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  • 23. Januar 2019 - 20:11:40
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Endlich wieder da!

Autor Thema: BattleTech Szenario  (Gelesen 140 mal)

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hunwolf

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BattleTech Szenario
« am: 31. Mai 2018 - 11:51:52 »

Hi, Freunde,
bei uns findet BattleTech leider nicht mehr so h├Ąufig statt wie fr├╝her, aber wir lassen den Faden nicht abreissen. Gestern hatte Matt mal wieder ein Szenario vorbereitet, das kann er in diesem Genre viel besser als ich, wir haben die Mechs gesattelt und auf einem fremden Planeten die Machtverh├Ąltnisse zurecht ger├╝ckt.
Hintergrund: irgendwo an der Grenze zwischen dem Draconis-Kombinat und dem lyranischen Commonwealth, in der N├Ąhe von Terra, kam es zu Streitigkeiten um ein Sonnensystem. Die umk├Ąmpfte Welt ist ein heisser W├╝stenplanet, und da die Gegenwehr der Lyraner ├Ąusserst heftig war, zudem die Beute nicht attraktiv genug, haben sich beide Seiten formell auf einen Waffenstillstand geeinigt. Die Draconier bereiten ihre Truppen auf den Abzug vor. Der Geheimdienst der Konf├Âderation Capella ist ├╝ber die Vorg├Ąnge gut unterrichtet. Der Kanzler der Capellaner beschlie├čt, aus der Lage Kapital zu schlagen. Prim├Ąr m├Âchte er den Krieg zwischen dem Kombinat und den Lyraner wieder anheizen, zweitens aus dem gerade beendeten KOnflikt Profit schlagen, also Beute machen. Zu dem Zweck wird eine als Kurita-Mechs getarnte Lanze auf dem Planeten abgesetzt, unterst├╝tz von zwei Kampfpanzern, einem Pike und einem KSR-Lafetten-Tr├Ąger. Sie sollen eine GRuppe von drei schwer besch├Ądigten Assault-Mechs der Lyraner erbeuten, die auf dem Weg zu einem Depot sind, um instand gesetzt und neu aufmunitioniert zu werden. Zudem versprechen sie leichte Beute zu werden, denn f├╝r diese Aufgabe hat man sie relativ unerfahrenen Piloten anvertraut, denn die Lyraner w├Ąhnen sich ja wieder im Frieden.
Ziel der Capellaner: abfangen und erbeuten der Mechs. Ziel der Lyraner: das Spielfeld in seiner G├Ąnze durchqueren. Dann sind sie in der Reichweite der Garnisonsartillerie und in Sicherheit.
Umweltbedingungen: relativ flache Planetenoberfl├Ąche, kaum nennenswerte Erhebungen, freies Schu├čfeld, aber gro├če Hitze. Jeder Mech erh├Ąlt rein durch die Umwelt pro Runde 10 Hitzepunkte.
Die Capellaner: neben den beiden Panzern zwei Dracon, ein Grash├╝pfer, ein Brandstifter. Alle im Bestzustand. Die Lyraner: ein Atlas, ohne linken Arm, mit Besch├Ądigungen am rechten Arm und nur noch halber Panzerung am rechten Bein. Dazu die H├Ąlfte der AK20-Munition verschossen, der M-Laser im linken Arm ist auch weg. W├Ąrmetauscher 20. Sch├╝tzen/Pilotenwert 4/5. Ein Viktor, linker Arm ohne Panzerung und mit Struktursch├Ąden, Kopfpanzerung besch├Ądigt, R├╝ckenpanzer besch├Ądigt, beide M-Laser zerst├Ârt, W├Ąrmetauscher 15. Kriegerdaten 5/5. Ein Zeus, nur geringe Sch├Ąden an rechtem Arm und linken Bein, sowie dem zentralen Torso, daf├╝r aber je einer kritischen Besch├Ądigung an Sensor und Gyroskop. W├Ąrmetauscher 17. Darum sitzt hier auch der f├Ąhigste Pilot mit 4/3. Matt spielt die Capellaner, ich die Lyraner.
Ich marschiere mit meinen Mechs los. Da meine Maschinen zwar besch├Ądigt sind, aber gen├╝gend W├Ąrmetauscher haben, muss ich, bis auf den Zeus mit dem angeschossenen Gyroskop, nicht so sehr auf das Tempo achten und habe Kapazit├Ąten f├╝r beschr├Ąnkten Waffeneinsatz. Die Capellaner haben den Pike als Sp├Ąher voraus geschickt, der KSR-Tr├Ąger ist irgenwo getarnt versteckt, die mechs sind weit ausser Reichweite. Als erstes treffen meine Piloten auf den Pike, der mit drei AK5 armiert ist. Da ich die Initiative habe, schiesse ich zuerst. Der Atlas setzt seine LSR und KSR ein, der Zeus seine LSR und die AK5, der Victor sein Gau├čgesch├╝tz. Die gr├╝ndliche lyranische Pilotenausbildung macht sich bezahlt, und ich leiste mir keinen Fehlschuss. Sogar mit den KSR, f├╝r die ich eine 11 brauche, treffe ich! Schon am Ende der ersten Runde ist der Pike zwar noch kampff├Ąhig, aber so gut wie tot. Allerdings muss auch mein Victor weitere Sch├Ąden am linken Torso hinnehmen.
« Letzte ├änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1527787438 »
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hunwolf

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BattleTech Szenario
« Antwort #1 am: 31. Mai 2018 - 11:52:53 »

So, jetzt wirds auch hier zu hei├č. Wir gehen schwimmen. Fortsetzung folgt.
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Graf Gaspard de Valois

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BattleTech Szenario
« Antwort #2 am: 31. Mai 2018 - 12:05:07 »

:popcorm2_1:
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The North Remembers!

Samonuske

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BattleTech Szenario
« Antwort #3 am: 31. Mai 2018 - 12:49:05 »

Liest sich Spannend, freu mich schon auf die neue Starterbox im Sommer und fange endlich auch dann damit an.
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hunwolf

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BattleTech Szenario
« Antwort #4 am: 31. Mai 2018 - 19:52:13 »

So, es donnert, der Regen prasselt herab, jetzt gehts abgek├╝hlt weiter. Matt hat, warum auch immer, erst in der Bewegungsphase der 1. Runde gemerkt, dass au├čer seinem Grash├╝pfer alle Mechs nur 10 W├Ąrmetauscher haben! Das glich nat├╝rlich die Besch├Ądigungen meiner Mechs sauber aus. Er stand also immer im Zwiespalt, gehen oder k├Ąmpfen, denn seine Dracons und der Brandstifter bauten schon beim marschieren Hitze auf, die sie kaum mehr loswerden w├╝rden. Da der Pike-Panzer in der 2. Runde nur noch Schrott war, hatte er nur noch den KSR-Tr├Ąger und den Grash├╝pfer f├╝r effektive Ma├čnahmen. Alle anderen Mechs waren eigentlich nicht einsatzf├Ąhig. So gehts halt bei den Capellanern: wenn die Maskirovka mal nicht patzt, dann die Einsatzleitung.
Immerhin, die capellanischen Piloten hatten einen Auftrag auszuf├╝hren, und weder Max Liao noch seine Tochter Romano w├╝rden sich bei Versagen gn├Ądig erweisen. Also taten sie ihr bestes, um meinen Mechs den Weg abzuschneiden und dabei so wenig Hitze wie m├Âglich aufzubauen. In der vierten Runde trafen wir uns knapp vor der H├Ąlfte des Spielfeldes. Und justament in dem Augenblick verlie├č meine Piloten ihre k├╝hle Waffenbeherrschung, auch die Initiative lag f├╝r vier Runden immer bei den Capellanern. Mein Atlas hatte nur insgesamt 5 Schu├č f├╝r seine AK 20, und der Victor mit seinem Gaussgesch├╝tz war vom Pech verfolgt. Alle Treffer, die er einstecken musste, lagen zu 90% immer im selben Sektor. Mein gro├čer Vorteil war, dass meine Mechs immer relativ k├╝hl liefen, bei dosiertem Waffengebrauch, und die Masse der Capellaner sich langsam selber grillte.
Immerhin konnte der Pilot des Victor noch einmal gl├Ąnzen. Er aktivierte seine Sprungd├╝sen und konnte einen kaum f├╝r m├Âglich gehaltenen Dead-from-above ausf├╝hren, also auf einen anderen Mech h├╝pfen und den quasi platt machen. Es traf den armen Brandstifter. Der verlor bei der Aktion seine gesamte Panzerung, bis auf den Kopf, hatte noch sch├Ąden in der internen Struktur, konnte aber alle kritischen Treffer ├╝berstehen und fiel nur auf die Nase. Im Gegenzug schaffte es der Grash├╝pfer, der meinen gyroskoplahmen Zeus treten wollte, grandios daneben zu treten.
Dann war das Ende schnell abzusehen. Meine Mechs schossen einen der Dracon ├╝bel zusammen. Der Grash├╝pfer b├╝├čte einige W├Ąrmetauscher ein, und musste vorsichtiger sein. Nach der Antwortsalve der Capellaner flogen die Dracon und der ├╝bel zugerichtete Brandstifter in die Luft, bzw. schalteten sich wegen ├ťberhitzung ab. Sie hatten zwischen 26 und 28 Hitzepunkte gesammelt. Nun tauchte der bl├Âde KSR-Tr├Ąger auf und ballerte seine erste Salve auf den Victor los. Von 30 KSR kamen 20 ins Ziel. Das hat der Victor nicht ├╝berstanden. Rumms, auch bei den Lyranern einer weniger.
Trotz seines Handycaps rechnete der Zeus mit dem Panzer ab, w├Ąhrend der Atlas den Grash├╝pfer Respekt lehrte. Nachdem der KSR-Tr├Ąger in die Luft geflogen war, brach der Grash├╝pfer das Gefecht ab uns suchte das Weite. Er hats nicht gefunden, er sucht es noch heute. :D

Quatsch, aber es war kurz nach 23 Uhr, und Matt wollte heim. Wir haben uns vier Stunden lang am├╝siert, wobei ein wenig Leerlauf drin war, weil unsere Regelkenntnis bei Spezialf├Ąllen arg eingerostet war, und wir nachschlagen mussten.
Aber wir hatten Spa├č! Matt hat mit dem Handy auch bilder gemacht. Wenn ich welche kriege, stelle ich sie ein.
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