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  • 09. August 2020 - 22:00:06
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Autor Thema: Versicherung für Miniaturensammlung?  (Gelesen 850 mal)

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Commissar Caos

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Versicherung für Miniaturensammlung?
« am: 02. Juni 2020 - 12:55:12 »

Moin Leute,
Bei mir steht gerade der Abschluss einer neuen Hausratsversicherung an. Der Versicherungsmensch meinte (mal wieder), ich sollte darüber nachdenken meine Sammlung darin aufnehmen zu lassen. Mittlerweile finde ich den Gedanken gar nicht mehr so ganz abwegig. Aber wie ermittele ich den Wert? Lege ich einfach einen Pauschalbetrag fest? Lasse ich den ideellen Wert da mit einfließen? Laut Versicherungsmensch müsste man einen Gutachter dafür bestellen. Und im selben Atemzug sagte er, dass es für alles einen Gutachter gäbe. Aber gibt es wirklich (zertifizierte) Gutachter für Tabletop-Miniaturen? Wer sollte sich denn besser auskennen, als die nerdigen Sammler selber? Für klassische Zinnfiguren könnte ich mir das ja noch vorstellen, aber für fantasy/Sc-Fi Kram?
Naja, vielleicht hat ja einer von euch damit schon Erfahrung gemacht oder sich seine Schätze sogar schon versichern lassen. 
Für ein paar Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema wäre sehr dankbar.
Viele Grüße
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2muchtime

Stahlprophet

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #1 am: 02. Juni 2020 - 14:02:58 »

Interessantes Thema und ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt.
Leider habe ich keinen praktischen Ansatz um Dich unterstützen zu können. Ich glaube eine bewertbare Größe für die Miniaturen wird der Einkaufspreis sein.
Einen ideelen Wert mit einzubringen ist schwierig und wohl als Liebhaberwert juristisch zu deklarieren.

Die Versicherung von Liebharberwerten wird bei Wikipedia wie folgt beschrieben:

Versicherung
Der subjektive Liebhaberwert ist allgemein nicht versicherbar. Hat sich jedoch – selbst innerhalb eines kleinen Interessentenkreises – ein Marktpreis gebildet (objektiver Liebhaberwert, Sammlerwert oder Kunstwert etwa bei Briefmarkensammlungen), entspricht er dem gemeinen Wert und ist versicherbar.[2] Der gemeine Wert ist jedoch regelmäßig geringer als der Liebhaberwert.
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tgsrt

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #2 am: 02. Juni 2020 - 21:38:26 »

Hi,

also mal aus meiner Erfahrung geh ich mal davon aus, Dein Versicherungsmensch hat wahrscheinlich keine Ahnung was das für Püppchen sind und hält die für Sammlerfiguren (die ja teilw. darauf ausgelegt sind im Wet zu Steigen, soweit das möglich ist), oder denk so in Richtung Modeleisenbahn, hier gibt es ja den KOLL-Katalog.
Der "Wert" Deiner Sammlung kann nur über Neubeschaffungswert bestimmt werden, da es in unserem Hobby keine legitime Sammeerwertermittlung gibt (ist mir zumindest nicht bekannt).  D.h. Du braucht einen Besitznachweis (Kaufbeleg / Photo) und einen Kostennachweiss (Kaufbeleg / Katalog / Webshop-printout), genaues muß Dir Dein Versicherungsmensch sagen.

Dann kommt die Frage, nach dem Kleingedruckten in Deiner Hausratsversicherung, was ausgeschlossen wird, was eingeschlossen ist und die Deckungsgrenzen.  Grundsätzlich macht es mal Sinn, sich hinzusetzen und durchzurechen, was der eigene Hausstand für einen Wert hat (Neukauf) und ob man Unter- oder Überversichert ist.

WEil unsere Püppies sind so ungerne wir es nunmal nur hören einfach nur Spielzeug.
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Commissar Caos

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #3 am: 02. Juni 2020 - 22:26:55 »

Grundsätzlich stelle ich mir in dem Zusammenhang zwei Fragen.
1. Will ich den Aufwand betreiben und eine akribische Inventur vornehmen?
Meine hobbyzeit ist eh viel zu knapp. Und dann noch alles durchzählen und kartografieren? In der zeit könnte ich besser was bemalen.  ::) Ich hab ehrlich gesagt keinen Plan, was da an (kauf)Wert liegt. 5000? 10000? Weniger? Mehr? Ich hab nicht den blassen Schimmer.
2. Was will ich mit einer Versicherung erreichen?
Sollte mein Haus abfackeln oder von einem orbitalschlag getroffen werden, hab ich sicherlich andere Sorgen als meine püppchen. Weiterhin bin ich mir nicht sicher, ob mir in dem Fall damit geholfen wäre für 5000(?) Euro auf Shoppingtour zu gehen. Wäre sicherlich ganz witzig, aber mehr auch nicht. Der ideelle Wert ist verloren und nicht mehr wiederherzustellen. Und dann stehe ich mit 5k Euro unbemalten Figuren da? Na Mahlzeiten und gute Nacht  :o
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2muchtime

tgsrt

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #4 am: 02. Juni 2020 - 22:45:53 »

. Und dann stehe ich mit 5k Euro unbemalten Figuren da? Na Mahlzeiten und gute Nacht  :o

;) Und wo ist der Unterschied zu jetzt? ;)

Ne ernsthaft, grundsätzlich überschlagen wie die Deckung ausschaut und dann überlegen, wieweit man die Püppies mitversichert haben will ( kosten / nutzen).
Ich denke da weniger an nen Orbitalschlag oder andere Elemtarschäden, sondern ehr an Diebstahl oder Vandalismus.
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D.J.

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #5 am: 03. Juni 2020 - 08:24:58 »

Sei mir nicht böse, aber ...
... je höher deine Versicherung (mtl. Beitrag) umso höher die Provision, die der Vertreter bekommt.
Solange es keine antiken oder zumindest wirklich wertvollen Miniaturen von anno Schlachmichweg sind, sind der Aufwand, die anfallenden Kosten (Gutachter, Zeit, Bilder etc.) und das Ergebnis am Ende, meiner Meinung nach nicht gegeben.

Den ideelen Wert kannst du eh nicht versichern lassen.
Für den materiellen Wert wirst du einen Katalog mit Kaufbelegen und Fotos anlegen müssen. Das hat mal einer meiner Kollegen gemacht, der eine Modelleisenbahn mit Modellen aus den 50er Jahren auf dem Dachboden hatte. Der hat hinterher geflucht, weil er fast ein Jahr dafür brauchte und in der Prämie für die Versicherung danach dann auch ziemlich hoch gestiegen ist.

Ich würde da eher noch drei bis vier Nächte drüber schlafen und eine weitere Fachmeinung einholen.
Am besten aber nicht von einem Versicherungsvertreter.
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D.J.

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #6 am: 03. Juni 2020 - 08:26:12 »

Nachtrag:
Oder versuche dir eine Meinung von einer Versicherung einzuholen, die ohne örtliche oder mobile Vertreter arbeitet. Da geht es nicht um Provisionen. Die haben alle Festgehalt ;)
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Frank Bauer

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #7 am: 03. Juni 2020 - 08:49:11 »

Ich habe mir diese Frage vor einiger Zeit auch gestellt und bin auf die gleichen Probleme gestoßen.
Ich habe letztlich für mich einen Mittelweg gewählt.
Ich habe meine Sammlung fotografiert. Eher grob, ein Foto pro Vitrine. Das hat den Sinn, die Gesamtzahl der bemalten Figuren und die Größe der Sammlung festzuhalten. Die CD mit den Fotos habe ich bei der Versicherung hinterlegt.
Im Versicherungsfall bekomme ich (hoffentlich) eine Mindesterstattung in Höhe eines mittleren Kaufpreises pro Figur. Darüber hinaus würde ich dann versuchen, einen mittleren Kaufpreis pro bemalte Figur nachzuweisen, mache mir da aber auch wenig Illusionen.
Für den geringen Aufwand, eine halbe Stunde Fotos gemacht zu haben, sind geschätzte 20000 Euro Neuwert aber auch ein gutes Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Auf die Versicherungsprämie hatte das keinen Einfluss.
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fraction

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #8 am: 03. Juni 2020 - 09:24:59 »

Sehe ich wie Frank Bauer und halte das Thema für recht pragmatisch:

- den Mehrwert durch Bemalung, Basierung, Umbau etc. wird die Versicherung höchstwahrscheinlich nicht tragen, darum lasse ich das gedanklich gleich weg
- Einen Besitz- / Erwerbsnachweis sollte man vorhalten können (Zugriff aufs Paypalkonto, Fotos, etc.) das ist aber eher eine Sache von Minuten als Stunden
- beim Bestimmen der Versicherungssumme sollte auch die Miniaturensammlung, so sie denn insgesamt ins Gewicht fällt, berücksichtigt werden. Die meisten werden die Versicherungssumme wohl pauschal pro m^2 festlegen und kein gesamtes Inventar erstellen, wodurch viele Versicherer einen Unterversicherungsverzicht einräumen und die Prämie erstmal gedeckelt ist. Andere Konstellationen sind denkbar, aber dann sollte man wie gesagt auch die Mini-Sammlung mit einplanen

Aus meiner Sicht ist das Thema mit Abschluss einer Hausratsversicherung abgeschlossen und kein eigenständiges Projekt

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JensN

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #9 am: 03. Juni 2020 - 14:34:50 »

Zum Zweck einer Ausstellung hatte ich vor langer Zeit einmal für knapp ein Jahr ca 30.000 bemalte 1:72 Figuren in meinem Haus herumstehen.
Diese wollte ich im Fall von Hausschäden (Brand z.B.), Diebstahl etc. absichern.


Damals hatte mir mein Versicherungsvertreter folgendes ausgearbeitet:


Ich konnte zeitlich befristet (was man sicher auch unbefristet kann) meine Hausratversicherung wertmäßig anheben.
Die Figuren wurden als "besonders wertvolle Sammlung" deklariert. Die Bewertung wurde damals folgendermaßen vorgenommen:
1. Normal würde der Anschaffungspreis (marktüblich) der unbehandelten Figuren angesetzt (D-Mark Zeiten, z.b. Packung Revell 8-10 Euro).
Jedoch relativierte sich das durch den Verkaufspreis einer bemalten Figur, da hier der Kaufpreis der Rohfigur enthalten war.
Anschaffungspreis für Rohfiguren würde für Zinnberge gelten.
2. aus verschiedenen Quellen (d.h. nur eine Quelle, dort aber mehrere Anbieter - also ebay), mussten verschiedene Beispiele erbracht werden, wie bemalte Figuren gehandelt werden. Das konnte man aus "Sofort Kaufen", bzw. aus abgeschlossenen Transaktionen bewerten. Ideelle Werte waren völlig uninteressant, es zählte lediglich, was real eine Wiederbeschaffung kosten könnte (obwohl eine Wiederbeschaffung real wohl kaum möglich gewesen wäre). Wieviel Zeit man selber reingesteckt hatte oder wie man es bewerten würde, war wie gesagt ohne Belang.
3. Grobe Übersichtsfotos der "Sammlung"
4. Eine berufene Person (musste kein vereidigter Gutachter sein), wie z.B. ein Figurenhändler, besser mehrere davon, musste bestätigen, dass es für derlei Figuren einen Markt gibt und diese einen gewissen Wert darstellen.

Aus meiner Erinnerung sind wir bei der "Rohfigur" auf einen Preis von 18 Pfennig gekommen (Figurenpackung 48 Figuren zu 9 Mark).
Diesen Ansatz hatte ich für massenhaft noch unbemalte Schachteln, bzw. schon vom Gußast genommene.

Damals wurde ein Kaufpreis von 1,50 - 2,00 DMark für eine bemalte 1:72 Figur ermittelt.
Es wurde dann 30.000 Figuren a 1,75DM bewertet  Ein Wert von über 50.000 DM. Die Jahresprämie für den erhöhten Wert der gesamten Hausratsumme war recht beachtlich. Da es aber zeitlich befristet war und im Falle des Falles der Figurenverlust in dieser Höhe ausgeglichen worden wäre, war es das wert.

Aber spekulieren nützt hier nichts. Reale Angebote des Versicherungsunternehmens Eures Vertrauens schaffen Klarheit.


Denn ich weiss gar nicht, ob das heute noch so geht. In der Regel wird ja heute nach Quadratmeter Wohnfläche ein Standardwert ermittelt.
Pauschal pro Quadratmeter 650 Euro. Der dürfte aber m.E. anpassbar sein.

 
« Letzte Änderung: 03. Juni 2020 - 14:40:24 von JensN »
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Commissar Caos

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #10 am: 05. Juni 2020 - 20:03:14 »

. Und dann stehe ich mit 5k Euro unbemalten Figuren da? Na Mahlzeiten und gute Nacht  :o

;) Und wo ist der Unterschied zu jetzt? ;)


 :D :D :D  touche'  :D :D :D

Vielen vielen Dank für eure ausführlichen Kommentare und Meinungen! Die verschiedenen Ansätze haben mir gut bei der Meinungsbildung geholfen. Vom Prinzip würde ich auch eher den Weg von Frank Bauer favorisieren. Mal schauen. Ich spiele den Ball jetzt erstmal zur Versicherung zurück und schaue dann mal welche Kröten mir zum schlucken kredenzt werden. Nein sagen oder Nachverhandeln kann ich ja immer noch.
Danke!
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Moon

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #11 am: 06. Juni 2020 - 15:50:54 »

Hmmm, zum Thema Versicherung sagte mir mein Versicherungmensch, dass normalerweise pro Wohnung/Haus eine Versicherungssumme pro qm gerechnet wird. Ansonsten mußt Du alles was neu gekauft wird sowieso neu bewerten lassen. Röhrenfrenseher aus dem Jahr 2000 wird gegen einen neuen Fernseher getauscht und gleich noch Soundbar plus XBox dazu Zack schon mal eben 3000 Euro mehr Wert in Deiner Butze.
Bei Sammlungen kommt sehr schnell ein wenig zusammen. Modellbahner kennen das Problem. 5 Loks a 300 Euro und noch ein paar Wagen schon sind 2000 fällig. Dann der Austausch Deines Fernsehers wie oben beschrieben und schon bist Du bei 5tsd Euro mehr Wert.
Ich habe alles fotographiert und den Stick bei meinen Eltern gelagert. Ist ne wahnsinns Arbeit, aber anders funzt es nicht.
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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #12 am: 06. Juni 2020 - 18:23:20 »

naja, doof ists nicht, womöglich aber erhöhten quadratmerterpreis zahlen oder so. Ich meine, das teure E-Bike wird auch mal mitversichert-auch extra. Flachfigurensammler gibts auch. Wenns Zimmer füllt wie bei uns allen, lass Dich doch beraten, der ungefähre EK Preis muss reichen, erfassbare Werte. Immerhin-Widerbeschaffungswert oder so sagen die doch-aber das Dumme-Rechnungen zu all dem Ganzen?????
Womöglich lass den Gutachter ran, dessen Expertise langt dann ja.
Spielzeug, okok, aber wenn man mal so durchkalkuliert und es 5-10000 € sind, naja . Wenn das Versicherungsangebot hinhaut-machs.
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emigholz

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #13 am: 07. Juni 2020 - 08:57:57 »

Ich finde das Thema super und habe mir da auch mal so meine Gedanken gemacht und geguckt. Jetzt haben aber wenn du zb über ein Vergleichsportal gehst alle ja eine separate Summe für Wertsachen, unter die ja auch Sammlungen fallen, die nichts mit dem Hausrat zu tun haben. Der liegt dann je nach Anbieter zwischen zb 20 und ca 60.000. Diesen kann man bei den meisten Versicherungen sogar noch anpassen. Wenn ich dann so auf Ebay gucke für welche Preise teilweise die schön bemalten Minis weg gehen bin ich manchmal auch etwas ernüchtert aber ist halt ein Nischenhobby. Trotzdem denke ich das wenn ich den Widerbeschaffungspreis mit gemittelt 3 Euro pro Mini angebe (haben ja auch Plastikminis für ca 50 cent das stück die oft die Masse machen) und den verdoppele fürs bemalen, zb ein 24 Mann Btl, wäre ich bei ca 70,-€ (wie gesagt Mittelwert weil auch auf Ebay geht manches nicht so gut manches besser). Wenn ich jetzt also ca 50.000 für Wertgegenstände und Sammlungen habe und davon mal die hälfte für die Sammlung veranschlage wären das stolze 25.000 oder umgerechnet ca 8300 Minis die versichert sind. Bleiben also noch 25.000 Versicherungsschutz für den Goldschmuck mit dem ihr euch behängt  8) (ok die Frau hat ja vielleicht auch was aber die Summe lässt sich ja anpassen).
Es bringt nur keinem was zu sagen meine Sammlung ist ja 100.000 wert und er dafür die Versicherung bezahlt, am Ende aber trotzdem realistisch nur die 20.000 bekommt. Ich denke bei den meisten Leuten kommt nach dem Schock des Schadensfalls nochmal die große Ernüchterung das die Versicherung den Wert drücken wird.
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hallostephan

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Re: Versicherung für Miniaturensammlung?
« Antwort #14 am: 07. Juni 2020 - 17:41:23 »

sehr witzig mit der Frau.....aber das machen sie ja immer, egal welche Branche. Aber naja, für den F d F wäre man über alles froh, was hilft-sicher kauft man nicht sofort Püppchen wieder(oder doch) aber wäre froh, dafür noch einen Bruchteil bekommen zu haben. Ich glaube, die Bearbeitung berechnen die nicht, nur den nackten Puppenwert. Oder man hat Referenzen und ist in einschlägigen Fachzeitschriften abgelichtet mit Puppe und Namen und entsprechend bejubelt worden. Ich denke da an gewisse Moderatoren.....
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