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Autor Thema: "Point Blank Game" Irgendwo an der Ostfront 1943  (Gelesen 360 mal)

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Arminace

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"Point Blank Game" Irgendwo an der Ostfront 1943
« am: 10. Januar 2019 - 10:55:36 »

Mein erster selbst erstellter „Schlachtbericht“.

Hintergrund: FĂŒr einen alten Bekannten wurde ein kleines Demospiel zum "Point Blank Game" mit bewusst sehr simplen Setup (Terrain als auch Einheiten) veranstaltet um das Spiel nĂ€her kennenzulernen.

Auf dem ersten Bild sieht man zwei der Teilnehmer vor dem Grundlayout des Schlachtfelds und Startsetup.


Armeesetup:
Spieler Achse:
Division: 1.XX / Deutschland (hohe Moral)
1x Panther G
1x Tiger 1
1x SDKFZ 251 + MG (PAK Besatzung und der kleine Infanterietrupp sind hier verladen sowie die PAK40 angehÀngt)
1x PAK 40
1x kleine Infanteriegruppe mit PanzerschreckunterstĂŒtzung
1x großer Trupp mit 2x Panzerschreckteams


Spieler Alliierte:
Division: 18. Panzerkorps / UDSSR (geringe Moral)
5x T34/76 (1943 Version)
+
5x aufgesessene Panzerreitertrupps bestehend aus einen Sergeant und 7x Soldaten alle mit Maschinenpistolen bewaffnet. Stellvertretend wird bei aufgesessenen Truppen nur der Kommandant auf das Model gesetzt.


Zum Szenario:
Sommer 1943 das 18 Panzerkorps der Roten Armee startet eine Gegenoffensive in das von der Wehrmacht besetzte Gebiet. Ziel ist die Befreiung des Dorfes „Zielona Gora“ aus den HĂ€nden der Aggressoren. Nach Meldung ĂŒber das besetzen der Kirche wir den Roten VerstĂ€rkung gewĂ€hrt. Die Besatzer sind von dem Vorpreschen der russischen Panzer völlig ĂŒberrascht denn die Nachrichtenmeldungen sprachen von einem sich fĂŒr die Verteidigung vorbereitenden Feind.

Dies wird in einer Bonusbewegungsrunde fĂŒr den UDSSR Spieler berĂŒcksichtigt.

Runde 1:
Der UDSSR Spieler versucht trotz der geringen Moral der eigenen Truppen eine extrem aggressive und hochriskante Taktik: Die Distanz mit den schnellen T34 möglichst auf unter 20 Metern zu den gegnerischen Panzern zu verringern, um die hohe Reichweite sowie Zielgenauigkeit der deutschen Panzer zu negieren sowie den langsamen Tiger 1 im Nahkampf auszumanövrieren. Die Tankrider sollen die ĂŒberlebenden UDSSR Panzer Schutz vor den hoch gefĂ€hrlichen Panzerschrecktruppen ermöglichen. Dies ist sehr Risikoreich und wird die Schlacht sehr schnell fĂŒr eine Seite entscheiden.

GemĂ€ĂŸ der gewĂ€hlten Taktik wurde die Bonusbewegung genutzt, um die Distanz zum Gegner zu halbieren. Die HĂ€user wurden als Sichtschutz genommen.


Runde 2:
Der niedrige HĂŒgel vor dem Tiger 1 versperrt ihm die direkte Sicht auf die T34. Der Panther blieb in Feuerbereitschaft (Warten) um auf die T34 notfalls reagieren zu können und seinen unzuverlĂ€ssigen Antrieb zu schonen. Das 251er hat die PAK 40 nebst kleinen Trupp hinter dem Szenario Ziel (Kirche) in Stellung gebracht.


Runde 3:
Der Tiger fuhr noch ein StĂŒck auf den HĂŒgel zu und eröffnete das Feuer auf den vorderen T34. Dabei hatte er einige der aufgesessenen Tankrider erwischt und die ĂŒbrigen zum Absitzen gezwungen.


Das Vorsprechen der T34 konnte dennoch nicht verhindert werden und der Panther hat die schnellen T34 verfehlt. Auf dieser Distanz können die T34/76 mit ihren schwachen Kanonen den Deutschen Panzern durchaus gefĂ€hrlich werden. Jetzt scheint es fĂŒr die Deutschen eng zu werden


GlĂŒcklicherweise haben die deutschen noch Veteranentrupps mit Panzerschrecks zur VerfĂŒgung. Der erste Schreck hat sein Ziel noch verfehlt, der Zweite hat sein Ziel voll in die Seite getroffen und dank ihres hohen Durchschlags zwei kritische Treffer verursacht (HauptgeschĂŒtz beschĂ€digt und die Besatzung eingeschĂŒchtert).


Runde 4:
Die Initiative in dieser kritischen Situation ist auf der deutschen Seite. Der Panther konnte auf die T34 reagieren und mit einem Schlag den ersten T34 erledigen. Dieser brennt zudem mit einer riesigen Rauchwolke aus. Der aufkommende Wind verhinderte zudem einen Gegenschlag des 2. T34 und die Moral der ohnehin schlecht motivierten UDSSR Truppen leidet dadurch weiter (erste Moralstrafkarten werden gezogen).


An der rechten Flanke hat die hohe Initiative auch fĂŒr Reaktionspotential der deutschen Eliteinfanterie auf die nach wie vor sich bewegenden T34. UnterstĂŒtzt vom SDKFZ 251 konnte der 2. T34 auch massiv beschĂ€digt werden (Drehkranz beschĂ€digt) und Verluste unter den mittlerweile abgesessenen Tankridern verursacht werden.


Runde 5:
An der linken Flanke nutzt der T34 den Sichtschutz der Rauchwolke, um die sich umzupositioniernde Pak 40 zu flanken und das Koaxial-MG hat zwei der drei Besatzungsmitglieder ausgeschaltet. Da der Kommandant des PAK-Trupps unter den Opfern ist, ist dieser nun „FĂŒhrungslos“ und erhĂ€lt die entsprechenden Negativeffekte.


An der rechten Flanke macht die Panzerschreck der deutschen Infanterie kurzen Prozess mit zwei der T34 wodurch weitere Moralkarten vom UDSSR Spieler gezogen werden mussten. Aufgrund der schlechten Moral der UDSSR-Division fĂŒhrte dies zu einem Sieg fĂŒr den Achsenspieler, auch wenn die mit jeder Menge PPSH und Granaten ausgerĂŒsteten Infanterie der UDSSR nun in einer optimalen Reichweite wĂ€re um die deutschen Begleittruppen zu dezimieren.



Fazit:
Die Taktik des UDSSR Spielers hĂ€tte funktionieren können, aufgrund der Launen des Windes und der exorbitant guten PanzerschreckschĂŒtzen wurde dies allerdings verhindert.

Die ĂŒbrigen Rotarmisten gerieten in Gefangenschaft...und immer daran denken: Bleibt weg von der Panzerschreck! Diese sind richtig böse!


Mehr Infos und Links bezĂŒglich des kostenlosen Tabletopspiels „PBG“:

http://www.pointblankgame.com/
Webpage (regelwerk im Downloadbereich)

https://www.facebook.com/PointBlankGameDev/
-Facebookseite (deutsche Sprache)

https://www.facebook.com/Pointblankgame-English-558330844533955/
Facebookseite (englische Sprache)

https://www.facebook.com/groups/mailpointblankgame/
Facebook Gruppe (PBG-Communitygruppe; von den PBG Entwicklern betreut)
« Letzte Änderung: 10. Januar 2019 - 12:06:19 von Arminace »
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Pappenheimer

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Re: "Point Blank Game" Ostfront 43
« Antwort #1 am: 10. Januar 2019 - 11:02:17 »

Schönes GelÀnde. Die zahlreichen Plastikmarker erinnern irgendwie an Spiele aus dem Hause Warfare Miniatures (Republic to Empire).
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Arminace

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Re: "Point Blank Game" Ostfront 43
« Antwort #2 am: 10. Januar 2019 - 12:05:54 »

Danke, dabei ist das GelÀnde wirklich noch sehr einfach gehalten ^^

Die Marker sidn eigens fĂŒr das Spiel produziert wroden. Benötigt werden diese allerdings nicht, die ausdruckbaren im Regelwerk reichen ;)
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Plasti

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Re: "Point Blank Game" Irgendwo an der Ostfront 1943
« Antwort #3 am: 10. Januar 2019 - 17:48:45 »

Ich finde die Pegasus GebÀude nach wie vor klasse und die Kirche ist absolut passend dazu.

Das GelÀnde sieht wirklich nach einem "einfachen und schnellem" Spiel aus.
Normal ist da mehr Liebe und Details drauf.
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SiamTiger

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Re: "Point Blank Game" Irgendwo an der Ostfront 1943
« Antwort #4 am: 10. Januar 2019 - 20:02:30 »

Schicker Tisch. Das Pegasus GelÀnde hab ich selbst und kann es nur empfehlen!

D.J.

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Re: "Point Blank Game" Irgendwo an der Ostfront 1943
« Antwort #5 am: 11. Januar 2019 - 06:22:08 »

Ist zwar nicht "meine Epoche", aber dafĂŒr ein klasse Tisch, klasse Miniaturen und ein spannender und kurzweiliger Spielbericht :)
Danke dir fĂŒr deine MĂŒhen :)
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So, jetzt nimmt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir los. :D

Arminace

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Re: "Point Blank Game" Irgendwo an der Ostfront 1943
« Antwort #6 am: 14. Januar 2019 - 10:49:24 »

Vielen Dank an alle.
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Frank Bauer

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Re: "Point Blank Game" Irgendwo an der Ostfront 1943
« Antwort #7 am: 16. Januar 2019 - 08:20:22 »

Toller Beticht mit schöner Platte!
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Besucht die Hamburger Tactica!

http://www.hamburger-tactica.de:thumbup: