Um euch die Geschichte etwas nĂ€herzubringen, möchten wir euch zeigen, was wir uns neben dem Bau alles ausgedacht haben und wie ein altes Kanonenboot ĂŒberhaupt an solch massive GeschĂŒtze gelangen könnte.
Daher haben wir unsere erfundene Geschichte fĂŒr euch aufgeschrieben und möchten sie hier mit euch teilen.
Governor Petronikum Mc Mirthy erteilte im Jahr 1861 der Werft am Missouri River in Saint Louis einen dringenden Auftrag. Zu dieser Zeit rĂŒckten die konföderierten Truppen immer nĂ€her an die Stadt heran. Die Aufgabe bestand darin, eine neue Ironclad, also ein mit Eisen gepanzertes Kriegsschiff, zu bauen. Dieses Schiff sollte den Fluss auf beiden Seiten unter massiven Kanonenbeschuss nehmen können, um Schutz vor feindlichen Angriffen zu bieten.
Die Panzerung des Schiffes wurde auf stahlverstÀrkte Holzplatten montiert und in einem speziellen Winkel angebracht. Diese Konstruktion hatte das Ziel, die abprallenden Kanonenkugeln des Feindes umzulenken, sodass das Schiff selbst unbeschadet aus den KÀmpfen hervorgehen konnte. Durch diese innovative Bauweise sollte die Sicherheit und Kampfkraft der Unionsschiffe auf dem Fluss deutlich erhöht werden, was im Kampf um Saint Louis von entscheidender Bedeutung war.
Zu jener Zeit war der GroĂvater von Enrique Gaspar (unter anderem Geschichtenschreiber einer Zeitmaschine) ein weitdenkender Professor aus Spanien, der zu Gast im Hause des Governor weilte. Dort berichtete er von seinen neuartigen, durchdachten PlĂ€nen: einer Art Teslaspule, die es ermöglichen sollte, in der Zeitlinie zu reisen, um eventuelle Verluste im Krieg zu verhindern. Doch bevor man in die Vergangenheit eintauchen könne, mĂŒsse man zunĂ€chst in eine zermĂŒrbte, unbekannte Zukunft reisen. Erst dann wĂ€re es möglich, durch den von den Spulen erzeugten Dimensionsriss in die Vergangenheit zu gelangen und am Ende durch den letzten Zeitsprung wieder genau an dem Ort des Ausgangspunkts anzukommen.
Dieses Unterfangen war bisher ausschlieĂlich auf dem Papier als funktionstĂŒchtige Apparatur vorhanden und hatte sich in der Praxis noch nicht bewĂ€hrt. Diese vielleicht etwas abwegige Erfindung lieĂ sich jedoch der Governor, ein alter Freund des Professors, nicht entgehen. Er entschied sich, die ihm anvertraute Kriegskasse, die eigentlich dem Schutz der Grenze dienen sollte, fĂŒr dieses Projekt zu verwenden. So nutzte er die Gelegenheit und lud an einem Abend einige der renommiertesten Wissenschaftler in sein Haus ein, um gemeinsam mit ihnen am Bau dieser Maschine zu arbeiten und ihre Verwirklichung voranzutreiben.