Also ich mixe. Und zwar sowohl Perry/Calpe als auch Warlord/Calpe. Mir dient Calpe hier zur Auflockerung der Linien, wĂ€hrend die Masse eben aus Plastikboxen kommt. FĂŒr mich ist die Sache Okay. Hier mal ein Bild meiner angehenden Colberger:

und meiner brandenburger Landwehr:

Hersteller jeweils durch Initialen gekennzeichnet. Die hintere Reihe ist jeweils durchgehend Plastik. Ob Calpe den Mix Qualitativ verdient hat, oder man das den schönen Figuren von Peter Fitzgerald nicht antun mag, mag jeder fĂŒr sich selbst entescheiden. Ich finde, sie werten die Einheiten auf jeden Fall auf.
Vier Merkmale fallen an den Calpes auf und heben sie, neben ihrer QualitĂ€t, aus der Masse heraus: Erstens die breiten Schultern im Vergleich zu den Perrys, zweitens die ChirurgenhĂ€nde im Vergleich zu den Klosettdeckeln der Landarbeiter von Warlord, Drittens die werkstoffbedingt (eben Zinn) sehr viel klobigeren Bajonette und schlieĂlich viertens die doch etwas ausladenderen Shakos.
Was an Calpe Spass macht, ist die hohe QualitĂ€t. Sowohl vom Modellieren, als auch vonm Guss her. Auspacken, kurz anschauen und bemalen. Entgraten muĂ man so gut wie nichts. Bei meinen FĂŒsilieren in PlĂ€nklerlinie habe ich beim Zinn ĂŒbrigens Schwierigkeiten, Calpe und Perry auseinanderzuhalten, wenn sie denn erstmal entgratet und grundiert sind. Bei nĂ€herem Hinsehen merkt man aber doch , dass der gute Peter von Calpe die Figuren ursprĂŒnglich mal fĂŒr sich selbst entworfen hat. Es steckt nach meiner Meinung einfach mehr Liebe zum Detail in ihnen. :smiley_emoticons_joint: