Sweetwater Forum

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  • 01. Dezember 2020 - 19:43:56
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Endlich wieder da!

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 1 
 am: Heute um 18:08:56 
Begonnen von Skirmisher - Letzter Beitrag von Skirmisher
Neuzugang Dezember 2020:


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 am: Heute um 17:47:24 
Begonnen von Frank Bauer - Letzter Beitrag von fraction
Hallo Frank,

wie immer eine Augenweide. Die GB Kataphraken sehen klasse aus, aber Kataphraken sehen eigentlich immer gut aus. Finde die neuere GB Kavallerie gar nicht verkehrt.

Bin auch großer Victrix Fan, habe eigentlich alles griechische mittlerweile mal auf dem Tisch gehabt, aber bei der Victrix Kavallerie bin ich etwas gespalten. Die republikanischen Römer fallen sehr aus dem Maßstab und im Ansatz finde ich auch bei den Galliern die Proportionen und Ästhetik zwischen Pferd und Reiter nicht so richtig überzeugend. Du hast sie aber klasse bemalt, sodass das nicht weiter ins Auge springt.

Gruß Robin

 3 
 am: Heute um 17:39:43 
Begonnen von Pappenheimer - Letzter Beitrag von tattergreis
Warnung, ich bin echt schlecht drauf!

Ich hab den Part des Generals Du Chayla übernommen, der mit dem Befehl über die Garde françaises und die Gardereiterei (Maison Du Roi) einen prestigeträchtigen Job hat. Ich fühlte mich durchaus geehrt, das war mein erstes Kommando in einem Spiel von Pappe.
Etwas ernüchternd war die Erkenntnis, dass meine Truppen mitten im Stau standen. Historisch gesehen waren sie bei der Schlacht anwesend, aber nicht im Kampfeinsatz.
...
In den Szenarien von Pappenheimer gewinnt der aggressive Spieler, der seine Truppen rechtzeitig durch frische Truppen ersetzt. Meine Vermutung ist, dass er ein Konzept für ein Szenario aus dem historischen Verlauf entwickelt.
Den Verlauf der historischen Schlacht hab ich mir auf Wikipedia angeschaut, übrigens etwas, was ich eigentlich vermeiden möchte. Aber da ich eh keine Figuren schieben würde, war das ganze eine passende Üung für MDMP (military decision making process).
Dann kam die erste Nachricht meines Oberbefehlshabers MdS:
Zitat
Mon cher géneral!

Die ganze Macht unseres Angriffes wird auf den Prinzen von Waldeck fallen, der sich auf den Höhen zwischen Rocoux und Ance [korrigiert im Brief später] aufgestellt hat. Die Armee wird in der Form entwickelt, dass all unsere Artillerie gegen diese Dörfer ausgerichtet wird um die Kavallerie und Infanterie unter Waldeck zu bombardieren. Haben Sie die Güte anzugreifen, sobald Sie das Vorrücken des Corps d'Armée wahrnehmen können. Sie könnten Ihre Infanterie rechts von Rocoux aber hinter unserer Artillerie formieren.
WTF?!  :o >:( Ich darf warten, bis das Spiel vorbei ist, weil bis die Artillerie vor mir aufgefahren ist, wenn ich mich rechts von Rocoux hinstelle, dauert schon mal ewig; was machen eigentlich die anderen Truppen, stehen die nur rum? )
Man kann das ja mal mit meinem Befehl vergleichen...

Mein derzeitiges Prozedere zum befehle schreiben:
-Receive the Mission
-Conduct Mission Analysis
-Courses of Action Development
-Courses of Action Analysis
-Courses of Action Comparison
-Course of Action Approval
-Orders Production

ja ich hab ne Macke

Ich erkläre das nicht näher, das würde zu lange dauern, sowohl die Erklärung für meine Macke als auch MADACAP

Maréchal Davout postete zu dieser Zeit seinen tollen Bericht über Waterloo, eine Erkenntnis der hist. Schlacht: Artillerie kann keine Truppen auf einer Hügelkette erschüttern.
Pappe spielt historisch, wenn es damals schnell gehen musste, dann ist das auch im Szenario so, ganz abgesehen davon, dass er full aggro mag :) 

MdS hat einen ganz anderen Ansatz, einen bedächtigen mit Artillerievorbereitung.
Das mag ich!!!!!!!!!!!!!! So würde ich spielen, wenn ich bei Imagi-Nation mal angreifen dürfte, ohne dass mich das Szenario zu etwas anderes zwingt (Fuck Moys).

Aber das klappt nicht in diesem Szenario!!

Das war übrigens nicht nur meine Meinung: unbekannter Author:
Zitat
Ja, ich denke auch, dass der Gute übersehen hat, dass er für seinen ganzen Angriff nicht viel Zeit hat. Es ist ja Mitte Oktober und ab dem Aufmarsch der Armee bis zum Einsetzen der Dunkelheit hat er vielleicht 2 Stunden Zeit.

Also habe ich wutentbrannt eine Ansammlung von Beleidigungen formuliert, dann umformuliert und dann das geschrieben:
Zitat
Sehr geehrter Herr Pappenheimer,
bitte übermitteln Sie folgende Botschaft an diesen Emporkömmling aus der Sächsischen Provinz:
An Ihre Exzellenz den Marschall von Frankreich,
es liegt wenig Ehre im Bombardieren von ein paar meines Wissens unbesetzten Bauerndörfern, und der Platz der Garde Ihrer Majestät sollte an der Spitze des Angriff liegen. Da aber der König Sie zum Befehlshaber ernannt hat, werde ich Ihren Empfehlungen Folge leisten mich mit meinen Truppen an den von Ihnen genannten Platz begeben. In Ihrer Weisheit werden Sie die Möglichkeit bedacht haben, dass der Feind unseren Angriff nicht abwarten wird und seinerseits mit seinem eigenen rechten Flügel vorgeht. Dies könnte unseren eigenen Angriff erschweren. Falls Sie für diesen Fall besondere Instruktionen haben, so wäre ich Ihnen verbunden, wenn Sie sie mir zukommen lassen würden. Ansonsten werde ich attackieren, sobald mir dies in irgendeiner Form möglich ist. Ich habe meinem Boten ein paar ausgezeichnete Laiber Käse, Brot und Wein mitgegeben, ich hoffe, Sie werden dem Marschall schmecken!
Auf Ihr Wohl!
Ihr ergebener Diener etc etc
An einen anderen General schrieb ich auch
Zitat
Werter Lt. Gen. de Maubourg,
bitte seien Sie so liebenswürdig, mir das Ziel Ihres Angriffes zu nennen, damit ich meine Truppen entsprechend ausrichten kann. Der verehrte Marechal de Saxe möchte, dass ich mich in eine Position "rechts" von Rocoux begebe. Ich möchte tunlichst vermeiden, dass unsere Truppen einander behindern.
Mars sei mit Ihnen!
Du Chayla
Das habe ich zitiert, um zu betonen, dass ich das Chaos vorhergesehen habe ::)

Ich denke ja, dass eh kein Mensch sich bis zu dieser Textzeile durchkämpft, aber zwei sinnlose Zitate kommen jetzt auch noch:
Zitat
An den Küchenmeister: Senden Sie dem Monsieur de Saxe ein lebendes Huhn.

Zitat
An den Marechal de Saxe:
Entsprechend Ihrer Befehle habe ich mich an die Spitze des Angriffs gesetzt, um die Truppen des Monsieur Ligonier zu binden. Auch habe ich Ihnen einen Nachtschmaus zukommen lassen, leider ließ die fortgeschrittene Tageszeit nicht zu, das Huhn noch entsprechend zu würzen. Damit Sie es baldmöglichst, wenn auch wahrscheinlich nach Einbruch der Nacht, ihrem Gaumen in einer angenehmen Umgebung zuführen können, habe ich von einer zeitaufwendigen Bombardierung von Rocoux abgesehen, zumal ich lieber Blut als Pulverschmutz auf den Uniformen meiner Soldaten sehe, sei es deren eigenes, sei es das Blut der Feinde.
Auf Ihr Wohl!
Das ist mein Versuch der Übernahme des Benehmens eines intriganten arroganten französischen Generals.

Mein eigentlicher Befehl sah dann so aus:
Zitat
Es ergehen folgende Befehle:

Die Infanterie nimmt Rocoux mit gefälltem Bayonett. Das erste Bataillon in Linie, 150 Schritt dahinter das zweite Bataillon in Linie. Die Kavallerie folgt unter meinem direkten Befehl in Formation de bataille (Linie) hintereinander im Abstand von jeweils 150 Schritt, dahinter die Artillerie. Wenn Rocoux genommen ist, sichert die Kavallerie gegen feindliche Angriffe, bis die Infanterie ihren Angriff auf die Höhen des Feindes fortsetzten kann. Falls Liers von Clermont-Gallerand erobert wurde, zieht die Brigade-Artillerie zwischen Liers und Rocoux und bombardiert die feindlichen Truppen auf dem Hügel oberhalb der Dörfer. Ist Liers nicht erobert, so bombardiert die Artillerie das Dorf Liers.
Viva la Revolución
Lt.Gén Du Chaka-laka

An Pappe: Sollte der Angriff des ersten Bataillons abgewehrt werden, so übernimmt Chakalaka das zweite Btl und versucht es erneut, Rocoux im Sturm zu erobern.

Man beachte, dass ich die vor mir liegenden eigenen Truppen nicht mal erwähne. Hätte nur verwirrt, ich hatte eh das Video vor Augen, wie Trump den Ministerpräsidenten/König/weiß nicht von Montenegro auf dem Nato-Gipfel zur Seite schubst  ::)

Meine Befehle wurden in meinem Sinne ausgeführt. Dank an die Ausführenden, sie können den beteiligten Truppen den Namen Roucout, Roucoux, Rocourt oder Liers auf die Fahnen schreiben!

cheers!

 4 
 am: Heute um 17:32:48 
Begonnen von Bommel - Letzter Beitrag von Bil
Derlei Mails werden gerne von Hand geschickt, als simpelster Schutz gegen Fake-Anmeldungen. Also keine Sorge, wenn's Mal paar Tage dauert.

 5 
 am: Heute um 17:17:01 
Begonnen von Skirmisher - Letzter Beitrag von Skirmisher
Vielen Dank für Euer Feedback. Das war allerdings eine Schweinearbeit, ätzend sowas ;D

Einen hab ich noch, auch nur ganz kurz - über die Schwierigkeiten, eine Höhle zu betreten und einen NSC, den man erst bezaubert hat, der sich nun aber besonnen hat.


 6 
 am: Heute um 15:47:16 
Begonnen von Maréchal Davout - Letzter Beitrag von tattergreis
Die wichtige Frage ist meines Erachtens nicht, ob Wellingtons Truppen brechen, sondern wie spät es ist.
Wenn es erst Nachmittag ist, dann schwebt Napoleon noch in der Gefahr, eine vollständige Niederlage gegen zwei preußische Korps zu erleiden, ist es abends, dann könnte er einen strategischen Sieg erringen, einfach wenn er das Schlachtfeld behauptet (wir wissen ja, dass Grouchy bei Wavre gewinnt :) )
Wie schon erwähnt, ist das Eintreffen von preuß. Truppen im Raum Plancenoit viel interessanter und wirksamer als das Eintreffen am linken Flügel Wellingtons. Zieten würde durch Bedrohen der Nachschubwege Napoleon den angesprochenen Vorteil der inneren Linie ja wieder nehmen.

Clausewitz hat über den Feldzug von 1815 geschrieben, er hat vehement darauf hingewiesen, wie waghalsig Napoleon vorging. Und egal wie kritisch man TT als Simulation gegenübersteht  ;), so kann man doch auch bei diesem Spiel erkennen, dass selbst ein beeindruckender Sieg Napoleons gegen Wellington ihn nicht nach Brüssel führt.

 7 
 am: Heute um 15:41:53 
Begonnen von Uloo - Letzter Beitrag von Uloo
Hallo montka,

also auch nach mehrmaligen benutzen steht das Gras immer noch, ich hab es ganz normal mit dem Statik-King aufgetragen und danach mit einem Weißleim-Wassergemisch versiegelt. Die Miniaturen aus Zinn drückt es etwas in das Gras die aus Plastik stehen ein wenig nach oben ab kann aber gerne Bilder machen wenn das hilft. Es kommt aber auch darauf an wie lang die Gräser sind die du benutzen willst, ich habe drei Größen verwendet.
Grüße Marc

 8 
 am: Heute um 15:10:31 
Begonnen von Pappenheimer - Letzter Beitrag von Pappenheimer
Vielen Dank, D.J., für die Mühen. Ist bestimmt auch amüsant für diejenigen, die nicht Deine Briefe etc. erhalten haben.

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 am: Heute um 15:08:35 
Begonnen von D.J. - Letzter Beitrag von Pappenheimer
Also ich würde die Masse an Pferden braun machen, aber ein paar andersfarbige untermischen um darzustellen, dass man bei Ausfällen eben auch hernahm, was man kriegen konnte. Prinzipiell sind wohl die meisten Pferde Braune und andere Farben wie Rappen oder Schimmel behielt man Eliteformationen vor - wie Scots Greys bei den Briten. Die Frage ist eben, ob man ne Einheit darstellt, die kaum oder nicht in den Napoleonischen Kriegen gekämpft hat wie die Scots Greys oder ne typische Kampftruppe wie 8x4 Dragoner, die laufend Verluste auffüllen mussten. Das sieht man dann auch auf zeitgen. Bildern egal ob aus dem 18. oder frühen 19.Jh. dass man dann während Feldzügen viel stärker durchmischte und man manchmal auch schwere Reiter auf den reinsten Schindmähren sieht, die in Friedenszeiten eher anderen Verbänden vorbehalten gewesen wären.

Für sowas wie franz. Kürassiere in der Napoleonischen Zeit (also nach dem 2. Koalitionskrieg) würde ich sogar auf die Packungsangaben bei Zvezda z.B. zurückgreifen. Die sind eigentlich da ganz ausreichend.

 10 
 am: Heute um 14:55:26 
Begonnen von Maréchal Davout - Letzter Beitrag von Pappenheimer
Naja, ich frage mich ja, was dieses sich nun noch weiter zurückhaltende preußische Korps auch noch ausrichten sollte. Bei der Geschwindigkeit des ersten preuß. Korps, das eintraf, würden die doch auch noch Stunden brauchen um auch nur in Geschützreichweite von Papelotte zu kommen. Wahrscheinlich ist bis dahin Mitternacht... Wenn es so unwahrscheinlich war, dass Wellington diesmal das Sammeln überstand, müsste schon ne Menge schief gehen, dass er die nächste Runde (Stunde?) überlebt. Die Franzosen müssen halt sehr vorsichtig gegenüber den Preußen agieren. Der Angriff mit Lobau gegen die britische Linke scheint ja am ehesten noch Aussichten zu haben, da alles, was man ins Zentrum warf, leicht mittlerweile auch zwischen "Briten" und Preußen aufgerieben werden könnte.

Was mir bei dem Spiel besser gefällt als bei vorigen, dass der Spieler von Napoléon eben auch zu knabbern hat und die Preußen einen eigenen Faktor darstellen, die aber auch was zu tun kriegen und nicht erst kommen, als Wellington alles weggeblasen hat.

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