Sweetwater Forum

Sweetwater Forum

  • 15. August 2020 - 22:24:24
  • Willkommen Gast
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Endlich wieder da!

Autor Thema: Panzerschau (1914 - 1919) Was gibt es von wem auf dem Markt? Update: FT-17  (Gelesen 1721 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

meyer

  • Schuster
  • ***
  • BeitrĂ€ge: 409
    • 0

Tolle Modelle, und vor allem sehr schön bemalt/gealtert. Die Recherche ist schließlich das SahnehĂ€ubchen!

Bin ja auch am WK1 dran, aber nur mit Figuren in 28mm. FĂŒr Panzer fehlt mir bei dem Maßstab und der Epoche bisher der Zugang...
Gespeichert

Armstrong

  • Leinwandweber
  • **
  • BeitrĂ€ge: 143
    • 0

Bin ja auch am WK1 dran, aber nur mit Figuren in 28mm. FĂŒr Panzer fehlt mir bei dem Maßstab und der Epoche bisher der Zugang...

Wenn du dich doch mal fĂŒr einen Panzer erwĂ€rmen solltest, kann ich dir bestimmt helfen den besten Anbieter zu finden.  ;)
Und im Zweifelsfalle: Ich helfe auch gerne aus und baue auf Bestellung.  ;D

 
Danke noch mal an alle fĂŒr das Lob! Hilft mir beim Weitermachen!

Gespeichert
\"THE BRITISH ARE COMING!\" - \"LET THEM COME!\"

Frank Bauer

  • BĂŒrger
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 1.598
    • 0

Das ist ein toller Thread.
Auch wenn mich der WWI im Wargaming gar nicht interessiert, bewundere ich deine tollen BemalkĂŒnste und lese interessiert wenigstens den historischen Abriss.
Gespeichert
Besucht die Hamburger Tactica!

http://www.hamburger-tactica.de:thumbup:

khr

  • Schuster
  • ***
  • BeitrĂ€ge: 350
    • 0

Sehr schön gemachte Modelle. Besonders gefÀllt mir die Verschmutzung der Ketten mit Schlamm. Viele Modellbauer tun da zuviel des Guten. Hier finde ich es gerade richtig.
 
Viele GrĂŒĂŸe
Karl Heinz
Gespeichert

Armstrong

  • Leinwandweber
  • **
  • BeitrĂ€ge: 143
    • 0

Das ist ein toller Thread.
Auch wenn mich der WWI im Wargaming gar nicht interessiert, bewundere ich deine tollen BemalkĂŒnste und lese interessiert wenigstens den historischen Abriss.

Oh? Ist schön zu wissen, dass sich auch jemand fĂŒr den geschichtlichen Abriss interessiert! Ich hatte Angst die Leute damit zu langweilen. Versuche es informartiv aber kurz zu halten. Sonst fang ich noch an ĂŒber die Geschichte der Panzer im WWI zu schwadronieren. ^^°
Oder vielleicht sollte ich doch etwas mehr schreiben?
Meinungen und VerbesserungsvorschlĂ€ge sind hier erwĂŒnscht!

Und danke fĂŒr das Lob!
Gespeichert
\"THE BRITISH ARE COMING!\" - \"LET THEM COME!\"

Armstrong

  • Leinwandweber
  • **
  • BeitrĂ€ge: 143
    • 0

Sehr schön gemachte Modelle. Besonders gefÀllt mir die Verschmutzung der Ketten mit Schlamm. Viele Modellbauer tun da zuviel des Guten. Hier finde ich es gerade richtig.
 
Viele GrĂŒĂŸe
Karl Heinz

Vielen Dank fĂŒr das Lob! Im Grunde heißt es ja immer Weniger ist Mehr. Obwohl manchmal muss ich mich schon mit dem Schlamm zurĂŒckhalten. Besonders wenn ich mich an einigen historischen Aufnahmen orientiere, in denen man kaum noch den Panzer sieht (wir sprechen nicht von Wracks). ^^°
Gespeichert
\"THE BRITISH ARE COMING!\" - \"LET THEM COME!\"

BodeGier

  • Kaufmannstochter
  • **
  • BeitrĂ€ge: 94
    • 0

Einfach ein ganz grosses Lob fĂŒr dieses Thema. Und bitte auch mehr zum Thema WW1 - Tanks.
(PS. Ich habe nur die Modelle  fĂŒr  Great War in  1:100 - die sind nicht  so detailreich und dafĂŒr leichter zu bauen.)
« Letzte Änderung: 07. Juni 2020 - 18:15:58 von BodeGier »
Gespeichert

Armstrong

  • Leinwandweber
  • **
  • BeitrĂ€ge: 143
    • 0

Mark I (female) vom Hersteller Die Waffenschmiede



Kurzer geschichtlicher Abriss:
Der Mark I ist der erste Kampfpanzer der Welt. Bevor einige aufschreien: Der „Little Willie“ (benannt nach dem Neffen des deutschen Kaisers;
ja auch die Briten hatten Humor)
war ein unbewaffnetes Testfahrzeug, das nie fĂŒr den Kriegseinsatz vorgesehen war.
Als der Panzer zum ersten Mal 1916 bei Flers (Schlacht an der Somme) in kleiner Anzahl eingesetzt wurde, sorgt er bei der deutschen Seite fĂŒr
einen regelrechten „Tank-Schock“. Die ĂŒberraschten deutschen Soldaten verließen teilweise panikartig ihre Stellungen und flohen als die
britischen „tanks“ auf sie zukamen.

Tank (Deutsch: BehĂ€lter, Tank) – Diese Bezeichnung wurde fĂŒr die Panzer gewĂ€hlt um das Projekt geheim zu halten. Bei den Briten war auch die
Bezeichnung „land(battle)ship“ in Gebrauch.
Dieses Projekt war anfĂ€nglich der Marine unterstellt, da man den Panzer als ein Schlachtschiff fĂŒr das Land ansah.
TatsÀchlich war dem deutschen Geheimdienst bis zum ersten Einsatz der britischen Panzerfahrzeuge nichts zu Ihrer Existenz bekannt.
Interessanterweise behielten die Briten diese Tarnbezeichnung bei, sodass noch heute Panzer im Englischen als Tanks bezeichnet werden.

 
Es wird heute noch diskutiert, ob dieser Einsatz verfrĂŒht war, da man mit einer grĂ¶ĂŸeren Anzahl Panzern bestimmt einen weitaus besseren
Erfolg erzielt hÀtte. Besonders die Franzosen, die unabhÀngig von den Briten ebenfalls mehrere Panzerfahrzeuge in der Entwicklung hatten,
beschwerten sich offen ĂŒber diese vertane Chance.
Doch der begrenzte örtliche Angriff vermittelte schon einen ersten Eindruck des Potentials dieser Fahrzeuge. TatsĂ€chlich waren sie nur mĂ€ĂŸig
effektiv, da viele bereits vor dem Angriff mit MotorschĂ€den ausfielen und die restlichen Fahrzeuge zu großen Teilen spĂ€ter im GelĂ€nde liegen
blieben.
Der GelÀndegewinn wurde sehr schnell durch deutsche Gegenangriffe wieder zu Nichte gemacht.
 
Der Mark I unterscheidet sich durch seine Nachfolger hauptsachlich durch seinen Radwagen, der am Heck des Panzers hÀngt.
Diese Konstruktion sollte die Steuerung des Fahrzeugs unterstĂŒtzen und „vereinfachen“. TatsĂ€chlich hatte der Wagen wenig EffektivitĂ€t und
wurde bereits am Mark II weg gelassen. Sogar am Marl I sollen die Wagen nachtrÀglich im Felde entfernt worden sein.



Vom Mark I gab es bereits eine mĂ€nnliche und weibliche Variante. Die mĂ€nnliche Version hatte zwei 6-PfĂŒnder GeschĂŒtze, bei denen aber die
Rohre lÀnger als bei den Folgevarianten waren. Schon bald merkte man, dass diese in schwierigem GelÀnde dazu neigten, sich in den Boden zu
bohren und dadurch beschÀdigt wurden.
Die weibliche Variante hatte breitere Ausleger (Maschinengewehrkasematten) als bei den Folgemodellen an den Seiten. Der Vorteil hierbei war,
dass beide MaschinengewehrtĂŒrme fast denselben Deckungsbereich hatten. Diese großen Ausleger wurde bei den Folgevarianten reduziert
(hauptsĂ€chlich aus dem Grunde, da man ab dem Mark IV, die Kasematten zum Transport mit der Eisenbahn „einziehen“ konnte und nicht mehr
von Rumpf entfernen musste), sodass jeder Turm nur noch einen eingeschrÀnkten Bereich abdecken konnte.



Auf Fotos dieser Zeit sieht man oft Fahrzeuge mit Dachartigen Netzaufbauten. Diese wurden im Felde ergÀnzt und sollten zur Abwehr von
Handgranaten dienen, die der Gegner u.U. auf das Dach schmeißen konnte. Ob dies wirklich jemals passiert ist, ist fraglich. Zumal bei den
Folgemodellen solche „DĂ€cher“ nicht mehr zu sehen waren.

Der Bausatz (von "Die Waffenschmiede")




Umfang:
1 x Hauptrumpf (Resin)
2 x Kettenlaufwerkssektionen (Resin)
2 x Ponsons (Seitenausleger) (Resin)
4 x TĂŒrme mit gepanzerten Maschinengewehren (Resin)
1 x Radwagen (Resin)
2 x Rad (Resin)
2 x Scheinwerfer (Resin)
3 x Auspuffabdeckung /Resin)
2 x Block (zum anbringen des hinteren Maschinengewehrturmes) (Resin)
Keine Decals!
Keine Anleitung!




Maße (Maßstab):
Die Abmessungen stimmen grundsĂ€tzlich  fĂŒr den 28mm Maßstab (1/56). Die Details wie Nieten und BlechstĂ¶ĂŸe sind gut wiedergegeben, und
auch der Radwagen scheint in seinem Aufbau stimmig zu sein. Einziges Manko ist der Aufbau des Fahrerhauses. Dieses ist leider zu niedrig
(gedrungen) geraten und es fehlen dort auch Details: z.B. die Pistolenöffnungen an der hinteren Panzerplatte (um unerwĂŒnschte Mitfahrer
vertreiben zu können). Die Abweichungen von Original scheinen sich einzig auf das Fahrerhaus zu beschrÀnken, da der Panzer sonst durchaus
stimmig wiedergegeben wurde.






Detaillierung:
Das Modell weißt eine recht gute Detaillierung mit erhabenen Nieten und Klappen auf. Die eigentlichen Merkmale des Originals wurden gut
dargestellt. Bis auf die bereits erwĂ€hnte falsche Darstellung des Fahrerhauses wĂŒrde ich das Modell als sehr gute Reproduktion bezeichnen.
Besonders gefÀllt der Radwagen, der tatsÀchlich nur aus drei Teilen (AufhÀngung plus zwei RÀder) besteht).
Die Maschinengewehre selbst sind sehr interessant, da es sich um MGs mit Panzerung handelt. Sie sind sehr robust und halten wohl jedem
Tabletopgefecht stand.
Besonders toll ist, dass man mit etwas Geschick und Geduld am fertigen Modell die vier MaschinengewehrtĂŒrme drehbar darstellen kann!
Dies ist mir sogar gelungen!  ;D




GussqualitÀt:
Die GussqualitĂ€t ist gut. Die OberflĂ€chendetails sind sauber gegossen und es gab keine Verwerfungen und GussrĂ€nder. Mein Modell war bis auf vielleicht drei nicht sauber ausgegossenen Nieten sehr gut gefertigt. Lediglich ein wenig Überreste der Silikonform mussten mit einer Pinzette entfernt werden.
 



Passgenauigkeit:
FĂŒr die beiden Kettensegmente sind viereckige Halterungen am Rumpf vorhanden auf die genau die Auspaarung der Kettenelemente passt.
Die Ausleger wiederum passen gut in die Löcher der Kettensegmente, allerdings kann es zu einer leichten Spaltbildung an den oberen,
bzw. unteren Kanten kommen. Mein Tipp ist, die Kasematten nach oben stimmig anzupassen und unter dem Ausleger einen leichten Spalt
zu lassen. Dieser ist fast nicht einsehbar und wenn er auch doch stört, könnt ihr ihn u.U. mit SchlammrĂŒckstĂ€nden verdecken.
Ein weiteres kleines Manko ist der fordere Maschinengewehrturm. Die Aussparung am Rumpf ist zu tief (sie ist wahrscheinlich fĂŒr den grĂ¶ĂŸeren
GeschĂŒtzturm der mĂ€nnlichen Variante ausgelegt) sodass der Maschinengewehrturm (will man ihn drehbar darstellen)  in der Kasematte extrem
nach vorn und hinten rutscht. Hier hilft es, mit Spachtelmasse die Aussparung etwas zu reduzieren und damit den Turm stimmig in die
Kasematte zu drĂŒcken.



 
Matetrial (QualitÀt):
Das Resin ist ein sehr leichtes Material und recht robust.  Die Maschinengewehre sind massiv und dick und verzeihen auch das eine oder andere
„grobe“ Handling. Andere Werkstoffe sind nicht enthalten.


Decals:
Bei diesem Bausatz sind keine Decals enthalten. Um ein generisches Fahrzeug zu bauen benötigt man diese auch nicht. Beim Mark I wurden allerhand verschiedene Farbschemen ausprobiert. Im Internet findet man hierzu viele Hinweise und Zeichnungen/Fotos. Zur Not kann man sich
eine Fahrzeugkennung auch aus anderen Decals zusammenstellen (wie bei meinem Modell geschehen).
Bitte beachtet, dass der Mark I noch nicht mit der weiß-rot-weißen britischen Hoheitsmarkierung ausgestattet war!
Diese wurde erst spĂ€ter entwickelt als der Marl IV als Standardpanzer den Mark I ersetzt hatte. (HauptsĂ€chlich, weil die „unverschĂ€mten
Deutschen“ erbeutete Mark IV Panzer in großer Zahl fĂŒr Ihre eigene Truppe nutzen und man mit der Markierung der Fahrzeuge Freundbeschuss
verhindern wollte.)   



Anleitung:
Der „Bausatz“ besteht aus sehr wenigen Komponenten und bedarf nicht unbedingt einer Bauanleitung. Es dauerte etwas, bis auch ich
verstanden hatte, dass die beiden mitgelieferten Resinblöcke in die Löcher am Rumpf geklebt werden mĂŒssen, damit die hinteren TĂŒrme
korrekt positioniert werden können (siehe Abbildung oben). FĂŒr unerfahrene WW1-Enthusiasten empfehle ich, euch Fotos des Originals
oder von gebauten Modellen anzusehen und danach erst euren Panzer zusammenzukleben. Nichts ist Àrgerlicher als sein Fahrzeug fertig
gebaut und bemalt in den HĂ€nden zu halten und dann zu sehen, dass man ein Teil völlig falsch angebracht hat. (Ich spreche hier aus Erfahrung.  :'( )

Ein Tip zum Zusammenbau!
Bemalt die "Spalten" zwischen Ketten und Panzerung BEVOR ihr das Modell zusammenklebt! Ansonsten werdet ihr an der Dachsektion
einiges zu Fummeln haben um diesen Zwischenraum zu bemalen. Ich spreche hier aus Erfahrung.
Die beiden Ausleger solltet ihr entweder vorab in die Seitenteile der Kettensektion kleben, oder ihr bemalt die TĂŒrme in den Farben,
die ihr wollt und setzt sie dann ein. Ein nachtrĂ€gliches Bemalen der TĂŒrme nachdem sie verbaut wurden gestaltet sich als umstĂ€ndlich
und schwierig (besonders wenn sie drehbar sind). 
Damit die TĂŒrme sich leichter in den Kasematten bewegen können, solltet ihr jeweils on der Ober- oder Unterseite der TĂŒrme etwas Material mit der Feile abtragen.
Bei dem vorderen Turm solltet Ihr mit Green Stuff oder etwas Plastiksheet die Aussparung am Rumpf auffĂŒllen. Passt hier vorsichtig an
und setzte öfter zum Test den Turm mit der Kasematte auf.



Preis:
FĂŒr mein Modell habe ich 30,25 Euro bezahlt. Dies ist fĂŒr dieses Resinmodell ein akzeptabler Preis. Ihr könnt zum GlĂŒck den Panzer auch hier
in Deutschland kaufen oder u.U. in britischen Onlineshops. Das Modell direkt bei „Die Waffenkammer“ in Kanada zu bestellen halte ich nicht
fĂŒr eine gute Idee (aufgrund von ZollgebĂŒhren und Lieferzeit). 


Weitere Hinweise:
Es wird zum Zusammenbau Zweikomponentenkleber oder besser Sekundenkleber benötigt.
Um verbogene/verzogene Resinteile zu korrigieren empfiehlt es sich die betroffenen Bauteile in eine SchĂŒssel mit heißem Wasser ein paar
Sekunden einzutauchen und dann Vorsichtig wieder in die korrekte Form zu biegen. Dies kann bei Bedarf beliebig wiederholt werden.
Um die TĂŒrme beweglich dazustellen, solltet ihr Spachtelmasse (Green Stuff) verwenden. Alternativ könnt ihr bestimmt auch etwas
Plastiksheet verwenden. 
Man sollte zudem ein Bastelmesser zum Entgraten und etwas Sandpapier zum Abschleifen von Unebenheiten haben.
ACHTUNG! Bitte nur Draußen oder ĂŒber einer Absaugvorrichtung schleifen! Resinstaub ist hoch gesundheitsschĂ€dlich und ist
höchstwahrscheinlich krebserregend! 



Abmessungen:
Höhe: 4,5 cm
Breite: 8,0 cm (9,7 cm mit zu den Seiten ausgerichteten Maschinengewehren)
LĂ€nge: 18,4 cm




Zusammenfassung Bewertung:
Maße (Maßstab):   gut minus
Detaillierung:       gut
GussqualitĂ€t:       gut plus
Passgenauigkeit:   gut plus
Material (QualitĂ€t):   gut plus
Decals:         - nicht vorhanden-
Anleitung:      - nicht vorhanden -
Preis:         gut minus



Fazit:
Mit diesem Modell könnt ihr nicht viel falsch machen. Es ist wirklich gut designt, robust und einfach zusammenzubauen. Große Pluspunkte fĂŒr
mich sind der tolle Radwagen, der recht gut wiedergegeben wurde und doch nur aus drei Teilen besteht und natĂŒrlich die Kasematten mit den
optional beweglichen TĂŒrmen. Ich muss gestehen, dass ich dieses Modell fĂŒr eines der gelungensten Resinmodelle im Bereich erster Weltkrieg
im Maßstab 1/56 halte.











« Letzte Änderung: 12. Juli 2020 - 03:09:47 von Armstrong »
Gespeichert
\"THE BRITISH ARE COMING!\" - \"LET THEM COME!\"

Armstrong

  • Leinwandweber
  • **
  • BeitrĂ€ge: 143
    • 0

Einfach ein ganz grosses Lob fĂŒr dieses Thema. Und bitte auch mehr zum Thema WW1 - Tanks.
(PS. Ich habe nur die Modelle  fĂŒr  Great War in  1:100 - die sind nicht  so detailreich und dafĂŒr leichter zu bauen.)

Vielen Dank! Ich kenne die Modelle von "Flames of War". Habe ein paar hier im Regal... aber bis jetzt nur vorgrundiert.
Gespeichert
\"THE BRITISH ARE COMING!\" - \"LET THEM COME!\"

Armstrong

  • Leinwandweber
  • **
  • BeitrĂ€ge: 143
    • 0

3,7 cm TAK vom Hersteller Great War Miniatures



Kurzer geschichtlicher Abriss:
Nach dem Erscheinen der ersten britischen und spĂ€ter auch französischen Tanks versuchte die deutsche ArmeefĂŒhrung durch neue Infanterietaktiken, breitere GrĂ€ben und nicht zuletzt durch die Entwicklung eines eigenen Panzerwagens (dem A7V) der neuen Bedrohung beizukommen. Hinzu kamen ebenfalls als erste Reaktion die EinfĂŒhrung eines sogenannten Tankgewehrs, dass durch eine VergrĂ¶ĂŸerung des Patronenkalibers genĂŒgend Durchschlagskraft besaß, um die Panzerplatten der feindlichen Fahrzeuge zu durchschlagen. Dieses Gewehr erwies sich aufgrund seiner LĂ€nge, seines Gewichts und nicht zuletzt durch seinen starken RĂŒckstoß als unhandlich und Ă€ußerst unbeliebt bei der Truppe. Ein schweres MG, das die gleichen panzerbrechenden Kugeln verwendete, wurde schon in der Entwicklungsphase als zu komplex, schwer und teuer in der Herstellung fallen gelassen.
So kam es, dass schließlich eine Ausschreibung fĂŒr eine TAK (TankAbwehrKanone) erfolgte und wenig spĂ€ter ein Modell von Rheinmetall als Sieger hervorging.
In den letzten Kriegsmonaten wurde diese neue Kanone an die Truppe ausgeliefert und eingesetzt.
Bei Kriegsende waren ca. 600 TAKs im Einsatz.
Die GeschĂŒtze wurden in Minenwerfer-Kompanien zu je 32 Kanonen organisiert, wobei jeweils zwei Kanonen jeweils ein Team bildeten und sich gegenseitig unterstĂŒtzten. Jedes GeschĂŒtz wiederum besaß als Bedienung eine Gruppe von 7 Soldaten. Diese teilte sich in einen Kommandanten, einen RichtschĂŒtzen, einen LadeschĂŒtzen und 4 Soldaten auf. Letztere waren fĂŒr den Schutz der Kanone zustĂ€ndig.   
Die RĂ€der der Kanonen konnten im Feld entfernt werden, um die Silhouette noch kleiner zu machen.
Zum Transport wurde das GeschĂŒtz an eine Protze befestigt und von Pferden gezogen, im Felde von wiederum von 4 MĂ€nnern, die es an Gurten und an den befestigten Handgriffen vorwĂ€rts bewegten. (Man kann sich vorstellen, wie schwer der Transport in einem matschigen und von Kratern zerfurchten Frontabschnitt gewesen sein muss.)
Über die Wirksamkeit dieser GeschĂŒtze im Kampf gegen Panzer ist mir leider nichts bekannt. Jedoch war die Durchschlagskraft der Kanone so groß, dass auf 500m ihr so ziemlich keine Panzerung widerstand.


Der Figurensatz (von Great War Miniatues)



Umfang:
1 x GeschĂŒtzlafette (Zinn)
1 x Kanonenrohr mit Zielhalterung (Zinn)
2 x RĂ€der (Zinn)
1 x Haltgriff (Zinn)
1 x RichtschĂŒtze (auf der Lafette sitzend) (Zinn)
1 x LadeschĂŒtze (Zinn)
1 x GeschĂŒtzfĂŒhrer (Zinn)

Maße (Maßstab):
Die Abmessungen stimmen grundsĂ€tzlich fĂŒr den 28mm Maßstab (1/56). Die Details wie Nieten, BĂŒgel und Halterungen sind gut wiedergegeben. Aufgrund des Maßstabs und dem Verwendungszweck als Tabletop-Modell sind einige Details nicht wiedergegeben worden. Zudem sind am Modell die Seitenteile der Protze massiv dargestellt, obwohl diese eher ein offenes Gestell waren. Generell ist der Erkennungsgrad aber gegeben und das Modell eine solide Darstellung des GeschĂŒtzes.

Die Figuren wiederrum sind eher im Bereich der â€žĂŒberbetonten Körperdarstellung“ anzusiedeln. Dies ist bei Tabletopmodellen ein genereller Designstandard bei dem Kopf und HĂ€nde oft leicht vergrĂ¶ĂŸert zur Körperstatur sind und der Körperbau etwas stĂ€mmiger und gedrungener wirkt. Dadurch kann man deutlicher ausdrucksstarke Gesichter darstellen und zudem wirkt sich die massivere Statur auf die StabilitĂ€t der Zinnfigur aus. Dies ist bei Great War aber in einem guten VerhĂ€ltnis zur Proportion erfolgt, so dass die Figuren stimmig wirken, jedoch nicht unbedingt mit filigranen Figuren aus dem Plastikmodellbau konkurrieren können.

Mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe von etwa 30mm (ohne Base) sind Great War Miniatures Figuren im mittleren Bereich der Messskala fĂŒr 28mm Miniaturen (1/56) anzusiedeln.

Da bei der TAK die gesamte Besatzung kniend dargestellt wird, fÀllt die Figurenhöhe aber nicht weiter auf.



Detaillierung:
Wie bereits oben erwĂ€hnt ist die Detaillierung der Kanone recht gut gelungen, wenngleich einige Abstriche bei der 100%igen Darstellung in Kauf genommen wurden. Neben filigranen Details die u.U. zu Abbruchgefahr neigen wĂŒrden, sind eigentlich nur die massiv gegossenen Außenseiten der Lafette zu bemĂ€ngeln, die eigentlich einen offenen Rahmen darstellen mĂŒssten.

Die Figuren wiederum sind ansprechend dargestellt und weisen eine gute Detaillierung auf. Schön sind die korrekt dargestellten (ikonischen) BelĂŒftungsbolzen an den Stahlhelmen.  Zwei Figuren besitzen einen GasmaskenbehĂ€lter, der an ihrem Koppel hĂ€ngt, wĂ€hrend der LadeschĂŒtze seine Gasmaske offen auf der Brust trĂ€gt. An sich ist dies nicht unkorrekt, doch ist es doch fraglich ob man beim Handhaben der Geschosse nicht die recht empfindliche Gasmaske leichtsinnig dem Risiko der BeschĂ€digung aussetzt. Dies ist aber eine Auslegungssache.

Alle Figuren Besitzen Feldflaschen und Brotbeutel/Kampftaschen. GeschĂŒtzfĂŒhrer und LadeschĂŒtze haben zudem das Bajonett am GĂŒrtel, das beim RichtschĂŒtzen (der auf der Lafette sitzt) fehlt. Zudem tragen beide ein Koppeltragegestell. (Bitte hier nicht wundern, warum dieses nicht auf dem RĂŒcken sichtbar ist! Das deutsche Koppeltrageset bestand aus zwei Riemen, die vom GĂŒrtel zur Schulter gingen und dann direkt um den Nacken miteinander verbunden waren. Es gab keine Y-TrĂ€ger wie sie im 2. Weltkrieg gĂ€ngig waren.)
Alle Figuren tragen die ĂŒblichen Aufbewahrungstaschen fĂŒr die Gewehrmunition an ihrem GĂŒrtel und der GeschĂŒtzfĂŒhrer hat auch ein Gewehr (Modell 98) an seinen RĂŒcken geschnallt.

Problem hierbei ist, dass (soweit ich es recherchieren konnte) die GeschĂŒtzmannschaften standardmĂ€ĂŸig mit Pistolen (wahrscheinlich vom Typ Mauser) ausgerĂŒstet waren. In diesem Fall wĂ€ren die Munitionstaschen sowie der umgeschnallte Karabiner des GeschĂŒtzfĂŒhrers inkorrekt.

Da aber die vier UnterstĂŒtzungssoldaten höchstwahrscheinlich mit Gewehren ausgestattet waren, hat man hier jede Menge interpretationsspielraum. 

GussqualitÀt:
Die GussqualitĂ€t ist gut. Die Figuren sind sauber gegossen, haben allerdings GussrĂ€nder, die man vorsichtig entfernen sollte. Leider verlaufen diese bei dem LadeschĂŒtzen direkt ĂŒber das Gesicht. Hier kann es in manchen FĂ€llen zu unschönen und spĂ€ter sehr auffĂ€lligen Linien fĂŒhren die unter UmstĂ€nden das Gesicht verunstalten können. Hier muss man am besten nach dem Grundieren mit einem Skalpell noch einmal nacharbeiten.

Passgenauigkeit:
Die TAK besteht aus wenigen Teilen und ist schnell zusammengebaut. Sollte man unsicher sein, wie genau die Teile zusammenpassen findet man genĂŒgend Bilder von OriginalgeschĂŒtzen im Internet. Die Figuren sind aus einem Guss. Der RichtschĂŒtze wird spĂ€ter auf der Lafette befestigt. Problem hierbei ist, das er mit der rechten Hand an das Rad zum Ausrichten des GeschĂŒtzes greift und somit leicht nach Vorn und Rechts gebeugt ist. Dies fĂŒhrt dazu, dass die Miniatur nicht sauber im Sitz befestigt werden kann. Durch die persönliche AusrĂŒstung, die er am Körper trĂ€gt, wird dieser Umstand jedoch grĂ¶ĂŸenteils kaschiert.



Matetrial (QualitÀt):
Das Zinn liegt gut in der Hand und ist biegsam ohne schnell zu brechen. Die einzelnen Bauteile der Kanone sind wie die Figuren robust designt und ideal fĂŒr das Handling auf dem Spieletisch. Lediglich der Handgriff, der am Ende der Lafette angebracht wird, ist recht filigran und könnte „im Eifer des Gefechts“ u.U. verbiegen. 

Decals:
Es liegen natĂŒrlich keine Decals bei den Figuren bei. DafĂŒr gibt es auch keinen Grund, da ja alles normalerweise durch die Bemalung dargestellt wird. NatĂŒrlich könnte man unter UmstĂ€nden ein paar Decals fĂŒr spezielle Einheitsabzeichen auf den Schulterklappen oder fĂŒr Rangabzeichen gebrauchen (zur Erleichterung der Bemalung). Ich bin mir sicher, dass hier auf kurz oder lang eventuell auch ein Anbieter dieses Thema aufgreift.   



Bemalung:
TAK
Die TAK kann im Grunde verschiedenfarbig bemalt werden. Zum einen gibt es zahlreiche Bilder von Originalen im Internet, zum anderen scheint es, dass es keine Einheitliche Farbgebung oder irgendeine Vorschrift/Anweisung zur Tarnbemalung gegeben hat.
So kann man sein GeschĂŒtz sowohl einfarbig in Feldgrau (es gibt keine RAL Spezifikation der Farbe, somit ist dies eine persönliche Auslegungssache) als auch in einem Bundfarbenanstrich ausfĂŒhren.
Bei dem Bundfarbenanstrich wiederum gibt es auch verschiedene Versionen die von einem 3 oder 4 Farbschema mit oder ohne Schwarze Trennstreifen ausgeht.

Besatzung
Die Bemalung der Besatzung ist ebenfalls dem persönlichen Geschmack ĂŒberlassen. Innerhalb einer Einheit gab es oft große Farbvariationen der Uniformen. Sowohl die eher grĂ€ulichen Hosen, als auch die mehr grĂŒnlich/olivfarbenen Feldblusen konnten je nach Ausgabedatum und Nutzungsdauer in der Farbgebung und IntensitĂ€t der Farben unterschiedlich wirken.
GrundsÀtzlich sollte man folgende Farbgebungen grob befolgen:
‱   Feldblusen in Feldgrau
‱   Hosen in grau (optional mit einem dĂŒnnen roten Zierstreifen an der Außenseite)
‱   Helme in dunklem GrĂŒn/Oliv  (Optional mit einem Tarnmuster – hier gibt es ebenfalls zahlreiche Variationen, da die Bemalung von den Soldaten vor Ort durchgefĂŒhrt wurde)
‱   Stiefel in Schwarz
‱   Wickelgamaschen in einem GrĂŒn-/Braun- oder Olivton.
‱   Koppel und Tragestell in Lederbraun oder Schwarz
‱   Brotbeutel/Kampftasche in Beige oder Sandfarben
‱   Feldflasche in Braun mit dunkelbraunen oder schwarzen Lederstreifen
‱   GasmaskenbehĂ€lter in dunkel GrĂŒn oder Oliv



Anleitung:
Der „Bausatz“ besteht aus sehr wenigen Komponenten und bedarf nicht unbedingt einer Bauanleitung. Bei Unsicherheit, wie welches Bauteil zusammengehört, kann man sich im Internet an zahlreiche Bildern von OriginalgeschĂŒtzen orientieren. 

Preis:
FĂŒr mein Set habe ich 9,90 Euro bezahlt. FĂŒr diesen Preis bekommt man ein schönes Set, das als vollwertige Einheit auf dem Spieletisch eingesetzt werden kann. Man  muss sich allerdings selbst um ein geeignetes Base oder mehrere Bases kĂŒmmern, was aber durchaus Gang und Gebe bei reinen Zinnfigurensets ist. Great War Miniatures kann man in Deutschland in mehreren Onlineshops kaufen. Somit ist man hier befreit von ZollgebĂŒhren und langen Transportzeiten.



Weitere Hinweise:
Es wird zum Zusammenbau Zweikomponentenkleber oder besser Sekundenkleber benötigt.
Um verbogene/verzogene Zinnteile zu korrigieren empfiehlt es sich die betroffenen Bauteile langsam und mit viel GefĂŒhl wieder in die richtige Form zu biegen, da ansonsten Bruchgefahr droht.
Man sollte zudem ein Bastelmesser zum Entgraten und etwas Sandpapier zum Abschleifen von Unebenheiten/Grate haben.

Abmessungen (GeschĂŒtz):
Höhe: 2,2 cm
Breite: 2,5 cm
LĂ€nge: 5,2 cm (mit Handgriff: 6,5 cm)

Abmessungen (Figuren):
Höhe:  ca.3 cm (stehend, ohne Base)


Zusammenfassung Bewertung:

Maße (Maßstab):   gut plus
Detaillierung:       gut
GussqualitĂ€t:       gut
Passgenauigkeit:   gut plus
Material (QualitĂ€t):   gut plus
Decals:         - nicht vorhanden-
Anleitung:      - nicht vorhanden -
Preis:         gut



Fazit:
Ein schönes Modellset zu einem sehr „ausgefallenen“ Thema. BerĂŒcksichtigt man, dass diese GeschĂŒtze erst in den letzen Kriegsmonaten an der Front auftauchten, so hat Great War Miniatures hier einen kleinen Exoten fĂŒr das Tabletop-Schlachtfeld erstellt. Das Modell ist schön detailliert und besitzt eine passende Besatzung in glaubwĂŒrdigen Posen. Auf dem Spielfeld ist dieses Set mit der richtigen Bemalung ein absoluter Hingucker und ein gefĂ€hrlicher Gegner fĂŒr jeden feindlichen Tank.


« Letzte Änderung: 12. Juli 2020 - 20:39:59 von Armstrong »
Gespeichert
\"THE BRITISH ARE COMING!\" - \"LET THEM COME!\"

Riothamus

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 4.137
    • 0

Dein Eifer muss mal wieder gelobt werden. Deine Berichte sind sehr informativ und dabei gut zu lesen. Ich musste mich mehrfach zurĂŒckhalten, Besprochenes zu bestellen und ein neues Gebiet zu erkunden.
Gespeichert
Gruß

Riothamus

Darkfire

  • BĂŒrger
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 1.054
    • 0

Welcher deutsche HĂ€ndler fĂŒhrt "Die Waffenkammer" noch? Battlefield hatte mal, hat aber vor Jahren Abverkauf gemacht.
Gespeichert
Projekte 2018:
FIW 28 mm: England 20%, Frankreich: 10%, Indians: 2%
Napoleon 1805 28 mm:Österreich Ari 70% Infanterie 10% Kavellerie 0%                               
KurfĂŒrstlich bayerische Armee bei HöchstĂ€dt: Ari  fertig, Lebgrenadiere 50%
Dead ManŽs Hand: Die Bösen 10%, Die Guten 0%

Armstrong

  • Leinwandweber
  • **
  • BeitrĂ€ge: 143
    • 0

Welcher deutsche HĂ€ndler fĂŒhrt "Die Waffenkammer" noch? Battlefield hatte mal, hat aber vor Jahren Abverkauf gemacht.

Frontline Games bietet im Augenblick ein (leicht eingeschrÀnktes) Sortiment von "Die Waffenkammer" an:
https://www.frontlinegames.de/Hersteller-Firmen/Die-Waffenkammer:::114_1385.html?language=de
Gespeichert
\"THE BRITISH ARE COMING!\" - \"LET THEM COME!\"

Armstrong

  • Leinwandweber
  • **
  • BeitrĂ€ge: 143
    • 0

Dein Eifer muss mal wieder gelobt werden. Deine Berichte sind sehr informativ und dabei gut zu lesen. Ich musste mich mehrfach zurĂŒckhalten, Besprochenes zu bestellen und ein neues Gebiet zu erkunden.

Danke! Wie gesagt, Kommentare helfen mir super um weiter zu machen. In den nĂ€chsten Uploads werde ich jetzt auch immer mehr Figuren einstreuen. Schließlich sind die ja die eigentlichen Hauptakteure jener Zeit.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2020 - 15:24:23 von Armstrong »
Gespeichert
\"THE BRITISH ARE COMING!\" - \"LET THEM COME!\"

Darkfire

  • BĂŒrger
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 1.054
    • 0

Welcher deutsche HĂ€ndler fĂŒhrt "Die Waffenkammer" noch? Battlefield hatte mal, hat aber vor Jahren Abverkauf gemacht.

Frontline Games bietet im Augenblick ein (leicht eingeschrÀnktes) Sortiment von "Die Waffenkammer" an:
https://www.frontlinegames.de/Hersteller-Firmen/Die-Waffenkammer:::114_1385.html?language=de

Danke fĂŒr den Tipp, leider ist das Angebot sehr eingeschrĂ€nkt   :(
Gespeichert
Projekte 2018:
FIW 28 mm: England 20%, Frankreich: 10%, Indians: 2%
Napoleon 1805 28 mm:Österreich Ari 70% Infanterie 10% Kavellerie 0%                               
KurfĂŒrstlich bayerische Armee bei HöchstĂ€dt: Ari  fertig, Lebgrenadiere 50%
Dead ManŽs Hand: Die Bösen 10%, Die Guten 0%