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Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
Maréchal Davout:
Hallo,
Sei, weiter geht es mit Grenzern:
Grenzer tragen die Hosen ungarisch (Thrifles und ich haben das ja erklärt) und dazu braune Uniformröcke. In der Mitte ist aber tatsächlich die Prager Landwehr in sehr ähnlicher Uniform.
Rechts eine Einheit als gemischte Brigade, dargestellt durch die zwei schwärmenden Husaren.
Grenzer hatten sich aus irregulären Grenztruppen entwickelt, die an der Balkangrenze vor allem gegen die Osmanen und ihre Untertanen kämpften. In Napoleonischer Zeit hatten sich besagte Uniformen schon standardisiert. Sie galten aber immernoch als gute Skirmisher neben den wenigen Jägern, im Gegensatz zu fast allen anderen österreichischen Infanteristen.
Hier nochmal die leichte Kavallerie (Ulanen, Husaren und Chevauxlegers/Dragoner) hinter der Artillerie.
Wie gefällt euch das alles?
Viele Grüße
Felix
Riothamus:
Auch die sehen wieder sehr gut aus.
An der Österreichisch-Ungarischen Armee waren für mich immer die Kavallerie und die leichten Truppen interessant. Letztere haben ja immer mal wieder für aufsehen gesorgt und auch Friedrich den Großen, der ja zunächst keinerlei leichte Truppen hatte, vor Probleme gestellt. Und schon als Kind habe ich Georg Schreiber, Des Kaisers Reiterei, Wien 1967 verschlungen. Falls ich mal Ösis bemale, wede ich es zur Motivation lesen. Leider sind viele Gemälde und Fotos wie damals üblich nur schwarz-weiß wiedergegeben.
Maréchal Davout:
--- Zitat von: Riothamus am 03. Februar 2021 - 10:31:20 ---Auch die sehen wieder sehr gut aus.
An der Österreichisch-Ungarischen Armee waren für mich immer die Kavallerie und die leichten Truppen interessant. Letztere haben ja immer mal wieder für aufsehen gesorgt und auch Friedrich den Großen, der ja zunächst keinerlei leichte Truppen hatte, vor Probleme gestellt. Und schon als Kind habe ich Georg Schreiber, Des Kaisers Reiterei, Wien 1967 verschlungen. Falls ich mal Ösis bemale, wede ich es zur Motivation lesen. Leider sind viele Gemälde und Fotos wie damals üblich nur schwarz-weiß wiedergegeben.
--- Ende Zitat ---
Danke! Ja, die Habsburger hatten aufgrund ihrer geografischen Lage und der angrenzenden Kulturräume im Osten Zugriff auch Truppen bzw. Kriegerkulturen, die mit ihrer besonderen Kampfweise auch Vorteile in die habsburgische Armee einbrachten: z.B. die Balkonuntertanen in den Grenzregionen, die oft Übergriffen aus dem osmanischen Bereich ausgesetzt waren und selbst genauso Plünderzüge im bergigen Terrain unternahmen. Da bildeten sich Skirmish-Fähigkeiten heraus, die sonst in den Reglements weniger vorkamen.
Ebenso die leichten Kavallerietraditionen der ungarischen, polnischen und anderen Untertanen, die dann Husaren, Ulanen und sowas beisteuerten. Da war Friedrich z.B. erstmal nicht so versorgt mit. Aber man sieht ja, wie dann im 18. Jh. die leichten Infanterie- und Kavalleriekampfweisen auch von Frankreich, Preußen usw. ein stückweit nachgeahmt und eingeführt werden.
Während die Osmanen gerade in diesem Bereich (neben den Pionieren und Mineuren) brillierten, haben die Ösies den Vorteil, eben diese Leichten von der Ostgrenze zu haben und standhafte, disziplinierte, Linien-Infanterie, die den Osmanen wiederum oft neben moderner Feldartillerie fehlt.
Osmanen vs. Russen in meinem Zeitschnitt wäre übrigens auch mal ein interessantes Thema in den Kriegen bis 1812. Da müsste man dann nochmal schauen, welche Herstellerminis für 17./18. Jahrhundert überhaupt napoleonische Türken darstellen können. Wo man mit Mameluken, den Janitscharen fürs 17. Jh. von Zvezda, wo mit Kosaken/Mongolen für die Tartarengrenze der Osmanen zu den Russen arbeiten kann usw.. Wäre ein ganz neues, buntes Feld...
D.J.:
Gefällt mir, was ich sehe :)
Maréchal Davout:
--- Zitat von: D.J. am 03. Februar 2021 - 13:20:20 ---Gefällt mir, was ich sehe :)
--- Ende Zitat ---
Danke, D.J.!
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