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[Spielberichte] ACW-Feierabendspiele (Neu: Battle of Reece\'s Fields, 16.05.\'13)
Karma Kamileon:
The Action at Maker\'s Market
[align=center]Diese kleine Feierabendschlacht war dank Stephans beginnendem Urlaub tatsächlich ein seltenes Unter-der-Woche-Treffen der FatReb-Komplettbesetzung. Gespielt wurden schnelle 180 Punkte, mit Martin und Flo auf Seiten der Südstaaten und Stephan et moi auf Unionsseite. Der Bourbon des Abends war eine kleine Nomenklaturherausforderung (Maker\'s Mark), das Spieljahr 1863, und das suboptimale Szenario war Nummer 9- The Walled Farm. Suboptimal, weil der breaking point für das Szenario zu niedrig lag, aber hinterher ist man immer schlauer. Dafür fanden wir die Geländekomposition ganz schön. [align=center]
Soweit ich die Konföderierten Gentlemangeneräle richtig einschätze war der Plan, mit einem Regiment das Vorrücken der Union auf die Mauer auszubremsen und zwei Regimenter auf halber Höhe zurückzuhalten, bis die Verstärkungen eintreten. ... Was anfangs noch ganz aussichtsreich schien. In den ersten Zügen schießt sich weder die Unionsartillerie noch die Infanterie vernünftig ein. Beide Seiten erleiden nur tröpfelnde Verluste. Lediglich teilerfolgreiches counterbattery fire gegen die Südstaatenartillerie motiviert die Unionsübermacht.
Dann jedoch, die Verstärkungen sind zum Greifen nahe, wirft Flo seine tapferen Verteidiger in einen unglaubwürdig wagemutigen Sturmangriff auf die Unionslinie, um sie im Idealfall weiter zurückzuwerfen- Die Unionsveteranen halten jedoch stand, werfen ihrerseits die Angreifer zurück, und vernichten sie in einem brutalen Kreuzfeuer. Wir vermuten, dass es Flo allmählich zu spät wurde. ;) Die Schlacht endet mit der Unionsbrigade, wie sie der konföderierten Hauptstreitmacht entgegen Stellung an der Mauer bezieht und eine Geschützbatterie in Stellung bringt. Der Victory-Wurf der Nordstaatler entlässt die Zugereisten nach Hause und die Brigadiere dürfen ins Bett. Ein Scharmützel, das so merkwürdig antiklimatisch ist, dass es sich ziemlich historisch anfühlt. :blush2:[align=center] [/center][/align]
Second Rowan\'s Creek[align=center]
Die Kontrahenten: Martin (Norden) und ich (Westen, duh). Jahr und Punkte: 1863, 180. Die Mission: Das Feld meiner Schande, Outflanking (2 - 3). Der Bourbon: Rowan\'s Creek. Selber feiner Tropfen, selbes Szenario, und die Revanche der Südstaaten : Bühne frei für The Second Battle of Rowan\'s Creek. [/center]
[align=center]Diesmal greift der Süden an, mit den Nordstaatlern in geknickter Aufstellungszone und zwei Missionszielen, die im Besitz der Yanks aufgestellt werden, sprich: Sie bekommen den Victory Roll-Bonuswürfel erst wenn sie die Munitionswagen gegebenenfalls zurückerobern, nicht davon sie von Anfang an zu halten. Es ist die Premiere meiner damals frisch bemalten Kavallerie , die mit dem Rest der Rebellen entsprechend enthusiastisch auf das freie Missionsziel losgeht.
Aber auch der Norden hat ein Kavallerieregiment geschickt- Martin stellt sie jedoch aus berechtigter Angst davor, dass sie von den Geschützen der Rebellen enfiladiert werden, nicht so nahe am Missionsziel auf wie er könnte. Und wird prompt bestraft, als sie beim Rennen zum Munitionswagen um Haaresbreite von der absitzenden Südstaatenkavallerie geschlagen werden, die es damit einnehmen und halten würden, bis sie aus ihrer Position vertrieben würden. Einmal mehr fordert die Artillerie beiderseits langsam aber sicher ihren Blutzoll ein. Die Infanteriebrigade der Rebellen besetzt die Kornfelder, womit die Südstaatler ihrerseits eine geknickte Schlachtlinie bilden. Beide Brigadiere erkennen das Feuergefecht der abgesessenen Kavalleristen um das Missionsziel als Dreh- und Angelpunkt der Schlacht, und preschen heran, um ihre Männer zu motivieren. Beide werden von Glückstreffern der Gegenseite verwundet!
Es wird eng: Die Konföderierten verankern ihre Linie an der abgesessenen Kavallerie und nutzen die Deckung des Kornfelds, während die Verluste des anhaltenden Feuergefechts ausbalanciert bleiben.
Doch der Würfelvorteil der missionszielhaltenden und -umkämpfenden Rebellen (Es gibt keinen contested-Status) beim Victory-Wurf beendet das Gefecht.[/align][/align][/align][/align]
Regulator:
Sehr schöner Bericht wieder, Kamil. :thumbup:
Goltron:
Find ich auch, vorallem viele schöne Bilder!
Verzweiflungsangriffe zu später Stunden gehören dazu und sind vermutlich sogar historisch korrekt! :D
Pappenheimer:
@ Kamil
Ich klicke mich jetzt einfach durch deine Galerie. Bis sie sich überhaupt bei Photobucket aufbaut, ist eh immer so ne Sache. Sieht ansonsten super aus. Als einzigen Malus empfinde ich diese Tümpel. Die wirken von der Farbe her irgendwie unnatürlich, vor allem halt in Anbetracht eures superrealistischen Stils bei der Bemalung der Figuren.
Gerade mit Watte vor den Figuren wirkt das Ganze schon sehr genial. Ich bemühe mich jetzt auch immer an die Watte zu denken, weil sonst die Fotos eher langweilig werden und man sich kaum zusammenreimen kann im Nachhinein, was denn eigentlich passiert ist. Bin schonmal nach dem Aufbau im \"Club\" schnell nach Hause gerannt um Watte zu holen (etwa 10 min. hin und rück in strömendem Regen).
Wie ist das denn so von der Spannung her? ACW scheint mir, weil die Kavallerie nicht mehr so mitspielte immer etwas langweilig von den Berichten her. Oder gibt\'s durch Scharfschützen und andere Aspekte genug Abwechslung? Natürlich bieten die witzigen Spiele/Karten von Sam Mustafa ja eh immer ihren eigenen Reiz, ihre eigene Dynamik, selbst wenn sich eigentlich die Truppen aneinander festlaufen.
Hm, wie ist es bei Longstreet? Gibt ja einige Regelwerke, wo sich Truppen in dem und dem Abstand vom Feind (über 60cm z.B. in HoW) einfach mit doppelter Geschwindigkeit bewegen können, damit sie auch ins Spiel kommen. So ist man dann doch ziemlich rasch in Kampfentfernung. :)
Regulator:
Fehlen da nicht noch zwei oder drei?
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