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Autor Thema: Dragon Rampant - Schlacht  (Gelesen 36 mal)

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Trokar

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Dragon Rampant - Schlacht
« am: Heute um 14:47:43 »

Der Morgen hätte friedlich sein sollen.
Der Rauch aus dem Schornstein eines einsamen Bauernhofes steigt träge in den grauen Himmel, während Wind durch die Bäume fährt und das Knarren der alten, entfernten Mühle über die Wiesen trägt. Ein Ort, an dem das Leben seit Generationen den immer gleichen, stillen Rhythmus kennt.
Doch heute schweigen die Vögel.
Im Osten blitzen Speerspitzen und blanke Rüstungen im ersten Licht der Sonne. Banner des Imperiums flattern neben den stolzen Standarten der Elfen und den kunstvoll gearbeiteten Feldzeichen der Zwerge. Männer sprechen letzte Gebete, Armbrüste werden gespannt, Bögen geprüft und Äxte fester umfasst.


Jeder weiß: Sollte dieser Hof fallen, liegt dahinter der Weg in das Herz des Königreiches.
Aus dem Westen nähert sich eine andere Flut.
Dumpfe Kriegstrommeln erschüttern die Erde. Das Heulen der Barbaren mischt sich mit dem gellenden Gebrüll der Orks. Zwischen den Reihen marschieren schwer gepanzerte Chaoskrieger, deren unheilige Rüstungen das Licht zu verschlingen scheinen. Gewaltige Minotauren scharren ungeduldig mit den Hufen und schnauben nach Blut. Über der Horde liegt der Geruch von Rauch, Eisen und Verwesung – als würde selbst die Luft vor ihrer Ankunft verderben.


Zwischen beiden Heeren steht nur ein unscheinbarer Bauernhof.
Scheunen und Weiden werden in wenigen Augenblicken zu Bollwerken.
Der Wind verstummt.
Für einen Herzschlag scheint die Welt den Atem anzuhalten. Dann erklingt das erste Kriegshorn und die Schlacht beginnt.

Die mutigen Scouts des Imperiums sind die ersten, die den Bauernhof erreichen.


Weit entfernt von allen Verbündeten müssen sie mit Schrecken erkennen, dass auch die ersten Monster des Feindes nahe sind. Ungeheuer mit Schwingen und scharfen Klauen fliegen über die Bauernkate und gehen direkt zum Angriff über. Den Scouts bleibt nur der Rückzug.


Langsam marschieren die verbündeten Zwerge vorwärts.
Aber zu langsam! Die Herrscharen des Bösen haben das Bauernhaus schon erobert. Die Truppen marschieren strammen Schritten, gierig nach Blut und Kampf auf die Verteidiger des Königreiches zu.


Die gefügelten roten Schrecken setzen nach und reiben die tapferen Scouts auf. Plötzlich ertönt ein lautes Knarren. Aus dem nahegelegenen Wald tritt ein großer Baummensch hervor. Sein unerwartetes Erscheinen und seine kräftigen Hiebe erschüttern die geflügelten Schrecken und sie machen sich aus dem Staib.


Gestärkt durch die unerwartete Hilfe des Baummenschen rücken die Speerträger der Elfen vor. Sie stocken und ermutigende Worte ihres Truppführers sind nötig, als hinter der Bauernkate ein Hügelriese mit wildem Gebrüll erscheint.


Der Riese richtet seine Wut direkt auf den Baummenschen und greift diesen an.


Ein unerbittlicher Kampf entbrennt. Das stark gewachsene Holz des Baummenschen ist dem Riesen überlegen. Einen solchen Widerstand kennt der Riese nicht und verschwindet so schnell vom Schlachtfeld wie er gekommen ist.
So rücken die Schlachtlinien weiter auf einander zu.


Als die Streiter des Königreiches dankbar Richtung Baummensch blicken, erschient aus dem sich verfinsternden Himmel ein Drache des Chaos. Dieser verstärkt die linke Flanke der Bösen.


Mutig machen sich elfischen Reiter und imperiale Ritter auf den Weg, diesem Scheusal zu begegnen. Aus dem Wald erscheint ein mit Heilkräften gesegnetes Einhorn.


Nahe des Waldes treffen die elfischen Reiter auf die Barabren des Chaos. Die wilden Barbaren greifen die Reiter an, werden aber von den spitzen elfischen Lanzen zurückgedrängt.


Währenddessen geben die Ritter des Imperiums ihren Schlachtrössern die Sporen. In vollem Galopp preschen sie auf den Drachen zu.

Ein Giftodem des Drachens kostet einem Ritter vor dem Kontakt das Leben. Aber die restlichen Ritter prallen mit erhobenen Lanzen in den Drachen. Giftgase des Drachens erfüllen das Schlachtfeld, Leiber der Reiter und Rösser werden durch die Luft geschleudert.
Als sich die Kontrahenten von einander lösen, ist der Drache deutlich gezeichnet. Die imperialen Ritter sind schwer angeschlagen. Viele bekommen keine Luft – das Gift hat alle befallen.
Das Einhorn kommt den Rittern zur Hilfe. Mit leuchtendem Horn verschließt es die Wunden der Recken und neutralisiert das Gift im Körper. Die rechte Seite der Guten war gesichert.


Auf der linken Flanke haben die Goblins und die Orks den kleinen Wald nahe des Bauernhofes erreicht. Zwischen den Bäumen erwarten die garstigen Wesen die langsam näherrückenden Zwergenkrieger.


Die Berserker der Zwerge brechen als erstes aus der Formation und stürmen den Wald. In blutigen Kämpfen erledigen sie die Orks und drängen Richtung Goblins.
Die Peitschen der Meister lassen die Goblins die Stellung halten.


Die Zwerge entscheiden aber den letzten Kampf für sich und somit die Kämpfe auf der linken Flanke. Die Krieger der dunklen Götter zogen sich zurück.
Sie würden aber bald zurückkehren!

Einzig der Goblin Hrushak bekam vom Rückzug nichts mit. Er versuchte weiterhin sich ein leckeres Abendessen zu besorgen...
« Letzte Änderung: Heute um 15:04:47 von Trokar »
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Driscoles

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Re: Dragon Rampant - Schlacht
« Antwort #1 am: Heute um 15:16:12 »

Moin,
Episches Spiel erfährt durch einen epischen Bericht eine verdiente Würdigung!
Danke!
Grüße
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