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  • 15. April 2024 - 14:10:16
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Autor Thema: Onkel Wellingtons WAB Regeln - Bataillone im Spätmittelalter  (Gelesen 4783 mal)

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Wellington

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 3.923

Bei manchen Szenarien und Armeegrößen kann es Sinn machen die Armee in Bataillone zu gliedern. Für das Spätmittelalter, vielleicht auch das Hochmittelalter, wäre dann die Einteilung in Vanguard, Mainguard und Rearguard passend. Bei Border Skirmisch unter 2000 Punkten macht es in der Regel keinen Sinn mit Bataillonen zu spielen.

Zusammenstellung
  • Die Mainguard muss nach Punktekosten das größte Bataillon der Armee sein
  • Die Punktekosten der Vanguard und der Rearguard müssen jeweils mindestens 15% der Gesamtkosten der Armee betragen.
  • Kriegsmaschinen, War Wagons und Artillerie muss immer der Mainguard zugeordnet werden.
  • Der General und der Armeestandartenträger muss entweder in der Mainguard oder der Vanguard enthalten sein.
  • Der Rest der Einheiten können frei zugeordnet werden. Es würde aber Sinn machen passende Truppen wie leichte Reiterei und Open Order Infantry der Vanguard und Rearguard zuzuordenen.
  • Die Schweizer wieder ...

    Falls in einer Schweizer Armee die Optionen Gewalthut, Vorhut und Nachhut gewählt werden, enthält die Vanguard automatisch die Vorhut, die Mainguard die Gewalthut und die Rearguard die Nachhut.
Beispiel: Bei 4000 Punkten Holy Roman Empire Liste müssen die Vanguard und die Rearguard jeweils mindestens 600 Punkte umfassen:
  • Vanguard – 889 Punkte: Mounted Knight, Ministerialen (Mounted Crossbows), - Ministerialien
  • Mainguard – 2134 Punkte: Imperial General, Standard Bearer, Captain, Captain, Mounted Knight, Landsknechte (Piken), Landsknechte (Piken), Artillery
  • Rearguard – 971 Punkte: Captain, Landsknechte (Handgunner), Foot mercenaries (Crossbowmen), Foot mercenaries (Halbards), Militia (bowmen) ), Militia (bowmen), militia (piken)
Deployment

Bei Szenarien wie Pitched Battle bei denen die Spieler abwechselnd Einheiten aufstellen gilt:
  • Abwechselnd positionieren die Spieler Vanguard, Mainguard und Rearguard.
  • Nachdem die erste Einheit eines Bataillons postioniert wurde, muß die nächste Einheit innerhalb 6\" positioniert werden (Bitte nicht mit Skirmischer Ketten mißbrauchen, das is Pfui)
  • Alle Charakter eines Battalions werden gleichzeitig mit der letzten Einheit positioniert.
Bei Szenarien wie Roman Road oder Ambush, bei denen die Armee in einer Art Marschkolonne aufgestellt wird gilt:
  • Bei jedem Spieler werden erst alle Einheiten der Vanguard, dann der Mainguard und zuletzt der Rearguard positioniert. Das heißt auch in der passenden Marschposition.
  • Falls nicht wie bei Roman Road genau die Position in der Kolonne vorgeschrieben ist, gilt zum vorherigen Punkt dass nachdem die erste Einheit eines Bataillons postioniert wurde, muß die nächste Einheit innerhalb 6\" dahinter positioniert werden (Bitte nicht mit Skirmischer Ketten mißbrauchen, das is Pfui)
  • Alle Charakter eines Bataillons werden gleichzeitig mit der letzten Einheit positioniert.
Bei einigen Szenarien is es aber auch totaler Unsinn ...
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1460577177 »
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Wellingtons Martktplatz

Warboss Nick

  • Bauer
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  • Beiträge: 773
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Onkel Wellingtons WAB Regeln - Bataillone im Spätmittelalter
« Antwort #1 am: 14. April 2016 - 08:27:18 »

Wie schon zu der Kampagne geschrieben, haben mir die Regeln am Wochenende sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht. Es gibt den Spielen nochmal eine zusätzliche taktische Tiefe, und man sollte auch bei der armeeaufstellung etwas mehr Hirnschmalz in diesen Punkt stecken.

Die Größe von Vor- und Nachhut hast du ja schon nach unten angepasst. Alternativ könnte man auch nur die Hauptstreitmacht mit mindestens 50 oder 60% ansetzen, der Rest ergibt sich dann von alleine.

Ich würde dazu auch gerne die Option testen, für skirmish spiele jeweils Vor- und Nachhut zu verwenden. Dann würden sie ihre Aufgaben erfüllen, und wer nur 8 plänkler als Vorhut aufstellt, muss zusehen, wie er damit zurecht kommt. Die Verknüpfung mit Flankenangriff und Reserven hatten wir ja, glaube ich, eh schon.

Ist für mich auch nicht auf Hochmittelalter beschränkt. Gerade Kadesch zeigt doch, wie alt das Konzept ist. Und es hat ja auch durchaus taktische Gründe, im größeren Maßstab auch strategische.
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