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Autor Thema: ...ADG-Praxis...  (Gelesen 4673 mal)

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Graf Gaspard de Valois

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...ADG-Praxis...
« Antwort #15 am: 20. Januar 2017 - 12:02:57 »

Zitat
@chris
Es sollte doch möglich sein die VorzĂŒge und Besonderheiten eines System aufzuzeigen ohne auf einem anderen System rumzuhacken oder?

Hm ... bisher klingten die Antworten nach \"Ich spiel ADG wenn ich als DBX Spieler mal Spass haben will\" oder \"ADG is so super weil es so super is\"

Also ich weiß jetzt nicht genau wo Du das herausgelesen haben willst?
Solche Diskussionen fĂŒhren in der Regel zu keinem Ergebnis, weil jeder ganz spezielle Erwartungen an ein Regelsytem hat.

Ich kann nur fĂŒr mich selbst sprechen und obwohl ich alle BĂŒcher von FoG habe und diese auch sehr informativ finde, finde ich keinen Zugang zu den Regeln.
DBA finde ich persönlich zu \"Steril\".
Deswegen sind die beiden Regelsysteme nicht schlechter oder besser als Andere, aber fĂŒr mich sind sie eben nichts.

AdG hat mich persönlich leider auch noch nicht gĂ€nzlich ĂŒberzeugt, da es Ähnlichkeiten zu den vorgenannten Systemen aufweist, die mir persönlich nicht gefallen.
Auf der anderen Seite gibt es wiederum interessante RegelansĂ€tze, weswegen ich das Kapitel AdG fĂŒr mich noch nicht schließen möchte.
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The North Remembers!

Wellington

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« Antwort #16 am: 20. Januar 2017 - 12:57:57 »

@Chris
Danke fĂŒr den Link zum alten \"Where is the Beef\" Thread. Da wurd es ja ganz gut zusammengefasst, hatte völlig vergessen dass das schon mal abgehandelt wurde.
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Weniger labern, mehr spielen ...

Wellingtons Martktplatz

chris6

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« Antwort #17 am: 20. Januar 2017 - 13:06:13 »

@Wellington: You`re welcome!

Und alle anderen auch, wenn ihr mal ADG spielen wollt. Wie BrummbĂ€r schon schrieb: PM und los gehts! Letztes Jahr Atritticon habe ich EinfĂŒhrungspartien gegeben und der ein oder andere war interessiert. Vielleicht gibt es ja somit auch schon in der NĂ€he MĂŒnchen jemanden, der spielen mag.
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Neidhart

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« Antwort #18 am: 20. Januar 2017 - 16:51:08 »

J\'ai une copie de ADG. Wellington peut ĂȘtre on fait un jouez en Ă©tĂ© ;)

Irgendwann mĂŒssen wirs mal antesten. Gibt halt schon so viele andere schöne Spiele.
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Wellington

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« Antwort #19 am: 20. Januar 2017 - 17:05:10 »

Zitat von: \'Neidhart\',\'index.php?page=Thread&postID=242021#post242021
J\'ai une copie de ADG. Wellington peut ĂȘtre on fait un jouez en Ă©tĂ© ;)

Irgendwann mĂŒssen wirs mal antesten. Gibt halt schon so viele andere schöne Spiele.
Ne ich bin wohl raus ...
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chris6

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« Antwort #20 am: 20. Januar 2017 - 19:12:15 »

:punish: :D
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Flotter_Otto

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« Antwort #21 am: 21. Januar 2017 - 16:37:22 »

Zu den o.g. Verweisen gibt es ja schon erste EindrĂŒcke zu ADG. Wenn man es dann endlich auch mal gespielt hat, fĂŒhlt es sich entweder gut an oder nicht. Frank Bauers, Razgors und Chris` AusfĂŒhrungen sind schon hilfreich.
Wichtiger als mögliche Innovationen finde ich die geschickte Kombination von Regelmechanismen und deren verstĂ€ndliche Beschreibung.  Das kommt mir bei ADG genau so vor. FOG habe ich auch und war schon vom Lesen angeödet. Da war es schon Geschichte. Vielleicht sind mir ja gute Regeln entgangen. Aber schon der Einstieg mit Hunderten Figuren war nicht gerade motivierend. Einsteiger, die nicht viele Regeln oder Systeme kennen, ist es auch egal, womit das eventuell vergleichbar ist. Da zĂ€hlt nur, wie das aktuelle Spielsystem auf einen wirkt.
Ich probiere es aus und habe jetzt schon den Eindruck, daß das keine Eintagsfliege sein wird. Habe noch viele 15mm Minis, die dafĂŒr in Frage kommen.
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vodnik

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« Antwort #22 am: 06. Februar 2017 - 08:03:18 »

...neue Strategien mt ungewöhnlichen Truppentypen:

...einige Armeen verfĂŒgen ĂŒber Javelinmen. Auch fĂŒr DBA-Spieler ist das völliges Neuland. Bei den Slawen kann ich einige dabeihaben. In der oberen Reihe stehen doppeltbasierte mittelschwere SchwertkĂ€mpfer, aber unten steht eine Befehlsgruppe WurfspeeekĂ€mpfer bereit. Aus der Beschreibung geht hervor, dass diese Einheiten wie PlĂ€nkler kĂ€mpffen, aber nicht jedem Nahkampf aus dem Weg zu gehen brauchen. Durch die besondere Basierung sind sie nicht zu verwechseln...
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...DBX-Regeln zum \'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur\'s 19. Jahrhundert + andere Regeln...

Kniva

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@Vodnik
« Antwort #23 am: 06. Februar 2017 - 08:54:02 »

vor allem haben die Javelinmen keinen Malus von 1 beim Fernkampf, wie die PlĂ€nkler ihn haben! Leider sind sie im Nahkampf nicht besonders, und GelĂ€ndevorteile haben sie auch nicht. Trotzdem mag ich sie ...  :D

Gruß

Kniva

P.S.: Sind Deine Wikinger von Old Glory? Oder von Essex? Legio Heroica hat ja gerade eine brandneue Wikinger-Range herausgebracht; mit den Figuren liebĂ€ugel ich ja auch fĂŒr AdG. :rolleyes:
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vodnik

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« Antwort #24 am: 06. Februar 2017 - 09:26:23 »

...die Wikinger weiter oben sind von verschiedenen Herstellern; PP, einige OG15, Baueda, Essex ganz wenige Barbaren von Copplestone...
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chris6

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« Antwort #25 am: 06. Februar 2017 - 09:59:21 »

Stop! Die Javelinmen habe einen Vorteil beim Nahkampf im GelĂ€nde. Sie sind LMI, also (light) MEDIUM INFANTRY. Sozusagen eine Untergruppe der Medium Infantry und genießen deren leichten Vorteil beim Kampf im GelĂ€nde gg zum BSP schwere Infantrie. Oder besser gesagt: LMI hat weniger Nachteil beim Kampf im GelĂ€nde.

Wichtiger Aspekt: LMI sind beim Kontakt im offenen GlÀnde durch regulÀre Truppen nicht automatisch vernichtet. Und noch viel besser, sie haben eine ZOC!!!
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Kniva

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@Chris
« Antwort #26 am: 06. Februar 2017 - 12:53:22 »

Stimmt!!!  :thumbsup:
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chris6

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« Antwort #27 am: 06. Februar 2017 - 18:25:26 »

Gerne! :D
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vodnik

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« Antwort #28 am: 09. Februar 2017 - 11:27:35 »

...da ich Wurfspeereinheiten aufstellen möchte, auch bei den Gepiden (95), ist mit aufgefallen, dass dieser Stamm unter DBX vorwiegend mit BogenschĂŒtzen kĂ€mpft, nicht nur als PlĂ€nkler. In denneuen Armeelisten zu DBMM werden aber Burgunden als JavelinkĂ€mpfer beschrieben. Unter ADG werden die Burgunden als Franken (96) Ă€hnlich gefĂŒhrt...
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Riothamus

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« Antwort #29 am: 09. Februar 2017 - 22:06:45 »

Na ja, die Burgunden können 2 LI Javelin und 4 LI Bow aufstellen, die Gepiden nur 6 Javelinmen/LI Javelin.

Das ist schon ein Unterschied.

Ich habe mal in Ludwig Schmidt, Die Ostgermanen, S.183 f. nachgeschlagen.

Die Lex Burgundionum erwĂ€hnt Streitaxt, Spatha (\'spatae\', \'gladii\'), Semispatha (Sax?) (L.B. 37) und die Lanze (\'lanceae\') (L.B. 18, 2). Dann erwĂ€hnt er noch den \"Schild mit Buckel\", Funde von Sporen und Zaumzeug und die berĂŒhmte Pferdezucht der Burgunder. An anderer Stelle legt er dar, dass auch die Romanen zum Kriegsdienst verpflichtet waren. SpĂ€tantike Römer gingen mit Wurfspeer.

ArchĂ€ologisch (Bruno KrĂŒger u.a., Die Germanen - Geschichte und Kultur der germanischen StĂ€mme in Mitteleuropa, Berlin 1983, S. 361-379) sind Wurfbeil (die Streitaxt der L.B.?, die genaue Wortwahl werde ich jetzt nicht nachschauen), Langschwert/Spatha, Lanze/Speer (archĂ€ologisch kaum zu Unterscheiden, die L.B. gibt uns die Lanze) sowie mitunter Pfeil und Bogen nachgewiesen. Es wird angemerkt, dass Reitzubehör recht hĂ€ufig ist. Da sind es eher Wurfbeile als javelins.

Das ist vom Barbaricum bis in die Lex Burgundionum konsistent. Die erwÀhnten Waffen mögen in Gallien römische gefertigt worden sein und das Aussehen gerade der Oberschicht mag recht römisch gewesen sein.

Zu den Gepiden erwĂ€hnt Jordanes kurze Schwerter, Paulus Diaconus weiße Beinbinden. Also nichts wirklich Weltbewegendes, dass zudem nicht Mal ganz sicher ist. Sonst vermutet Schmidt naheliegenderweise Ähnlichkeiten mit den Goten. Zur ArchĂ€ologie habe ich gerade nichts greifbar.
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Gruß

Riothamus