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Autor Thema: Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?  (Gelesen 880 mal)

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FireHopper

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Equites Alares stehen bei To the strongest bei der Early Imperial Roman liste drin . Spezielle Eigenschaften sind veteranen und javelin . Was kann man daf├╝r am besten nehmen f├╝r 28mm Figuren. Und wo bekommt man diese am besten her.
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Neidhart

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Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?
« Antwort #1 am: 18. Mai 2018 - 00:55:24 »

Vorl├Ąufige Antwort, ein Romexperte wird hier sicherlich noch viel hinzuzuf├╝gen haben.

Das ist schwere/mittlere Kavallerie aus Nichtr├Âmern (also noch, nach dem Dienst sind es dann R├Âmer) aber mit r├Âmischer Ausr├╝stung. Also gute Reiter mit guter Ausr├╝stung. Kannst daf├╝r die r├Âmische Kavallerie nehmen.
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Hve├░rungr

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Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?
« Antwort #2 am: 18. Mai 2018 - 08:23:18 »

tja, also dem zweiten teil der Antwort kann ich nur zustimmen, Du kannst jegliche r├Âmische Reiterei nehmen, das sind Auxiliare.
die Begriffserkl├Ąrung ist etwas komplizierter:
Nach der Reorganisation des Auxiliarkorps (Reichsb├╝rger ohne r├Âmischem B├╝rgerrecht) nach dem Bataveraufstand gab es in der regul├Ąren Armee nach traditionellem Muster drei Sorten Kavallerie. Die Reiterei irregul├Ąrer Hilfstruppen lassen wir mal weg
Legionskavallerie, urspr├╝nglich vom Stadtr├Âmischen Reiteradel gestellt - die k├Ânnen nur mir r├Âmischer Ausr├╝stung dargestellt werden.
Kavallerie reiner Reitereinheiten (ala), die urspr├╝nglich Verb├╝ndete widerspiegelten und die traditionell nach Herkunft benannt und nach Kampfesweise zusammengefa├čt waren, von Bogensch├╝tzen bis Kataphrakten, Gallier, Spanier, Numider, Thesallier, was auch immer
Kavallerie gemischter Einheiten (cohors equitata) deren taktische Aufgabe und Bewaffnung noch nicht ganz erforscht ist. Kann man so ein bi├čchen als die Grundidee von Dragonern ansehen.
Es ist also klar was mit \"equites alares\" historisch gemeint ist. Wie das jeweilige System das jeweils interpretiert, ist eine ganz andere Sache.
Javelin ist ja jetzt je nach System nicht unbedingt Wurfspeer allein. K├Ânnte ja auch ein leichter Speer f├╝r vielf├Ąltige Aufgaben sein, besonders in der Kavallerie. Veteranen wird es gegeben haben, besonders nach den B├╝rgerkriegen und den Germanenkriegen. Auxiliarkavallerie wurde ja in der fr├╝hen Kaiserzeit vom Reiteradel der romanisierten Provinzen gestellt. Nach der Reorganisation wird es etwas komplexer.
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just. don\'t.

Riothamus

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Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?
« Antwort #3 am: 18. Mai 2018 - 08:33:56 »

Wenn es schon beschworen wird:

Zu den gemeinten Reitern

In dem Zusammenhang hei├čt \"Equites\" \"Reiter\" und \"Alares\" kommt von \"ala\", \"Fl├╝gel\". Das kommt daher, dass die Reiter in der Regel auf den Fl├╝geln der Schlachtordnung eingesetzt wurden. Es bezeichnet also zun├Ąchst die ├╝blicherweise in der Schlacht genutzten Reiter.

Nach dem \'Fl├╝gel\' wurde dann auch die Einheit der Reiter als \"Ala\" bezeichnet und wie Neidhart schon schrieb, d├╝rften hier die regul├Ąren Reitereinheiten gemeint sein.

Was genau damit gemeint ist, kann aber bei verschiedenen Regeln variieren, da es durchaus weitere Unterschiede gab und die Regeln sich mitunter von der Historie entfernen.

Da R├Âmer in der Regel in den Legionen dienten, bestand die Reiterei vorwiegend aus Nichtr├Âmern. Ausnahmen best├Ątigen die Regel. C├Ąsar hatte z.B. Numidische, Iberische, Gallische und Germanische Reiterei. Diese k├Ąmpften in ihrer ├╝blichen Ausr├╝stung und Tracht. Da der Nachschub von den R├Âmern kam, kam es bald zu Angleichungen. Es wurden aber immer \'nationale\' Komponenten beibehalten. Das war mehr oder weniger dem Zufall ├╝berlassen. Dazu kamen bewusste ├änderungen. So gab C├Ąsar den germanischen Reitern gr├Â├čere Pferde, weil ihm die germanischen Pferde zu klein waren.

Unter Augustus wurde das Heer umorganisiert und stehende Einheiten geschaffen. Die Reitereinheiten wurden \'Ala\' genannt. Daneben gab es im Kriegsfall weiterhin Aufgebote Verb├╝ndeter, die weiterhin wie die jeweilige Ethnie ausger├╝stet und gekleidet waren. Bei den anderen Einheiten gab es r├Âmische Ausr├╝stung mit \'exotischen\' und \'barbarischen\' Ankl├Ąngen, wie z.B. Schildformen. Es gab aber immer noch Einheiten, die eher wie die Ethnien ausger├╝stet und gekleidet waren, aus denen sie urspr├╝nglich stammten. So sind auf der Trajanss├Ąule, errichtet 112/113 n.Chr., beispielsweise eindeutig numidische Reiter zu sehen. Generell wird die Mehrheit aber sp├Ątestens seit den Reformen unter Kaiser Claudius (41-54 n.Chr., geboren 10 v.Chr.) \'r├Âmisch\' ausgesehen haben.

Ob eine Ala Lanze, Wurfspie├če oder beides trug, kam auf die Einheit an. Wie Neidhart schrieb, suche dir r├Âmische Reiter und wenn die Regeln es sagen, welche mit Wurfspie├čen.

Es kommt aber auch ein wenig darauf an, welchen Zeitraum du im Auge hast. Mit EIR kann je nach Regel ein recht gro├čer Zeitraum gemeint sein. Wenn du Reiter f├╝r Germanicus (~15 n.Chr.) suchst, suchst du nach etwas anderen Figuren, als wenn du nach Reitern f├╝r die Markomannenkriege unter Marc Aurel (161-180 n.Chr., geboren 121) suchst. Ob es differenzierte Figuren gibt, ist aber fraglich. Die meisten Hersteller habe Figuren f├╝r die Mitte oder die 2. H├Ąlfte des 1. Jahrhunderts nach Christus, weil sie die damaligen Feldz├╝ge in Britannien im Auge haben. (Stichworte: Claudius, Boudicca, Agricola) Daf├╝r haben diese Figuren den Vorteil, dass sie weder unter Augustus noch unter Marc Aurel g├Ąnzlich unpassend sind.

Es kommt also darauf an, was du genau darstellen willst und wie pingelig du sein willst.

(Das folgende geht ├╝ber die Frage hinaus, aber da du bei dem Thema mit 1 Buch weitgehend und mit 2 Werken fast umfassend versorgt bist und das auch mehr Leute lesen werden, will ich mich da nicht beschr├Ąnken.)

Wenn du dich selbst informieren willst ist

Phil Barker, The Armies and Enemies of Imperial Rome in der 4. Auflage von 1988 oder der Nachdruck mit erg├Ąnzten Literaturhinweisen von 2015 (ISBN 978-1-326-22482-0)

empfehlenswert. Obwohl es sich bei dem Autor um den Regelautor von DBA, DBMM, HotT u.s.w. handelt und nicht den gleichnamigen Historiker, wird es durchaus Studenten empfohlen, um sich zum Thema zu informieren. Und obwohl es nicht das j├╝ngste Buch ist, ist es bis auf kleinere Sachen zuverl├Ąssig. (Vergiss die Sargschilde bei den Goten!) Er gibt auch die ├╝berlieferten Schildbemalungen bis hin zur Notitia Dignitatum (um 400 n.Chr.) wieder. Einige werden als Nachteil empfinden, dass die Bebilderung aus schwarz-wei├č-Zeichnungen besteht und die Farben im Text angegeben werden. Das ist aber wohl ganz bewusst so: Letztendlich sind die Farben in gro├čen Teilen nur vermutet. F├╝r die R├Âmer haben wir Angaben zur Herstellung und aus den Mooren des Germanicums sowie dem ├Ągyptischen und jud├Ąischem W├╝stensand gibt es vereinzelte Funde. Antike Bildwerke sind meist interpretationsbed├╝rftig.

Aufgrund des gro├čen behandelten Zeitraums und der mitbehandelten Gegner ist es jedem zu empfehlen, der sich nur das Minimum an Recherche antun will. Und wer mehr m├Âchte, hat hier einen idealen Ausgangspunkt und Einstieg. Beim Preis ist zu beachten, dass man sich hier viele, viele Ospreys spart und es am unteren Rand dessen liegt, was vergleichbare Werke kosten.

In Kapiteln zu Organisation und Formationen, Schlachtordnung , Taktik und Kleidung und Ausr├╝stung werden die einzelnen Parteien vorgestellt. Dazu werden die 54 bedeutendsten Schlachten der Zeit dargestellt. Es reicht vollkommen f├╝r den Wargamer, der sich nicht mit zuviel Literatur belasten m├Âchte.

Wenn du dich ausf├╝hrlicher Interessierst, dann kommst du nicht an

Thomas Fischer, Die Armee der Caesaren - Arch├Ąologie und Geschichte, Regensburg 2012 (ISBN 978-3-7917-2413-3)

vorbei. Die Kapitel├╝berschriften lauten:

- Bildquellen des R├Âmischen Milit├Ąrs (Nur die wichtigsten Beispiele, aber es wird gezeigt, wie so etwas interpretiert werden kann.)

- Allgemeine Fragen zum R├Âmischen Milit├Ąr (Organisation und Taktik ist etwas kurz abgehandelt. Aber daf├╝r gibt es das Buch von Phil Barker.)

- Tracht, Bewaffnung und Ausr├╝stung des Heeres anhand arch├Ąologischer Originalfunde (Lediglich die Kleidung kommt etwas kurz, aber die ist ja von den Figuren vorgegeben und bei Phil Barker gezeigt. Zur Kleidung ist ├╝brigens ├╝berhaupt nur ein Werk zu nennen: Graham Sumner, Roman Military Clothing 100 BC - 640 AD, erschienen bei Osprey als die Men-at-Arms B├Ąnde 374, 390 und 425, aber auch in einem Band. Aber das interessiert wohl eher unsere Reenactoren.)

- Die Bauten des r├Âmischen Heeres (Wer sich auch f├╝r Modellbau interessiert, sollte sich auch Elizabeth Shirley, Building a Roman Legionary Fortress, Stroud, Charleston, 2001 ansehen.)

- Entwicklungsperioden der R├Âmischen Milit├Ąrgeschichte (Hier wird beschrieben, wie Bewaffnung, Ausr├╝stung, Grenzverteidigung innerhalb eines bestimmten Zeitraums aussahen und welche unterschiedlichen Zeitr├Ąume arch├Ąologisch zu unterscheiden sind. Auch die milit├Ąrischen Konflikte der Zeit und die wichtigsten auf die Zeit zu datierenden Funde werden jeweils genannt.)

- Die r├Âmische Kriegsmarine

F├╝r vergleichbare Werke ist es sehr g├╝nstig.

Wenn du mal eine glaubhafte Truppe jenseits von Listen zusammenstellen m├Âchtest, such mal im Netz nach J├Ârg Scheuerbrandt, Exercitus. Aufgaben, Organisation und Befehlsstruktur r├Âmischer Armeen w├Ąhrend der Kaiserzeit, Freiburg 2003/2004. Das sollte als PDF zu finden sein. In vielen Punkten hat er mich ├╝berzeugt, aber vor allem ist dort einfach und f├╝r eine Dissertation sehr verst├Ąndlich vieles nachzulesen, was sonst so einfach nicht zu finden ist. Und auch f├╝r den Wargamer, der sich seine Szenarien selbst zusammenstellt findet sich viel Brauchbares zur Zusammenstellung r├Âmischer Heere.

Als wichtigste und am besten zu lesende Quellen zum Thema f├╝r die, die sich nicht nur aus einem modernen Aufguss informieren wollen, sind zu nennen:

Caius Julius Caesar, Erinnerungen an den Gallischen Krieg und Erinnerungen an den B├╝rgerkrieg (mitsamt den Fortsetzungen anderer Autoren) ist zwar fr├╝her geschrieben, aber jeder h├Âhere r├Âmische Offizier kannte es.

Publius Cornelius Tacitus:



    [/li]
  • Annalen (Die Feldz├╝ge des Germanicus in Germanien)
  • Historien (B├╝rgerkrieg des Vierkaiserjahrs und Bataveraufstand)
  • Agricola (Feldz├╝ge in Britannien; Der Autor war der Schwiegersohn der Agricola und will dessen Verdienste in Erinnerung bringen, beschreibt aber dazu auch die Feldz├╝ge seit der Invasion des Claudius.)
Josephus Flavius (auch Flavius Josephus oder nach jud├Ąischem Namensbrauch, der oft bei Amerikanischen und Israelitischen Werken benutzt wird: Joseph ben Mathitjahu): Der j├╝dische Krieg. (66-73 n.Chr., samt Vorgeschichte) Der Autor war j├╝discher Priester und General k├Âniglicher Abstammung, wurde gefangengenommen, kam zur ├ťberzeugung, dass Vespasian der Messias ist und stellt die r├Âmische ├ťberlegenheit dar, will aber auch den j├╝dischen Glauben verteidigen. Vespasian hat ihn adoptiert und sein Buch wurde auf kaiserliche Anordnung hin in jede ├Âffentliche Bibliothek des Reichs aufgenommen. Josephus hatte dadurch Einblick in die F├╝hrung beider Seiten.

Die Quellen zur Varusschlacht sind sehr g├╝nstig zusammengefasst in dem Reclam-Heftchen Varus, Varus! Antike Texte zur Schlacht im Teutoburger Wald, Stuttgart 2008.

(Unparteiische Geschichtsschreibung gab es damals nicht. Darum ist es wichtig, zu ber├╝cksichtigen, was die Autoren jeweils wollten. Einen kurzen Einblick geben da schon die Wikipedia-Artikel zu ihnen, aber in der Regel gibt es in den Ausgaben auch einordnende Vorworte.)
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Riothamus

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Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?
« Antwort #4 am: 18. Mai 2018 - 09:48:10 »

Ich versuch\'s mal mit dem zweiten Teil Deiner Frage:

The Foundry
Warlord Games
A&A Miniatures
Aventine Miniatures
1st Corps
...

T.
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Riothamus

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Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?
« Antwort #5 am: 18. Mai 2018 - 10:11:15 »

Der Vorpost ├╝berschnitt sich mit dem Hvedrungers.

(Das genaue Datum der f├╝r die Auxilia wichtigsten Reform ist umstritten. Der sp├Ąte Ansatz unter Vespasian hat den Nachteil, auf einem nicht aussagekr├Ąftigen Schluss zu beruhen: Vespasian lies die Lager in Stein ausbauen, wodurch die Strukturen der Einheiten eindeutig sichtbar werden. Man kann also nur sagen, dass diese Strukturen zu diesem Zeitpunkt eindeutig sichtbar werden, nicht, dass sie eingef├╝hrt wurden. Der fr├╝he Ansatz (den ganz fr├╝hen Ansatz, dass es diese Einheiten schon seit der mittleren Republik oder seit deren Ende gab, was weitgehend auf einem Homonym beruht, spare ich mir hier mal) w├Ąre Augustus. In der Tat muss es nach den Quellen schon zu diesem Zeitpunkt zumindest einige regul├Ąr r├Âmisch organisierte Hilfstruppen gegeben haben. Die Einheiten werden schlichtweg ab dieser Zeit als solche erw├Ąhnt. Aber Augustus und Agrippa haben eher den Stand vom Ende des B├╝rgerkriegs konserviert und nur zurechtgestutzt. Unter Claudius, ob nun auf ihn zur├╝ckgehend oder auf die Verwaltung wurden die Reformen des Augustus systematisiert und vieles vereinfacht. Daher ist das der traditionelle mittlere Ansatz hierf├╝r. Ganz ├╝berzeugen kann kein Ansatz. Eine Mischung von Entwicklung und reformbedingten Entwicklungsstufen sind wohl nach menschlichem Ermessen am wahrscheinlichsten. Sicher ist, dass es unter Augustus, Tiberius, Claudius und Vespasian zu Reformen der Armee kam. Wie sie im einzelnen aussahen ist umstritten. Die Einzelheiten w├╝rden zu weit f├╝hren. Ein gutes Beispiel ist der Schienenpanzer (lorica segmantata): Urspr├╝nglich ins sp├Ąte 1. Jahrhundert datiert, wurde er aufgrund von Funden Claudius zugeschrieben. Dann fr├╝hestens der sp├Ąten Zeit des Tiberius. Nach Funden in Kalkriese sind wir bei Augustus.)

Kommen wir zu den Herstellern:

Wargames Foundry imperiale R├Âmerrange mit Reitern hier (modelliert von den Perry-Br├╝dern).

Warlord Games haben auch imperiale R├Âmer. Ich kann die Seite heute nicht ├Âffnen. Der IE warnt mich vor Spionagesoftware und l├Ąsst nicht mal einen ├ťberbr├╝ckungsklick zu, dass muss also ernster sein. Die Reiter sind auch auf der Seite von Miniaturicum zu sehen. Auf der verlinkten Seite mit Schwert, das nat├╝rlich auch die mit Wurfspie├č ausger├╝steten Reiter hatten und nach dem Umbl├Ąttern mit Speer. Wie Hvedrunger schon sagte, kommt es nicht so sehr darauf an.

Wahrscheinlich gibt es weitere Hersteller, aber bei 28-mm-R├Âmern kenne ich mich nicht so gut aus.

Edit: Als Bezugsquelle kann ich das verlinkte Miniaturicum empfehlen. Bei den von mir genannten Herstellern kannst du aber nat├╝rlich auch direkt bestellen.
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Riothamus

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« Antwort #6 am: 18. Mai 2018 - 10:16:10 »

Das sund super Infos danke euch daf├╝r .

Hatte mir ├╝ber├Âegt die mit Auxiliary Cavalry von Aventine darzustellen .



https://aventineminiatures.co.uk/catalog/product_info.php/cPath/53_74_111/products_id/526
m├╝sste dann doch eigentlich passen ?
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Riothamus

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Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?
« Antwort #7 am: 18. Mai 2018 - 11:35:55 »

Wenn ich richtig sehe, haben die EIR83 sogar Speere und K├Âcher f├╝r Wurfspeere.

Du kannst sie nehmen, musst aber zu den Helmen Folgendes wissen:

Niederbieber bezieht sich auf den Helm. Der Typ Niederbieber hat sich im sp├Ąten 2. Jh. entwickelt und wurde bis zur Wende zur Sp├Ątantike genutzt. Zeitlich nicht ganz passend und ist ein Infanteriehelm. Fr├╝heste Funde stammen aus der Zeit der Markomannenkriege. Bisher sind nur recht reich verzierte Helme als Kavalleriehelme identifiziert. Die Trajanss├Ąule z.B. zeigt zwar wesentlich einfachere Helme, aber zum einen war die S├Ąule einst bunt bemalt, zum anderen stimmen sie in der Form mit den so eingeordneten Fundst├╝cken ├╝berein.

(Bei der Helmtypologie stehen sich 3 bis 4 konkurrierende Systeme gegen├╝ber. An den Funddaten und den Unterscheidungen zwischen Kavallerie und Infanterie ├Ąndert das nichts. Fr├╝her war die Klassifizierung nach Robinson f├╝r die Infanteriehelme g├Ąngig. Aber die erschien Mitte der 70er Jahre und kann heute so nicht mehr ├╝berzeugen. Es scheint mir, dass sie die einfach f├╝r ihre Reiter herangezogen haben. )

Der Helm aus Heddernheim (Einzahl!) passt eher zu EIR, wenn du dich auf die ersten beiden Jahrhunderte konzentrierst. Du kannst aber auch mixen, da die jeweils vorkommenden Helmtypen in den Einheiten gemischt vorkamen. Es ist auch nachgewiesen, dass ├Ąltere Helme lange weitergetragen wurden und teils sogar der Helmmode angepasst wurden. Wieder eher Infanteriehelm, aber den Kavalleriehelmen schon ├Ąhnlicher. In dem Ma├čstab und mit richtiger Bemalung sehe ich da keine gro├čen Probleme.

Bei den Niederbiber-Helmen der Figuren kann ich nicht sehen, wie gro├č die Wangenklappen sind. Wenn sie nicht zuviel vom Gesicht verdecken, kannst du den kreuzf├Ârmigen Verst├Ąrkungen mit Messer oder Feile zu Leibe r├╝cken und so mit passender Bemalung Helme erhalten, die als Kavalleriehelme durchgehen. Details w├Ąren dann vielleicht etwas gro├č geraten, aber bei 28-mm-Minis ist das ja eine oft zu beobachtende Erscheinung.

Weitere Merkmale zur Datierung erkenne ich auf den kleinen Fotos leider nicht. Ich versuche mal, ob ich die heute Abend gr├Â├čer auf den Bildschirm bekomme.

Die Helme bei Foundry und Warlord sind eindeutig Reiterhelme der richtigen Zeit.

Apropos Zeit: Welche Zeit hast du im Auge? Das macht die Antworten einfacher.
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Riothamus

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« Antwort #8 am: 18. Mai 2018 - 12:35:26 »

Mehr als tausend Worte: Trajanss├Ąule.

Anklicken und bei der Commons-Ansicht nochmal anklicken, um es in voller Aufl├Âsung zu sehen.

Da ist zwar einiges der Sehgewohnheit der Stadtr├Âmer angepasst, aber f├╝r die Helme und Reiter geht das schon.
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Riothamus

Neidhart

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« Antwort #9 am: 18. Mai 2018 - 13:13:05 »

Ja, passt.
Mit Aventine hast du auch eine hervorragende Reihe ausgew├Ąhlt, macht wirklich Spa├č die Figuren zu bemalen.
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Poliorketes

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Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?
« Antwort #10 am: 18. Mai 2018 - 13:23:14 »

Erg├Ąnzend zur Literaturliste:
Peter Connolly, Greece and Rome at War, ist auch zu empfehlen ( Der Autor hat auch die Wandbilder im r├Âmisch-germanischen Museum Mainz gemalt). Von ihm gibt es auch die r├Âmische Armee bei Tesloff, f├╝r ein Jugendbuch sehr informativ und ein Klassiker.
Au├čerdem Marcus Junkelmann, der hat ein zweib├Ąndiges Standardwerk zur r├Âmischen Reiterei geschrieben und ist die Rekonstruktionskoriph├Ąe schlechthin.

Aber zur eigentliche Frage - in den meisten Regelwerken sind mit Equites Alares die r├Âmisch ausger├╝steten Reiter gemeint, f├╝r die Du ja schon Hersteller genannt bekommen hast. Die Hilfsv├Âlker-Reiterei wird meist aus den entsprechenden Armeelisten gezogen.
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Beim Aussteigen stolpert man schon mal ├╝ber das Dach des nebenan geparkten Autos. Von Parkh├Ąusern reden wir hier lieber nicht. Sagen wir, der Wendekreis ist gro├č. (Aus einem Test des Ford Ranger)

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« Antwort #11 am: 18. Mai 2018 - 14:00:37 »

Zitat von: \'Riothamus\',\'index.php?page=Thread&postID=273106#post273106
Daf├╝r haben diese Figuren den Vorteil, dass sie weder unter Augustus noch unter Marc Aurel g├Ąnzlich unpassend sind.
Naja Lorica Segmentata w├Ąre f├╝r Augustus schon daneben.
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Equites Alares was ist das und wo bekomme ich die her ?
« Antwort #12 am: 18. Mai 2018 - 14:05:45 »

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« Antwort #13 am: 18. Mai 2018 - 14:32:26 »

Zitat von: \'WCT\',\'index.php?page=Thread&postID=273129#post273129
Zitat von: \'Riothamus\',\'index.php?page=Thread&postID=273106#post273106
Daf├╝r haben diese Figuren den Vorteil, dass sie weder unter Augustus noch unter Marc Aurel g├Ąnzlich unpassend sind.
Naja Lorica Segmentata w├Ąre f├╝r Augustus schon daneben.
In Kalkriese sehen sie das anders.

Zudem bezieht sich das Zitat auf Reiterfiguren aus der zweiten H├Ąlfte des 1. Jh., die gar keine lorica segmentata trugen, die ich lediglich als Beispiel f├╝r die Unsicherheiten der Entwicklung angef├╝hrt habe.
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Riothamus

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« Antwort #14 am: 19. Mai 2018 - 12:36:46 »

Was haltet ihr denn von den warlord games Reitern
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