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Autor Thema: Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)  (Gelesen 16236 mal)

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Flotter_Otto

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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #30 am: 30. November 2013 - 11:24:52 »

@Eversor

Die erweiterten Karreeregeln aus dem AT2 regeln die Karrebildung von Infanterie in geschlossener Formation und die Fälle, bei denen eine Karrebildung nicht zwingend vorgeschrieben ist. Die aufgelöste Schützenordnung der Infanterie wird gar nicht thematisiert. Deshalb die Hausregel.
Und was machst du wieder? Du ignorierst die Aussage meines Beitrags oder verstehst sie nicht. ES GEHT UM DIE AUFGELÖSTE SCHÜTZENORDNUNG von Infanterie, wenn sie von Kavallerie angegriffen wird.
Auf einer einzigen ungenauen Formulierung von Frisco reitest du herum, obwohl aus dem Kontext seines Beitrags ohne weiteres hervor geht, was er zum Ausdruck bringen wollte.
Was du kritische Überprüfung nennst, ist doch nur ein aufgeblasener Rundumschlag und du kommst nicht auf den Punkt. Jetzt wirfst du Frisco noch vor,
daß er Marschkolonnen nicht berücksichtigt. Darum geht es doch wieder nicht.
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Wilhelmshöher

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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #31 am: 30. November 2013 - 11:28:12 »

Auch wenn ich kein Moderator oder sonstwas bin, aber Leute, achtet mal auf den Ton der hier vorherrscht. Ich kann mir ja kaum vorstellen, dass irgendjemand unter solchen Bedingungen überhaupt nocht mitspielen möchte?! Vor allem, da euch das ganze Sweetwater Forum dabei zusieht, wie er euch nach nicht einmal einer Woche Nordhessischen Unterforums dermaßen öffentlicht in die Haare kriegt, dass es für Aussenstehende nur noch peinlich oder amüsierend sein kann mitzulesen.
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Friscco

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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #32 am: 30. November 2013 - 11:48:48 »

Zitat von: \'Friscco\',\'index.php?page=Thread&postID=151538#post151538
Habe das mit der Irregulären Infanterie geprüft. Müsste das dann in den Armeelisten ändern, das kann man so machen.
Muss am Rande aber mal hinzufügen das du die Beschreibung der Irreguleren Infanterie richtig lesen solltest, denn das trifft auch nicht auf die Jäger zu. Von der Art und Weise sie zu behandeln wäre es korrekt aber es trifft nicht auf die beschreibung der Jäger zu sie waren nämlich Ausgebildet nur ihre Einsatzart machte es nicht notwendig sie in Fester Formation agieren zu lassen, Irregulär waren diese keines Falls.

Und auf den Kern der Sache, das es um die Karreebildung in Skirmishformation geht ignoriest du.
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Friscco

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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #33 am: 30. November 2013 - 11:53:06 »

Zitat von: \'Wilhelmshöher\',\'index.php?page=Thread&postID=151540#post151540
Auch wenn ich kein Moderator oder sonstwas bin, aber Leute, achtet mal auf den Ton der hier vorherrscht. Ich kann mir ja kaum vorstellen, dass irgendjemand unter solchen Bedingungen überhaupt nocht mitspielen möchte?! Vor allem, da euch das ganze Sweetwater Forum dabei zusieht, wie er euch nach nicht einmal einer Woche Nordhessischen Unterforums dermaßen öffentlicht in die Haare kriegt, dass es für Aussenstehende nur noch peinlich oder amüsierend sein kann mitzulesen.
@Wilhelmshöher

Ich weis nicht was du meinst, aber wir diskutieren hier normal. Eversor geht nur leider nicht auf den Kern ein worum es geht und führt andauernd wieder neue Beispiele an wie zum Beispiel die Marschkolonne die man nahezu auseracht lassen kann weil spieltechnisch nicht nötig es seidem man hat die Spielfläche dafür oder würde Nachschub darstellen wollen und einen überfall darauf.

Wenn einer gegen jegliche Vorschläge resistent ist müssen wir schon unsere Meinung sagen.

In der Einfachheit heist das in Skirmishformation sollte keine Karreeformation möglich sein.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1385809366 »
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Flotter_Otto

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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #34 am: 30. November 2013 - 12:48:00 »

@Moritz
Das ist bedauerlich und sollte eigentlich nicht sein. Aber wenn jemand permanent schon die einfachsten und harmlosesten Aussagen entweder ignoriert oder verbiegt und ausschweifend drum herum redet, kann man das nicht widerspruchslos hinnehmen. Natürlich haben Aussenstehende, die vielleicht auch Black Powder nicht kennen, Schwierigkeiten, die Beiträge entsprechend einzuordnen.
Einige von uns oder fast alle sind daran interessiert, den \"historischen Touch\" im Spiel mehr Geltung zu verschaffen. Dazu werden wir aus verschiedenen Gründen eben nicht auf ein anderes Spielsystem ausweichen. Wir wollen das mit BP erreichen. Rick Priestley schreibt in seiner Regel auch, daß man dies als Grundregel verstehen kann, die durchaus ergänzt werden kann. Die AT1+2 Erweiterungen zu BP präzisieren ja schon einiges zur napoleonischen Zeit.
Im Moment sehe ich eine Tendenz ganz klar. Es geht ums Kaputtreden von Vorschlägen, um Regelergänzungen außerhalb der offiziellen Erweiterungen im Keim zu ersticken.
Dem widersetzen wir uns ganz entschieden! Die Vorschläge von uns sind nicht aus der Luft gegriffen und sie sind nachvollziehbar begründet.
Einige von uns spielten schon mit verschiedenen Systemen seit 20 Jahren und länger Wargames. So ein Affentheater wie jetzt, gab es aber noch nie.

Gruß
Bernd
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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #35 am: 30. November 2013 - 16:31:23 »

Jungs, das ist nur ein Spiel. Regeldiskussionen im Forum sind immer hitziger als am Spieltisch und erfahrungsgemäß gibt es einfach viele Mißverständnisse weil der Leser vieles schnell anders versteht als der Schreiber es gemeint hat. Sammelt hier doch einfach eure Konfliktpunkte und dann trefft euch auf ein Bier oder ein Spiel und diskutiert es direkt aus.
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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #36 am: 01. Dezember 2013 - 01:44:36 »

Ich hatte Friscco heute (oder eher gestern) im Pub versprochen, die bereits erwähnte Klarstellung von AT-Autor Adrian McWalter zu den erweiterten Karreeregeln im AT2 zu posten, da die offiziellen Errata eben noch nicht erschienen sind. Hier also seine Aussage:

The next paragraph starts Infantry in Line formation.... but should read Infantry in Line formation and Skirmish formation who have the MFS rule have to pass a command roll using their commanders SR in order to form square. A btn that fails by 1 forms a disordered square any other failure disorders the formation and it does not form square. the commanders SR is increased by 1 if the cavalry are over a move away and by two if two moves away . Infantry not in square or in line with secured flanks that are in combat with cavalry suffer a -3 combat results modifier. If they are required to take a break test, they do so with a -1 modifier to their roll.

a skirmish formation caught as such should be doomed
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Flotter_Otto

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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #37 am: 01. Dezember 2013 - 10:37:36 »

Hallo!

\"a skirmish formation caught as such should be doomed\" :thumbsup: Der Satz zergeht mir auf der Zunge! Ebenso der Vorschlag von Adrian MCWalter bezüglich der abgestuften Würfelchancen zur Bildung eines Karrees, hatte ich schon lange vorgeschlagen. Das wurde aber schon an anderer Stelle auch kaputt geredet. Wenn solche Ideen von \"offizieller\" Seite vorgestellt werden, ist es plötzlich ok.

Gruß
Bernd
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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #38 am: 01. Dezember 2013 - 16:06:26 »

@ Eversor

Danke das du dran gedacht hast.
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Flotter_Otto

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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #39 am: 04. Dezember 2013 - 20:38:49 »

Hallo an unsere Spielergruppe und diejenigen, die keine Angst vorm Ausprobieren haben!
Wir hatten ja schon seit längerem die Einsatzweise der Fuß-Artillerie mit gemischten Gefühlen betrachtet. Dabei ging es um den Einsatz an vorderster Front. De facto hatten wir die Kanonen wie Bataillonsgeschütze gehändelt, aber mit der Feuerkraft einer ganzen Batterie. Das passt überhaupt nicht. Dabei läßt man auch leicht außer Acht, daß hinter einer Batterie Fußartillerie ein ganzer Fuhrpark steht, der mit einer relativ beweglichen Linieninfanterie so eigentlich nicht flexibel genug in Stellung gebracht werden kann und genauso schnell wieder die Positionen wechselt. Das war überhaupt nicht ihre Aufgabe. Auch die ein paar Jahre früher von Hand bewegten Bataillonskanonen waren der Bewegungsfähigkeit der Infanterie eher hinderlich. Vielmehr war die Aufgabe einer Fuß-Artillerie Batterie eine günstige und nicht in Feuerreichweite der Musketen liegende Stellung zu beziehen. So bleibt nur die berittene Artillerie übrig, die genau das tun konnte: schnell und flexibel mit vorrückender Kavallerie oder Infanterie neue Positionen in unmittelbarer Feindnähe einnehmen und wieder verlassen.

Aus diesen Überlegungen heraus könnten wir folgendendes als Regel ausprobieren: Fuß-Artillerie darf sich nicht aktiv in die Feuerreichweite feindlicher Infanterie, die mit Musketen bewaffnet ist, bewegen.

Da wir bereits die volle Reichweite für Artillerie bei gleichzeitiger Halbierung der Infanteriewaffen zufriedenstellend ausprobiert haben, bleibt genügend Bewegungsspielraum für die Fuß-Artillerie. Daß Jäger oder Rifles mit weitreichenderen Waffen ausgerüstet waren, bleibt unberücksichtigt. Diese Einheiten waren nicht zahlreich genug. Ganz nebenbei wird die Rolle der berittenen Artillerie aufgewertet.

Diese Regelvorschläge zu Black Powder sind nicht in Stein gemeißelt und die Grundregeln sind es auch nicht. Es geht nicht darum jeden möglichen Mangel abzustellen, aber gravierende!

Gruß
Bernd
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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #40 am: 04. Dezember 2013 - 20:59:03 »

Den Ansatz finde ich gut, da das häufige Bewegen der Artillerie tatäschlich komisch wirkt. Zu sagen, dass sich die Fußartillerie nie in Schußweite von Infanterie bewegen darf finde ich auch als Lösung ebenfalls gut, da es sehr simpel ist.
Meiner Meinung nach ist aber auch die berittene Artillerie in ihren Bewegungen etwas zu rasch und wirkt eher wie ein kleiner Panzer.  :D  Deswegen haben wir hier als Hausregel, dass das Aufprotzen der Artillerie eine Bewegung beansprucht und nicht An und Abprotzen freie Aktionen sind.

Da du ja noch sagst, dass die groben Patzer ausgebügelt werden sollen. Wäre es dann aber eigentlich nicht auch angebracht, das gesamte Kommandosystem zu verändern? Ich persönlich finde dieses ziemlich unangemessen für die Epoche, da die Einheiten viel zu viel machen können.
Unter normalen Umständen wurden Brigaden oder Divisionen ja Aufgaben für eine Schlacht zugeteilt und große Teile der Truppen blieben zunächst in Reserve. Dass Einheiten von einer Stelle des Schlachtfeldes zur nächsten gerannt sind ist somit eher untypisch, aber bei Black Powder absolut zulässig. Und auch wenn es im Spiel manchem Spieler schwierig erscheint, die Befehle an die Truppe zu verändern, so ist es eigentlich noch viel zu einfach. Ich will hier unterstreichen, dass ich den Wechsel von Befehlen im Verlauf des Spiels und nicht die Vergabe von Befehlen am Anfang verbesserungswürdig finde.
Auch fragwürdig finde ich, dass Einheiten unbegrenzt Angriffe starten können. Vor allem bei der schweren Kavallerie, da die Pferde nach ein bis zwei Ritten auf dem Schlachtfeld total durchgenudelt waren. Aber im Spiel können sie so lange reiten, bis sie sterben.

Vielleicht kann dich das ja noch zu ein paar weiteren Anpassungen anregen.

Besten Gruß
Moritz
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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #41 am: 04. Dezember 2013 - 21:37:10 »

Dann will ich maich hier auch mal zu Wort melden...

@Flotter_Otto
Der Regelvorschlag für die Artillerie ist, denke ich, gut, da er auch schön simpel ist.
Ob er allerdings auch nötig ist, müsste vielleicht erst getestet werden, da sich auch 6 Pfünder laut Black Powder (mit halbierten Reichweiten) nur 3\" bewegen können und nicht, wie es geändert wurde, 6\".
Das können laut den Regeln tatsächlich nur Battalions-Geschütze. M.E. würde die original Regel dafür schon ausreichen, um das Problem zu beheben und die eklige Kombination aus gleichschnell vorrückender Infanterie und Artillerie ausgeschaltet würde.

Gruß Lucas
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Die Gewehrkugel ist ein Dummkopf, aber das Bajonett ist ein braver Kerl“ ~Alexander Wassiljewitsch Suworow-Rymnikski

Schaut auf meinem Blog vorbei: http://playingthroughhistory.blogspot.de/

Eversor

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Hausregeln für Black Powder (napoleonisch ab 1813/1815)
« Antwort #42 am: 04. Dezember 2013 - 23:29:40 »

Zitat von: \'Flotter_Otto\',\'index.php?page=Thread&postID=151806#post151806
De facto hatten wir die Kanonen wie Bataillonsgeschütze gehändelt, aber mit der Feuerkraft einer ganzen Batterie. Das passt überhaupt nicht.
Das sage ich ja auch schon lange.

Zitat von: \'Flotter_Otto\',\'index.php?page=Thread&postID=151806#post151806
Aus diesen Überlegungen heraus könnten wir folgendendes als Regel ausprobieren: Fuß-Artillerie darf sich nicht aktiv in die Feuerreichweite feindlicher Infanterie, die mit Musketen bewaffnet ist, bewegen.
Klingt gut.

Ob wir überhaupt etwas ändern müssen bleibt jedoch erst einmal dahingestellt, da hat Lucas schon recht. Bei unserem letzten gemeinsamen Spiel im Pub hatten wir ja Sechspfünder nicht als Bataillonsbatterien bewegt. Ich hätte jedenfalls mit den drei Zoll bei halbierten Bewegungsreichweiten kaum eine sinnvolle Möglichkeit gesehen, die Ari in den \"Nahkampf\" zu bringen. Selbst bis zur Mitte des Spielfelds hätte das eine Ewigkeit gedauert.

Alternativ geisterte mir schon durch den Kopf, dass Artillerie in halber Schussdistanz oder weniger am Ende ihrer Bewegung nicht näher am Gegner stehen darf als eine befreundete, nicht plänkelnde Infanterieeinheit.
Das wäre etwas komplexer, ließe aber das durchaus gelegentlich praktizierte Vorrücken im Schutz der Infanterie darstellen.



Zitat von: \'Wilhelmshöher\',\'index.php?page=Thread&postID=151808#post151808
Den Ansatz finde ich gut, da das häufige Bewegen der Artillerie tatäschlich komisch wirkt. Zu sagen, dass sich die Fußartillerie nie in Schußweite von Infanterie bewegen darf finde ich auch als Lösung ebenfalls gut, da es sehr simpel ist.
Meiner Meinung nach ist aber auch die berittene Artillerie in ihren Bewegungen etwas zu rasch und wirkt eher wie ein kleiner Panzer.  :D  Deswegen haben wir hier als Hausregel, dass das Aufprotzen der Artillerie eine Bewegung beansprucht und nicht An und Abprotzen freie Aktionen sind.
Klingt ebenfalls gut und sinnvoll.

Zitat von: \'Wilhelmshöher\',\'index.php?page=Thread&postID=151808#post151808
Auch fragwürdig finde ich, dass Einheiten unbegrenzt Angriffe starten können. Vor allem bei der schweren Kavallerie, da die Pferde nach ein bis zwei Ritten auf dem Schlachtfeld total durchgenudelt waren. Aber im Spiel können sie so lange reiten, bis sie sterben.
Auch hierzu hatte ich mir schon Gedanken gemacht. Grober Vorschlag in Unreine:
Kavallerie muss sich nach einem Angriff oder Gegenangriff erst einen kompletten Spielzug erholen, in dem sie keine weiteren (Gegen)Angriffe durchführt. Führt sie dennoch einen Angriff oder Gegenangriff durch, verliert sie automatisch einen Punkt Stamina, der zum Kampfergebnis zählt.
Ich hatte zuerst über eine Reduktion der Angriffswürfel nachgedacht, allerdings träfe dies die leichte Kavallerie merklich härter als schwere, welche ihre Wirkung in erster Linie über den Bonus auf das Kampfergebnis erzielt.

Last but not least hätte ich da noch einen Punkt bezüglich der Brigaden. Wir haben bisher alle Truppengattungen in eine Brigade gepackt. Wirklich historisch korrekt ist das jedoch nicht. Zwar wurde die Artillerie des Korps den anderen Brigaden zugeteilt, die Kavallerie war jedoch in eigene Brigaden aufgeteilt.*
Dem und den auf dem Spielfeld doch immer recht ähnlich organisierten Brigaden könnten wir entgegenwirken, indem wir einerseits eine Trennung von Infanterie- und Kavalleriebrigaden einführen und andererseits die Brigadekommandanten und den Divisionskommandanten ebenfalls in die Punkteberechnung einbeziehen. Für letzteres schlägt das Regelbuch ja Staff rating x10 vor.
Somit ist jeder (relativ) frei, entweder mehrere kleinere oder eine große Brigade ins Feld zu führen und wir haben nicht immer 4-5 Intanteriebataillone + eine Ari + eine Kavallerie unter einem Kommandanten.
Ich stelle es mir auch spannend vor, mit mehreren führungsschwächeren Offizieren (SR 7) unter meinem Kommando zu spielen. Und mit mehreren kleineren Brigaden pro Spieler kann man auch durchaus mal Szenarien mit Brigaden in Reserve spielen.

*Hussaren in preußischen Infanteriebrigaden sehe ich mal als die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

Flotter_Otto

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« Antwort #43 am: 04. Dezember 2013 - 23:33:45 »

Hi,
ich komme heute nicht mehr dazu, auf eure Ideen einzugehen. Das mache ich morgen. Aber das sind Ansätze, mit denen man was anfangen kann. Darüber kann man reden.

Gruß
Bernd
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Flotter_Otto

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« Antwort #44 am: 06. Dezember 2013 - 12:04:33 »

@Stadtrandkind
Egal, wie die Bewegungen für 6Pfer sind, wir haben bei kleinen Spielflächen immer das Problem, daß die Kanonen plötzlich irgendwo auftauchen, wo eigentlich überhaupt nichts zu suchen haben. Bei größeren Spielflächen wird sich diese Problematik natürlich nicht so leicht ergeben. Aber mit der Regeländerung: kein aktives Bewegen der Fuß-Artillerie in die Musketen-Feuerreichweite der Infanterie, sind dann 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Simple Regel und historisch in der richtigen Richtung.
Hoffentlich löst das nicht wieder einen Erdrutsch aus!

@Wilhelmshöher
Deine Bedenken zur Kavallerie sind korrekt. Tatsächlich war es nach einer Kavallerie-Attacke mit der Ordnung der Einheit vorbei. Die Erschöpfung spielt vielleicht auch eine Rolle. Aber Pferde sind auch ausdauernd und machen nicht so schnell schlapp. Das Durcheinander der Truppe nach einem Nahkampf wiegt jedoch schwerer, was einen unmittelbaren weiteren Einsatz angeht. Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht, obwohl mir dieser Umstand bewußt ist. Mir ist aber keine Spielregel bekannt oder ich erinnere mich nicht, die diesen Sachverhalt spieltechnisch umgesetzt hat.
Wenn man das trotzdem regeln will, muß man nur aufpassen, daß die Kavallerie spieltechnisch nicht wirkungslos wird.

Eventuell könnte man folgendes formulieren: Kavallerie kann angreifen und einen nachfolgenden \"Sweeping Advance\" durchführen. Danach erfolgt eine automatische Rückzugsbewegung und befindet sich in \"Disorder\". Kommt es nur zu einzelnen Angriffen ohne Vernichtung des Gegners, zieht sich die Einheit auch automatisch zurück und gerät in \"Disorder\".

Das wäre wohl korrekt, aber spieltechnisch ist das wie eine Bestrafung. Das ist nur mal eine Idee, bin aber selbst noch nicht davon überzeugt. Vielleicht hat jemand, der das liest, eine zündende Idee.

Beim Befehlssystem haben wir bis jetzt nur den \"Re-roll\" für Brigade-Kommandeure eingebracht, was sich auch bewährt hat. An weitergehende Änderungen hatten wir noch nicht gedacht. In AT2 von BP wurde der \"Re-roll\" für Divisionskommandeure auch eingeführt, wenn mehrere Divisionen am Start sind. Aus Platzgründen können wir bis jetzt nur Brigaden aufstellen. An mehrere Divisionen (Bei Infanterie Standartgröße 24 Figuren) ist daran gar nicht zu denken. Sowas geht wohl nur bei einem besonderen Anlass, wie es in Hamburg geschah.
Reserven und sonstige historische Leckerbissen lassen sich aus Platzgründen kaum umsetzen. Spieltechnisch wollten wir vermeiden, daß Störungen in der Befehlskette den Spielfluß nicht zu stark bremsen. Das hatte bei dem einen oder anderen Spieler doch zu Ermüdung und Frustration geführt. Trotzdem,
kannst du mal den Wechsel von Befehlen im Verlauf des Spiels in eine formulierte Regel pressen. Dann kann ich mir das besser vorstellen.

Gruß
Bernd
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