Hallo Vodnick,
leider kann ich Dir nicht zustimmen. Wenn es 1985 noch recht leicht war, an Figuren, Farben & Materialien zu kommen, wurde es nach der deutschen Wiedervereinigung so ab 1992 schon verkehrstechnisch schwieriger. Buslinien wurden gekĂŒrzt, verĂ€ndert oder eingestellt. Kleinere LĂ€den schlossen, andere nahmen Figuren, Farben oder Fahrzeuge aus dem Programm.
Heute werden Airfix oder Revell Figuren nicht mehr im Kaufhaus verkauft. Revell Aqua Color ist kaum im Angebot, oder bekannt, dabei wird das Zeug in der Gegend hergestellt. Mit dem Bus kommt man eventuell 2 mal am Tag ins Nachbardorf, AnschluĂ an die Regionalbahn eigentlich nicht vorgesehen.
FĂŒr einen Kontakt zu einer Tabletop Szene braucht es eine Basis, einen Erstkontakt, einen Kristallisationskeim. Diesen giebt es aber nicht.
Eine gute ErsteinschĂ€tzung erlaubt das Kursangebot der Volkshochschulen. Weder in den KursbĂŒchern der VHS Paderborn, Höxter, Bad Driburg, Bad Homburg noch Frankfurt am Main habe ich jemals etwas zu Tabletop Games gefunden, von AG s an Schulen weiĂ ich auch nichts.
Das schwierige fĂŒr die Bewohner gröĂerer "Metropolregionen" ist das totale des Dreisatzes aus "nicht hinkommen"; "nicht vor Ort zu kaufen" und "nicht bekannt" zu verstehen. Muss man mal erlebt haben, um den Umfang dieser Problematik zu verstehen. Die Existenz von Figuren im 15mm MaĂstab dĂŒrfte 9,9 von 10 Menschen im Regierungsbezirk Detmold (OWL) unbekannt sein, was damit anzufangen ist, ebenfalls.
M. f. G. Sebastian77