ab, da die Goeben sie abgehängt hat.
„Was wäre wenn“ jemand auf englischer Seite die Brisanz erkannt und den Befehl zum Angriff gegeben hätte bzw. Captain Kennedy über Nacht den Schiffen gefolgt wäre und sie am nächsten Tag vor Messina gestellt hätte.
Regel: abgeänderte Regel „GRAND FLEETS“ 3.Edition von „mj12games“
Modelle: Navis 1:1250
Deutsche: Goben 140 Punkte; Breslau 20 Punkte
Engländer: Indefatigable 75 Punkte; Indomitable 70 Punkte; Gloucester 20 Punkte

Am Morgen des 5. August 1914 lief die aus dem Schlachtkreuzer \"Goeben\" und dem kleinen geschützten Kreuzer \"Breslau\" bestehende deutsche Mittelmeerflotte unter Führung des Konteradmirals Souchon zum zweiten Male innerhalb weniger Tage den Hafen von Messina auf. Die beiden Kreuzer hatten ihre erste Aufgabe in dem beginnenden Krieg, die Beschießung der Hafenanlagen, der Zuavenkasernen und Signalstationen von Philippeville und Bone in Algerien, erfolgreich durchgeführt. Die Fahrt nach der algerischen Küste hatte die Kohlenvorräte der beiden deutschen Schiffe erheblich zusammenschrumpfen lassen. In Messina sollten die Bunker rasch aufgefüllt werden. In der Nacht zum 4. August war ein wichtiger Funkspruch eingegangen: \"3. AUGUST bÜNDNIS GESCHLOSSEN MIT TÜRKEI: GOEBEN UND BRESLAU SOFORT NACH KONSTANTINOPEL GEHEN\". Von den in Messina liegenden deutschen Handelsschiffen wurde eiligst Kohle übernommen, nachdem sich die Italiener geweigert hatten, Kohle zu verkaufen.
Die Schlagzeilen der italienischen Blätter waren gefüllt mit dunklen Voraussagen: \"DIE DEUTSCHEN KREUZER TRETEN IHRE TODESFAHRT AN\".
Um 17:00 Uhr Nachmittags am 6. August 1914 verließen die Schiffe die Reede von Messina.



Runde 1
Kaum hatte die Goeben und Breslau die Straße von Messina passiert, konnte sich ein Signalgast des Flagschiffs jenes Dreimarkstück verdienen, das Kapitän als Belohnung für denjenigen ausgesetzt hat, der zuerst den Feind meldet. \"STEUERBORD VORAUS EIN KREUZER\". Es war die Gloucester, derselbe Kreuzer, der die Deutschen vor drei Tagen beschattet hatte. Mit diesen Männern hatten die Matrosen der Breslau noch vor einer Woche vor Durazzo freundschaftlich Wasserpolo gespielt. Dahinter kameen kurz darauf Indefigable und Indomitable in Sicht. \"KLAR SCHIFF ZUM GEFECHT\". Die Munitionsaufzüge rasselten, die Geschützrohre schwenkten aus, die Verschlüsse klickten, und die Klarmeldungen liefen im Gefechtsstand zusammen. Auf 21,5 km eröffnet Goeben das Feuer, das die Engländer auf diese Entfernung noch nicht erwidern können. Indefigable erhält erste Treffer.


Runde 2
Die Engländer gehen näher ran und Indefigable erhält weitere Treffer. Es entstehen einige kleinere Brände, die aber schnell gelöscht werden können.


Runde 3
Die Engländer halten weiter mit voller Fahrt auf die Goeben zu. Rings um Indefigable schmettern die Granaten ins Wasser und werfen haushohe Wassersäulen auf. Wie durch ein Wunder wird die Indefigable nicht getroffen.


Runde 4
Die Engländer gehen auf Parallelkurs zur Goeben. Indefigable wird schwer getroffen. Ein Volltreffer zerschmettert die Brücke und tötet die Offiziere. Ein Turm erhält einen Volltreffer, ein weitere Turm blockiert. Nun erhält auch die Goeben erste Treffer.


Runde 5
Eine deckende Breitseite der Indomitable trifft Goeben schwer. Zwei abgeschossene Torpedos verfehlen die Goeben. Breslau erhält einige Treffer durch den leichten Kreuzer Gloucester  und die Mittelartillerie der Indomitable. Ein Wassereinbruch senkt die Geschwindigkeit.

Runde 6
Indomitable wird wieder schwer getroffen und sinkt. Ein Torpedo der Goeben läuft an der Indefigable vorbei. Aber auch Indomitable muss Treffer einstecken und es bricht ein Brand aus.

Runde 7
Goeben wird wiederholt schwer getroffen und die Hälfte der schweren Artillerie ist ausgefallen. Sie verträgt nur noch wenige Treffer. Auch Indomitable ist schwer getroffen und es wüten noch immer Brände auf dem Schiff.


Runde 8 (Die Engländer gewinnen die Initiative)
Goeben dreht ab und nebelt sich ein, Breslau läuft quer zur Indomitable. Indomitable macht einen Zielwechsel auf den leichten Kreuzer Breslau. Aus dieser Nahdistanz beschossen bricht die bereits angeschlagene Breslau auseinander und sinkt. Die Brände auf der Indomitable erreichen die Munitionskammer der mittleren Türme und das Schiff explodiert.


Runde 9
Der leichte Kreuzer Gloucester dreht ab und nebelt sich ein. Die schwer angeschlagene Goeben sammelt als Siegerin die Überlebenden ein.

Fortsetzung folgt

14
Spielen im Westen / Termine Spielegruppe West 2017
« am: 02. Januar 2017 - 08:54:56 »

Ich wünsche allen Mitspielern ein frohes neues Jahr  :smiley_emoticons_junggesellenabschied03j:  und hoffe wieder auf viele schöne Spiele in der netten Runde.
Nach dem Erfolg aus 2016 wird es zum Jahresende wieder ein force on force Spiel bei Cuckoo geben. Bommel wird voraussichtlich wieder das Sommerferienspiel ausrichten. Wenn sonst noch jemand Interesse und die Möglichkeiten hat, ein Spiel auszurichten, ist dies immer willkommen.
Hier nun die Terminvorschläge, die unbedingt in den Kalender müssen, bevor sich dort jemand anderes breit macht  :rolleyes_1:  :rtfm: :

21.01. Wild West in Wuppertal
(18.022-19.02. Tactica)
18.03.
06.05.
(27.05.-28.05. CONflict in NRW)
24.06.
29.07. Bommel (noch mit ?)
23.09. Cuckoo (noch mit ?)
(26.10.-29.10. Spiele in Essen)
(4. oder 11.11. Crisis)
02.12.

15
Spielberichte / Vimeiro - Spanien 1808
« am: 12. Dezember 2016 - 18:50:07 »
General Jean Andoche Junot, 1st Duc d’Abrantes Bericht
an Kaiser Napoleon

Vimiera, am 21. Aug.
(Durch zweimaliges Klicken, lassen sich die Bilder vergrößern)



Sir! Ich habe die Ehre, Ihnen einen großen Sieg zu melden.

Heute früh haben wir die Engländer uns deren Stellungen zu Vimiera angriffen.
Das Dorf Vimiera liegt in einem Thale, durch welches der Fluss Maceira fließt;
im Rücken und west- und nordwärts dieses Dorfs ist ein Berg, dessen westliche
Spitze die See berührt, und die östliche wird durch einen tiefen Graben von den
Höhen getrennt, über welche die Straße geht, welche von Lourinha und nordwärts
nach Vimiera führt.


Der Feind hielt Viemeira mit zwei
Brigaden besetzt. Die 6th Brigade Fane und die 7th Brigade R. Anstruther. Eine
weitere Brigade, die 2th Brigade von BrigGen R.Craufurd Ferguson hatte westlich
beim Dorfe Ventosa Aufstellung genommen. Die 3th Brigade von BrigGen
Nightingale ward auf dem Hügelzug zwischen Vimeira und dem Dorfe Ventosa
gesehen. Weitere Truppen waren bereits im Anmarsch.
BrigGen Brenier war mit seiner starken 1nd Brigade der Div.
Delaborde gegen das Dorf Ventosa beordert. Rechts und links des Dorfes war
Infanterie postiert und eine Batterie 9 Pfünder rückte in die Linie ein. BrigGen
Brenier ließ das Dorf frontal attackieren. Bereits in der ersten Salve wurde
ein nördlich des Dorfes stehendes Highländerregiment geworfen.


Die 2nd Brigade mit drei Bataillonen von BrigGen Thomieres
ging derweil über Toledo vor um einen Stoß in das englische Zentrum
auszuführen. Ein Bataillon wurde in die Flanke der Engländer bei Ventosa
geschwenkt. Dieses Flankenfeuer gab dann auch den Ausschlag und zwang die
Engländer Ventosa aufzugeben. Schwer bedrängt von der Brigade Brenier fluteten
diese in Richtung des Dorfes Maniquiteira zurück.

Auf den Höhen westlich Toledo wurde die 2nd Brigade unter BrigGen
Thomieres von zwei leichten Kavallerieregimenter attackiert und musste in
Karrees gehen.

Der Angriff konnte aber abgewiesen werden.

General de Division Henri Francois Delaborde ließ wärentdessen
die Divisionsartillerie nördlich des Dorfes Ventosa vorbeistoßen, um die
englische Vormarschstraße mit zwei Batterie 8 Pfünder bestreichen zu können.




Von Maniquiteira kommend griff im weiteren Verlauf der
Schlacht eine Brigade Portugiesen und nachfolgend eine Brigade Engländer
Ventosa an.


An ihrer Entwicklung behindert und durch die von Ventosa
zurückflutende englische Brigade behindert, gelang den frischen englischen
Kräften aber keine Wendung herbeizuführen. Ventosa blieb in französischer Hand.







Linke Flanke:


Gegenüber Vimeiro ging zu Beginn der Kämpfe die 1nd Brig des BrigGen Solignac vor, um gegenüber Vimeiro
eine geschlossene Feuerlinie zu bilden.


Diese Linie wurde zur rechten durch die
Divisionsartillerie mit zwei Batterien 8 Pfünder und zur linken durch die 1nd
Brig unter BrigGen Graindorge der Div. Travot unterstützt.




BrigGen Graindorge
musste auf der linken Flanke dem Angriff von zwei englischen Brigaden entgegen
stellen.


Auch wenn seine Brigade letztlich brach, hielt er doch tapfer die
linke französische Flanke während der gesamten Schlacht.

Dem Aufgebote folgte die 2nd Brig unter BrigGen Charlot der Div. Loison. Diese ging rechts der
Artillerie hintereinander in Angriffskolonnen gegen Vimeiro vor. Diesen
Vormarsch konterten die Engländer durch einen überraschenden Vormarsch der 3th
Brigade von BrigGen Nightingale,






welche die Brigade Charlot beim Vormarsche in
der Flanke packte. Unter großen Verlusten musste BrigGen Charlot seine Männer zurückführen.
Die Situation rettete die Grenadierreserve Kellerman, welche sich aus dem
Anmarsche in die englische Flanke warf. Nach kurzem Feuergefecht und einem
Bajonettangriff wurde die BrigGen Nightingale zurückgeworfen und aufgerieben.

Ich befahl daraufhin den Sturm auf Vimeiro. Der Feind in
Stärke zweier Brigaden rund um Vimeiro brach unter dem Angriff zusammen und
flutete über den Rio de Alcabrichel zurück.




Im Zentrum verhinderte noch die Cavalry-Div. Margaron das
Eingreifen der heraneilenden englischen Reserven.


Geschlagen musste sich der Gegner auf ganzer Front
zurückziehen.

General Jean Andoche Junot, 1st Duc d’Abrantes

Regeln Black Powder
gespielt am 10.12.
Teilnehmer:

Brigade General Elfen Lothar
Brigade General Rusus
Brigade General Thoborg; Knight of the Bathroom
Brigade General Schorsch
Brigade General of the Reserve Cuckoo
Brigade General Uwe

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