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Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
tattergreis:
Die Widerstandskraft der preußischen Einheiten würde ich nicht geringschätzen wollen, allerdings haben manche der franz. Truppen in Auerstedt aufgrund ihrer Erfahrung den Elitestatus verdient (was sie ja auch in der Schlacht demonstrierten). Die Niederlagen lagen gewiss nicht in der Qualität der Soldaten begründet, die Generäle waren halt noch aus einem anderen Jahrhundert.
@MD: ich spiele Altar of Freedom, dabei bewege ich ja auch Brigaden, und bzgl. des Spielflusses und des supports ist das kaum zu toppen. Allerdings sind die ACW-Kämpfe weniger von spektakulären Kavallerieangriffen geprägt. Napo spiele ich (falls ich das jemals wieder tue) mit Bataillonen als Bewegungseinheit.
Das Regelwerk, was mich am meisten derzeitig interessiert (kauftechnisch), ist 1871. Ich kenne allerdings niemanden, den die Epoche auf dieser Ebene interessiert.
1806 finde ich wegen der preuß. Kav sehr interessant, die Uniformen sehen schnieke aus :) Und von der operativen Schlagkraft der Grande Armée muss man einfach beeindruckt sein.
Maréchal Davout:
--- Zitat von: tattergreis am 07. Dezember 2020 - 13:43:37 ---Die Widerstandskraft der preußischen Einheiten würde ich nicht geringschätzen wollen, allerdings haben manche der franz. Truppen in Auerstedt aufgrund ihrer Erfahrung den Elitestatus verdient (was sie ja auch in der Schlacht demonstrierten). Die Niederlagen lagen gewiss nicht in der Qualität der Soldaten begründet, die Generäle waren halt noch aus einem anderen Jahrhundert.
@MD: ich spiele Altar of Freedom, dabei bewege ich ja auch Brigaden, und bzgl. des Spielflusses und des supports ist das kaum zu toppen. Allerdings sind die ACW-Kämpfe weniger von spektakulären Kavallerieangriffen geprägt. Napo spiele ich (falls ich das jemals wieder tue) mit Bataillonen als Bewegungseinheit.
Das Regelwerk, was mich am meisten derzeitig interessiert (kauftechnisch), ist 1871. Ich kenne allerdings niemanden, den die Epoche auf dieser Ebene interessiert.
1806 finde ich wegen der preuß. Kav sehr interessant, die Uniformen sehen schnieke aus :) Und von der operativen Schlagkraft der Grande Armée muss man einfach beeindruckt sein.
--- Ende Zitat ---
Nee, schlecht waren die preuß. Truppen sicher nicht und gerade auch die Kavallerie hatte nicht nur einen guten Ruf, sondern war gut (auch beritten). Im Drill und der Art, wie sie manövrieren gelernt hatten, waren die Preußen unflexibler und (auch dadurch) langsamer als die Franzosen. Durch das Korpssystem und den Marsch von Korps auf vielen Wegen hin zu einem angepeilten Schauplatz war aber vor allem die operative Geschwindigkeit der Franzosen besser als bei ihren Gegnern 1805/6. Chaos und Missverständnisse gab es auch bei den Franzosen, es war auch nicht jeder Korpskommandeur für Frankreich brilliant, aber die meisten waren recht jung, zupackend, trotzdem schon erfahren und Napoleon nutzte energisch und flexibel Gelegenheiten, wie bei Jena. Da hätte auch einiges schief gegen können für ihn, wie Clausewitz später richtig analysierte. Die preuß. Anführer waren unflexibel und alt (im Denken).
Spielsystem/Altar of Freedom: Ist doch super, wenn du da zufrieden bist. Wie ist da denn das Kommandosystem in Bezug auf die Qualität von Befehlshabern und Korpskommandeuren? Gibt es Command Points? Ist die Anzahl von Bewegungen pro Zug zufällig? Machen Truppen da auch teilweise was anderes, als du willst?
tattergreis:
--- Zitat ---. Wie ist da denn das Kommandosystem in Bezug auf die Qualität von Befehlshabern und Korpskommandeuren? Gibt es Command Points? Ist die Anzahl von Bewegungen pro Zug zufällig? Machen Truppen da auch teilweise was anderes, als du willst?
--- Ende Zitat ---
Ich beantworte Deine Fragen mal in falscher Reihenfolge: Manchmal machen meine Truppen gar nichts, weil mein Gegner mich überlistet hat. Er hat Meister Hora gespielt (Momo anyone?) und die Herrschaft über die Zeit übernommen, indem er Priority Points verteilt hat. Deren Zahl ergibt sich aus der Qualität der Befehlshaber. Deren Qualität oder besser Charaktereigenschaften beeinflussen die Verteilungsmöglichkeiten.
Bei AoF plant man jede Runde im Voraus, setzt also vor allem Prioritäten. Der Gegner tut leider dasselbe, und dann muss man gucken, wer seinen Plan durchsetzt. Die einzelnen Divisionen werden nacheinander nach Priorität eingesetzt, also kein IgoYouGo, sondern ziemlich durcheinander. Mir kommt es immer so vor, als spiele ich gegen zwei Hasen, bin aber selbst nur ein Igel (spiele Nordstaaten)
Maréchal Davout:
Klingt interessant, danke!
Maréchal Davout:
Hallo!
Die Franzosen waren meine erste Liebe im historischen Wargaming und sind immer noch meine Lieblingsarmee.
Da gerade Waterloo zuende gegangen ist und Franzosen (sowie Preußen) noch auf dem Tisch standen, bot es sich an, den aktuellen Stand der französischen Armee in der Gesamtschau zu zeigen. Zuerst viel mir auf, dass ich doch schon einiges mehr an Brigaden und Artillerie hatte, als für Waterloo nötig:
Hier fällt mir auf, dass ich noch Einheiten in den Kisten vergessen habe...
Wie gesagt, da fehlt noch was, aber ein Überblick ist es schonmal:
31 Brigaden Infanterie
18 Brigaden Kavallerie
20 Batterien Artillerie
plus Napoleon, Korpskommandeure und Generäle (für ad hoc zu bildende Detachements)
Was muss jetzt vor allem noch kommen: Verbündete! Bei Waterloo sind diese rar, aber für die Zeit davor brauche ich Italiener, Westphalen, Sachsen etc. Okay, einige Polen und Bayern habe ich schon (die fehlen z.B. auch in diesen Fotos), aber da muss noch einiges kommen.
Als nächstes werde ich wohl die einzelnen Elemente der Armee (Garde, schwere Kavallerie etc.) einzeln fotografieren, oder was denkt ihr?
Viele Grüße
Felix
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