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Autor Thema: Der Passagier 1798  (Gelesen 2439 mal)

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Wolfgang Meyer

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Der Passagier 1798
« am: 16. April 2023 - 09:26:40 »

Der Passagier

Das Szenario:


Es waren wunderschöne FrĂŒhsommertage im Juni 1798 an der SĂŒdwestkĂŒste Englands. Der kleine Fischerort lag vertrĂ€umt an einer Landzunge, fast schon eine pittoreske Erscheinung. Die Menschen hier waren meist Fischer und Bauern. Wegen der außergewöhnlich schönen Landschaft und den wunderschönen SandstrĂ€nden gab es auch immer wieder Touristen, welche diese Ecke Englands fĂŒr eine Auszeit nutzten.
So gab es hier auch eine Relais-Station fĂŒr die Königliche Postkutsche sowie kleinere Herbergen und Tavernen!
Trotzdem ging es hier in diesem kleinen Ort sehr beschaulich zu, die Ankunft der Postkutsche war schon immer ein Highlight der Woche. Man wartete auf Briefe, Pakete und eventuelle Touristen.
Ansonsten war es fast schon langweilig, Fischer, Bauern und Handwerker gingen ihrer Arbeit nach und die Kinder des Ortes spielten meist an den Steilklippen und den StrÀnden.
Seit gestern Abend lag allerdings ein englisches Kriegsschiff in der NÀhe des Ortes vor Anker. Das war nicht ungewöhnlich, kam aber trotzdem nur selten vor. Das Ankern einer Fregatte konnte zuletzt im Herbst 1797 beobachtet werden.
Fischer, Bauern sowie auch die Handwerker des Ortes wĂŒnschten sich ein paar gute GeschĂ€fte mit der Royal Navy. Es war immer so, wenn grĂ¶ĂŸere Schiffe hier ankerten, dann ging es meist um die Aufnahme von Proviant.
Die Ankunft eines Kriegsschiffes hatte aber auch immer seine Schattenseite. Es herrschte Krieg mit Frankreich und die Royal Navy suchte immer Personal und Seeleute. So zogen sich die jungen MĂ€nner, die wirklich nichts mit dem Krieg zu tun haben wollten, fĂŒr diese Zeit ins Landesinnere zurĂŒck, um den Pressing- Abteilungen der Navy zu entgehen.

Captain Edward Joseph Hamilton

Captain Hamilton befehligte die die HMS Surprise schon seit fast zwei Jahren. Sie war ein gutes schnelles Schiff, eine ehemalige erbeutete französische Korvette, die UnitĂš, mit 32 Kanonen. Sie hatte wunderbare Segeleigenschaften. Capitan Hamilton fĂŒhrte das Schiff mit hartem Regiment aber gerecht, weswegen er bei seinen Offizieren und der Mannschaft sehr beliebt war.
Captain Hamilton befehligte das Schiff in der Karibik mit Heimathafen auf Jamaika. Im Januar 1798 wurde das Schiff in die Dockyards von Plymouth ĂŒberfĂŒhrt. Hier wurde es von Januar bis Mai 1798 ĂŒberholt und zur Fregatte mit 36 GeschĂŒtzen ausgebaut.
Es war schon zwei Wochen her, dass Captain Hamilton zur AdmiralitÀt in Portsmouth befohlen wurde. Es war ein ungewöhnlicher Befehl den er bekam. Es wurde strengste Geheimhaltung eingefordert, einweihen durfte er nur seinen 1. Offizier.
Hier im grĂ¶ĂŸten Marinehafen in Portsmouth hatte Frankreich Augen und Ohren.
So war dann auch der offizielle Befehl fĂŒr die HMS Surprise, Patrouillen-Dienst in der Karibik. Diese Aufgabe sollte die Surprise auch erfolgreich in den nĂ€chsten beiden Jahren ĂŒbernehmen. Es konnten mehrere französische Schoner, die La Laurette mit 6 Kanonen, die La Petite Francaise mit 4 Kanonen, ein Handelsschiff, die La Lionne mit 5 Kanonen und eine Fregatte, die Santa Cecilia mit 32 Kanonen, gekapert werden.
Die HMS Surprise hatte 240 Mann Besatzung!
Aber was war das fĂŒr ein Spezialauftrag, und was war das fĂŒr eine Person, welche er in diesem unscheinbaren Fischerort aufnehmen sollte? Zumindest musste sie sehr wichtig sein. Er wusste noch nicht mal, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Er kannte auch nicht das Endziel seiner Reise. Der unbekannte Passagier wĂŒrde alle weiteren Instruktionen mĂŒndlich bereithalten. Es musste wirklich sehr geheim und wichtig sein! Die HMS Surprise sollte hier in diesem unscheinbaren Fischerort Proviant fĂŒr 4 Wochen aufnehmen
Captain Hamilton kannte nur den Zeit- und Treffpunkt, ein Erkennungszeichen und einen Code. Dann war es noch wichtig, diesen Passagier so unauffÀllig wie möglich mit dem letzten Beiboot an Bord zu bringen, am besten noch nach Einbruch der Dunkelheit. Es war spannend, wer mochte dieser unbekannte Passagier sein.

FĂ€hnrich Jack Bradley

FĂ€hnrich Bradley hatte schon ein halbes Jahr auf einem Kutter gedient, jetzt war er seit Mai an Bord der HMS Surprise ,und er war heute der glĂŒcklichste Mensch der Welt! Welch ein glĂŒcklicher Zufall, von all den zahlreichen KĂŒstenstĂ€dtchen hatte die HMS Surprise gerade hier geankert. Es war sein Heimatort, hier war er geboren und aufgewachsen, hier kannte er jeden Stein. Seine Eltern lebten hier, sie hatten einen kleinen KrĂ€merladen. Wie oft hatte er als Kind oben an seinem Lieblingsplatz auf der Klippe gesessen und den großen Schiffen nachgeschaut. Es war seine Liebe zur See, welche ihn zur Royal Navy gezogen hatte.
Vielleicht konnte er seine Eltern besuchen oder vor allen Dingen seine Jugendliebe, seine liebliche Mary Rose, treffen. Sobald er sein Offizierspatent hĂ€tte, wĂŒrde er um ihre Hand anhalten. Es war aufregend, solch ein unvorhergesehenes Wiedertreffen mit seiner Liebsten.
Captain Hamilton war ein einfĂŒhlsamer Vorgesetzter, er genehmigte dem jungen FĂ€hnrich einen Landgang fĂŒr 6 Stunden.

WĂ€hrenddessen verlief der Aufenthalt des Kriegsschiffes völlig normal ab, es wurde Proviant und Wasser an Bord gebracht. Auch ein Pressing-Kommando war im Ort unterwegs um drei neue Matrosen anzuheuern. Die Mannschaft ahnte nichts von ihrem zukĂŒnftigen Gast!
In den Abendstunden ging Captain Hamilton von Bord um den Treffpunkt aufzusuchen. Die Mission sollte beginnen!

Das Diorama

Nach dem Bau von den beiden Großdioramen ,,Rorke`s Drift 1879" und ,,Fröschweiler 1870", die beide erbitterte KĂ€mpfe zeigen, wollte ich mich wieder einem friedlichen Thema zuwenden. Ein maritimes Thema, welches zwar militĂ€rische Aspekte beinhaltet aber vom Dioramenbau mit zivilen Themen lebt.
Ich möchte einen englischen KĂŒsten- bzw. Fischerort zeigen, mit allem was dazugehört. Mit SteilkĂŒste, mit StrĂ€nden, mit einem pittoresken Örtchen in den Hang gebaut. Einem Fischerhafen mit Kai und Tavernen, mit einer Poststation (Relaisstation) fĂŒr Postkutschen, mit einer Reisegesellschaft, mit den Bewohnern des Ortes, den Fischern mit ihren Fischerbooten.
Dazu als Hauptbestandteil die englische Fregatte HMS Surprise vor Anker liegend, bei ruhigem Seegang und ablandigem Wind. Die Fregatte wird mit Proviant versorgt, ein Press-Kommando ist im Ort unterwegs. Dazu die Mannschaft mit ihren Offizieren , sowie die Protagonisten Captain Hamilton, der FĂ€hnrich Bradley sowie seine Mary Rose.
Es wird fast ein kitschiges aber zumindest romantisches Diorama werden, es wird vom Kriegsschiff der HMS Surprise und der Landschaft sowie der vielen Detail-Szenen leben. Da fallen mir zurzeit unendlich viele ein. Die Figuren werde ich alle neu planen, ebenfalls die Postkutschen bei der Relais-Station. Die Fregatte HMS Surprise, sowie die Fischerboote werden durch Curro Agudo Mangas aus Badajoz gebaut werden. Ich wollte im Ursprung auch noch einen bewaffneten Kutter haben, die Idee habe ich aber verworfen, das hĂ€tte nicht zum Szenario gepasst. Die Fregatte wird im Maßstab 1/72 ca. 72 cm lang werden. Es gibt wohl sehr gute Bauanleitungen.

https://de.wikipedia.org/wiki/HMS_Surprise_(1796)

Das Diorama selbst wird aus zwei Platten von 1,80 Meter x 1 Meter gebaut. Die werde ich spÀter in unserem Dioramen-Museum zu einer einzigen Platte von 2 Meter x 1,80 Meter verbinden.
Ich freue mich sehr auf alle Recherchen und den Baubeginn!

Liebe GrĂŒĂŸe, Wolfgang
« Letzte Änderung: 16. April 2023 - 09:35:40 von Wolfgang Meyer »
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Wolfgang Meyer

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Wolfgang Meyer

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #1 am: 22. Januar 2024 - 12:33:06 »

Leider hatte mich eine lĂ€stige Erkrankung  seit Sommer letzten Jahres am Dioramenbau gehindert. Es ist zwar immer noch nicht ĂŒberstanden, aber ich habe wieder Lust aufs Hobby. Die Schiffe sind in Arbeit und bei Curro Agudo Mangas aus Badajoz in besten HĂ€nden.
Diese werden bis spĂ€testens zum Sommer fertig sein. Dabei handelt es sich um die Fregatte HMS Surprise (86 cm lang, 66 cm hoch), dazu noch ein bewaffneter englischer Kutter (35-40 cm lang). Ebenfalls werden die 5 Beiboote nach vorhandenen Zeichnungen maßstabsgerecht gebaut. FĂŒr den Fischerhafen gibt es dann noch ca. 9 Fischerboote.

Das Diorama wird 3 Meter x 2,50 Meter groß werden und findet einen schönen Platz in unserem Museum. Geplante Bauzeit ist ca. 2 Jahre.





Figuren der Royal Navy 1795 – 1812, im Maßstab 1/72

FĂŒr mein Großdioramen-Projekt rund um die Fregatte HMS Surprise benötige ich passende Figuren um das Diorama zu bevölkern.
Ich brauche die Figuren fĂŒr die HMS Surprise sowie einen bewaffneten englischen Kutter. Abgebildet werden alle Figuren vom KapitĂ€n bis zum Schiffsjungen, das dann auch bei allen Figuren in den verschiedensten Animationen und Haltungen.
Bei der Figurenherstellung fahren wir da zweigeteilt, ich lasse die Offiziere bis hin zum Midshipman im 3D Druck erstellen. Ebenso die Abteilung der Seesoldaten.

Die ganzen Mannschaften, von den Seeleuten an Deck, in den Wanten sowie in den Beibooten modelliert mein Freund L. Cryns aus Amsterdam www.crynsminiaturen.nl , hÀndisch nach alter Methode mit Green-Stuff.
Alle Figuren, zumindest fĂŒr den maritimen Sektor sollten noch in diesem Kalenderjahr fertiggestellt sein. FĂŒr das Diorama selbst brauche ich noch vielerlei weitere Figuren, Zivilisten und Fischer im Dorf, zwei Kutschen mit ihren Besatzungen, eine Postkutsche der Royal Mail sowie eine grĂ¶ĂŸere Reisekutsche samt einer Reisegruppe. Dazu noch einige Spezial-Gruppen.

Bei der Recherche zu den Uniformen der Offiziere habe ich mich auf die hervorragende Ausarbeitung des National Maritime Museum Greenwich bezogen. Im Buch „Dressed To Kill“, werden viele Fotos der Originaluniformen abgebildet und gezeigt.
Mit diesen Vorgaben habe ich auch den 3D Modelleur betraut, die Figuren zu entwerfen! 


     

                   
Zuerst hat der Modelleur einen Leutnant der Royal Navy entworfen. Alles nach meinen Vorgaben beziehend auf die Bilder von Originaluniformen.
Der Leutnant trĂ€gt seine Undress-Uniform mit Überhose und Hessian Boots.

Es handelt sich jetzt erstmal nur um die Grundfigur. Wir werden den Druck testen und dann entscheiden, ob an den Proportionen noch etwas geÀndert werden muss.
Ist alles ok, dann geht es um die verschiedensten Haltungen und TÀtigkeiten, dann können diese modelliert werden.
 
Manchmal mĂŒssen fĂŒr den 3D Druck Elemente ĂŒberzeichnet werden, damit sie druckbar bleiben.

Die Midshipman sind auch schon so gut wie fertig, da gilt dann das gleiche Prozedere. Nur als Beispiel, fĂŒr den Midshipman gibt es 7-8 verschiedene Haltungen und KörpergrĂ¶ĂŸen. Teilweise waren es ja noch Kinder.

Hier erstmal der Leutnant:








LG Wolfgang
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Wolfgang Meyer

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Frank Bauer

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #2 am: 23. Januar 2024 - 03:09:18 »

Hallo Wolfgang,
ZunÀchst mal gute Besserung! Auf dass du bald wieder genug Energie hast, dieses tolle Diorama umzusetzen.
Kombinierte See-Land Dioramen sind fĂŒr mich immer die Krone des Dioramenbaus gewesen. Das sieht einfach immer klasse aus.
Ich werde auch nicht mĂŒde, zu bewundern, wie akribisch du an solche Themen herangehst.
Ich lasse mich immer von dem inspirieren, was schon an Figuren und Möglichkeiten vorhanden ist. Aber ALLES erstmal neu erfinden und bauen ( lassen) zu mĂŒssen, ist ein so steiniger Weg, dass ich nur immer wieder den Hut davor ziehen kann.
Allein die beiden Schiffe in deiner bekannten QualitĂ€t bauen zu lassen, muss doch eine hohe vierstellige Summe verschlingen, wenn nicht gar fĂŒnfstellig.
Ich freue mich jedenfalls auf die nÀchste Dioramica und dieses Werk dann vielleicht schon fertig bewundern zu können!
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Karsten

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #3 am: 23. Januar 2024 - 09:28:36 »

Supertoll!!! Freue mich schon. Zur Zeit lese ich die neu aufgelegte Reihe von Patrick OÂŽBrian der Aubrey-Maturin-Serie.
Im September bin ich natĂŒrlich wieder auf der Dioramica.
... Karsten
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Wolfgang Meyer

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #4 am: 23. Januar 2024 - 12:25:48 »

Danke Frank und Karsten!

Ja, es ist ein tolles Projekt, sehr vielfĂ€ltig und macht viel Freude! Leider ist es auch wie Frank schon anmerkte, einigermaßen kostspielig. Aber es ist mein einziges Hobby und das muss drin sein.
Die Schiffe, die Curro aus Spanien baut, sind schon oberes Level in MuseumsqualitÀt. Es werden bis auf wenige Ausnahmen, Wasserlinienmodelle. Es werden nur 3 Boote mit Kiel werden, 2 Fischerboote die bei einsetzender Ebbe schon auf dem Strand liegen, sowie ein Beiboot der HMS Surprise, welches gerade zu Wasser gelassen wird. Ansonsten wird das Beladen der Fregatte aus den Beibooten heraus gezeigt. Unter anderem auch mit lebenden Ziegen.
Es werden sehr schöne Detailszenen werden, da die HMS Surprise ziemlich nahe am Plattenrand liegt.

Wir freuen uns sehr, wenn ihr zur DIORAMICA kommt!

Wenn das Diorama fertig sein sollte, dann wird es zur DIORAMICA auch einen Wettbewerb geben. Der geheime Passagier muss erraten werden. Protagonisten dazu wird es reichlich geben! Eine Belohnung ist angesagt!

Danke auch nochmal fĂŒr die GenesungswĂŒnsche!

LG Wolfgang
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Wolfgang Meyer

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #5 am: 23. Januar 2024 - 12:29:41 »

Supertoll!!! Freue mich schon. Zur Zeit lese ich die neu aufgelegte Reihe von Patrick OÂŽBrian der Aubrey-Maturin-Serie.
Im September bin ich natĂŒrlich wieder auf der Dioramica.
... Karsten

Die Reihe lese ich auch gerade, dass ist fĂŒr eine Landratte wie mich sehr hilfreich. Es wird da alles ĂŒber das Leben an Bord sehr hilfreich erklĂ€rt!
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Wolfgang Meyer

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Wolfgang Meyer

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #6 am: 25. Januar 2024 - 14:48:51 »

Hier der Prototyp des Midshipman. Bei ihm muss noch der getragene Dolch (Dirk) etwas kĂŒrzer werden.
Mal schauen, wie es nach dem Probedruck aussieht, ob noch alles etwas verschlankt werden muss.




LG Wolfgang
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Wolfgang Meyer

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #7 am: 31. Januar 2024 - 17:39:30 »

Die neuen Scans meiner in Auftrag gegebenen Offiziere sind angekommen. Ich bin da sehr zufrieden! Alle monierten Details wurden durch den Modelleur berichtigt.

Quasten an den OffiziershĂŒten entfernt
Gerader Offiziersdegen, verdeckt   getragen, AufhĂ€ngung angedeutet
Offiziersrock vergrĂ¶ĂŸert, rechter Winkel an den Rockenden
Talienlinie nach unten verschoben, Knöpfe und Klappen auch nach unten verschoben
Hosen geÀndert von Französisch auf Englisch
Weste 9 Knöpfe und lÀnger gemacht
Schnallenschuhe geÀndert

Jetzt bin ich auf die Drucke gespannt!

Hier als erstes der KapitĂ€n (ĂŒber drei Jahre Dienstzeit)in seiner Undress-Uniform mit Überhosen und Hessian-Boots.

1.) KapitÀn relaxed auf dem Achterdeck stehend
2.) KapitÀn nach oben in die Masten schauend
3.) KapitÀn mit dem Teleskop suchend






Als nĂ€chste Figur, der Leutnant, ebenfalls in Undress-Uniform, mit Überhose und Hessian-Boots

1.) Leutnant relaxed auf dem Achterdeck stehend
2.) Leutnant nach oben in die Masten schauend
3.) Leutnant mit dem Teleskop suchend






Als nÀchste Figur der Midshipmen, OffiziersanwÀrter manchmal noch in jungen Jahren. Er ist mit dem Dolch (Dirk) bewaffnet.

Da doch hier verschiedene Figuren gebraucht wurden, bei einer Fregatte waren ca. 7 FĂ€hnriche vorgesehen, gab es auch 7 verschiedene Haltungen.
Darunter nach oben in die Masten schauend, nach unten von der Reling ins Beiboot schauend, mit dem Teleskop schauend, gehend, zeigend, im Beiboot sitzend, etc.








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Maréchal Davout

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #8 am: 31. Januar 2024 - 19:51:39 »

Schönes Projekt und schöne Arbeiten sind die entworfenen Figuren!

Was sagen deine Quellen zur HĂ€ufigkeit der Hessian Boots. Das die allgemein recht beliebt waren, weiß ich auch. Ich wĂŒrde denken, dass viele Leutnants in Undress Uniform untenrum Ă€hnlich wie dein FĂ€hnrich aussahen, was Überhose mit Schuhen angeht.
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Parmenion

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #9 am: 01. Februar 2024 - 07:08:28 »

Die Minis sehen in dieser Planungsphase sehr gut aus, wobei ich von den Details keinerlei Ahnung habe ;D.
Bin mal auf die ersten, realen Figuren gespannt :).

Parmenion
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midschpitsch

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #10 am: 01. Februar 2024 - 09:52:08 »

Wow, beeindruckend! Ich bin schon lange auf der suche nach akzeptablen Miniaturen im maritimen Bereich. Denkst du, die können auch in 28mm gut aussehen? FĂŒr mich macht es den Anschein :) Tolles Projekt!
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Wolfgang Meyer

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #11 am: 02. Februar 2024 - 10:20:09 »

Ich danke euch!

Es sind noch Kleinigkeiten zu Àndern. Dann werde ich mal die Probedrucke in 1/72 abwarten. Die Figuren sind aber so schön detailliert, dass auch 28mm Figuren möglich sein werden.

LG Wolfgang
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Bommel

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #12 am: 03. Februar 2024 - 01:02:32 »

Unglaublich gut geworden. Wird es due spÀter auch in 28mm zu erwerben geben?
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Wolfgang Meyer

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #13 am: 06. Februar 2024 - 23:19:35 »

Unglaublich gut geworden. Wird es due spÀter auch in 28mm zu erwerben geben?

Da muss ich noch schauen!


Patrick hat die ersten Probedrucke der Figuren gemacht. Ich konnte sie leider noch nicht persönlich begutachten. Man muss sich immer vor Augen halten, dass dies Makroaufnahmen sind. In Wirklichkeit sind die Figuren 25 mm groß.
Wie ist euer erster Eindruck?





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Karsten

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Re: Der Passagier 1798
« Antwort #14 am: 07. Februar 2024 - 07:28:28 »

Sieht recht gut aus.
Die Knopfleisten sind nicht so prÀzise.
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Fritz Stern: "Bei mir ist es so, dass ich schnell spreche, denn wenn ich langsam spreche, habe ich schon wieder vergessen, was ich am Anfang sagen wollte."