Epochen > Absolutismus und Revolution
Situationsgemäße Darstellung der Miniaturen während des Spieles
Rohirrim:
Ich habe diese Frage vor kurzem gestellt bekommen und konnte sie nicht beantworten (da ich noch kein histor. Tabletop gespielt habe), gebe sie deshalb an euch weiter.
Viele Miniaturenhersteller (28mm) bieten für eine Infanterie-Armee mehrere Posen an, die man leicht den jeweiligen Phasen des Spieles zuordnen kann:
Stehende und marschierende Soldaten mit geschultertem Gewehr (Move), Stehende, kniende Soldaten feuernd (Fire), angreifende Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett (Charge). In den Regelbüchern sieht man im Abschnitt Bewegung oft eine passende Armee in gleichmäßiger Bewegung mit geschultertem Gewehr. Auch in der Schussphase schießen alle passend ohne Bajonett und meist sind noch Wattebäuschchen davor dekoriert. Bei einigen Regelwerken (Fire and Fury Regimental) habe ich solche Situationen schon für die Kavallerie und die Artillerie (auf- und abgetrotzt) entdeckt. Für Dragoner gibt es Horseholder-Marker und dann alle berittenen Modelle als abgesessene Version ohne Pferde.
Wie haltet ihr das während des Spieles?
Wie werden vor allem die Infanterie-Kompanien zusammengestellt? Gemixt, einheitlich oder werden die Miniaturen – was ich mir nicht vorstellen kann – passend zur Phase in den Posen ausgetauscht, damit alles authentisch wirkt? Das wäre ja auch ein enormer Aufwand bei der Bemalung.
Razgor:
--- Zitat ---passend zur Phase in den Posen ausgetauscht, damit alles authentisch wirkt?
--- Ende Zitat ---
Selbstverständlich, was sonst ?
Ich habe 4 komplette Franzosenarmeen für die napoleonische Zeit.
1) Marschierend mit Gewehr über der Schulter
2) Marschierend oder stürmend mit Gewehr + Bajonett gefällt nach vorne
3) Schießend
4) Weglaufend oder tot auf den Boden liegend
The Desertfox:
Austauschen ist zu aufwendig. Ansonsten geschulterte Gewehre für eine Marschkolonne, auch wenn sie nachher in Feuerlinie steht. Kenn ich jedenfalls so aus den ACW-Spielen.
Schrumpfkopf:
Ich glaube das ist primaer der Gestaltung geschuldet. Viel mehr als das Leute eine Kanone auf- und abprotzen sieht man idR. nicht.
xothian:
naja, mit extremen kommt man net recht weit ;)
ich tausche schon aus und zwar wenn sich die einheit \"wirklich\" spieltechnisch veraendert
naemlich bei den angesprochenen dragonern (einmal als cav modelle einmal als inf modelle mit horseholder), auch auf und abgeprotzte artillery ist eine sinnvolle sache etc
... verluste an einheiten mit toten und verletzten darzustellen ist auch bei vielen spielsystemen vorgesehen und traegt dem schlachtfeld rechnung
action\"posen\" auszutauschen ist voellig sinnfrei
wenn sich deine frage darauf bezieht wie \"poseneinheitlich\" historische wargamer ihre einheiten basieren dann kann man grob sagen dass je mehr drill und uniformitaet die armee,epoche,doctrine etc einem an die hand gibt desto homogener sehen die einheiten aus
... als beispiel hier von einem haufen musketieren gemixt bis hin zu den \"ordentlichen\" preussen des alten fritz
gott sei dank gibts hier aber kein universelles dogma
ciao chris
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