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Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
Maréchal Davout:
--- Zitat von: Pappenheimer am 01. Februar 2021 - 12:51:23 ---Schick. Viel Mühe gemacht, auch wenn die Minis nicht direkt als schön zu bezeichnen sind - also die Charaktermodelle. Die sehen eher nach groben Zinngüssen aus. Aber Du hast ne Menge rausgeholt.
Ich finde es erstaunlich wie Du Erzherzog Karl gemacht hast. Sieht ja bei Dir tupfe gleich aus wie der Kaiser. Isabey hat ihn mit mehr und braunem Haar gemalt. https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_von_%C3%96sterreich-Teschen#/media/Datei:Karl_Austria_Teschen_1771_1847_color.jpg
Das Porträt von J.B. Seele (einem meiner Lieblingsmaler dieser Zeit) zeigt den 29-jährigen (!) schon mit Glatze. https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_von_%C3%96sterreich-Teschen#/media/Datei:Archduke_Charles_of_Austria_(J.B._Seele,_1800).jpg Dafür aber die Haare gepudert. Nun wäre die Frage, ob er nach 1800 vielleicht ein Toupé hatte. Krafft malte Erzherzog Karl dann auch mit braunen Haaren. Das Haarepudern kam ja dann auch aus der Mode und wurde eventuell von Leuten wie Erzherzog Karl einfach nicht mehr gemacht.
--- Ende Zitat ---
Strelets: Wenn man den Mangel an Österreichischen Stabsfiguren bedenkt, aktzeptiere ich diese hier gern. Man muss auch bedenken, dass sie hier stark vergrößert gezeigt werden. Auf Tischentfernung machen dann die überaktzentuierten optischen Merkmale Sinn, um die Persönlichkeiten sogar menschlich auseinander halten zu könne.
Karl: die von dir gepostete Darstellung ist aber auch sowas von geschönt - genau nach typischem Zeitgeschmack (wie auch mein Davout-Profil, da so aussieht wie der echte wohl niemals aussah 8) ). Vielleicht bearbeite ich die Haare noch etwas braun nach (so ein grau-braun dann). Könnte mir denken, dass er noch gepudert wurde, wenn dann war der Kaiserhof eher altmodisch mit solchen Dingen, hat sich ja sogar noch mancher franz. Marschall 1810 gepudert (Bessieres!). Karl war an sich nicht besonders eitel wohl und dass er ein Toupé trug, habe ich noch nie gehört.
Maréchal Davout:
--- Zitat von: waterproof am 01. Februar 2021 - 13:09:08 ---ich bin tatsächlich auch kein großer Fan von Strelets aber man muss zugeben das nicht alles eine große Katastrophe ist. Das hängt wohl vom Modelleur ab. Diese Serie hat mir persönlich immer gefallen da sie den Minis etwas mehr Charakter gegeben haben. Wenn auch in mancher Hinsicht fraglich kann man mit Farbe bei den Figuren einiges erzählen. Das ist hier geschehen und ich finde es gut.
Nur bei der Base-Gestaltung könnte etwas mehr sein. Die Generäle stehen auf sehr sandigen Böden mit einer spärlichen Flora. Da würde ich mit Gras etwas großzügiger sein wollen.
--- Ende Zitat ---
Danke für das schöne Lob! Bei Strelets sehe ich es insgesamt wie du - obwohl die neuen besser sind!
Bases könnte ich wohl noch was machen ;)
Pappenheimer:
--- Zitat von: Maréchal Davout am 01. Februar 2021 - 14:19:18 ---Vielleicht bearbeite ich die Haare noch etwas braun nach (so ein grau-braun dann). Könnte mir denken, dass er noch gepudert wurde, wenn dann war der Kaiserhof eher altmodisch mit solchen Dingen, hat sich ja sogar noch mancher franz. Marschall 1810 gepudert (Bessieres!). Karl war an sich nicht besonders eitel wohl und dass er ein Toupé trug, habe ich noch nie gehört.
--- Ende Zitat ---
Das ist eben auch Isabeys Malstil. Auf seinem Porträt von Karls Adoptivvater Albert Kasimir von Sachsen-Teschen sieht der Gemalte auch verhältnismäßig verjüngt aus. Andererseits war Erzherzog Karl 1809 z.B. erst 38.
Bezeichnenderweise hat er auf Kraffts Monumentalbildern nen Zweispitz auf (vielleicht um die hohe Denkerstirn/Busfahrerfrisur zu verheimlichen ???). Auf dem einen späteren von 1820 wurde scheinbar das Aussehen des Erzherzogs von 1819/20 zum Vorbild genommen, weil er da locker 10 Jahre älter aussieht, als auf dem Gemälde von 1812. Zumindest die österreichischen Maler dürften Karl in Persona gesehen haben.
Seele scheint mir sehr realistisch zu malen. Er war ja der Lieblingsmaler des württembergischen Königs und ist berühmt für seine Uniformbilder und detailgenauen Schlachtengemälde. Erzherzog Karl war ja auch schon in den 1790ern hoch angesehen, auch für seine Verteidigung der Rheinlinie.
Die Kürassiere von Dir sind auch klasse bemalt, wenngleich mit Armhaltungen, die eher an Turnübungen erinnern. ;D
Maréchal Davout:
--- Zitat von: Pappenheimer am 01. Februar 2021 - 15:16:01 ---
--- Zitat von: Maréchal Davout am 01. Februar 2021 - 14:19:18 ---Vielleicht bearbeite ich die Haare noch etwas braun nach (so ein grau-braun dann). Könnte mir denken, dass er noch gepudert wurde, wenn dann war der Kaiserhof eher altmodisch mit solchen Dingen, hat sich ja sogar noch mancher franz. Marschall 1810 gepudert (Bessieres!). Karl war an sich nicht besonders eitel wohl und dass er ein Toupé trug, habe ich noch nie gehört.
--- Ende Zitat ---
Das ist eben auch Isabeys Malstil. Auf seinem Porträt von Karls Adoptivvater Albert Kasimir von Sachsen-Teschen sieht der Gemalte auch verhältnismäßig verjüngt aus. Andererseits war Erzherzog Karl 1809 z.B. erst 38.
Bezeichnenderweise hat er auf Kraffts Monumentalbildern nen Zweispitz auf (vielleicht um die hohe Denkerstirn/Busfahrerfrisur zu verheimlichen ???). Auf dem einen späteren von 1820 wurde scheinbar das Aussehen des Erzherzogs von 1819/20 zum Vorbild genommen, weil er da locker 10 Jahre älter aussieht, als auf dem Gemälde von 1812. Zumindest die österreichischen Maler dürften Karl in Persona gesehen haben.
Seele scheint mir sehr realistisch zu malen. Er war ja der Lieblingsmaler des württembergischen Königs und ist berühmt für seine Uniformbilder und detailgenauen Schlachtengemälde. Erzherzog Karl war ja auch schon in den 1790ern hoch angesehen, auch für seine Verteidigung der Rheinlinie.
Die Kürassiere von Dir sind auch klasse bemalt, wenngleich mit Armhaltungen, die eher an Turnübungen erinnern. ;D
--- Ende Zitat ---
Ja, ich werde wohl auch noch einen Karl zu Pferd machen und dann mit Zweispitz - so wie das Reiterstandbild an der Hofburg!
Kürassiere - Danke! Für die Turnerposen musst du dein Lob Richtung HäT schicken ;) In der Masse funktionieren sie und es sind die einzigen österreichischen Kürassiere auf dem Markt.
Maréchal Davout:
Hallo,
Heute kommen die österreichischen Grenadiere (dt. Regimenter vorne und ungar. Regimenter hinten):
Die Österreicher haben ihre Grenadiere ja aus den anderen Regimentern gezogen und massierte Grenadierverbände für den Feldzug hergestellt. Von diesen gab es weder bei Aspern noch bei Wagram mehr als vier - also war ich da schnell an der Obergrenze angekommen.
Wie gefallen sie euch?
Viele Grüße
Felix
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