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  • 20. Oktober 2019 - 19:41:35
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Autor Thema: ...ADG-Praxis...  (Gelesen 4709 mal)

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vodnik

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...ADG-Praxis...
« am: 19. Januar 2017 - 09:52:48 »

...seit lĂ€ngerer Zeit spiele ich gern ein paar Partien L’Art de la Guerre, ursprĂŒnglich französische Regeln, deren neueste Version aber auch in englischer Sprache erhĂ€ltlich ist. Dadurch hat sich auch in Deutschland eine Fangemeinde entwickeln können...

...bei uns in der Schweiz haben die ersten DBA-Spieler auch schon mögliches Interesse bekundet. Alle Exspieler von grösseren Systemen; etwa: DBM(M), FOG oder Armati sollten eigentlich genĂŒgend Figuren fĂŒr ein Probespiel auf der Platte grupieren können. Eine Einheit Fussvolk besteht bei ADG aus 2 oder mehr DBX-Elementen. Reiterei, Kamelreiter oder Elefanten werden bei ADG unverĂ€ndert als Einheiten eingesetzt...

...ich habe aber meine dÀnischen Wikinger - Leidang in Einheiten basiert, quasi als Doppelelemente:

...die Befehlshaber, die bei ADG nur reprÀsentieren sollen, habe ich meinen Saga-Firuren entnommen...

...die Berserker habe ich mir zwar auch besorgt, aber bisher noch nicht eingesetzt, da ich die Armee als zufriedenstellend als Schildwall einsetze:
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...DBX-Regeln zum \'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur\'s 19. Jahrhundert + andere Regeln...

chris6

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...ADG-Praxis...
« Antwort #1 am: 19. Januar 2017 - 16:49:35 »

Sehr schöne Armee! :thumbsup: Und ADG ist eh SUPER!
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Wellington

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...ADG-Praxis...
« Antwort #2 am: 19. Januar 2017 - 17:05:31 »

Was zeichnet den ADG so aus? Ich habs mir mal gekauft, aber beim Lesen hat es irgendwie nicht gezĂŒndet?

Nur die Tatsache dass man DBX Bases hernehmen kann is jetzt fĂŒr mich immernoch kein Anlass es zu spielen. HĂ€tte mit in diesem Thread jetzt mehr Info erwartet.

Ganz ernstgemeinte Frage? Warum soll ich ADG spielen wenn ich schon Fog, DBX oder was auch immer spiele? Ist es besonders elegent, flott, hat es ne super coole neue Idee, sind die Listen besonders toll?
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Weniger labern, mehr spielen ...

Wellingtons Martktplatz

vodnik

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...ADG-Praxis...
« Antwort #3 am: 19. Januar 2017 - 19:30:33 »

...von hinten aufgerollt: als DBM-Spieler kann ich mit FOG nichts anfangen, DBMM ist fĂŒr mich das pure Gegenteil von DBM. ADG ist ĂŒberschaubar, in spĂ€testens 2,5 Stunden eindeutig entschieden, hat aber trotzdem die Eigenschaft an einer grossen Schlacht teilgenommenzu haben. Mir diesen Regeln kann ein Schildwall auch als solcher dargestellt werden.Schiessende berittene BogenschĂŒtzen können auch echten Schaden verursachen. PlĂ€nkler können auch wirklich als PlĂ€nkler operieren, dĂŒrfen aber keine NahkĂ€mpfe mit Linientruppen riskeren...
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Jose

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ADG
« Antwort #4 am: 19. Januar 2017 - 19:36:13 »

:clapping:  :clapping:  :clapping:  :thumbup:

Gruß
Jose
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Riothamus

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...ADG-Praxis...
« Antwort #5 am: 19. Januar 2017 - 21:10:23 »

Und es sind weniger Figuren nötig, als bei FoG/DBMM.


Es sind auch gleich grĂ¶ĂŸere und kleinere Armeen als die ĂŒblichen 200 Punkte mitbedacht.


Im Gegensatz zu DBx sind die Truppen konsequent systematisch eingeteilt.

Im Gegensatz zu den Listen Phil Barkers, bei denen ihm neben seiner großen Kenntnis der Materie sicher auch die andauernden Diskussionen um Ungenauigkeiten im Weg standen, sind die Listen von ADG auch ohne halbes Geschichtsstudium verstĂ€ndlich, wenn auch einiger Blödsinn aus den Listen anderer Regeln ĂŒbernommen wurde.


Nur mein Vorhaben, mein Französisch aufzufrischen, haben sie torpediert, indem sie es ins Englische ĂŒbersetzten und mir das Ziel nahmen. ;)
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Gruß

Riothamus

Flotter_Otto

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...ADG-Praxis...
« Antwort #6 am: 19. Januar 2017 - 22:42:22 »

Ich habe mir ADG nun auch zugelegt, um meine 15er und 1/72er damit zu reaktivieren. Bin noch am ĂŒberlegen, ob ich Doppelbasierungen mache oder DBX Elemente einfach nur hintereinander aufstelle. Macht optisch wohl kaum einen Unterschied.
Nach einem schnellen Überfliegen, finde ich einige Regelmechanismen pfiffig. Wer DBX-Regeln gut findet, wird an ADG Spaß haben. Um interessante Regelmechanismen zu erlĂ€utern, muss ich aber nochmal intensiver nachlesen. Wer es schon kennt, z.B. freier Gleitzug oder wie werden unterschiedliche QualitĂ€ten gleichartiger Einheiten geregelt, kann vielleicht kurz dazu Auskunft geben. Und schnell zu spielen ist es allemal.
Daß ADG in englisch zu haben ist, war auch ein Argument. Französisch in allen Ehren.  Ich stehe auf den Klang dieser Sprache, aber ich bin auch sehr bequem, mich damit abzumĂŒhen, n\'est pas!
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chris6

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...ADG-Praxis...
« Antwort #7 am: 19. Januar 2017 - 23:16:26 »

ADG ist weder besser als DBX oder FOG oder was auch immer die Schlachten der entsprechenden Zeit abdeckt noch schlechter. Jede Diskussion was \"besser\" ist oder auch nur was der \"Vorteil\" oder die herausragende \"Eigenschaft\" ist von vorneherein Quark. Es ist wie mit allem: Einfach mal losspielen, wenn es einem dann recht gut gefÀllt und nicht gleich völlig abtörned, dann halt mehr spielen.

FĂŒr mich war es so, daß ich versucht habe FOG zu spielen, aber irgendwie konnte ich keinen Zugang finden. Es war immer toll, wenn ich gegen jemanden gespielt habe, der die Regeln kannte und immer wußte was zu tun ist. DBX kenne ich ich nur DBA, was mir zu Geometrisch war. ADG habe ich einmal duirchgelesen und konnte sofort ein Spiel mit jemandem machen, der die Regeln noch nicht gelesen hatte. Wir haben zwar nicht alles richtig gemacht oder immer gefunden wo es steht, aber irgendwie fĂŒhlte die Schlacht sich gut an. Also haben wir es nochmals gespielt und nochmal und jetzt denke ich, daß ich kein anderes Spiel mehr brauche.

Aber ich kenne viele Spieler, die dies auch von FOG sagen. Deswegen nochmal, es gibt keinen \"besonderen\" Grund ADG zu spielen, außer, daß man jedes Regelsystem erstmal spielen muß, um es fĂŒr sich beurteilen zu können. Findet es seinen Platz oder nicht. Wenn man schon nach dem Durchlesen keine Lust hat das System zu spielen, dann sollte man es lassen.

Aber ich find ADG einfach gut. Gute GrĂ¶ĂŸe, gute Mechanismen, spannende Schlachten.
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BrummbÀr

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...ADG-Praxis...
« Antwort #8 am: 20. Januar 2017 - 08:01:34 »

Da kann ich mich Chris nur anschließen - AdG macht Spass, bietet optisch das, was ich von einer historischen Schlacht erwarte und die Armeen haben trotzdem eine ĂŒberschaubare GrĂ¶ĂŸe.

Go AdG  :clapping:
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Wellington

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« Antwort #9 am: 20. Januar 2017 - 08:26:40 »

@chris
Es sollte doch möglich sein die VorzĂŒge und Besonderheiten eines System aufzuzeigen ohne auf einem anderen System rumzuhacken oder?

Hm ... bisher klingten die Antworten nach \"Ich spiel ADG wenn ich als DBX Spieler mal Spass haben will\" oder \"ADG is so super weil es so super is\"

Aber trotzdem Danke fĂŒr die Infos!
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Wellingtons Martktplatz

Riothamus

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...ADG-Praxis...
« Antwort #10 am: 20. Januar 2017 - 08:46:08 »

Und passen fĂŒr 15 mm auf 80*120 cm.

Die Regeln besetzen eben die LĂŒcke zwischen DBA und FoG/DBMM:

Mehr als Minispiel, \"auf dem Esstisch spielbar\" (Zitat von Vodnik) und mit einem Zeitbedarf, der ohne Verrenkungen ein Spiel nach dem Feierabend erlaubt. Laut Autoren war diese LĂŒcke auch bewusst angepeilt, da es nicht einfach noch ein System werden sollte.

Da geht es dann nicht darum andere Systeme zu ersetzen. Es ist einfach die Frage, ob 2-Stundenspiele am KĂŒchentisch gewĂŒnscht sind, oder ob es immer ganz groß werden soll, wenn es nicht DBA ist.
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Gruß

Riothamus

chris6

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« Antwort #11 am: 20. Januar 2017 - 09:51:11 »

Naja, die Diskussion welche VorzĂŒge ADG hat wurde eben schon gefĂŒhrt. Wenn man die VorzĂŒge eines Spieles versucht zu schildern, dann brauch man immer einen Ausgangspunkt, sozusagen den Punkt \"Null\". So eine Art Standart, von dem ausgehend man dann sagt, daß macht das Spiel besser oder anders und hier ist es nicht so dolle. Aber diese Beurteilung ist halt rein subjektiv.

Ich wiederhole mich gerne nochmal, weil mir ADG sehr gut gefĂ€llt und fĂŒr mich das perfekte System ist: Es fĂŒhlt sich nach einer Schlacht und nicht nach ScharmĂŒtzel an, es werden weniger Figuren benötig als bei einigen vergleichbaren Spielen und trotzdem ist es optisch ansprechend. Die TischgrĂ¶ĂŸe ist praktischer. Der Regeltrext war fĂŒr mich sehr leicht zu verstehen und zu erinnern. Und ich konnte bisher immer versuchen aus meiner Sicht einen Plan umzusetzen, den vielleicht auch ein Befehlshaber in der entsprechenden Zeit versucht hĂ€tte und das Ergebnis war immer angemessen. Entweder war der Plan schlecht, dann verliere ich oder es lĂ€uft anders herum. Das Ergebnis wurde immer mehr vom Plan und meinem Agieren als vom WĂŒrfeln beeinflußt.

So, war das PlÀdoier genug? :D
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BrummbÀr

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...ADG-Praxis...
« Antwort #12 am: 20. Januar 2017 - 10:17:47 »

Als Zusatz: wir spielen AdG mehr oder weniger regelmĂ€ĂŸig - wer\'s ausprobieren möchte, ist hiermit herzlichst eingeladen...
...es gibt - auch wenn es nicht am KĂŒchentisch stattfindet - mal mindestens Kekse dazu :)

Bei Interesse: PM, ich teile Euch dann gerne den nÀchsten Termin mit!

Gruss,
Thomas
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vodnik

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...ADG-Praxis...
« Antwort #14 am: 20. Januar 2017 - 11:53:06 »


die meisten Systeme kennen unterschiedlich qualifizierte Truppen, etwa; Eliteein-heiten, durchschnittliche & minderwertige Truppen. Die Kampffaktoren sind dann ab-gestuft, die Elite mit dem besten Faktor. Bei ADG wird das ein wenig anders ge-handhabt; dazu wir der Kampfwurf modifiziert, je nach QualitĂ€t der kĂ€mpfenden Ein-heit: Eliteeinheiten wird jeweils ein Punkt dazugerechnet, wenn fĂŒr sie eine 3 oder darunter erwĂŒrfelt wurde. Minderwertigen Milizen wird jeweils ein Punkt abgezogen, wenn fĂŒr sie eine 4 oder mehr erwĂŒrfelt wurde. WĂ€hrend einer Schlacht bedeutet das, Milizen haben eine geringere Überlebenschance, gefĂ€hrden benachbarte eigene Truppen & sollten nur da eingesetzt werden, wo sie den Gegner aufhalten oder stö-ren könnet



meine Armeen wÀhle ich so aus, dass wenig oder keine minderwertigen Truppen vorhanden sind, mittelschwere aber beweglichere Truppen haben sich aber als sehr standhaft erwiesen, wenn sie nicht beschossen werden

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