Epochen > Absolutismus und Revolution
Nappi-Frust !!
Razgor:
@Geda:
Informiere dich erstmal ein wenig, bevor du anfängst zu malen. Hast ja Zeit :)
Neben den üblichen Uniformwerken wie \"Funken\" gibt es eine Menge schöner Sites
im Netz, die helfen. Wie z.B. diese hier:
http://napoleonistyka.atspace.com/
Du musst ja nicht jeden Knopf richtig haben, aber du solltest schon wissen
was du machen möchtest du für welchen Kriegsschauplatz. Dann kannst du geziehlt
fragen und dich informieren. Und du solltest wissen was du spielen möchtest (wenn du
überhaupt damit spielen möchtest), d.h. Skirmish oder richtige napoleonische Schlachten.
Ansonsten würde ich mir ernsthaft Gedanken über den Maßstab machen. Nur weil es schöne
28mm-Minis aus Plaste gibt, muss das nicht der richtige Maßstab für dich sein.
Du kannst mit 20-30 15mm-Elementen auf jeder Seite sehr schöne Schlachten schlagen und
der Zeitaufwand und Platz hält sich in engen Grenzen. Du kannst natürlich auch mit 10 einzelbasierten
Plaste-Napo-Figuren auch ein wenig Skirmish spielen, das hat dann aber nichts mehr mit Regimentern,
Formationen, Schlachtenführung, Taktik, usw. zu tun.
Napoleonisches Wargaming ist so mit das schönste was es m.E. in unserem Hobby gibt, aber es ist
definitiv Aufwand, wenn man richtige Schlachten machen will.
Nikfu:
Napo ist ein wunderschönes mini thema dass sehr umfangreich ist und sehr viel belohnungen bereit hält :thumbup:
Du solltest dir klar machen mit wem du was spielen möchtest, es bringt nix wenn du etwas aufbaust und drauf kommst dasss es keine spielpartner gibt.
Betreffend bemalung: Es zahlt sich meiner meinung nach schon aus, mit mehreren schichten zu arbeiten, seien es 2 oder 3. Nur armypainter ist meiner meinung nach nicht so prickelnd und falls du mal mehr erfahrung und übung hast gefallen dr die minis nicht mehr und das macht auch keinen sinn. Ergo: Vielleicht am anfang ein bisserl mehr zeit investieren um am ende glücklich zu sein. Und wenn du im schwung bist und ein bisserl fliessband malst (nicht eine mini von anfang bis ende sondern 12, 24 oder gar 36) schaffst du ergebnisse ziemlich flott.
Davout:
Grundsätzlich: nimm dir nicht gleich zuviel auf einmal vor, sondern setze dir erstmal ein überschaubares Ziel, z.B. eine bestimmte kleine Einheit, die nicht zu kompliziert ist. Dann bereite das Bemalen sorgfältig vor, kläre Dinge die dir unklar sind (fragen kostet nichts). Wenn du vor allem spielen willst, dann lohnt es sich die Bemalung zwar gut zu halten aber nicht jede einzelne Figur in der Spitzenliga spielen zu lassen, das bekommt bei kompletten Einheiten sowieso kaum einer mehr richtig mit und dauert ewig. Aus meiner Sicht bietet es sich an, möglichst hohe historische Genauigkeit anzustreben, denn sonst ärgerst du dich hinterher und die Figuren wandert irgendwann doch nur in die Tonne. Was sich definitiv anbietet, ist sich ein Ziel (evtl. ein bestimmtes Thema, Armee, Schauplatz etc.) zu setzen, sonst wird das napoleonische Hobby uferlos und es kann nichts fertig werden. Wichtig ist eine gewisse Struktur, sonst setzt zu schnell mächtiger Frust ein. Eine möglichst enge Vernetzung mit anderen Napoleonikern hilft dir bei der Selbstmotivation und zur Vermeidung von Anfängerfehlern. Es immer besser, sich erstmal etwas in die Thematik einzulesen, damit man ein Gefühl für die Epoche bekommt, auch mal eine Reihe schöner Bildserien ansehen - der Appetit kommt beim Essen!
Grüße
Davout
Tabris:
Ich habe einige Beiträge in diesem Forum verfolgt die fürwahr abschreckend waren und das für mich als Fan der Epoche. Man muß halt wissen was man will... wenn man ein Großprojekt
von Anfang an anstrebt kann man nicht darauf hoffen viele Anfänger ins Boot zu holen oder die Epoche im Umkreis populär zu machen, Schritt für Schritt ist da das Geheimnis ;)
Aber um diverse historische Recherchen wirst Du nicht rumkommen. Ein Mindestmaß an Uniformtreue, was die Epoche ja ausmacht, zu verwirklichen ist zwingend , dazu noch ein
grobes verständnis der Formationen und Taktik sowie einen Einblick die historischen Hiuntergründe ... denn wenn man darauf verzichten will und nur ein tabletops/regelwerk spielt
gibts da andere :vinsent:
Aber nichts spricht gegen einen kleinen Anfang... 2-3 regimenter, ne Kanone dazu ein einfaches Regelwerk und los kann es gehen, natürlich fehlt noch der Mitspieler ;)
Sonst lohnt sich unteranderen auch die seite ...
http://centjours.mont-saint-jean.com/ (leider nur für 1815, Nordkampagne... ich zwar französich man muß sich ja aber nur durchklicken)
Leondegrande:
Hier ein paar \"Standard\" Links:
ALLGEMEIN
http://napoleonistyka.atspace.com/index.html
http://www.napoleonguide.com/armyind.htm
http://napoleonwiki.de/index.php?title=Hauptseite
http://www.napoleon-series.org/military/c_organization.html
http://www.virtualarc.com/ (Franzosen und Verbündete)
UNIFORMEN
http://www.mont-saint-jean.com/cent_jours/accueil.php
http://www.grosser-generalstab.de/tafeln/knoetel.html
http://befreiungskriege.wordpress.com/prussian-army-resources/ (Preussen und Sachsen)
http://empire.histofig.com/
Bei den Uniformlinks kannst du recht simpel alle Bilder speichern, so hab ich das bei den Knötel-Bildern, Mont-Saint-Jean und Empire-Histofig gemacht.
Dann hast du ein gutes Archiv und eine ergiebige Quelle wenn du etwas Bestimmtes bemalen willst.
Für Histofig kannst du das mit dem Speichern extrem abkürzen, wenn du die Übersicht aufrufst: http://empire.histofig.com/IMG/jpg/
Dann bist du im richtigen Ordner und kannst per Rechtsklick alle einzeln speichern ohne sie uaf der Homepage aufrufen zu müssen :)
Generell sollte man mit Spass und Enthuisiasmus an die Sache rangehen finde ich. Das Wissen und die Motivation es richtig zu machen sollten darauf aufbauen. Das sind wie andere schon geschrieben haben schrittweise leicht zu bewältigende Dinge. Der Grad der Genauigkeit was Uniformen oder Schlachten angeht ist sicher spielgruppenbedingt, man kommt recht schnell drauf wie genau und welchen Detailgrad man haben/spielen will. Der eine mags halt manchmal etwas genauer, während der andere lieber große Schlachten mag wo einzelne Figuren kaum mehr genauer betrachtet werden. das pendelt sich alles irgendwie doch recht schnell ein.
Man muss halt wissen, das es immer noch genauer geht und niemand vor Fehlern sicher ist :)
Geht man im Detail nicht verloren sondern schafft einen Grundstock an spielbaren Minis sieht man recht schnell wie gut das ausschaut auf dem Tisch.
Vielleicht noch als Tipp: Eine Eingrenzung der Jahre auf einen bestimmten Abschnitt ist sehr hilfreich, auch um Kontingente mischen zu können. Ich meine sowas wie 1813-15 oder so.
Hoffe geholfen zu haben.
Gruss
Olaf
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