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Autor Thema: HoW Fiktive Szenarien  (Gelesen 2615 mal)

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Sorandir

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Re: HoW Fiktive Szenarien
« Antwort #30 am: 24. November 2021 - 22:06:18 »

Gef├Ąllt mir, sch├Ân vollgestellter Tisch  ;)
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Pappenheimer

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Re: HoW Fiktive Szenarien
« Antwort #31 am: 25. November 2021 - 17:36:23 »

Das Gefecht stellte an Ligonier mit seinem hannoveranischen Kollegen Druchtleben die Herausforderung, ob man lieber hinter dem Fluss bleiben wollte und eventuell auf das Dorf Slins zur├╝ckfallen oder Bajonettangriffe der starken Iren riskierend den Fluss ├╝berqueren?



Kurz darauf fiel die Entscheidung. Die Hannoveraner r├╝ckten vor und die britischen Truppen erwarteten das Vorr├╝cken der Franzosen. Hammersteins starker linker Fl├╝gel verweigerte das Vorgehen.


Beide Seiten lieferten sich im Zentrum zwischen den zwei Br├╝cken ein heftiges Feuergefecht. Die Feuerkraft der Arquebusiers de Grassin ist bescheiden und auch die Pollereski Husaren standen nicht gerade g├╝nstig. Nur m├╝hselig konnten sich die franz├Âsischen Bataillone entfalten.


An der Br├╝cke bei Slins erkannte Montbarey die Chance mit einem Bataillon hessischer Infanterie in die Flanke zu fallen. Doch vermochte dessen Kommandeur die M├Ąnner auszurichten und es kam zum blutigen Nahkampf nachdem erste franz├Âsische Angreifer im Kart├Ątschenhagel, den sie durchqueren mussten, niedergestreckt wurden. Die Hessen wurden in die Flucht geschlagen. Aber auch das 2e bataillon von La Marine erlitt hohe Verluste und musste sich durch alle dahinter stehenden dicht gedr├Ąngten Bataillonen zur├╝ckziehen, was die Brigade Montbareys erheblich durcheinander brachte.


W├Ąhrenddessen feuerte die britische Batterie bei Slins von der guten Stellung auf der Anh├Âhe auf die anr├╝ckenden Franzosen.

Trotz des Erfolges meiner Bataillone gegen die Hessen, sah es doch nicht allzu gut aus, weil ich auch die Qualit├Ąt von dem, was hinter den Hessen stand kannte: Highlander.
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tattergreis

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Re: HoW Fiktive Szenarien
« Antwort #32 am: 26. November 2021 - 16:33:05 »

Cliffhanger alert?
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Der Supermarkt erwies sich als weitaus st├Ąrker als der Gulag. Y.N. Harari

Pappenheimer

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Re: HoW Fiktive Szenarien
« Antwort #33 am: 29. November 2021 - 11:02:25 »

Cliffhanger alert?
War nicht meine Absicht.  ::)



Albermale ├╝berquerte den Fluss mit einem Bataillon und brachte damit Thiards Kavalleriefl├╝gel in Gefahr zusammengeschossen, worauf Thiard reagierte indem er die weniger leicht zu ersch├╝tternden Cuirassiers du Roi ins erste Treffen stellte. Albermales ├╝brige Bataillone versuchten nun die L├╝cke zu schlie├čen, welche durch die Flucht des hessischen Bataillons gerissen worden war.



Hammerstein dirigierte seine Kavallerie in eine Position, welche es f├╝r Thiard schwierig machte zu reagieren, da er sich entweder gegen die hannoveranische Kavallerie oder gegen das britische Bataillon in seiner Front wenden musste.


Clare versuchte mit seiner irischen Brigade durch einen Bajonettangriff Raum zu gewinnen. Die franz├Âsischen Truppen waren auf zu engem Gel├Ąnde zusammen gedr├Ąngt und bis zu dem Zeitpunkt der Eroberung der beiden Br├╝cken keinen Schritt n├Ąher gekommen.


Der Earl of Rothes kommandierte seine Dragoner auf deren Qualit├Ąt er offenbar vertraute Guirys Kavalleriebrigade anzugreifen und gleichzeitig Montbareys (ich bewegte Guirys und Montbareys Brigaden) Batterie zu erobern.


Auf unserem rechten Fl├╝gel kam es endlich zu dem erwarteten Kampf. Clare schickte ein Bataillon um Thiards Kavalleriebrigade zu retten und lie├č das Thiard gegen├╝berstehende Bataillon mit dem Bajonett angreifen.
Doch gleichzeitig bliesen die Hannoveraner zu Attacke. Ein heftiger Kampf entbrannte also auch an unserem rechten Fl├╝gel.


W├Ąhrend Montbareys Artilleristen in die Flucht geschlagen wurden, erlagen aber auch unsere Pl├Ąnkler dem Feuer der Briten und flohen r├╝ckw├Ąrts wobei sie das hinter ihnen stehende Zweite Bataillon vom Regiment La Marine mit sich rissen (im Foto mit rotem W├╝rfel markiert - das Bataillon war sich am Sammeln und bekam durch das Durchqueren der fl├╝chtenden Volontaires einen weiteren Hit und zog sich entsprechend vom Schlachtfeld zur├╝ck).
(Das Bild stammt von vor den K├Ąmpfen auf unserem rechten Fl├╝gel - nur als Illustration der Vernichtung unserer leichten Infanterie.)

Eigentlich war damit schon alles entschieden. Ich bem├╝hte mich um Schadensvermeidung indem ich beispielsweise das am wenigsten ersch├╝tterte Reiterregiment der Brigade Guirys nach vorne stellen wollte. Aber jeder R├╝ckzug w├╝rde uns Bataillone kosten, da wir soweit zur├╝ck gedr├Ąngt waren. Dass wir die britischen Dragoner vom Regiment Queen's Own zum R├╝ckzug gezwungen hatten dank Montbareys gut k├Ąmpfenden Artilleristen und auch die Hannoveraner etliche Verluste erlitten hatten, spielte leider kaum eine Rolle. Denn die Pragmatischen Truppen hatten genug Platz hinter der Front um sich zu sammeln.
« Letzte ├änderung: 29. November 2021 - 11:04:07 von Pappenheimer »
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Pappenheimer

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Re: HoW Fiktive Szenarien
« Antwort #34 am: 29. November 2021 - 11:17:39 »

Schlie├člich entschlossen sich die hannoveranischen und britischen Generale zu einem allgemeinen Angriff, um uns keine Gelegenheit zum Sammeln zu lassen.


Die Highlander und daneben ein weiteres britisches Linienregiment st├╝rmten mit gef├Ąlltem Bajonett auf unsere ersch├╝tterten Bataillone zu. Der sie empfangende Kugelhagel unserer Bataillone im Zentrum konnte sie nicht aufhalten.


Letztlich fiel die Entscheidung an meinem linken Fl├╝gel. Rich's Dragoons donnerten unterst├╝tzt von den Hessischen Dragonern des Regiments K├Ânig ├╝ber die Ebene und zerschlugen mein erstes Treffen, das aus Harcourt-Cavalerie bestand. Die dahinter stehenden Kavallerieregimenter (hier schon durch die darauf folgenden Hits markiert) wurden in der Flucht von Harcourt-Cavalerie mitgerissen.
Dass im Zentrum wenigstens eines der britischen Infanterieregimenter durch den Bajonettkampf in die Flucht geschlagen wurde, brachte auch nichts mehr.

Mein linker Fl├╝gel und auch Montbareys Infanterie hatten genug nicht zuletzt durch das anhaltende Bombardement durch Albermales gut positionierter Batterie auf dem H├╝gel neben Slins. Von Montbareys Brigade war auch kaum noch was ├╝brig, da eines seiner Bataillone auch durch die Flucht von Guirys Reiterei mitgerissen wurde.

Fazit:
Franzosen BP -2
Alliierte BP 1

Die Alliierten hatten entschlossen die Partie zuende gespielt. Sie haben unseren zahlenm├Ą├čig ├╝berlegenen Truppen nie den Raum gelassen sich zu entwickeln. Dem kleinen Achtungserfolg am Anfang gegen Druchtlebens Hessen war kein weiterer gefolgt. Selbst die gut k├Ąmpfenden Iren hatten ein bisschen Pech und verursachten in der Mitte des Spiels nur R├╝ckz├╝ge, konnten aber keine gegnerischen Einheiten in die Flucht schlagen. Negativ wirkte sich f├╝r uns sicher auch aus, dass die Avantgarde unter Grassin faktisch nur im Weg stand und als Kugelfang diente.

Wir haben aber auch in eineinhalb bis maximal zwei Stunden eine nette kleine Partie gespielt, die trotz unserer eindeutigen Niederlage Spa├č gemacht hat. Im Vergleich zu gro├čen Schlachten fehlte mir eben die Gelegenheit meine angeschlagenen Truppen irgendwo zu erholen und Reserven in den Kampf zu werfen. Die Kommandeure der Pragmatischen Truppen haben das mit dem Ersetzen des ersten Treffens der Infanterie durch die britischen Bataillone besser geschafft.
Angenehm kurzes Spiel mit angenehm wenig Aufwand.  :)
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D.J.

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Re: HoW Fiktive Szenarien
« Antwort #35 am: 29. November 2021 - 12:21:26 »

Auch hier h├Ąnge ich leider arg hinterher  :-[
Aber das wird alles nachgelesen! Vorab meinen Dank f├╝r deine M├╝hen mit den Spielberichten, die haben in mir einen erfreuten und neugierigen Leser, der sich alsbald in deine Kampfget├╝mmel st├╝rzen wird, wenn er wieder fitter ist  :)
Nicht nachlassen.
Immer weiter liefern  ;D
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Wer K├Âlsch trinkt, verliert die Kontrolle ├╝ber sein Leben

tattergreis

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Re: HoW Fiktive Szenarien
« Antwort #36 am: 29. November 2021 - 13:27:36 »

Welch eine Frustration f├╝r frankophile Anh├Ąnger des TT! Ist aber auch wahrlich schweres Gel├Ąnde, besonders der Kavalleriekampf im Heckengel├Ąnde ist f├╝rwahr absonderlich. Dass das gefecht so schnell verlief, mag ein Gl├╝ck gewesen sein, mit mehr Zeit und Raum f├╝r Umgehung hat das Szenario bestimmt ne Menge Potential.

cheers
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Der Supermarkt erwies sich als weitaus st├Ąrker als der Gulag. Y.N. Harari

Pappenheimer

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Re: HoW Fiktive Szenarien
« Antwort #37 am: 29. November 2021 - 15:44:15 »

Welch eine Frustration f├╝r frankophile Anh├Ąnger des TT! Ist aber auch wahrlich schweres Gel├Ąnde, besonders der Kavalleriekampf im Heckengel├Ąnde ist f├╝rwahr absonderlich. Dass das gefecht so schnell verlief, mag ein Gl├╝ck gewesen sein, mit mehr Zeit und Raum f├╝r Umgehung hat das Szenario bestimmt ne Menge Potential.
Vielen Dank f├╝r Deinen Gedanken dazu!

Naja, ich gewinne ja auch ├Âfter mal mit den Franzosen wie bei Parma, Guastalla oder Fontenoy. Von daher bin ich jetzt nicht so gram und die Iren h├Ątten theoretisch ja auch was rei├čen k├Ânnen.

@ D.J.
Ich hoffe, dass wir dieses Jahr nochmal zu nem Spielchen kommen. Vorraussichtlich mal keine Franzosen, aber vielleicht Bayern gegen ├ľsterreicher. Das Szenario haben wir zwar schon 2-3 mal gespielt. Aber ich finde es noch immer ganz reizvoll.
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