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Siebenjähriger Krieg Hersteller 28mm

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xothian:
ok jetzt vesteh ich den hintergrund der frage besser :)

als beispiel:
fuer modena und bayern
man kann oesterreichische infantrie recht genehm dafuer benutzen, auch die grenadiere hatten teils die \"gleichen\" baerenfellmuetzen
bzgl. der cav muss man sich aber informieren was man aufstellt (da die bayern sie zb. nicht in \"kriegszustand\" gestellt hatten braucht man sie eigentlich auch nicht) fuer die italiener kann man sich auch bei oesterreichern bedienen muss aber teils besatz nachmodellieren etc etwas umbauen

waer das in die richtung der infos die man braucht ?

ciao chris

Leondegrande:
Jep, genau so :)

morty:
Zu Deiner Aufzählung der kriegführenden Nationen kann ich noch angeben, daß ich für meine Braunschweiger und Hessen Preussenminis ( in meinem Fall von Front Rank ) genommen habe, die mMn. problemlos gehen. Mit der Kavallerie habe ich mich allerdings noch nicht auseinander gesetzt, da müßte man schauen, ob diese auch dieselben Schabracken wie die Preussen verwendeten.

Bei der Reichsarmee tue ich mir selbst ein wenig schwer, da die Quellen doch ein wenig divergieren.. Ginge es nach Kronoskaf, so hätten beinahe alle Reichstruppen Röcke nach preussischem Schnitt, andere Quellen ( wie Preussischer-Generalstab.de ), das Buch von Partizan Press bzgl. der Reichstruppen widersprechen dem doch wieder.

Als fix kann man wohl ansehen, daß die würzburgischen Truppen Röcke nach österreichischem Schnitt trugen. Vor Allem bei den Regimenter des schwäbischen Reichskreises gibt es verschiedene Quellen hinsichtlich des Schnittes. Letztendlich habe ich hier noch die eierlegende Wollmilchsau gefunden, ich werde es letztendlich so machen, wie ich es am logischsten/vernünftigsten erachte, soll dann einer kommen, der DEN Beweis hat :D

 

Eureka war übrigens noch eine gute Ergänzung der Linkliste, da die meines Wissens nach der einzige Hersteller sind, die Sachsen in ihrer Palette haben. Die sind mit ihren Westen mit Aufschlägen doch einzigartig und nur schwer umzubauen ( wobei ich da sowieso komplett unbegabt bin )

Koppi (thrifles):
Ich habe mich etwas genauer mit Kurmainz, Kurtrier und Kurköln und deren Truppen im 7jährigen Krieg beschäftigt.
So waren die Kurtrierer ja z.B. bei Roßbach dabei und standen beim preußischen Kavallerieangriff an der Seite der Würzburger.
Die Trierer stellten für die Reichsarmee ein Linienregiment, dessen Kleidung dem österreichischen Rock entsprach; ohne Grenadiere. Gegliedert in 2 Bataillone und Füsilierkompanien.
Das Mainzer Infanterie Regiment Kurmainz trug ebenfalls Uniformen im österreichischen Stil und bestand aus 16. Füsilier Kompanien, 2. Grenadierkompanien und acht 3 Pfünder Bataillonsgeschützen.
Hinzuz kam noch ein Regiment, das als Bestandteil der österreichischen Armee kämpfte.
Die Kölner hatten ebenfalls Uniformen im preußischen Stil, auch hier eine braune Bärenfellmütze für die Grenadiere. Für den Kurrheinischen Reichskreis stellten die Kölner das Leib Regiment Kurköln und das Infanterie Regiment Kurköln als Teil der Reichsarmee. Beide Regimenter waren in je sechs Füsilier Kompanien und eine Grenadierkompanie aufgeteilt. Jedes Regiment verfügte außerdem über zwei 4-pfünder Bataillonsgeschütze.
Aus zwei Gründen wird mein SJK Projekt diese Truppen umfassen. Ich komme exakt aus dieser Gegend und ich find es einfach klasse, mal zu zeigen, dass die Fastnachtseinheiten mal wirklich existiert und gekämpft haben. :thumbup:

morty:
Tolle Sache, ich bin schon gespannt, von welchem Hersteller Du Dein Funkenmariechen bekommst? :P

Ich hätte das übrigens auch so wie Du gesehen, daß die Einheiten aus dem Kölner Raum eher den österreichischen Schnitt trugen.

Heißt es allerdings nicht Lieb-Bataillon? :P

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