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  • 24. Januar 2019 - 08:41:28
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Endlich wieder da!

Autor Thema: Ausrüstungsfrage zu den Augusteischen Germanenkriegen - Römer- und Germanenfiguren  (Gelesen 1381 mal)

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Camo

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Ich wollt gerade nachfragen... sind das die Germanen, die es nun bei Warlord Games gibt?
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Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden.
(Douglas Adams)

Riothamus

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Gibt es denn keine Bilder der Gussrahmen der Warlord-Germanen, dass man mal gucken kann, ob sich mit den Optionen etwas annehmbares bauen lässt?
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Gruß

Riothamus

Pedivere

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Dein Wettkampf ums Bescheidwissen und Rechthaben ist manchmal echt anstrengend

nicht nur daß unsere Standpunkte gar nicht so widersprüchlich sind, Du widersprichst Dir auch noch selbst....
wie dem auch sei:

Mein Hinweis auf die Bürgekriege galt dem Umstand daß man Mentalitäten und Prozesse berücksichtigen muß die sich während dieser Zeit etabliert haben und entscheidend sind für das Militär der augusteischen Zeit. Militärs sind sehr konservativ im Denken.
Lange Laufzeiten für bestimmte Ausrüstungsstücke sind irrelevant wenn es um tausende von Helmen geht.

Der Nachweis von ein bißchen Schienenpanzer in Kalkriese heißt nicht daß alle Legionäre damit ausgerüstet waren. Teuer in der Herstellung gegenüber einem Kettenhemd sind sie trotzdem.
Für eine solch konservatives Denken spricht zB daß der ältere Coolus Helm lange gleichzeitig mit dem Imperial Gallic getragen wird. Hat das Gründe im Herstellungsprozeß und/oder in der Materialversorgung?
Man hönnte auch argumentieren daß es nicht genug Eisen gab für alle Helme so daß der Bronzehelm \"antiken Typs\" logistisch unproblematisch war. Oder leichter herzustellen wegen der Infrastruktur. Oder warum auch immer.
Bekannt ist jedenfalls daß die \"Novität\" gallischen Ursprungs und die \"Tradition\" nach Montefortino Jahrzehnte nebeneinander benutzt wurden.
Warum bekam die Spatha ihre römische Form erst mit der Reorganisation der Auxiliartruppen? Für die frühe Kaiserzeit (wenn überhaupt), sind Langschwerter der Spätlatene Tradition belegt.
Und das ist so die Quellenkritik (welche Quellen?)  die man bei solchen Überlegungen betreiben muß. Ferrum Noricum hat was mit der Schwertherstellung zu tun, ist also für die Rüstung uninteressant. Die Qualität hatte was mit der Härtbarkeit des Eisens zu tun - niemand hat Helme oder Schienenpanzer gehärtet.

Was das \"Austauschen\"  der ersten Reihen betrifft - gibt es dazu Überlegungen in der Qualität von Coulston http://www.mcbishop.co.uk/book.htm? Oder ist das mehr so HBO?
Eine Variabilität von Körperpanzerung innerhalb einer Centurie würde ich nicht ausschließen, es ist schließlich überliefert daß man das nach Bedarf an und ausgezogen hat in der Antike. Auch nicht auszuschließen daß - für den Fall daß man tasächlich im Verband gekämpft hat (gegen wen haben die Römer in der Kaiserzeit noch mal Feldschlachten antiken Stils gekämpft? achja, gegen sich selbst, alle anderen Gegner waren eher schlecht organisierte Haufen - im Vergleich ) die ersten Glieder besser gepanzert waren - die Frage ist: wann wäre das relevant gewesen....

Zuviel Geschwafel....
In Ermangelung guter Quellen würde ich Interpretationslinien anhand tatsächlich vorhandener Quellen bevorzugen, und die sprechen m.A. für eine gewisse Variabilität die sich aus militärischen Traditionalismus versus technologischen und logistischen Fortschritt ableiten läßt.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1510647380 »
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ach was!

Justizius

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Für mich als interessierten Laien ist das ein sehr spannendes Thema. Ich finde ihr habt beide ein paar interessante Punkte eingebracht. :thumbup:

Da ich auch schon über die Anschaffung der WG Plastik Germanenbox nachgedacht habe würde mich noch interessieren was die Hauptkritikpunkte daran sind.

Schlechtes Desing, wenig Optionen oder unpassend?
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Regulator

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Die Warlord Games Germanen sind die Plastik Kelten mit Zinnteilen um sie zu \"germanisieren\". Die Zinnteile bestehen aus: Waffen wie Keulen etc., Schilde (verschiedene Formen und auch geflechtete) sowie ein paar extra Körper für die Kommandoeinheit.
Die Wargames Factory \"Germanen\" die du bei Warlord Games bekommst sind Sachsen und der gleichen. Eine Neuauflage der normalen Germanen gibt es mMn. nicht, da Warord ja bereits ihre eigenen liefert.

Hier die Warlord Games Germanen (Kelten Plastik plus Germanen Zinn-Bits):

https://cdn3.volusion.com/mexwq.hxrfd/v/vspfiles/photos/WGH-GT-01-4.jpg?1500414140

https://cdn3.volusion.com/mexwq.hxrfd/v/vspfiles/photos/WGH-GT-01-2.jpg?1500414140

https://cdn3.volusion.com/mexwq.hxrfd/v/vspfiles/photos/WGH-GT-01-3.jpg?1500414140

Ich würde dir auch zu Foundry raten, oder auf einen guten Black Tree Deal warten. Die haben oft bis zu 25% Rabatt bei ihrer Ancient Reihe, einfach mal bei ihrem Newsletter anmelden. Foundry hat aber definitiv die schönsten, abwechslungsreichsten und auch Transfers bei Little big Men.
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'Let us cross over the river, and rest under the shade of the trees.'

mazk7130

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Zitat von: \'Riothamus\',\'index.php?page=Thread&postID=262029#post262029
Wargames Factory gibt es nicht mehr. Was noch angeboten wird, gibt es bei Warlord Games.
OK, das stimmt. Hatte ich nicht mitbekommen.
Dennoch würde ich versuchen, die als Restposten über einen (ausländischen?) Händler zu ergattern - oder ist da der Bestand schon völlig abgegrast?

Hveðrungr

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hat schon mal einer daran gedacht die ganzen generisch aussehenden Wikinger/Sachsen etc ohne Spangenhelm und andere typische Ausrüstung als Germanen einzusetzen?
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just. don\'t.

Justizius

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Verstehe, vielen Dank Regulator!
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