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  • 21. Mai 2019 - 17:57:10
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Endlich wieder da!

Autor Thema: Moin aus dem Emsland.  (Gelesen 405 mal)

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Brugalito

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Moin aus dem Emsland.
« am: 19. Februar 2019 - 14:50:42 »

Hallo an alle Hobbygenerale. Mein Name ist Andreas und ich bin in der Riege der End40er. Zum Jahreswechsel 18/19 kam mein  Sohn (7 Jahre) mit schrecklichen Plasikminis um die Ecke. Sie hatten kleine Köpfe, lange Arme und sollten wohl WK2 Deutsche darstellen. Auch wir hatten in dem Alter solche Minis und ich dachte mir, dass es die doch auch in schön gibt. Also Internet an und fröhliches suchen. Und siehe da, eine neue Welt hat sich geöffnet. Voller Erstaunen konnte ich sehen, was alles möglich ist. Beeindruckend! Die Zeit des Herrn Wellington hat mich doch richtig gefesselt. Schöne Figuren, bunte Uniformen, wehende Flaggen und donnernde GeschĂŒtze. Also ran an den Onlineshop und eine Box Briten von Perry, das Starter Set von Army Painter mit Grundfarben und eine Dose Grundierung bestellt. Sollte ich Fragen haben, welche mir Youtube nicht beantworten kann, hoffe ich in eurem Kreise etwas Hilfe zu bekommen. Danke.
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Plasti

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #1 am: 19. Februar 2019 - 14:54:16 »

Na dann auf jeden Fall ein Hallo und Herzliches Willkommen hier im Forum :)
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D.J.

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #2 am: 19. Februar 2019 - 15:05:25 »

Herzlich willkommen :)
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Keiner von uns kommt hier lebend raus! Also hört auf, euch wie Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen, spaziert in der Sonne, springt ins Meer, sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern, seid komisch. FĂŒr nichts anderes ist Zeit.
(Sir Philip Anthony Hopkins)

Riothamus

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #3 am: 19. Februar 2019 - 15:20:05 »

Willkommen im Forum!
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Gruß

Riothamus

JĂ€ger aus Kurpfalz

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #4 am: 20. Februar 2019 - 16:13:43 »

Was wĂŒnscht er den genau zu spielen?
Komme aus der NĂ€he von Spelle.

GrĂŒĂŸe
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waterproof

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #5 am: 20. Februar 2019 - 16:22:59 »

Herzlich willkommen im Forum und unter Gleichgesinnte ( sogar unter Gleichaltrige, zumindest mich betreffend ;D)
Ich finde es Interessant die Napoleonische Epoche als die Zeit des Herrn Wellington zu beschreiben. Was ja auch zutreffend und richtig ist  ;).
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Maréchal Davout

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #6 am: 20. Februar 2019 - 16:26:53 »

Ja, herzlich willkommen! Hier bekommst du sicher viel Hilfe :)
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Brugalito

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #7 am: 20. Februar 2019 - 17:41:21 »

Danke fĂŒr euer Wilkommen.
Heute ist mein Paket angekommen und ich werde mich mal an den Zusammenbau wagen.
Ich hoffe nur, dass mir meine Daumen nicht im Weg sind.
Über Regeln habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich denke aber, das es Kugelhagel oder Koalitionskrieg wird. Auf welchen PlĂ€ttchen dann die Herren in Rot stehen werden, muss man sehen.
Jetzt wird erst mal der Umgang mit Frabe getestet.
Da habe ich schon die erste Frage.
Kann man die Farbe von den Kunststoffburschen auch wieder runter kriegen? Ich denke der erste schuß wird schrecklichschön werden.
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waterproof

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #8 am: 21. Februar 2019 - 07:36:25 »

@Brugalito
das man Acryl-Farben von Zinnfiguren wieder runter bekommen kann, davon habe ich gehört und auch mal gelesen. Hier im Forum gibts bestimmt den einen oder anderen Eintrag. Bei Kunststofffiguren ist eh kritisch da alles was Du benutzen kannst um die Farbe zu lösen auch den Kunststoff angreifen wird.
Ich mache das immer so, bevor ich auf zehn Mann alle Grundfarben auftrage um die Masse fertig zu bekommen, nehme ich mir eine einzelne Figur und male sie einmal komplett fertig. Dann kann ich entscheiden ob mir die Malweise der weißen Hose gefĂ€llt oder das blau zu hell ist usw. . Und wenn mir das Endergebnis gefĂ€llt habe ich die Palette der Farben zusammen und mache mich an den Rest. Bist Du nicht zufrieden so hast du zumindest nur eine Miniatur verpinselt und nicht zehn.
Generell musst Du auch die Figuren grundieren bevor du die Farben auftrÀgst. Da ist es Geschmacksache ob Du hell oder dunkel/schwarz grundieren möchtest. Generell ist dunkel besser, es dÀmpft alle Farben die du auftrÀgst und lÀsst die Briten nicht leuchten.
Viel Spaß
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tgsrt

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #9 am: 21. Februar 2019 - 08:14:27 »

.
Da habe ich schon die erste Frage.
Kann man die Farbe von den Kunststoffburschen auch wieder runter kriegen? Ich denke der erste schuß wird schrecklichschön werden.


Moin und Hallo,

da nimmst Du ein Handdesinfektionsmittel wie Sterilium oder Softaman und eine mittelharte (zahn-)BĂŒrste.
Da passiert den Plaste minis nix.
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Riothamus

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #10 am: 21. Februar 2019 - 10:07:06 »

Ich greife mal etwas aus, um Einiges vorwegzunehmen. Nicht abschrecken lassen und bei Nicht-Verstehen fragen. So nebenbei getippt, muss nicht alles verstÀndlich sein.

Wenn du schwarz grundierst, brauchst du aber gute Augen. Weiße Grundierung verlangt besseres und insbesondere vollstĂ€ndiges Bemalen. Der Nachteil schwarzer Grundierung bei historischen Figuren ist, dass die Farben dadurch krĂ€ftiger wirken. DafĂŒr sehen Fehlstellen nur nach Dreck aus und manche Stellen, an die man nicht kommt, können ganz einfach schwarz bleiben, statt irgendwas zukleistern zu mĂŒssen.

Es gibt auch graue Grundierung. Bei Fell ist die gut, weil man mit der Verwendung von weißer, grauer und schwarzer Grundierung gleich eine Schattierung erreichen kann, ohne Details durch zuviele Farbschichten zuzukleistern. Besonders beeindruckend, wenn darauf Inks oder Washes kommen, die dĂŒnner sind. Aber richtig begreift man es erst, wenn man es ausprobiert hat. Schmagauke hat gerade erst ein Tutorial fĂŒr so etwas ins Forum gestellt. Mit der Airbrush zwar, aber es klappt auch mit Pinsel. Oder man nimmt fĂŒr die Grundierung Spray-Dosen.

Diese Effekte liegen daran, dass die Acrylfarben leicht durchscheinend sind, weil die Pigmente der Farbe dabei weiter auseinander liegen, als bei anderen Farben. Es klappt also nicht nur mit Inks und Washes.

Bei den Briten brauchst du auch weiß. Weiße FlĂ€chen stechen schnell grausam hervor. Um das gleich zu vermeiden, kann man sie zuerst in einem hellen Beige bemalen und erst darauf das weiß. Einige gehen dabei in mehreren Schichten vor, ich halte das fĂŒr ĂŒbertrieben, wenn du nicht die dunkleren Stellen in den Vertiefungen so gestalten willst. Ob du da eher gelblich, eher brĂ€unlich (oder auch grĂ€ulich) vorgehst, kommt ein bisschen darauf an, wie du das Weiß wirken lassen willst. Einfach ausprobieren.

Das weiße (und wo vorhanden schwarze) Lederzeug bestand ĂŒbrigens aus Juchtenleder. Daher darf es mehr glĂ€nzen als Hemden und Hosen.

Ich sprach von den Vertiefungen: Damit die Figuren dreidimensionaler wirken, wird ĂŒblicherweise mit drei Helligkeitsstufen derselben Farbe bemalt. Erst alles in einer dunkleren Farbe, dann die Grundfarbe außer in den Vertiefungen, schließlich eine hellere Variante auf erhobene und von der Sonne beschienenen Stellen. An kleinen Punkten dann noch ganz kleine fast weiße Stellen. Dabei muss natĂŒrlich die erwĂ€hnte Sonne immer aus derselben Richtung scheinend gedacht werden. Wahre KĂŒnstler benutzen mehr, aber fĂŒr Wargaming haben sich 3 Farbschichten durchgesetzt und schon die letzten fast weißen Akzente macht nicht jeder.

Eine Methode sich die dunklere Schicht fĂŒr die Schatten zu sparen, ist die Verwendung von Wash. Das ist im Prinzip nur stark verdĂŒnnte Farbe mit einem kleinen Tropfen Seife fĂŒr eine große Flasche, damit der Wash besser verlĂ€uft. Er soll sich nĂ€mlich in tiefen Stellen sammeln. Dadurch wirkt schwarzer oder brauner Wash als Schatten und gleichzeitig sehen die Minis nicht mehr so aus, als ob sie gerade aus der Uniformfabrik kommen. Bei weiß klappt es nicht so gut, da muss man sehr vorsichtig vorgehen, vielleicht auch eher grauen Wash nehmen, damit es nicht grĂ€ĂŸlich verdreckt aussieht. Und auf Rot sowie Hautfarbe sieht roter oder rötlich-brauner Wash besser aus. Am Anfang wĂŒrde ich mir verschiedene Washes kaufen, um zu experimentieren. SpĂ€ter ist es wesentlich gĂŒnstiger, sich die Washes mit gĂŒnstiger Farbe selbst zu mixen. Denn die Farben zum Mini-Bemalen sind wegen des höheren Anteils an Fabrpigmenten so teuer. Und diesen Anteil brauchen wir beim Wash eben nicht. Da ergibt es keinen Sinn, sich fĂŒr das gleiche Geld wie die richtige Farbe kleine Mengen Washes zu beschaffen, wenn man sich fĂŒr weniger ein ganzes Marmeladenglas mixen kann. Die zum kaufen sind nur bequemer, um mal zu probieren, was man mit den Farbtönen alles so machen kann. Und die meisten holen sich sowieso gĂŒnstigere Bastel- oder Abtönfarben fĂŒr das GelĂ€nde.

Nette Versuche sind Holz oder Stein. Auf Mauern sieht grĂŒner Wash nach dĂŒnnem Moos aus. (FĂŒr dickeres Schneepulver grĂŒn einfĂ€rben.) Und nimm mal ein paar Streichhölzer und behandele sie ohne Grundierung mit verschiedenem Wash. Je nach Schwarz- oder Braunton sieht es nach verschiedenem Holz aus, nimm erst schwarzes Wash und dann GrĂŒnes dazu und du hast schnell verwitterndes Holz, wie oft BĂ€nke oder ZĂ€une unter NadelbĂ€umen aussehen.

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn du ein Ergebnis haben willst, wie du es dir vorstellst, musst du ein wenig experimentieren.

(Es gibt bei Youtube so einige KanĂ€le, die sich mit dem Bemalen und mit GelĂ€ndeerstellung befassen. Auch von Herstellern. Zur Bemalung von Napo-Briten sollte es gleich mehrere geben. FĂŒr GelĂ€nde such mal nach dem Terrain Tutor. Sein GelĂ€nde ist mir mitunter zu 'malerisch', aber er zeigt die grundlegenden Sachen. DafĂŒr gibt es da ziemlich viel und die meisten Themen sind behandelt. Andere KanĂ€le sind auch nicht schlecht, aber oft nicht so umfangreich.)

Edit: Je nachdem, wann du aufgehört hast, Figuren zu bemalen, nahm man noch ganz andere Farben, die guten Teils anders funktionieren. Heute nimmt man Acrylfarben. Es gibt da spezielle Farben fĂŒr Miniaturen und Modellbau, die mehr Pigmente haben als die Bastelfarben, aber weniger als die KĂŒnstlerfarben. Zudem ist das Medium der Farbe fĂŒr Zinn- und Plastik optimiert. Es macht tatsĂ€chlich einen Unterschied beim Bemalen. Welchen der Hersteller man bevorzugt ist individuell unterschiedlich. Ein paar Namen wĂ€ren Vallejo, Foundry, GW, Revell und noch einige andere, die es aber so ziemlich alle auch schon in meiner Kindheit gab. An Army Painter erinnere ich mich aus der Zeit nicht, aber auch der gehört zu den Anbietern. Wenn du Bastelfarbe zu Hause hast, kannst du natĂŒrlich die ersten Versuche damit machen. Aber es klappt merklich besser, wenn du dir dafĂŒr gedachte Farben besorgst. Nicht zuletzt hat das auch den Vorteil, dass die gĂ€ngigen Uniformfarben vorhanden sind und du sie nicht aus RAL-Farben mixen musst. Wie schon gesagt, wird außer in Reklamevideos der Hersteller und bei gesponsorten Youtube-Videos fĂŒr das GelĂ€nde dann die gĂŒnstigere Farbe genommen. Dazu sind die Figurenfarben trotz anderer Werbeaussagen ja auch nicht gedacht.
« Letzte Änderung: 21. Februar 2019 - 10:26:17 von Riothamus »
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Gruß

Riothamus

Brugalito

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #11 am: 21. Februar 2019 - 10:35:53 »

Hallo und danke fĂŒr die tollen Tipps. Bei Youtube sehen die LĂŒtten richtig groß aus. Hast du sie in der Hand, sind sie winzig. Der Erste ist zusammengefĂŒgt und hell grundiert. Wenn der Vogel bunt ist, stell ich mal ein Bild rein.
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Amisianus

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #12 am: 24. Februar 2019 - 21:10:11 »

Moin aus Papenburg und herzlich willkommen.
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Pappenheimer

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Re: Moin aus dem Emsland.
« Antwort #13 am: 25. Februar 2019 - 11:27:19 »

Willkommen im Forum.

Ja, schöne, bunte Uniformen sind was feines.  :)
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